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  5. › IT-Studium: Zeigt mehr Frauen!

Was hier wieder los ist...

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  1. Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 06.03.18 - 09:57

    Nach dem lesen der Kommentare hier verliere ich meinen Glauben an die Menschheit.

    Wie kann es nur sein, dass in der Werbung etwas anders dargestellt wird als in der Realität, um das (Kauf-)Verhalten zu beeinflussen! Skandal!

    Frauen wählen schließlich kein Mint weil sie da naturgegeben kein Bock drauf haben (und nicht weil sie als Kind statt Fahrrad und Lego Technik n Puppenhaus und n schminkset bekommen) und das durch gezielte Werbung und Incentives zu ändern versuchen macht sie nur auf ewig unglücklich! Frauen sind eben so, lasst sie doch so sein, alles andere ist WIRKLICHER sexismus(tm)!11111!
    So wie ihr ganzen Nerds auch alle totunglücklich seid wenn die Werbung euch durch falsche Rollenmodelle verführt hat einen energydrink statt eures geliebten Eistees zu kaufen!
    Ihr armen geschundenen Seelen wurdet eures freien Willens beraubt, nun habt ihr den Salat! Das ganze Leben bis zu Unkenntlichkeit verpfuscht!



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.18 10:04 durch dermamuschka.

  2. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.03.18 - 10:04

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach dem lesen der Kommentare hier verliere ich meinen Glauben an die
    > Menschheit.
    >
    > Wie kann es nur sein, dass in der Werbung etwas anders dargestellt wird als
    > in der Realität, um das (Kauf-)Verhalten zu beeinflussen! Skandal!
    >
    > Frauen wählen schließlich kein Mint weil sie da naturgegeben kein Bock
    > drauf haben (und nicht weil sie als Kind statt Fahrrad und Lego Technik n
    > Puppenhaus und n schminkset bekommen) und das durch gezielte Werbung und
    > inzentives zu ändern versuchen macht sie nur auf ewig unglücklich! Frauen
    > sind eben so, lasst sie doch so sein, alles andere ist WIRKLICHER
    > sexismus(tm)!11111!
    > So wie ihr ganzen Nerds auch alle totunglücklich seid wenn die Werbung euch
    > durch falsche Rollenmodelle verführt hat einen energydrink statt eures
    > geliebten Eistees zu kaufen!
    > Ihr armen geschundenen Seelen wurdet eures freien Willens beraubt, nun habt
    > ihr den Salat! Das ganze Leben bis zu Unkenntlichkeit verpfuscht!

    Hast du auch irgendwelche Argumente oder nur Blabla? Wäre typisch.
    Fakt ist das Frauen - zumindest in Deutschland - gleichberechtigt leben können und Chancengleicheit besteht. Dennoch entscheiden sich weniger Frauen als Männer für diese technischen Berufe. Warum? Mir egal, aber die phösen sexisitischen Männer sinds sicher nicht daran schuld. Da kann ich dir mal Stories erzahlen was Sexismus angeht, aus dem Frauenberuf in dem ich Arbeite. :D

  3. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 06.03.18 - 10:16

    Kannst du lesen?
    Frau trägt von Kindesbeinen an lange Haare, hünsche Klamotten und wird ermahnt wenn sie schmutzig nach Hause kommt. Zu Weihnachten gibt's n Puppenhaus und reitstunden.
    Wenn sohnemann sich mit der zusammen mit Papa gebastelten seifenkiste das erste mal den Arm bricht gibt's n nen stolzen klapps auf die Schulter und n Indianer-kennt-keinen-Schmerz spruch bevor alle auf den gips unterschreiben und der danach wie ne Trophäe ins Zimmer gestellt wird.

    Wie viele Väter glaubst du bauen ne seifenkiste oder n Bagger für ihre Töchter? Wie oft glaubst du wird die Tochter dazugerufen wenn es Reparaturen im Haushalt gibt?

    Du verneinst geradezu mit deinem Post das derlei Dinge einen Einfluss besitzen würden. Womöglich bist du einer ganz heißen sache auf der Spur! Wenn sich deine Hypothese erhärten würde könnten alle Unternehmen sich Abermillionen für Marketing und Werbung sparen! Es macht und kauft ja offensichtlich sowieso jeder das, was ihm - quasi gottgegeben - per Geburt ins Hirn programmiert wurde.

  4. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.03.18 - 10:19

    Du scheinst nicht besonders gut informiert zu sein.

  5. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Tantalus 06.03.18 - 10:42

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kannst du lesen?
    > Frau trägt von Kindesbeinen an lange Haare, hünsche Klamotten und wird
    > ermahnt wenn sie schmutzig nach Hause kommt. Zu Weihnachten gibt's n
    > Puppenhaus und reitstunden.
    > Wenn sohnemann sich mit der zusammen mit Papa gebastelten seifenkiste das
    > erste mal den Arm bricht gibt's n nen stolzen klapps auf die Schulter und n
    > Indianer-kennt-keinen-Schmerz spruch bevor alle auf den gips unterschreiben
    > und der danach wie ne Trophäe ins Zimmer gestellt wird.

    Wann hattest Du das letzte mal direkt mit Kindern zu tun? Vor oder nach dem Krieg?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  6. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: ubuntu_user 06.03.18 - 10:56

    PocketIsland schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du auch irgendwelche Argumente oder nur Blabla? Wäre typisch.

    Tatort und Dschungelcamp wird auch nur durch Gruppendruck geguckt, damit man darüber reden kann. Bauer sucht Frau gab es schon vorher auf NDR, hat sich niemand für interessiert.

    > Fakt ist das Frauen - zumindest in Deutschland - gleichberechtigt leben
    > können und Chancengleicheit besteht.
    Gleichberechtigung ist ja auch gegeben.

    >Dennoch entscheiden sich weniger
    > Frauen als Männer für diese technischen Berufe. Warum? Mir egal, aber die
    > phösen sexisitischen Männer sinds sicher nicht daran schuld.

    Im Endeffekt fehlen einem dann 50% Fachkräfte.
    In meiner Idealvorstellung gibt es nur noch Ingenieure und alles andere wird von Robotern erledigt.

    >Da kann ich
    > dir mal Stories erzahlen was Sexismus angeht, aus dem Frauenberuf in dem
    > ich Arbeite. :D

    Frauen sind ja noch schlimmer was Sexismus angeht.
    Ich finde die Opfermentalität auch schlimm. Gearde weil Erziehung der Jungen und Mädchen zu 95% von Frauen bestimmt wurde.

  7. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.03.18 - 10:18

    > Frauen wählen schließlich kein Mint weil sie da naturgegeben kein Bock drauf haben (und nicht weil sie als Kind statt Fahrrad und Lego Technik n Puppenhaus und n schminkset bekommen)

    Siehe Schweden, mehr muss man eigentlich nicht sagen.

    Laut Deiner Überzeugung müsste dort eine Frauenquote von 50% bei den MINT-Fächern liegen, tut sie aber nicht, trotz intensiver Förderung von Mädchen.

    Warum?

    Und zum Thema Eistee: Wenn mir danach ist, kauf ich mir einen. Auch dann, wenn ich in der Öffentlichkeit dabei direkt beobachtet werde...

  8. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 06.03.18 - 10:30

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Frauen wählen schließlich kein Mint weil sie da naturgegeben kein Bock
    > drauf haben (und nicht weil sie als Kind statt Fahrrad und Lego Technik n
    > Puppenhaus und n schminkset bekommen)
    >
    > Siehe Schweden, mehr muss man eigentlich nicht sagen.
    >
    > Laut Deiner Überzeugung müsste dort eine Frauenquote von 50% bei den
    > MINT-Fächern liegen, tut sie aber nicht, trotz intensiver Förderung von
    > Mädchen.
    >
    > Warum?
    >
    > Und zum Thema Eistee: Wenn mir danach ist, kauf ich mir einen. Auch dann,
    > wenn ich in der Öffentlichkeit dabei direkt beobachtet werde...

    Jahrhunderte lang gewachsene Strukturen ändern sich nicht durch ein paar Gesetze innerhalb eines Jahrzehntes.
    Aber sollte man deshalb gleich alle Bemühungen einstellen irgendwas zu ändern?
    Sollen wir uns mit allem abfinden?

    Wie stehst du zu anderen Statistiken, etwa dass (auch männliche) Kinder sozial schwächerer Familien häufig eher nachteilhafte Studiengänge studieren,
    während Kinder aus sozial starken Familien stark überdurchschnittlich oft Medizin oder Jura studieren?

    Sind da auch die Naturgesetze am Werk?
    Sind sozial schwache Kinder qua Geburt einfach dümmer?
    Oder gibt es womöglich andere Faktoren im Leben dieser Menschen die eine Rolle spielen, vom sozialen Druck über die Peer-Group bis zur gezielten Förderung?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.18 10:32 durch dermamuschka.

  9. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.03.18 - 10:35

    Du bringst hier ein paar Dinge durcheinander.

    Dass Kinder aus sozial starken Familien in Jura/Medizin von ihren Eltern gezwängt werden, liegt daran, dass die Eltern ihren (hohen) sozialen Status an die Kinder weitergeben wollen - mit Gewalt, wenn nötig.

    Hat mit Mädchen und Puppen nix zu tun.

    Du solltest Dich mal etwas besser informieren.

  10. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 06.03.18 - 10:56

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bringst hier ein paar Dinge durcheinander.
    >
    > Dass Kinder aus sozial starken Familien in Jura/Medizin von ihren Eltern
    > gezwängt werden, liegt daran, dass die Eltern ihren (hohen) sozialen Status
    > an die Kinder weitergeben wollen - mit Gewalt, wenn nötig.
    >
    > Hat mit Mädchen und Puppen nix zu tun.
    >
    > Du solltest Dich mal etwas besser informieren.

    Ach, und bei Jungen und Mädchen ist das nicht so?
    Wenn der Vater Ingenieur ist, glaubst du nicht, dass er dann eine Vorbildfunktion für seinen Sohn ausübt? Dass sohnemann keine Begeisterung entwickelt wenn er mit Papa zusammen in seinem hobbykeller schraubt oder irgendwelche einfachen Roboter baut?

    Wenn die Mutter allerdings Deutsch-Lehrerin ist, kannst du fast davon ausgehen, dass die Tochter nicht unbedingt auf die Idee kommt, dass sie gerne was mit Technik machen will, während sie die Arbeitsblätter von Mama durchblättert und sich über gedichtinterpretationen unterhält.

    Es gibt übrigens auch dazu Statistiken, dass selbst in heutigen Zeiten der "Individualisierung" Kinder noch signifikant häufiger den Beruf der Eltern ergreifen.

    was spricht also gegen Werbemaßnahmen, um diese Strukturen aufzubrechen?
    Es ist ja nicht so dass davon auch nur ein männlicher Informatiker irgendeinen Nachteil zu befürchten hat, wenn die Person auf dem Cover des programmieren-für-dummies-buchs nun eine schwarze Frau statt einem weißen Mann ist.

  11. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.03.18 - 11:02

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du bringst hier ein paar Dinge durcheinander.
    > >
    > > Dass Kinder aus sozial starken Familien in Jura/Medizin von ihren Eltern
    > > gezwängt werden, liegt daran, dass die Eltern ihren (hohen) sozialen
    > Status
    > > an die Kinder weitergeben wollen - mit Gewalt, wenn nötig.
    > >
    > > Hat mit Mädchen und Puppen nix zu tun.
    > >
    > > Du solltest Dich mal etwas besser informieren.
    >
    > Ach, und bei Jungen und Mädchen ist das nicht so?
    > Wenn der Vater Ingenieur ist, glaubst du nicht, dass er dann eine
    > Vorbildfunktion für seinen Sohn ausübt? Dass sohnemann keine Begeisterung
    > entwickelt wenn er mit Papa zusammen in seinem hobbykeller schraubt oder
    > irgendwelche einfachen Roboter baut?

    Nicht jeder Ingenieurs-Sohn wird Ingenieur, nicht jeder Gastwirts-Sohn wird Gastwirt etc.

    > Wenn die Mutter allerdings Deutsch-Lehrerin ist, kannst du fast davon
    > ausgehen, dass die Tochter nicht unbedingt auf die Idee kommt, dass sie
    > gerne was mit Technik machen will, während sie die Arbeitsblätter von Mama
    > durchblättert und sich über gedichtinterpretationen unterhält.

    s.o.

    > Es gibt übrigens auch dazu Statistiken, dass selbst in heutigen Zeiten der
    > "Individualisierung" Kinder noch signifikant häufiger den Beruf der Eltern
    > ergreifen.

    Das hängt aber von vielen Faktoren ab. Auch dem sozialen Status und den damit hergehenden Perspektiven.
    Wenn der Vater Bauarbeiter ist, hat der Sohn es schwer, Ingenieur zu werden, wenn das Geld fehlt.

    > was spricht also gegen Werbemaßnahmen, um diese Strukturen aufzubrechen?
    > Es ist ja nicht so dass davon auch nur ein männlicher Informatiker
    > irgendeinen Nachteil zu befürchten hat, wenn die Person auf dem Cover des
    > programmieren-für-dummies-buchs nun eine schwarze Frau statt einem weißen
    > Mann ist.

    Ja, und dann schreit wieder einer, weil man damit alle schwarzen Frauen zu Dummies erklärt.

  12. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 06.03.18 - 11:12

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dermamuschka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > azeu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Du bringst hier ein paar Dinge durcheinander.
    > > >
    > > > Dass Kinder aus sozial starken Familien in Jura/Medizin von ihren
    > Eltern
    > > > gezwängt werden, liegt daran, dass die Eltern ihren (hohen) sozialen
    > > Status
    > > > an die Kinder weitergeben wollen - mit Gewalt, wenn nötig.
    > > >
    > > > Hat mit Mädchen und Puppen nix zu tun.
    > > >
    > > > Du solltest Dich mal etwas besser informieren.
    > >
    > > Ach, und bei Jungen und Mädchen ist das nicht so?
    > > Wenn der Vater Ingenieur ist, glaubst du nicht, dass er dann eine
    > > Vorbildfunktion für seinen Sohn ausübt? Dass sohnemann keine
    > Begeisterung
    > > entwickelt wenn er mit Papa zusammen in seinem hobbykeller schraubt oder
    > > irgendwelche einfachen Roboter baut?
    >
    > Nicht jeder Ingenieurs-Sohn wird Ingenieur, nicht jeder Gastwirts-Sohn wird
    > Gastwirt etc.
    >
    > > Wenn die Mutter allerdings Deutsch-Lehrerin ist, kannst du fast davon
    > > ausgehen, dass die Tochter nicht unbedingt auf die Idee kommt, dass sie
    > > gerne was mit Technik machen will, während sie die Arbeitsblätter von
    > Mama
    > > durchblättert und sich über gedichtinterpretationen unterhält.
    >
    > s.o.
    >
    klar, nicht jeder, aber eben signifikant häufiger. Mehr sag ich ja auch gar nicht.
    Allein das zeigt aber doch, dass die Theorie der freien Entscheidung bei der Studien- und Berufswahl als Ganzes nicht haltbar ist und es definitiv einige Faktoren gibt, die dabei eine Rolle spielen (könnten).
    Da nun die Informatik (oder eben auch das Ingenieurswesen) eine derart zukunftsweisende Branche ist, was spricht dagegen wenn man als Gesellschaft versucht diese Faktoren zu manipulieren, um so, überspitzt gesagt, nicht fast 50% der Gesellschaft von der Zukunft auszuschließen?
    Es will ja niemand den Männern ihre Informatik madig machen, man will ja nur versuchen den Frauen eine gewisse Starthilfe zu geben, um hier auch den sprichwörtlichen "Fuß in die Türe zu bekommen".
    Ich verstehe wirklich nicht wie man dagegen sein kann. Im allerschlimmsten Fall verpuffen die Maßnahmen wirkungslos und alles bleibt wie vorher. So what?

  13. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Clown 09.03.18 - 09:52

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allein das zeigt aber doch, dass die Theorie der freien Entscheidung bei
    > der Studien- und Berufswahl als Ganzes nicht haltbar ist und es definitiv
    > einige Faktoren gibt, die dabei eine Rolle spielen (könnten).

    Eben nicht. Es ist und bleibt die freie Entscheidung dieser Person. Wie diese Person Ihren Entscheidungsprozess gestaltet hat, ist eine gänzlich andere Fragestellung.
    Damit will ich nicht sagen, dass man das nicht diskutieren kann. Nur, dass wir hier klar unterscheiden müssen.

    > Da nun die Informatik (oder eben auch das Ingenieurswesen) eine derart
    > zukunftsweisende Branche ist, was spricht dagegen wenn man als Gesellschaft
    > versucht diese Faktoren zu manipulieren, um so, überspitzt gesagt, nicht
    > fast 50% der Gesellschaft von der Zukunft auszuschließen?

    Ganz wichtig: Sie werden nicht ausgeschlossen!
    Deine Wortfindung lässt Dich sehr voreingenommen wirken, vermutlich unbewusst :)

    > Ich verstehe wirklich nicht wie man dagegen sein kann. Im allerschlimmsten
    > Fall verpuffen die Maßnahmen wirkungslos und alles bleibt wie vorher. So
    > what?

    Das Problem ist die gezielte Manipulation. Das Drängen von Menschen in gewisse Kategorien. Wie Vieh, im Grunde genommen.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  14. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Icestorm 09.03.18 - 17:42

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > klar, nicht jeder, aber eben signifikant häufiger. Mehr sag ich ja auch gar
    > nicht.
    > Allein das zeigt aber doch, dass die Theorie der freien Entscheidung bei
    > der Studien- und Berufswahl als Ganzes nicht haltbar ist und es definitiv
    > einige Faktoren gibt, die dabei eine Rolle spielen (könnten).
    > Da nun die Informatik (oder eben auch das Ingenieurswesen) eine derart
    > zukunftsweisende Branche ist, was spricht dagegen wenn man als Gesellschaft
    > versucht diese Faktoren zu manipulieren, um so, überspitzt gesagt, nicht
    > fast 50% der Gesellschaft von der Zukunft auszuschließen?
    > Es will ja niemand den Männern ihre Informatik madig machen, man will ja
    > nur versuchen den Frauen eine gewisse Starthilfe zu geben, um hier auch den
    > sprichwörtlichen "Fuß in die Türe zu bekommen".
    > Ich verstehe wirklich nicht wie man dagegen sein kann. Im allerschlimmsten
    > Fall verpuffen die Maßnahmen wirkungslos und alles bleibt wie vorher. So
    > what?

    Du willst also den Menschen sagen, sie wäre nicht mündig genug, ihre Berufswahl selbst zu treffen?
    Trifft das auch aufs Wählen zu?
    Wohnortwahl?
    Kleid statt Hose?
    Partnerwahl?

    Ich finde es immer verdächtig, wenn man anderen die Eigenverantwortungsfähigkeit für ihre (Lebens-)Entscheidungen abspricht.

  15. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: SelfEsteem 06.03.18 - 11:02

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jahrhunderte lang gewachsene Strukturen ändern sich nicht durch ein paar
    > Gesetze innerhalb eines Jahrzehntes.
    > Aber sollte man deshalb gleich alle Bemühungen einstellen irgendwas zu
    > ändern?
    > Sollen wir uns mit allem abfinden?
    Du schnallst das Argument nicht. Sobald sozialer Druck zurueckgefahren wird, maximiert sich der Effekt aus den Veranlagungen. Das fuer sich kann fuer niemanden neu sein. Jedoch wurde das nicht erwartet, als man den sozialen Druck auf Menschen zurueckgefahren hat. Man hat erwartet, dass Maennlein und Weiblein sich ohne den Druck einander angleichen (entsprechend den Traeumen der Sozen), aber das Gegenteil war der Fall. Das zeigt sich in den skandinavischen Laendern eben.

    Wenn du an dem Punkt fuer Umerziehung eintrittst und kuenstlich sozialen Druck in die Gegenrichtung aufbauen willst, dann geht es nicht mehr um Fairness, Gleichberechtung und gleiches Potential fuer alle, sondern nur noch um Ideologie.


    > Wie stehst du zu anderen Statistiken, etwa dass (auch männliche) Kinder
    > sozial schwächerer Familien häufig eher nachteilhafte Studiengänge
    > studieren,
    > während Kinder aus sozial starken Familien stark überdurchschnittlich oft
    > Medizin oder Jura studieren?
    Aehm ... der IQ eines Kindes ist anhand der Eltern grob vorhersagbar. Afair pendelt er sich auf etwas weniger als der Hälfte der Strecke zwischen weniger und mehr intelligentem Elternteil ein, aber das ist zu lang her.
    Darüber hinaus können intelligente Eltern einem Kind mehr beibringen.
    Wie kann das einen überraschen?


    > Sind da auch die Naturgesetze am Werk?
    > Sind sozial schwache Kinder qua Geburt einfach dümmer?
    Okay, du hast einfach grundsaetzliche Verstaendnisprobleme.
    Nicht sozial schwache Menschen sind dümmer, sondern Leute mit geringerem IQ (= brauchen mehr Zeit, Strukturen zu erfassen und zu lernen) haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, sozial schwach zu werden.
    Von persoenlichen Unglücksfällen, Pech, Mobbing etc. mal abgesehen, reichen nur kleine Unterschiede locker aus, um auf Jahre hinweg eine große Wirkung zu entfalten.

    Willst du das jetzt "fair" machen, indem du den Kindern reicherer Eltern in die Suppe spuckst, weil diese überpriveligierten Schweine einen zu geringen Score bei den Oppression-Olympics einfahren?
    Typische Kommi-Einstellung halt.

    > Oder gibt es womöglich andere Faktoren im Leben dieser Menschen die eine
    > Rolle spielen, vom sozialen Druck über die Peer-Group bis zur gezielten
    > Förderung?
    Kann es in deiner Welt nur das eine oder das andere geben? Wieso wenden sich Menschen wie du in der Nature vs. Nurture Debatte immer zu 100% einer Seite zu und schnallen nicht, dass es eine Kombination aus beidem sein könnte?

    Evtl. mal mehr lesen als nur das Gebrabbel von Soziologen ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.18 11:03 durch SelfEsteem.

  16. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 06.03.18 - 11:23

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dermamuschka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jahrhunderte lang gewachsene Strukturen ändern sich nicht durch ein paar
    > > Gesetze innerhalb eines Jahrzehntes.
    > > Aber sollte man deshalb gleich alle Bemühungen einstellen irgendwas zu
    > > ändern?
    > > Sollen wir uns mit allem abfinden?
    > Du schnallst das Argument nicht. Sobald sozialer Druck zurueckgefahren
    > wird, maximiert sich der Effekt aus den Veranlagungen. Das fuer sich kann
    > fuer niemanden neu sein. Jedoch wurde das nicht erwartet, als man den
    > sozialen Druck auf Menschen zurueckgefahren hat. Man hat erwartet, dass
    > Maennlein und Weiblein sich ohne den Druck einander angleichen
    > (entsprechend den Traeumen der Sozen), aber das Gegenteil war der Fall. Das
    > zeigt sich in den skandinavischen Laendern eben.
    >
    > Wenn du an dem Punkt fuer Umerziehung eintrittst und kuenstlich sozialen
    > Druck in die Gegenrichtung aufbauen willst, dann geht es nicht mehr um
    > Fairness, Gleichberechtung und gleiches Potential fuer alle, sondern nur
    > noch um Ideologie.
    >
    > > Wie stehst du zu anderen Statistiken, etwa dass (auch männliche) Kinder
    > > sozial schwächerer Familien häufig eher nachteilhafte Studiengänge
    > > studieren,
    > > während Kinder aus sozial starken Familien stark überdurchschnittlich
    > oft
    > > Medizin oder Jura studieren?
    > Aehm ... der IQ eines Kindes ist anhand der Eltern grob vorhersagbar.
    > Afair pendelt er sich auf etwas weniger als der Hälfte der Strecke
    > zwischen weniger und mehr intelligentem Elternteil ein, aber das ist zu
    > lang her.
    > Darüber hinaus können intelligente Eltern einem Kind mehr beibringen.
    > Wie kann das einen überraschen?
    >
    > > Sind da auch die Naturgesetze am Werk?
    > > Sind sozial schwache Kinder qua Geburt einfach dümmer?
    > Okay, du hast einfach grundsaetzliche Verstaendnisprobleme.
    > Nicht sozial schwache Menschen sind dümmer, sondern Leute mit geringerem IQ
    > (= brauchen mehr Zeit, Strukturen zu erfassen und zu lernen) haben eine
    > höhere Wahrscheinlichkeit, sozial schwach zu werden.
    > Von persoenlichen Unglücksfällen, Pech, Mobbing etc. mal abgesehen, reichen
    > nur kleine Unterschiede locker aus, um auf Jahre hinweg eine große Wirkung
    > zu entfalten.
    >
    > Willst du das jetzt "fair" machen, indem du den Kindern reicherer Eltern in
    > die Suppe spuckst, weil diese überpriveligierten Schweine einen zu geringen
    > Score bei den Oppression-Olympics einfahren?
    > Typische Kommi-Einstellung halt.
    >
    > > Oder gibt es womöglich andere Faktoren im Leben dieser Menschen die eine
    > > Rolle spielen, vom sozialen Druck über die Peer-Group bis zur gezielten
    > > Förderung?
    > Kann es in deiner Welt nur das eine oder das andere geben? Wieso wenden
    > sich Menschen wie du in der Nature vs. Nurture Debatte immer zu 100% einer
    > Seite zu und schnallen nicht, dass es eine Kombination aus beidem sein
    > könnte?
    >
    > Evtl. mal mehr lesen als nur das Gebrabbel von Soziologen ...

    Abgesehen davon dass sich dein Beitrag extrem menschenverachtend liest, unterstreichst du doch voll meine Aussage. Ich fasse zusammen: Kinder von Intelligenten sind intelligenter weil diese Eltern mehr weitergeben können (dieser Effekt ist übrigens auch in geringerem Umfang bei Adoptionen zu beobachten und steht demnach nicht ausschließlich mit der Biologie in Verbindung).
    Damit stellst du doch selber unverwunden fest, wie wichtig die sozialisation ist.
    Dabei wirst du doch kaum verneinen können, dass die typische sozialisation Frauen nicht gerade in IT-Berufe drängt.

    Inwiefern man dir in die Suppe spuckt wenn man versucht unterpriviligierten Menschen zu helfen musst du mir auch noch mal erklären. Erstens nimmt die Förderung von Frauen den Männern ja nichts weg und zweitens müssten sich diese zwecks besserer Eignung deiner Meinung ja sowieso locker im haifischbecken Arbeitsmarkt durchbeißen.
    Kurz gesagt, für deinesgleichen gibt es absolut nichts zu verlieren. Wieso dann diese Gehässigkeit?

  17. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: SelfEsteem 06.03.18 - 12:26

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgesehen davon dass sich dein Beitrag extrem menschenverachtend liest,

    Zeig mir die Menschenverachtung in meinem Post auf. Zeig mir das Zitat, in dem ich Menschen verachte. Wenn du dazu nicht fähig bist, solltest du diese Unterstellungen gaaaanz schnell zurückschrauben.


    > unterstreichst du doch voll meine Aussage. Ich fasse zusammen: Kinder von
    > Intelligenten sind intelligenter weil diese Eltern mehr weitergeben können
    > (dieser Effekt ist übrigens auch in geringerem Umfang bei Adoptionen zu
    > beobachten und steht demnach nicht ausschließlich mit der Biologie in
    > Verbindung).
    Falsch!
    Genau das habe ich nicht gesagt.
    Intelligenz ist zu einem guten Teil vererbbar - Biologie. Google -> "Heritability of IQ".
    //edit: Du wirst das fast nur mit großen IQ-Unterschieden genau feststellen.
    Sprich sagen wir 2 Eltern mit je IQ 100 geben ihr Kind zur Adoption frei, es wird von zwei Akademikern mit IQ 160 adoptiert und aufgezogen. Sie werden den IQ des Kindes vermutlich anheben, aber niemals bis 160. Das Kind wird weiterhin viel näher am IQ der biologischen Eltern bleiben.

    Das "mehr weitergeben können" ist Training und Wissen, nicht IQ. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.
    Deine Geschichte mit den Adoptivkindern ist darüberhinaus so allgemein formuliert einfach herbeifantasierter Mist.
    Einige Zwillingsstudien ließen das Gegenteil vermuten, aber mal ehrlich: Um das sauber festzustellen, braeuchte man viele auseinander-adoptierte Zwillinge mit
    einer IQ-Verteilung über ein breites Spektrum. Wenn die Meisten um IQ 100 herum rumdümpeln, während adopierte und nachträglich gefundene Zwillige extrem selten sind, laesst sich die Adoptions-These verflucht schwer prüfen und starke
    Behauptungen in die eine oder andere Richtung sind einfach Schrott. Lass das also bitte sein, wenn man dich ernstnehmen soll.


    > Damit stellst du doch selber unverwunden fest, wie wichtig die
    > sozialisation ist.
    Willst du mir gerade in den Mund legen, dass ich die Wirkung der Nurture-Seite verneint hätte? Habe ich nicht.
    Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass es auch die Nature-Seite gibt, die genauso wenig wie die Nurture-Seite verneint werden kann, sollte und darf.


    > Dabei wirst du doch kaum verneinen können, dass die typische sozialisation
    > Frauen nicht gerade in IT-Berufe drängt.
    Unglaublich. Ließ den ersten Block meines vorherigen Posts nochmal.

    Was willst du denn erreichen? Willst du, das Menschen glücklich werden? Dann willst du, dass der soziale Druck
    in etwaige Richtungen rausgenommen wird und der Mensch sich selbst entscheidet. Ob Männer und Frauen sich (im Durchschnitt) dann einander ähnlicher werden, oder
    ob sich die Unterschiede maximieren - so wie in Skandinavien, was du gekonnt ignorierst - muss uns dann egal sein.
    Oder aber willst du, dass Männer und Frauen gefälligst gleich zu sein haben und sich für das gleiche interessieren müssen? Dann legst du
    sozialen Druck in die Gegenrichtung an, der dafür sorgen soll, dass Frauen und Männer in die Rollen gepresst werden, die dir passen.

    Was also hättest du gern? Evtl. kommen wir uns näher, wenn wir mal feststellen, wofür wir denn argumentieren.
    Ganz großer Tip: Ich will nicht, dass Frauen zurück an den Herd gehen, sondern dass sie genauso wie Männer das tun, worauf auch immer sie Lust haben.
    Was ich außerdem nicht will, ist dass man Menschen erzählt, worauf sie gefälligst Lust haben müssen.


    > Inwiefern man dir in die Suppe spuckt wenn man versucht unterpriviligierten
    > Menschen zu helfen musst du mir auch noch mal erklären. Erstens nimmt die
    > Förderung von Frauen den Männern ja nichts weg
    Das kommt ganz drauf an, wie deine "Förderung" aussieht.
    Wenn Budgets zu verteilen sind und Leute meinen, ein Geschlecht sei mehr zu fördern als das andere, weil das andere
    angeblich unlaengst genug gefördert wird, dann haben wir ein Problem. Insbesondere dann, wenn man den Förderbedarf
    daraus ableitet, dass Mädchen und Jungs sich nicht exakt gleich verhalten.


    > und zweitens müssten sich
    > diese zwecks besserer Eignung deiner Meinung ja sowieso locker im
    > haifischbecken Arbeitsmarkt durchbeißen.
    Und wieder legst du mir etwas in den Mund, das ich nicht gesagt habe.
    Meinst du echt, dass sowas ein Argument darstellt?


    > Kurz gesagt, für deinesgleichen gibt es absolut nichts zu verlieren. Wieso
    > dann diese Gehässigkeit?
    Wie wäre es mal darüber zu reden, ob etwas der Wahrheit entspricht, und nicht darüber, wer angeblich
    was zu verlieren hat? Eure Unfähigkeit dazu ist es, was die Gegenseite gehässig werden lässt.

    Mich interessiert es nicht, ob ich nun weibliche oder männliche Programmierer einstelle. Es ist mir völlig egal. Ich stelle Leute
    gern nach Qualifikation ein, ohne dass ich mich für deren primäre Geschlechtsorgane interessiere.
    Weniger egal sind mir eure kleinen Sozialexperimente und aus der Luft gegriffenen Behauptungen. Wenn von der Existenz eines Unterschiedes direkt auf Ungleichbehandlung
    und Diskriminierung geschlossen wird, weil jeder biologische Faktor aus Prinzip verneint wird, ist das jedenfalls absolut peinlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.18 12:33 durch SelfEsteem.

  18. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 06.03.18 - 16:44

    Ich glaube du überschätzt die Wichtigkeit der Biologie geradezu auf groteske Weise.

    Wären die biologischen Präpositionen einzelner Menschen im Vergleich zur Sozialisation derart ausschlaggebend, dass sie fast deterministisch Studien- und Berufswahl hervorbestimmen, dann erklär mir mal bitte weshalb wir nicht alle Diebe, Gewalttäter, Mörder und Vergewaltiger sind.
    Evolutionär und rein biologisch gesehen müssten wir uns verhalten wie dreijährige im Sandkasten. Beissen, Spucken, Klauen und das am besten alles nur mit dem Ziel uns möglichst häufig mit möglichst vielen Partnerinnen zu vermehren.
    Obwohl wir diese Gene alle in uns haben, gibt es trotzdem allerlei Menschen die sich einbilden in einer monogamen Beziehung, ohne Kinder oder gar ganz allein glücklich zu sein.

    Der moderne Mensch und unsere derzeitige Gesellschaft zeigt doch vor allem, dass die Sozialisation letztlich die Biologie dominiert und derlei Präpositionen im Grunde null Relevanz für die Lebensführung besitzen, mit einigen Ausnahmen von Menschen die wir als "krank" einstufen, weil sie es dauerhaft nicht schaffen ihre evolutionär bedingten verhaltensweisen einzudämmen.

    Warum ausgerechnet bei der Berufswahl nun alles anders sein sollte, das musst du mir jetzt noch mal erklären!

  19. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: SelfEsteem 06.03.18 - 18:55

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube du überschätzt die Wichtigkeit der Biologie geradezu auf
    > groteske Weise.
    >
    > Wären die biologischen Präpositionen einzelner Menschen im Vergleich zur
    > Sozialisation derart ausschlaggebend, dass sie fast deterministisch
    > Studien- und Berufswahl hervorbestimmen, dann erklär mir mal bitte weshalb
    > wir nicht alle Diebe, Gewalttäter, Mörder und Vergewaltiger sind.
    > Evolutionär und rein biologisch gesehen müssten wir uns verhalten wie
    > dreijährige im Sandkasten. Beissen, Spucken, Klauen und das am besten alles
    > nur mit dem Ziel uns möglichst häufig mit möglichst vielen Partnerinnen zu
    > vermehren.
    > Obwohl wir diese Gene alle in uns haben, gibt es trotzdem allerlei Menschen
    > die sich einbilden in einer monogamen Beziehung, ohne Kinder oder gar ganz
    > allein glücklich zu sein.
    >
    > Der moderne Mensch und unsere derzeitige Gesellschaft zeigt doch vor allem,
    > dass die Sozialisation letztlich die Biologie dominiert und derlei
    > Präpositionen im Grunde null Relevanz für die Lebensführung besitzen, mit
    > einigen Ausnahmen von Menschen die wir als "krank" einstufen, weil sie es
    > dauerhaft nicht schaffen ihre evolutionär bedingten verhaltensweisen
    > einzudämmen.
    >
    > Warum ausgerechnet bei der Berufswahl nun alles anders sein sollte, das
    > musst du mir jetzt noch mal erklären!
    Nein, muss ich nicht. Ich habe keine Ahnung, worauf diese irre Ansammlung von Strohmännern die Antwort sein soll, aber sicher nicht auf meinen Post.
    Du kannst dir nicht einfach ausdenken, was jemand angeblich gesagt haben soll.
    Was für eine peinliche Nummer.

  20. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 06.03.18 - 19:38

    Offensichtlich sind sie nicht so hell im Kopf wie sie es sich gerne einreden, wenn sie den Zusammenhang nicht erkennen.
    Ihrer Meinung nach: Frau will kein Informatik studieren, weil Frau naturgegeben andere Interessen hat.
    Realität: Mensch ist naturgegeben ein erweitertes Tier, trotzdem haben wir so gut wie allen naturgegebenen, tierischen Verhaltensweise abgesprochen.

    Conclusio: unser heutiges, modernes Leben entscheidet sich nicht mehr nur durch das, was in unserer dna steht, sondern viel mehr durch unsere Erziehung und interdependente Erfahrungen und Außeneinflüsse. Ergo kann das fehlende Interesse für Informatik wohl auch kaum einzig auf das Merkmal "Frau" zurückzuführen sein

  21. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: mnementh 07.03.18 - 13:40

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offensichtlich sind sie nicht so hell im Kopf wie sie es sich gerne
    > einreden, wenn sie den Zusammenhang nicht erkennen.
    Persönliche Angriffe? Wirklich?

    > Ihrer Meinung nach: Frau will kein Informatik studieren, weil Frau
    > naturgegeben andere Interessen hat.
    > Realität: Mensch ist naturgegeben ein erweitertes Tier, trotzdem haben wir
    > so gut wie allen naturgegebenen, tierischen Verhaltensweise abgesprochen.
    Das ist ja wohl eine massive Illusion. Natürlich sind wir immer bestimmt durch unsere Instikte, angeborenen Verhaltensweisen und angeborenen Vorlieben. Dass wir dies durch Sozialisierung ergänzen - unbestritten. Aber dass wir das Tier in uns abgestreift hätten ist anthropozentrische Arroganz.

    > Conclusio: unser heutiges, modernes Leben entscheidet sich nicht mehr nur
    > durch das, was in unserer dna steht, sondern viel mehr durch unsere
    > Erziehung und interdependente Erfahrungen und Außeneinflüsse.
    Das steht im Widerspruch zur Forschung.

    > Ergo kann das
    > fehlende Interesse für Informatik wohl auch kaum einzig auf das Merkmal
    > "Frau" zurückzuführen sein
    Nö, natürlich nicht. Die meisten Männer interessieren sich ja ebenfalls nicht für Informatik. Aber das Interessen und Fähigkeiten innerhalb der Geschlechter ungleich verteilt sind ist nun mal nicht zu leugnen.

    Ich finde diese Reduktion auf wenige Schubladen sehr menschenverachtend. Geschlecht, Ethnie, Nationalität, Religion. Wir sind alle Individuen. Unsere Gruppenzugehörigkeit beeinflusst unsere Individualität, weshalb es innerhalb der Gruppen unterschiedliche Verteilungen von Fähigkeiten und Interessen gibt, das ändert aber nichts daran, dass wir Individuen sind. Die Geschlechterverteilung in einem Studiengang beeinflussen zu wollen und damit alle Menschen in dem Studiengang auf ihr Geschlecht zu reduzieren ist... irgendwie daneben.

    Und ja, unsere Individualität hat nicht nur mit der Erziehung und Sozialisation zu tun, sondern stark auch mit unseren Genen. Und die sind auch geschlechtsspezifisch. Es gibt zwei- bis dreimal so viele männliche Autisten wie weibliche. Wollen sie in ihrer arroganten Verblendung, dass Menschen sich von ihrer Natur gelöst haben, jetzt behaupten, dass wir Jungs dazu erziehen autistisch zu sein?

  22. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 07.03.18 - 18:09

    Ja eben. Wir alle sind individuen, werden allerdings massivst unterschiedlich aufgezogen und behandelt.

    >Ich finde diese Reduktion auf wenige Schubladen sehr menschenverachtend. >Geschlecht, Ethnie. Nationalität, Religion

    Ja, ich eben auch. Deshalb mein Beitrag hier. Denken Sie die Tatsache dass ein Franzose mehr Wein trinkt und ein deutscher mehr Bier ist persönliche Präferenz, basierend auf unterschiedlichen Genen? ohne Einfluss von Kultur und Erziehung?
    Wenn der Franzose jetzt aber aufgrund seines Weinkonsums durchschnittlich 20 jahre vor dem deutschen sterben würde, würden sie sich dann auch beschweren wenn man Maßnahmen einleitet den Franzosen vom Wein hin zum Bier zu locken?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.18 18:22 durch dermamuschka.

  23. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Spiritogre 07.03.18 - 18:29

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja eben. Wir alle sind individuen, werden allerdings massivst
    > unterschiedlich aufgezogen und behandelt.
    >
    > >Ich finde diese Reduktion auf wenige Schubladen sehr menschenverachtend.
    > >Geschlecht, Ethnie. Nationalität, Religion
    >
    > Ja, ich eben auch. Deshalb mein Beitrag hier. Denken Sie die Tatsache dass
    > ein Franzose mehr Wein trinkt und ein deutscher mehr Bier ist persönliche
    > Präferenz, basierend auf unterschiedlichen Genen? ohne Einfluss von Kultur
    > und Erziehung?
    > Wenn der Franzose jetzt aber aufgrund seines Weinkonsums durchschnittlich
    > 20 jahre vor dem deutschen sterben würde, würden sie sich dann auch
    > beschweren wenn man Maßnahmen einleitet den Franzosen vom Wein hin zum Bier
    > zu locken?

    Nicht alles was ein Vergleich ist funktioniert. Kultur ist eine Sache, Biologie eine völlig andere.
    Bei dem Thema geht es aber darum, dass behauptet wird es gebe keine Biologie, das ist alles Kultur und das ist einfach hanebüchener, politisch motivierter Blödsinn.

  24. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 07.03.18 - 18:45

    Natürlich gibt es Biologie. Natürlich sind Männer und Frauen unterschiedlich.
    Das weiß jeder der sich schon mal nackt ausgezogen hat.

    Aber unsere Gesellschaft zeigt uns doch gerade, dass wir modernen Menschen stärker sind als unsere Gene. Wir prügeln uns nicht, wir morden nicht, wir stehlen nicht, wir vergewaltigen nicht.

    Anderes Beispiel:
    Tragen sie ein Brille? Haben sie mal darüber nachgedacht dass sie dann ohne diesen korrigierenden Eingriff womöglich gar nicht ihrem jetzigen Beruf nachgehen könnten und stattdessen einen anderen, schlechter bezahlten Beruf ausüben würden? Dann hätten sie allerdings einen Beruf der ihrer biologischen Präposition besser entspräche.

    Warum ist es legitim derartige biologische Unterschiede durch das Gemeinwohl aufzufangen und zu nivellieren, aber eine totsünde wenn man Frauen versucht für Computer zu begeistern?

  25. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: ternot 07.03.18 - 18:53

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich gibt es Biologie. Natürlich sind Männer und Frauen
    > unterschiedlich.
    > Das weiß jeder der sich schon mal nackt ausgezogen hat.
    >
    > Aber unsere Gesellschaft zeigt uns doch gerade, dass wir modernen Menschen
    > stärker sind als unsere Gene. Wir prügeln uns nicht, wir morden nicht, wir
    > stehlen nicht, wir vergewaltigen nicht.
    >
    > Anderes Beispiel:
    > Tragen sie ein Brille? Haben sie mal darüber nachgedacht dass sie dann ohne
    > diesen korrigierenden Eingriff womöglich gar nicht ihrem jetzigen Beruf
    > nachgehen könnten und stattdessen einen anderen, schlechter bezahlten Beruf
    > ausüben würden? Dann hätten sie allerdings einen Beruf der ihrer
    > biologischen Präposition besser entspräche.
    >
    > Warum ist es legitim derartige biologische Unterschiede durch das
    > Gemeinwohl aufzufangen und zu nivellieren, aber eine totsünde wenn man
    > Frauen versucht für Computer zu begeistern?

    Ahja. "totsünde". Na da sind wird bei den Genderleuten nehm ich mal an.

    tot/tod Schwäche haben, aber dann nach dem Binnen I schreien.

    Brillen sind durch Physiker entstanden, nicht durch Gender Wissenschaftler.

    Computer und sämtliche IT ist durch Mathematiker, Physiker, Elektrotechniker, Informatiker usw. entstanden. Das ging alles ohne Gender Wissenschaftler.

    Die Sprache ist ohne Genderwissenschaftler entstanden und erreichte ihre Blüte vor wenigen Jahrhunderten. Gender Leute gabs damals aber nicht.

    Nach der Logik der Genderleute bzw. dir dürfte man jemandem mit einer Sehschwäche keine Brille geben sondern müsste ihm mehr Sozialhilfe wegen seiner Menschenwürde geben. Gut dass wir so nicht schnell auf die Schiene des lebenswerten Lebens kommen, oh, nein, doch!!1111

  26. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 07.03.18 - 19:05

    Also ersteinmal interessiert mich Ihr Gender-Bash nicht die Bohne, ich komme aus den Wirtschaftswissenschaften. Allerdings demonstriert das natürlich anschaulich, dass ihnen die Argumente ausgehen

    Zweitens: Ja, ihre Brille, ihre Rücken-OP und ihr Bypass sind genau das, Sozialleistungen. So funktioniert nämlich nun mal das Versicherungssystem. Die Allgemeinheit kommt für Ihre schlechten Gene auf.

    Ob derjenige der das erfunden hat nun Männlein oder Weiblein, genderforscher oder pfandsammer ist, ist tatsächlich völlig unerheblich, denn: Sie haben es nicht erfunden, wollen aber profitieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.18 19:14 durch dermamuschka.

  27. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Spiritogre 08.03.18 - 14:33

    Wobei derjenige, der in einem richtigen Job arbeitet das eben letztlich doch selbst bezahlt, während die schreiende Gendermeute alles in den Arsch geschoben bekommen will, weil sie meint, es steht ihnen zu ohne eben was dafür zu machen.

  28. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: mnementh 08.03.18 - 05:15

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich gibt es Biologie. Natürlich sind Männer und Frauen
    > unterschiedlich.
    > Das weiß jeder der sich schon mal nackt ausgezogen hat.
    >
    > Aber unsere Gesellschaft zeigt uns doch gerade, dass wir modernen Menschen
    > stärker sind als unsere Gene. Wir prügeln uns nicht, wir morden nicht, wir
    > stehlen nicht, wir vergewaltigen nicht.
    >
    Autsch, da ist sie wieder die anthropozentische Arroganz. Die mitschwingende Theorie wir sind besser als Tiere. Aber der Punkt ist folgender: unsere gene sind durch die Evolution geformt. Evolutionär ist Prügeln, morden und vergewaltigen nachteilig. Deshalb liegt das nicht in unseren Genen. Der Grund wieso Du das als nachteilig empfindest und als sozial abzulehnendes Verhalten liegt exakt in Deinen Genen. Deshalb lehnt jede andere Kultur dieses Verhalten ebenso ab, eben weil die Ablehnung dieser Verhaltensweisen keine kulturelle Erfindung ist, sondern unsere angeborene Natur. Also mit anderen Worten: wir sind eben gerade NICHT stärker als unsere Gene!

    > Anderes Beispiel:
    > Tragen sie ein Brille? Haben sie mal darüber nachgedacht dass sie dann ohne
    > diesen korrigierenden Eingriff womöglich gar nicht ihrem jetzigen Beruf
    > nachgehen könnten und stattdessen einen anderen, schlechter bezahlten Beruf
    > ausüben würden? Dann hätten sie allerdings einen Beruf der ihrer
    > biologischen Präposition besser entspräche.
    >
    Haben Sie mal drüber nachgedacht? Wenn wir eine Pille machen würden die homosexuelle Neigungen unterdrückt, würden dann Schwule nicht in unserer Gesellschaft besser angepasst sein, weil sie ihre Neigungen unterdrücken? Das ist keine neue Theorie, man hat eine Zeitlang versucht Homosexualität zu "heilen". Lies mal über Alan Turing nach, um ein Beispiel dafür zu haben.

    Aber generell ist es offensichtlich weniger menschenverachtend, wenn wir nicht versuchen unsere natürliche Individualität durch kulturelle Eingriffe versuchen zu überschreiben. Die Brille steht im Einklang mit der Natur des Individuums, die "Heilung" von Homosexualität nicht.

    > Warum ist es legitim derartige biologische Unterschiede durch das
    > Gemeinwohl aufzufangen und zu nivellieren, aber eine totsünde wenn man
    > Frauen versucht für Computer zu begeistern?
    Todsünde? Übertreibung als Strohmann. Warum muss man Menschen zwanghaft für etwas begeistern wollen, für das sie anscheinend keine natürliche Begeisterung aufbringen? Schau, es gab früher Hürden für Berufe die Frauen ergreifen konnten, deshalb waren Ärzte überwiegend Männer. Heute sind über 60% der Medizinstudenten Frauen und dementsprechend gibt es mehr und mehr weibliche Ärzte. Dennoch gab es diese Bewegung bei der Informatik nicht. Warum? Glaubst Du ehrlich es liegt daran, dass in der Medizin mehr Frauen und Studiengangsflyern abgebildet sind und weil sie mehr Girls Days haben? Wohl kaum. Der Grund wird wohl eher sein, dass unter Frauen seltener die individuelle Neigung entsteht mit Computern zu arbeiten. Wenn doch, dann kein Problem, wie ich schon sagte kenne ich Frauen in der Informatik und sie leisten gute Arbeit. Aber warum muss ich Frauen die das nicht wollen mit psychologischen Tricks dorthinbewegen? Kann ich nicht einfach die Individualität der Menschen akzeptieren? Muss ich wirklich versuchen Menschen von ihren individuellen Vorlieben zu "heilen"?

  29. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: mnementh 08.03.18 - 04:48

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, ich eben auch. Deshalb mein Beitrag hier. Denken Sie die Tatsache dass
    > ein Franzose mehr Wein trinkt und ein deutscher mehr Bier ist persönliche
    > Präferenz, basierend auf unterschiedlichen Genen? ohne Einfluss von Kultur
    > und Erziehung?
    > Wenn der Franzose jetzt aber aufgrund seines Weinkonsums durchschnittlich
    > 20 jahre vor dem deutschen sterben würde, würden sie sich dann auch
    > beschweren wenn man Maßnahmen einleitet den Franzosen vom Wein hin zum Bier
    > zu locken?
    ???
    Also a) ignorierst Du wieder komplett den Part, dass die persönliche Individualität eben auch durch die Gene und Natur bestimmt ist, nicht nur durch Erziehung und Kultur. Das mit dem Bier- und Weinkonsum hat mehr mit den regionalen Wetterbedingungen und daraus resultierenden Agrarpräferenzen zu tun. Das heißt aber nicht, dass in allen Bereichen der menschlichen Individualität die Gene zu ignorieren sind.
    Und b) Was soll das mit der Lebenserwartung? Haben Informatik-Studenten eine höhere Lebenserwartung? Dieser Vergleich ist total verfehlt, da in Industrieländern recht durchgängig Frauen eine um etwa 5 Jahre höhere Lebenserwartung als Männer haben, also in dem Bereich würde Angleichung eher in einer Förderung für Männer bestehen. Aber derzeit ist nicht einmal klar ob die erhöhte Lebenserwartung von Frauen genetisch bedingt oder kulturell bedingt oder eine Mischung von beidem ist. Ich habe theoretische Überlegungen in beide Richtungen gelesen.

    Deine Antwort auf meinen Post verfehlt also komplett den Punkt meines Posts.

  30. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: ternot 08.03.18 - 07:17

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja eben. Wir alle sind individuen, werden allerdings massivst
    > unterschiedlich aufgezogen und behandelt.
    >
    > >Ich finde diese Reduktion auf wenige Schubladen sehr menschenverachtend.
    > >Geschlecht, Ethnie. Nationalität, Religion
    >
    > Ja, ich eben auch. Deshalb mein Beitrag hier. Denken Sie die Tatsache dass
    > ein Franzose mehr Wein trinkt und ein deutscher mehr Bier ist persönliche
    > Präferenz, basierend auf unterschiedlichen Genen? ohne Einfluss von Kultur
    > und Erziehung?
    > Wenn der Franzose jetzt aber aufgrund seines Weinkonsums durchschnittlich
    > 20 jahre vor dem deutschen sterben würde, würden sie sich dann auch
    > beschweren wenn man Maßnahmen einleitet den Franzosen vom Wein hin zum Bier
    > zu locken?


    Dann schau mal in die Anbauregionen für Wein. Dort trinken viele Deutsche dann lieber Wein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.18 08:52 durch sfe (Golem.de).

  31. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: SelfEsteem 07.03.18 - 19:17

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offensichtlich sind sie nicht so hell im Kopf wie sie es sich gerne
    > einreden, wenn sie den Zusammenhang nicht erkennen.
    > Ihrer Meinung nach: Frau will kein Informatik studieren, weil Frau
    > naturgegeben andere Interessen hat.
    > Realität: Mensch ist naturgegeben ein erweitertes Tier, trotzdem haben wir
    > so gut wie allen naturgegebenen, tierischen Verhaltensweise abgesprochen.
    >
    > Conclusio: unser heutiges, modernes Leben entscheidet sich nicht mehr nur
    > durch das, was in unserer dna steht, sondern viel mehr durch unsere
    > Erziehung und interdependente Erfahrungen und Außeneinflüsse. Ergo kann das
    > fehlende Interesse für Informatik wohl auch kaum einzig auf das Merkmal
    > "Frau" zurückzuführen sein

    Und wieder startest du einen Frontalangriff auf Punkte, die ich nicht gesagt habe. Absolut peinlich. Aussagen über anderer Leute Intelligenz sollte man meiden, wenn das eigene Textverständnis gegen Null geht.
    Bei User mnementh argumentierst du ebenfalls gegen Punkte an, die er nicht gesagt hat. Unterste Schublade, richtig peinlich.

    Die Erklärung nach der Maximierung der Geschlechterunterschiede, nachdem sozialer Druck entfernt wurde, bleibst du weiterhin schuldig und wirfst nur mit Strohmännern um dich.

  32. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 07.03.18 - 20:39

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dermamuschka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Offensichtlich sind sie nicht so hell im Kopf wie sie es sich gerne
    > > einreden, wenn sie den Zusammenhang nicht erkennen.
    > > Ihrer Meinung nach: Frau will kein Informatik studieren, weil Frau
    > > naturgegeben andere Interessen hat.
    > > Realität: Mensch ist naturgegeben ein erweitertes Tier, trotzdem haben
    > wir
    > > so gut wie allen naturgegebenen, tierischen Verhaltensweise
    > abgesprochen.
    > >
    > > Conclusio: unser heutiges, modernes Leben entscheidet sich nicht mehr
    > nur
    > > durch das, was in unserer dna steht, sondern viel mehr durch unsere
    > > Erziehung und interdependente Erfahrungen und Außeneinflüsse. Ergo kann
    > das
    > > fehlende Interesse für Informatik wohl auch kaum einzig auf das Merkmal
    > > "Frau" zurückzuführen sein
    >
    > Und wieder startest du einen Frontalangriff auf Punkte, die ich nicht
    > gesagt habe. Absolut peinlich. Aussagen über anderer Leute Intelligenz
    > sollte man meiden, wenn das eigene Textverständnis gegen Null geht.
    > Bei User mnementh argumentierst du ebenfalls gegen Punkte an, die er nicht
    > gesagt hat. Unterste Schublade, richtig peinlich.
    >
    > Die Erklärung nach der Maximierung der Geschlechterunterschiede, nachdem
    > sozialer Druck entfernt wurde, bleibst du weiterhin schuldig und wirfst nur
    > mit Strohmännern um dich.
    wie entfernt man bitte sozialen druck?
    hat man menschen in einer seifenblase aufwachsen lassen?

    diese faktoren sind vielfältig und interdependent, nur weil man einen faktor kontrolliert, hat man dadurch noch lange kein isoliertes ursache-wirkung-gesetz gefunden

    und selbst wenn: gäbe es keine soziale koventionen und keinen sozialen druck würde ich ihnen - dessen bin ich mir ziemlich sicher - nachdem sie mir so dumm kommen wohl eine ordentliche tracht prügel verpassen.
    trotzdem sind sie in diesem punkt sicher nicht dafür das recht des stärkeren anzuwenden und würden sich hinter der helfenden hand von vaterstaat verstecken
    (und das zurecht: wir leben in einer modernen gesellschaft und nicht bei den neandertalern).
    Warum also bei geschlechterunterschieden kategorisch jeden helfenden eingriff ausschließen, der es mehr frauen ermöglicht in zukunftsträchtigen berufen fuss zu fassen?

  33. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: SelfEsteem 07.03.18 - 21:14

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie entfernt man bitte sozialen druck?
    > hat man menschen in einer seifenblase aufwachsen lassen?
    >
    > diese faktoren sind vielfältig und interdependent, nur weil man einen
    > faktor kontrolliert, hat man dadurch noch lange kein isoliertes
    > ursache-wirkung-gesetz gefunden

    Unterirdisch, einfach unterirdisch.
    Wenn man eine Ursache hinter einem Effekt vermutet, die Ursache minimiert und der Effekt statt kleiner zu werden plötzlich anwächst, was heißt das dann?

    Die Erklärung für die Ergebnisse in den skandinavischen Staaten will ich immernoch wissen, anstatt nur weiter wilden Ausweichmanövern in Form dummer Fragen zusehen zu müssen.
    Was dort getan wurde, um Druck in Richtung klassischer Geschlechterrollen herauszunehmen, ist bestens in etlichen Studien beschrieben. Diese sollte man halbwegs begriffen haben, bevor man sich mit Thesen wie den deinen vorwagt.

    > und selbst wenn: gäbe es keine soziale koventionen und keinen sozialen
    > druck würde ich ihnen - dessen bin ich mir ziemlich sicher - nachdem sie
    > mir so dumm kommen wohl eine ordentliche tracht prügel verpassen.
    Mhm? Soso.
    Erst nicht lesen können, Leuten irgendwelchen Firlefanz in den Mund legen, gegen den dann argumentiert wird, anstatt gegen die tatsächlichen Aussagen und nun das.
    Jetzt hast du es mich aber so richtig wissen lassen.

    > trotzdem sind sie in diesem punkt sicher nicht dafür das recht des
    > stärkeren anzuwenden und würden sich hinter der helfenden hand von
    > vaterstaat verstecken
    > (und das zurecht: wir leben in einer modernen gesellschaft und nicht bei
    > den neandertalern).
    > Warum also bei geschlechterunterschieden kategorisch jeden helfenden
    > eingriff ausschließen, der es mehr frauen ermöglicht in zukunftsträchtigen
    > berufen fuss zu fassen?

    Themaverfehlung, setzen, 6. Ich habe weiter oben schon gesagt, dass zuerst die Frage nach der Wahrheit zu stellen ist und nicht danach, wem was wie wo wann passt.
    Unglaublich und peinlich. Echt.

  34. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: mnementh 07.03.18 - 13:29

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgesehen davon dass sich dein Beitrag extrem menschenverachtend liest,
    Du hast in dieser Diskussion eine massive Fehlwahrnehmung. Aus der Postulierung von Unterschieden (hier in der Intelligenz) schlussfolgerst Du eine Wertung. Das ist aber falsch. Menschen sind unterschiedlich. Manche sind mehr, manche weniger intelligent. Manche sind mehr, manche weniger einfühlsam. Manche sind mehr, manche weniger kräftig, reaktionsschnell, vorsichtig, organisiert, reinlich, attraktiv, verlässlich. Dein Problem ist daraus eine Wertung zu schlussfolgern. Ist die intelligente Person besser als die einfühlsame? Das ist eine komplizierte Frage. Besser wofür? Um das Voynich-Skript zu entschlüssel? Sicher. Um jemanden zu trösten? Sicher nicht. Unterschiede zwischen Menschen zu erkennen ist nicht menschenverachtend.

    Die Prämisse der kapitalistischen Leistungsgesellschaft dass man maximal zur Produktivität beiträgt ist es. Diese führt dazu bestimmte Eigenschaften höher zu bewerten als andere. Und das ist menschenverachtender Kackscheiß.

    Die Stärke der Menschheit ist, dass wir als Gruppe von Individuen funktionieren. Einzelne Menschen haben es schwer, aber in der Gruppe leisten wir Gigantisches. Aber im Gegensatz zu einem Schwarm Fische hat jeder Mensch in der Gruppe eigene Stärken und Schwächen - und unsere Ergebnisse als Gruppe sind besonders groß wenn wir diese Stärken und Schwächen entsprechend erkennen und so einsetzen, dass die Gruppe als Ganzes am Ehesten profitiert. Eine künstliche Gleichmacherei nur der Gleichstellugn wegen schadet allen.

    Und ja, manche dieser Eigenschaften sind eher angeboren, manche eher erlernt oder durch Sozialisierung erworben. Die meisten sind ein Gemisch aus Beidem. Und ja, die Forschung sieht eine starke angeborene Komponente bei Intelligenz (um das Thema mal abzuhaken).

    Sollten wir nun Menschen durch psychologische Tricks (Fotos in Flyern und so) dazu bringen eine statistische Ungleichheit abzubauen? Oder sollten wir Menschen lieber beibringen sich gegen solche psychologischen Werbetricks abzuhärten und ein selbstbestimmtes Leben zu führen?

    Gibt es eine angeborene Komponente bei der Ungleichverteilung der Geschlechter in der Informatik? Wahrscheinlich, denn Frauen haben weitaus geringere Probleme bei Mathe oder Architektur, und mir kann niemand weismachen das sei wegen mehr abgebildeten Frauen in Flyern der Studiengänge.

    Ich bin dafür Diskriminierungen abzubauen, denn diese verhindern dass Menschen das in ihrem Leben erreichen können was sie glücklich macht. Aber wenn nach Abbau der Hürden immer noch eine Ungleichverteilung irgendwelcher Gruppen vorherrscht, muss ich dann wirklich versuchen eine Gleichverteilung herbeizuführen oder kann ich nicht einfach akzeptieren, dass in den verschiedenen Gruppen tatsächlich eine Ungleichverteilung an Lebenszielen herrscht, an dem was die einzelne Person glücklich macht?

    Muss ich unbedingt Frauen in die IT bringen, oder ist es für mich akzeptabel, dass Frauen vielleicht eher Arzt als Proggermonkey werden wollen? Natürlich sind auch Frauen keine homogene Gruppe, und so gibt es die Frauen die Proggermonkeys werden wollen - ich habe welche als Kolleginnen. Und der beste Administrator den ich je kennengelernt habe war eine Frau, sie hat wirklich jedes Problem lösen können. Aber das ist dann weil es ihre individuellen Stärken ausspielt, nicht weil sie Frauen sind.

  35. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Nikolai 06.03.18 - 17:15

    Selten solch eine widerlichen, menschenverachtenden Müll gelesen!

    => IGNORE!

  36. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: mnementh 07.03.18 - 12:59

    Nikolai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selten solch eine widerlichen, menschenverachtenden Müll gelesen!
    >
    Fakten wiedergeben - wie dass Intelligenz eine vererbbare Komponente hat - ist heutzutage schon menschenverachtend? Ich finde die Fortschrittsfeinde, die Erkenntnis ablehnen und lieber Dogmen pflegen sind menschenverachtend, denn sie behindern den Fortschritt der Menschheit und damit ein besseres Leben für alle.

  37. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: SelfEsteem 07.03.18 - 19:29

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fakten wiedergeben - wie dass Intelligenz eine vererbbare Komponente hat -
    > ist heutzutage schon menschenverachtend? Ich finde die Fortschrittsfeinde,
    > die Erkenntnis ablehnen und lieber Dogmen pflegen sind menschenverachtend,
    > denn sie behindern den Fortschritt der Menschheit und damit ein besseres
    > Leben für alle.

    Manch einer könnte auf die Idee kommen und deine Aussage als rein moralisches Argument sehen, aber du hast deutlich darüber hinaus recht.
    Was die Vertreter der These, alle seien gleich und Unterschiede nur anerzogen, gerne ignorieren, ist der logische nächste Schritt in ihrer eigenen Argumentationskette: Wenn alles, was ein Mensch ist, nur anerzogen ist, so kann man ihn auch umerziehen. Dann kann man einen 60 Jahre alten Bauarbeiter mal hauruck zum Bankmanager "umerziehen". Oder Homosexuelle einfach zu Heteros machen.
    Natürlich stellt man dann fest, dass das nicht funktioniert, aber um der eigenen Ideologie treu zu bleiben, dichtet man dem Menschen dann einfach Fehlverhalten an. Aber mir wird von diesem Trupp Menschenverachtung nachgesagt ...

  38. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: mnementh 07.03.18 - 12:54

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind da auch die Naturgesetze am Werk?
    > Sind sozial schwache Kinder qua Geburt einfach dümmer?
    Die Frage ist an sich nicht so dumm wie Du es hier erscheinen lässt. Intelligenz hat eine starke genetische Komponente. Intelligentere Menschen tendieren dazu erfolgreicher zu sein (so besagen es zumindest Studien in den USA). Somit ist unter erfolgreichen Menschen der Anteil intelligenter Menschen höher als unter weniger erfolgreichen Menschen. Da Intelligenz eine genetische Komponente hat tendieren Kinder intelligenter Menschen dazu eine höhere Intelligenz aufzuweisen als Kinder von weniger intelligenten Menschen. Somit ist es ein erwartbares Ergebnis, dass Kinder aus sozial starken Familien im Schnitt auch eine höhere Intelligenz aufweisen, als Kinder aus sozial schwachen Familien.

    > Oder gibt es womöglich andere Faktoren im Leben dieser Menschen die eine
    > Rolle spielen, vom sozialen Druck über die Peer-Group bis zur gezielten
    > Förderung?
    Ja, natürlich. Aber auch hier muss man fragen: ist es negative Beeinflussung (Diskriminierung) oder positive Beeinflussung (Förderung). Ich kann damit rechnen, dass Kinder aus sozial starken Familien eher Förderung durch die Eltern erhalten, sei es durch privat angeheuerte Tutoren oder schlicht dadurch dass sich die Eltern eher mit dem Kind hinsetzen und Hausaufgaben machen als in sozial schwachen Familien. Die Frage ist nun: ist das verwerflich? Denkst Du reiche Eltern sollten ihren Nachwuchs mehr vernachlässigen um für bessere Chancengleichheit zu sorgen? Oder sollten wir Kinder den Eltern wegnehmen und alle gleich durch staatliche Institutionen erziehen und aufwachsen lassen, um Ungleichbehandlung zu eliminieren?

    Das sind relevante Fragen. Manchmal denke ich, dass eine Kindererziehung abseits der Eltern vorteilhaft wäre. Aber es ist natürlich eine so radikale Änderung unserer Gesellschaft, dass es politisch natürlich nicht erwogen wird. Aber in einer Diskussion wie dieser können wir darüber sprechen: wie sähe die Balance von Vor- und Nachteilen aus?

  39. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: GodsBoss 06.03.18 - 10:35

    > Nach dem lesen der Kommentare hier verliere ich meinen Glauben an die
    > Menschheit.
    >
    > Wie kann es nur sein, dass in der Werbung etwas anders dargestellt wird als
    > in der Realität, um das (Kauf-)Verhalten zu beeinflussen! Skandal!

    Der Anbieter eines Produktes will Geld verdienen. Ob derjenige, an den sich die Werbung richtet, dabei besser davonkommt, ist irrelevant. Krasses Beispiel sind Zigaretten, an denen die Leute schlichtweg in großen Mengen verfrüht sterben.

    Wenn natürlich das Ziel ist, die maximale Anzahl Frauen in MINT-Fächer zu locken, unabhängig davon, ob sie am Ende mit dieser Wahl glücklich sind, dann hast du ein durchaus gutes Argument.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  40. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: dermamuschka 06.03.18 - 10:45

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Nach dem lesen der Kommentare hier verliere ich meinen Glauben an die
    > > Menschheit.
    > >
    > > Wie kann es nur sein, dass in der Werbung etwas anders dargestellt wird
    > als
    > > in der Realität, um das (Kauf-)Verhalten zu beeinflussen! Skandal!
    >
    > Der Anbieter eines Produktes will Geld verdienen. Ob derjenige, an den sich
    > die Werbung richtet, dabei besser davonkommt, ist irrelevant. Krasses
    > Beispiel sind Zigaretten, an denen die Leute schlichtweg in großen Mengen
    > verfrüht sterben.
    >
    > Wenn natürlich das Ziel ist, die maximale Anzahl Frauen in MINT-Fächer zu
    > locken, unabhängig davon, ob sie am Ende mit dieser Wahl glücklich sind,
    > dann hast du ein durchaus gutes Argument.

    Ok, da sind wir uns einig. Natürlich gibt es keine Garantie dass diese Maßnahmen am Ende zufriedenere Frauen produzieren.
    Aber es obliegt uns denke ich auch nicht zu beurteilen ob Frauen, welche Informatik studieren nun glücklich damit werden können oder nicht.

    Vor allem da wir alle sicherlich selber aus Erfahrung wissen wie essentiell das konkrete Arbeitsumfeld im Gegensatz zum Studiengang bei dieser Rechnung ist. Ich habe erst dieses Jahr den Arbeitgeber gewechselt, obwohl ich hier nominell sogar etwas weniger verdiene. Aber hier gehe ich gerne zur Arbeit und fühle mich wergeschätzt von Kollegen und Kunden, während ich mich vorher nur wie ein ersetzbares Zahnrad im System gefühlt habe.

  41. Re: Was hier wieder los ist...

    Autor: Clown 09.03.18 - 15:14

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, da sind wir uns einig. Natürlich gibt es keine Garantie dass diese
    > Maßnahmen am Ende zufriedenere Frauen produzieren.

    Warum dann überhaupt darüber diskutieren?

    > Aber es obliegt uns denke ich auch nicht zu beurteilen ob Frauen, welche
    > Informatik studieren nun glücklich damit werden können oder nicht.

    Stattdessen maßt Du Dir an den Entscheidungsprozess, welcher zum Studium (oder eben nicht) führt, zu beurteilen.

    > Vor allem da wir alle sicherlich selber aus Erfahrung wissen wie essentiell
    > das konkrete Arbeitsumfeld im Gegensatz zum Studiengang bei dieser Rechnung
    > ist.

    Da vermischst Du etwas, das nicht vermischt werden sollte: Das generelle Potential mit einem Beruf (und dessen Aufgaben) glücklich zu werden, sowie das konkrete Arbeitsumfeld.

    > Ich habe erst dieses Jahr den Arbeitgeber gewechselt, obwohl ich hier
    > nominell sogar etwas weniger verdiene. Aber hier gehe ich gerne zur Arbeit
    > und fühle mich wergeschätzt von Kollegen und Kunden, während ich mich
    > vorher nur wie ein ersetzbares Zahnrad im System gefühlt habe.

    Gut für Dich! Viele Leute sollten ebenfalls so handeln, wenn sie mit ihrem Arbeitgeber unzufrieden sind. Leider passiert das zu selten.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

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