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Barebone

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  1. Barebone

    Autor: Crass Spektakel 28.03.18 - 22:16

    Seit Jahrzehnten ärger ich mich dass es keine brauchbaren Barebone-Mobilgeräte gibt.

    Arbeitsspeicher, Massenspeicher und Betriebssystem sind stark von persönlichen Bedürfnissen abhängig und einfach auszutauschen. Z.B. ist ein Gerät mit weniger als 500GB Massenspeicher als Spielsystem komplett unbrauchbar - 250GB sind ja schon voll wenn man Windows und ARK installiert.

    Ausserdem sind die Preise für die Komponenten der Hersteller oftmals utopisch und kommen selten in brauchbaren Kombinationen.

    Ich rede ja nicht davon komplizierte Komponenten austauschbar zu machen (Grafik, WLAN, Display) sondern einfach einen Barebone bei dem man über eine Klappe an leere Sockel für RAM und SSD kommt und ein eigenes OS per USB aufspielen kann.

    Wo ist denn das Problem dass man neben einem Xiaomi für 900 Euro mit 8GB RAM und 120GB SSD und Windows noch ein nacktes Model für 800 Euro anbietet?

  2. Re: Barebone

    Autor: PeterTasse 28.03.18 - 23:07

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit Jahrzehnten ärger ich mich dass es keine brauchbaren
    > Barebone-Mobilgeräte gibt.
    >
    > Arbeitsspeicher, Massenspeicher und Betriebssystem sind stark von
    > persönlichen Bedürfnissen abhängig und einfach auszutauschen. Z.B. ist ein
    > Gerät mit weniger als 500GB Massenspeicher als Spielsystem komplett
    > unbrauchbar - 250GB sind ja schon voll wenn man Windows und ARK
    > installiert.
    >
    > Ausserdem sind die Preise für die Komponenten der Hersteller oftmals
    > utopisch und kommen selten in brauchbaren Kombinationen.
    >
    > Ich rede ja nicht davon komplizierte Komponenten austauschbar zu machen
    > (Grafik, WLAN, Display) sondern einfach einen Barebone bei dem man über
    > eine Klappe an leere Sockel für RAM und SSD kommt und ein eigenes OS per
    > USB aufspielen kann.
    >
    > Wo ist denn das Problem dass man neben einem Xiaomi für 900 Euro mit 8GB
    > RAM und 120GB SSD und Windows noch ein nacktes Model für 800 Euro anbietet?

    Ich frage mich gerade wo das Problem liegt.
    Erklär mir mal was genau Du suchst. Also ich konnte bei den meisten Notebooks (alles Workstations oder Arbeitsgeräte) in den letzten Jahren immer den Ram aufstocken, die Festplatte (oder SSD usw.) tauschen und so weiter. Und Betriebssystem ändern ist auch kein Problem bei HP/Lenovo/Fujitsu usw.
    Also ich frage mich ob ich den Beitrag nicht verstehe oder das zu einfach sehe :)

  3. Re: Barebone

    Autor: sofries 29.03.18 - 00:15

    Crass Spektakel schrieb:
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    > Seit Jahrzehnten ärger ich mich dass es keine brauchbaren
    > Barebone-Mobilgeräte gibt.
    >
    > Arbeitsspeicher, Massenspeicher und Betriebssystem sind stark von
    > persönlichen Bedürfnissen abhängig und einfach auszutauschen. Z.B. ist ein
    > Gerät mit weniger als 500GB Massenspeicher als Spielsystem komplett
    > unbrauchbar - 250GB sind ja schon voll wenn man Windows und ARK
    > installiert.
    >
    > Ausserdem sind die Preise für die Komponenten der Hersteller oftmals
    > utopisch und kommen selten in brauchbaren Kombinationen.
    >
    > Ich rede ja nicht davon komplizierte Komponenten austauschbar zu machen
    > (Grafik, WLAN, Display) sondern einfach einen Barebone bei dem man über
    > eine Klappe an leere Sockel für RAM und SSD kommt und ein eigenes OS per
    > USB aufspielen kann.
    >
    > Wo ist denn das Problem dass man neben einem Xiaomi für 900 Euro mit 8GB
    > RAM und 120GB SSD und Windows noch ein nacktes Model für 800 Euro anbietet?


    Ich glaube, du gehörst auch zu der Fraktion, die nicht verstanden hat, dass das Gerät nicht nur 128GB Speicher hat, sondern noch eine 1TB HDD. Beim Xiaomi Notebook Pro hast du auch 2 SSD Slots und kannst beliebig viel Speicher verbauen. Das sollte hier nicht anders sein. Nur den RAM kannst du nicht selbst wechseln, aber dafür gibt es ja die Variante mit 16GB RAM. Dort kannst du dann Massenspeicher deiner Wahl verbauen und niemand wird dich daran hindern. Die Xiaomi Geräte lassen sich zudem kinderleicht öffnen. Das sind nicht solche Wegwerprodukte wie die Surface Laptops, die du nicht aufmachen kannst ohne sie zu zerstören. Ein paar Schrauben wegmachen und du hast sofort zugriff auf die M.2 Slots.
    S

  4. Re: Barebone

    Autor: superdachs 29.03.18 - 08:58

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit Jahrzehnten ärger ich mich dass es keine brauchbaren
    > Barebone-Mobilgeräte gibt.
    >
    > Arbeitsspeicher, Massenspeicher und Betriebssystem sind stark von
    > persönlichen Bedürfnissen abhängig und einfach auszutauschen. Z.B. ist ein
    > Gerät mit weniger als 500GB Massenspeicher als Spielsystem komplett
    > unbrauchbar - 250GB sind ja schon voll wenn man Windows und ARK
    > installiert.
    >
    > Ausserdem sind die Preise für die Komponenten der Hersteller oftmals
    > utopisch und kommen selten in brauchbaren Kombinationen.
    >
    > Ich rede ja nicht davon komplizierte Komponenten austauschbar zu machen
    > (Grafik, WLAN, Display) sondern einfach einen Barebone bei dem man über
    > eine Klappe an leere Sockel für RAM und SSD kommt und ein eigenes OS per
    > USB aufspielen kann.
    >
    > Wo ist denn das Problem dass man neben einem Xiaomi für 900 Euro mit 8GB
    > RAM und 120GB SSD und Windows noch ein nacktes Model für 800 Euro anbietet?
    Gerade die günstigeren Consumergeräte sind doch barebones. Die selben Notebooks mit maximal wenig geänderten Plasteteilen von verschiedenen Herstellern. Da kann man meistens fast alles einfach wechseln. Selten sogar Prozessor und Grafik. Ob man das wirklich muss steht auf einem anderen Blatt. Ram und Massenspeicher wird man hingegen am ehesten aufrüsten und da kommt man eigentlich immer ran.
    Guck dir mal die Schenker/XMG dinger an.
    Klar das bezahlt man natürlich durch weniger robuste und edle Gehäuse aber ein 15 zoll gaming Notebook ist eh nix für die fahrradtasche. Da bietet sich ein zweites, kleines, gebrauchtes Businessgerät an.

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