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Sexistischer Schwachsinn!

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Sexistischer Schwachsinn!

Autor: pointX 05.03.18 - 22:09

Es sind immer die gleichen Mantras der Gender Studies, die nicht nur totaler Schwachsinn, sondern auch noch hochgradig sexistisch sind.

Wie wäre es, wenn man einmal anstatt der Sozialwissenschaftlerinnen/Genderforscherinnen, die von MINT keine Ahnung haben, einfach mal die Frauen fragt, die Ahnung davon haben? Nämlich die Frauen, die erfolgreich im MINT-Bereich studieren?

Das Problem ist natürlich, dass diese Frauen sagen würden "man muss nichts ändern" - weil sie nämlich mit dem Fachgebiet und der Materie zufrieden und selbst daran interessiert sind. Die Rolle des "schwachen Geschlechtes, dem man mit Sonderbehandlung helfen muss", das die Gender Studies immer von Frauen zeichnet, ist für die selbstbewussten Frauen, die sich in einem schweren Studiengang selber durchsetzen, einfach nur ein Schlag ins Gesicht.

Die Frauen im MINT-Bereich ticken eben auch entsprechend, und haben ein eigenes Interesse! Und das ist was zählt - einen Studiengang wählt man aus eigenem Interesse an der Materie heraus, und nicht wegen bunten Flyern auf denen viel tolles draufsteht. Allgemein wählen Menschen einen Studiengang nicht, weil sie ihre Geschlechtsgenossen oder irgendwelche Vorbilder auf dem Flyer sehen, sondern weil das Themenfeld sie interessiert! Eine nette Präsentation macht vllt den Unterschied, ob man sich für die Hochschule A oder B entscheidet. Aber nicht, ob man sich zwischen einem MINT- oder einem geisteswissenschaftlichen Studiengang entscheidet.

Und andersherum gilt das genau so - wenn kein Interesse vorhanden oder das Interesse für etwas anderes größer ist, dann ist das eine freie Entscheidung der Frau gegen einen MINT-Studium!

> müssen Frauen gezielter ansprechen
> weibliche Vorbilder und Mitstreiter präsentiert
Diese Degradierung der Frauen zu Wesen, die nicht selbst wissen was sie wollen, und die man nur durch gutes Zureden und mit bunten Flyern mit weiblichen Studentinnen zu ihrem Glück eines MINT-Studium überreden kann, ist einfach widerlich und sexistisch.

> Sie wollen vorab wissen, ob sie sich in einem Fach wohlfühlen werden. Dazu brauchen sie konkrete Informationen über Inhalte, Lehrformate und den Praxisbezug, aber auch darüber, wie viel Flexibilität möglich ist. Wenn man versäumt, das alles zu kommunizieren, verliert man viele potenzielle Bewerberinnen.
... und Bewerber. Das ganze hat nichts mit dem Geschlecht zu tun, auch Männer wollen gut informiert sein.
Die Unterstellung, dass Frauen nicht selbstständig genug sind die Informationen wenn nötig auch selbst zu beschaffen und dabei eine besondere Unterstützung nötig haben sind einfach sexistisch.

> "Männlichen Studenten sind in der Regel berufliche Chancen wichtig, Studentinnen wollen eher eine angenehme Atmosphäre, sie wünschen sich Unterstützung und ein gutes Miteinander. Sicher sind solche Themen auch immer stark subjektiv gefärbt, aber es zeigt: Wenn man Frauen adressieren will, muss man anders kommunizieren."
Unterstützung und ein gutes Miteinander ist gerade im MINT-Bereich vorhanden! Jedenfalls mehr als bei BWL/Jura, wo man sich gegenseitig nichts gönnt, die Frauenquote aber bedeutend höher ist.
Und wenn man selbstbewusste Frauen adressieren will, muss man mit dieser sexistischen Annahme aufhören, dass Frauen zerbrechliche Wesen sind, die sich nur in einer Safe-Space-in Watte gepackte-Wohlfühlatmosphäre bewegen wollen.

> Und wenn dann das Studium, seine Inhalte und die zukünftigen Berufsfelder so aussehen, dass eine Frau sich das für sich vorstellen kann, hat man in jedem Fall bessere Chancen.
Der Studiengang und die Berufsaussichten sollten so sein, dass man sich es vorstellen kann? Welch eine Erkenntnis!
Das Problem ist der Unterton: wenn sich Frauen nicht für diesen Studiengang interessieren, dann ist das nicht etwa eine freie Entscheidung oder das Problem des mangelden Interesses der Frau. Nein, das ist natürlich ein Problem des Studienganges, der "für Frauen nicht interessant ist" und abgeändert werden muss. Und dabei kommen dann dann ein Frauenstudiengang raus...

> Es muss klar werden, dass die Frauen in dem Studium nicht allein sind - denn wer will das schon sein.
> Manche Universitäten bieten daher sogar reine Frauenstudiengänge
Weil Frauen natürlich ohne weibliche Kommilitonen ganz alleine sind, sie sind ja sozial unfähig und können nicht mit ihren männlichen Kommilitonen kommunizieren, mit ihnen zusammen lernen und sich auch mal gegen sie durchsetzen - nein, sie müssen möglichst unter sich in einem separierten Safe-Space bleiben und sind ohne andere Frauen ganz alleine.
Sexistischer geht es wohl nicht mehr, und für die selbstbewussten Frauen, die sich in "Männerdomänen" nicht nur durchsetzen sondern auch wohlfühlen weil sie ähnlich ticken, ist das einfach nur ein Schlag ins Gesicht.

> Für eine Frau ist dann besonders wichtig, dass sie ein Bild davon bekommt, ob sie beispielsweise Ingenieurin oder auch erst mal Studentin in dem Bereich sein kann und trotzdem weiblich sein darf - oder ob das soziale Rollen sind, die in der Realität nicht zusammenpassen.
> Deshalb sind Vorbilder so entscheidend: Frauen müssen sehen, dass es andere Frauen gibt, die diese Rollen bereits erfolgreich verknüpfen.
Bitte was? Die Frau studiert nur etwas, bei dem sie auch "weiblich" sein darf? Und weiblich ist natürlich nur, was auch andere Frauen so machen?
Das ist doch sexistischer Gender-Schwachsinn hoch zehn. Pionierinnen kann es nach der Logik natürlich nicht geben.
MINT-Berufe sind angesehen, und jede Frau, die sich dafür entscheidet, wird sich dafür nicht rechtfertigen müssen, sondern Zuspruch bekommen.
Wie wäre es wenn man das Geschlecht aus den Studiengängen einfach einmal komplett heraus lässt?
"Die studiert das weil sie sich für das Fachgebiet interessiert", und nicht "die studiert das weil es ein weiblicher, frauenfreundlich abgestimmter Studiengang mit besonderer Frauenförderung ist"?

> Die Affinität für diese Themen ist im Alter von 11 bis 16 Jahren sogar stark vorhanden - sinkt danach aber deutlich ab.
Bis zu 16 Jahren kann man Menschen einfach alles erzählen und sie für viele verschiedene Gebiete begeistern.
Nach der Pubertät werden sie sich aber eben selbstständig entscheiden, für was sie sich am meisten interessieren.

> Vielmehr ist nachgewiesen, dass Mädchen sehr viel stärker im geisteswissenschaftlichen Bereich gefördert werden. So übernehmen sie dann selbst das Verständnis von sich, dass ihnen beispielsweise Sprachen mehr liegen als Computer.
Wo werden denn Frauen im geisteswissenschaftlichen Bereich mehr gefördert als Männer?
Eventuell in der Schule, in der sich Frauen selbstständig eher für die dritte Fremdsprache als den Physik-Leistungskurs entscheiden?
Und das ist natürlich ein Problem, weil das Ergebnis der selbstständigen Entscheidung nicht dem gewünschten Ergebnis nach SJWler-Ideologie entspricht?

> Laut der Studie liegen die Ursachen für das sinkende Interesse der Teenager an den MINT-Fächern .. in:
> mangelnden weiblichen Vorbildern
dazu sage ich jetzt nichts mehr...
> fehlenden Praxiserfahrungen
Frauen, setzt euch hin! Programmieren kann jeder, eigenständig. Dafür ist natürlich eines zwingend notwendig: eigenes Interesse!
> Ungleichbehandlung
Ja, die Ungleichbehandlung durch die einseitige Frauenförderung trifft natürlich nicht etwa Männer, die im Bildungswesen weniger gefördert und heute schon hinterher sind, sondern die Frauen. Natürlich! Wo gibt es denn bei Teenagern (also in der Schule) eine Ungleichbehandlung zugunsten von Männern?
> fehlenden Kenntnissen über mögliche Anwendungsgebiete im echten Leben
In unserer Welt, in der einem Technik tagtäglich über den Weg läuft, ist Frau nicht in der Lage, die Anwendungsgebiete im echten Leben zu erkennen?
> Sie wünschen sich, dass Lehrer sie ermutigen, sich mit IT-Themen zu beschäftigen und dass sie weibliche Vorbilder aus MINT-Berufen und Institutionen kennenlernen können.
Natürlich, aus eigenem Interesse und eigenem Antrieb schafft Frau es natürlich nicht, nein, Frau braucht eine Sonderförderung!

Diese Gender Studies zeichnen ein absolut sexistisches Bild von Frauen, das gerade für die Frauen, die sich aus eigenem Interesse für den MINT-Bereich entscheiden, einfach nur ein Schlag ins Gesicht ist.

An einem wird dieser Sexismus aber nichts ändern: an dem Interesse für den MINT-Bereich, das bei Frauen eben statistisch weniger vorhanden ist.
Das ist aber auch nur ein Problem, wenn man eine ideologische 50/50-Quote über die freie Entscheidung von Frauen stellt.


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Sexistischer Schwachsinn!

pointX | 05.03.18 - 22:09
 

Re: Sexistischer Schwachsinn!

RicoBrassers | 06.03.18 - 08:11
 

Re: Sexistischer Schwachsinn!

dermamuschka | 06.03.18 - 09:43
 

Re: Sexistischer Schwachsinn!

Anonymer Nutzer | 06.03.18 - 10:21
 

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xavieruk22 | 07.03.18 - 16:16
 

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Anonymer Nutzer | 06.03.18 - 11:46
 

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redmord | 06.03.18 - 13:38
 

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ubuntu_user | 06.03.18 - 13:44
 

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ubuntu_user | 08.03.18 - 10:36
 

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ternot | 08.03.18 - 10:50
 

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ibsi | 08.03.18 - 13:23
 

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mauorrizze | 08.03.18 - 16:04
 

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zilti | 06.03.18 - 13:44
 

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jonasz | 06.03.18 - 14:00
 

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Eisboer | 06.03.18 - 11:50
 

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MrTridac | 06.03.18 - 13:34
 

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Anonymer Nutzer | 06.03.18 - 13:36
 

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Eisboer | 06.03.18 - 13:54
 

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Spiritogre | 06.03.18 - 14:34
 

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SelfEsteem | 06.03.18 - 16:08
 

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redmord | 06.03.18 - 16:59
 

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ternot | 06.03.18 - 16:31
 

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redmord | 06.03.18 - 16:56
 

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xavieruk22 | 07.03.18 - 16:23
 

Re: Sexistischer Schwachsinn!

derdiedas | 08.03.18 - 21:01

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