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LOL! Elektronen...

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  1. LOL! Elektronen...

    Autor: Physiker 28.06.06 - 05:49

    Echt witzig.
    Erinnert einen an diese Wissenschaftssendungen für Verblödete auf Pro7 oder so. Da wird auch versucht, wichtig zu sein und nur Quatsch erzählt.

    Zum Thema: "Dabei fangen die Elektronen wie in einem Mikrowellenherd an zu schwingen" ist natürlich Quark, die Wassermoleküle schwingen in einem Mikrowellenherd, Elektronen würden gar nicht genug Reibung erzeugen können...

  2. Re: LOL! Elektronen...

    Autor: KorekturTabs 28.06.06 - 07:18


    > Zum Thema: "Dabei fangen die Elektronen wie in
    > einem Mikrowellenherd an zu schwingen" ist
    > natürlich Quark, die Wassermoleküle schwingen in
    > einem Mikrowellenherd, Elektronen würden gar nicht
    > genug Reibung erzeugen können...


    ... vielleicht war der Satz wie folgt gedacht:"Dabei fangen die Elektronen an zu zwingen , wie es zB. Wassermoleküle in einem Mikrowellenherd tuen"

    Ciao
    KorekturTabs

  3. Re: LOL! Elektronen...

    Autor: Noch ein Physiker 28.06.06 - 09:33

    KorekturTabs schrieb:
    >
    > ... vielleicht war der Satz wie folgt
    > gedacht:"Dabei fangen die Elektronen an zu zwingen
    > , wie es zB. Wassermoleküle in einem
    > Mikrowellenherd tuen"

    Ich denke auch, dass es eher ein schlecht beschriebenes Beispiel war, obwohl viel zu viele Menschen auch heutzutage noch nicht wissen, wie eine Mikrowelle funktioniert - aber darum geht es hier auch nicht.

    Ich haette micht jetzt eher daran gestoert, dass die Elektronen ueberhaupt "schwingen" ... Die Spinresonanz aendert naemlich nur den Spin - also den quantenmechanischen Eigendrehimpuls und somit auch die Richtung seines intrinsischen Magnetfeldes; aber sein Ort bleibt unveraendert. Unter "schwingen" versteht ich etwas anderes.

    Gruesse
    Noch ein Physiker ... :)

  4. Re: LOL! Elektronen...

    Autor: nicht NOCH ein Physiker 28.06.06 - 10:17

    Noch ein Physiker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich denke auch, dass es eher ein schlecht
    > beschriebenes Beispiel war, obwohl viel zu viele
    > Menschen auch heutzutage noch nicht wissen, wie
    > eine Mikrowelle funktioniert - aber darum geht es
    > hier auch nicht.
    >
    > Ich haette micht jetzt eher daran gestoert, dass
    > die Elektronen ueberhaupt "schwingen" ... Die
    > Spinresonanz aendert naemlich nur den Spin - also
    > den quantenmechanischen Eigendrehimpuls und somit
    > auch die Richtung seines intrinsischen
    > Magnetfeldes; aber sein Ort bleibt unveraendert.
    > Unter "schwingen" versteht ich etwas anderes.
    >
    > Gruesse
    > Noch ein Physiker ... :)


    Man könnte da jetzt natürlich sein Wissen aus 7 Semestern in Quantenmechanik auspacken. Aber mal ehrlich: Ist das für einen solchen Artikel in irgendeiner Weise von Belang? Das ist ja nur eine kurze Notiz darüber, woran gerade gerarbeitet wird. Wer dann später unbedingt wissen will, was da genau passiert, kann sich ja gerne mit den Forschungsergebnissen auseinandersetzen.

    Aber noch ein abschließendes klugscheißendes Wort zu "sein [des Elektrons] Ort bleibt unverändert"... das willst du doch nicht ernsthaft behaupten, oder? Also wenn wir schon ultragenau sein wollen, dann könnte man vielleicht sagen, dass sich die Aufenthaltswahrscheinlichkeit nicht verändert, aber mehr auch nicht :D

    Sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen ;)

    Gruß, Ich

  5. Re: LOL! Elektronen...

    Autor: Michael - alt 28.06.06 - 11:55

    Lach, das kommt der Sache schon viel näher..... doch letztendlich geht es nicht um den Spin oder Schwingungen, sondern das Bewirken eines "Zustandes" und die spätere Bezugnahme darauf. Für beides ist eine Wechselwirkung erforderlich und um die geht es eigentlich bzw. um den enormen Geschwindigkeitsprung, den ich auf mehr als zwei Größenordnungen schätze. Von den Energieeinsparungen durch Hitzeentwicklung aktueller Systeme ganz zu schweigen.


    nicht NOCH ein Physiker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Noch ein Physiker schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich denke auch, dass es eher ein
    > schlecht
    > beschriebenes Beispiel war, obwohl
    > viel zu viele
    > Menschen auch heutzutage noch
    > nicht wissen, wie
    > eine Mikrowelle
    > funktioniert - aber darum geht es
    > hier auch
    > nicht.
    >
    > Ich haette micht jetzt eher
    > daran gestoert, dass
    > die Elektronen
    > ueberhaupt "schwingen" ... Die
    > Spinresonanz
    > aendert naemlich nur den Spin - also
    > den
    > quantenmechanischen Eigendrehimpuls und somit
    >
    > auch die Richtung seines intrinsischen
    >
    > Magnetfeldes; aber sein Ort bleibt
    > unveraendert.
    > Unter "schwingen" versteht ich
    > etwas anderes.
    >
    > Gruesse
    > Noch ein
    > Physiker ... :)
    >
    > Man könnte da jetzt natürlich sein Wissen aus 7
    > Semestern in Quantenmechanik auspacken. Aber mal
    > ehrlich: Ist das für einen solchen Artikel in
    > irgendeiner Weise von Belang? Das ist ja nur eine
    > kurze Notiz darüber, woran gerade gerarbeitet
    > wird. Wer dann später unbedingt wissen will, was
    > da genau passiert, kann sich ja gerne mit den
    > Forschungsergebnissen auseinandersetzen.
    >
    > Aber noch ein abschließendes klugscheißendes Wort
    > zu "sein Ort bleibt unverändert"... das willst du
    > doch nicht ernsthaft behaupten, oder? Also wenn
    > wir schon ultragenau sein wollen, dann könnte man
    > vielleicht sagen, dass sich die
    > Aufenthaltswahrscheinlichkeit nicht verändert,
    > aber mehr auch nicht :D
    >
    > Sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen ;)
    >
    > Gruß, Ich


  6. Re: Elektronenspin

    Autor: kein Physiker ;-) 28.06.06 - 13:23

    Erm,

    so wie die Sache gedacht ist, soll diese Technik ja z.b. die löt-kugeln von Ball Grid Array Chip-Gehäusen ersetzen.

    _Chip-interne_ Kommunikation ist damit wohl nicht gemeint.

    - Es seidenn man spricht von gestapelten Silizium Chips(stacked...).

    Irgendwie wird immer suggeriert das Chipinterner Datentransfer gemeint ist oh-noo, tz tz.
    ((
    Dabei ist eine Vorrichtung zum erzeugen, übermitteln und eine zweite Einrichtung zum empfangen und zum signalisieren des Empfangsergebnisses sehr viel grösser als ein einfacher "Draht"!

    Der Vorteil ergibt sich aus der Geschwindigkeit - sodass man anstelle von 10 Löt oder Drahtverbindungen einen "Sender-Empfänger" einbaut.

    Mittelgrosse oder stromhungrige IC's werden dann wohl trotzdem noch angelötete Stromversorgungen haben.
    ))

  7. Re: Elektronenspin Edit

    Autor: kein Physiker 28.06.06 - 13:35

    > Mittelgrosse oder stromhungrige IC's werden dann
    > wohl trotzdem noch angelötete Stromversorgungen
    > haben.
    > ))

    Ok wenn man die Verbindung (Bonding) der silitiumChips mit seinem
    Gehäuse als Chipinterne Kommunikation bezeichnet - dann wird's halt auch zur chipinternen kommunikation benutzt ;-)

    Für alle die jetzt nicht wissen was Gemeint ist:

    Eine Si Scheibe (Waver) wird nach dem Erzeugen der Schaltungen auf Ihrer Oberfläche in einzelchips zerschnitten.
    Lauter Si-Plättchen mit Schaltkreisen auf der Oberfläche.

    Am Rand dieser plättchen finden sich verhältnismässig Riesige Kontaktflächen.

    Das Kunststoff-Gehäuse der Chips wird separat gefertigt.
    Die Si-Plätttchen werden hinein gelegt und dann mit superfeinen Drähten auf den Kontaktflächen angelötet, und am gehäuse angelötet.

    Danmit die Drähte keine Kurzschlüsse veruhrsachen wird alles mit Kunstharz vergossen und fixiert. Fertig.

    Sehr schön kann man diese Technik sehen, wenn man mal einen Taschenrechner auseinander baut.

    Die Elektronen-Spin Sender sollen genau diese Drähte ersetzen.
    Damit verkürzt sich zwangsweise auch die Strecke ,die Informationen zurücklegen müssen,
    um vom Si-chip herunter, durch das Gehäuse und auf das Mainboard oder zu anderen Chips zu gelangen.
    Je kürzer die Strecke ist, um so schneller können Infos weitergeleitet werden, da sich Sender und Empfänger besser Verstehen.

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