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Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

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  1. Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

    Autor: Phantom 06.04.18 - 12:09

    .?

    .

  2. Re: Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

    Autor: Runaway-Fan 06.04.18 - 12:11

    Der Zug kann nicht von der Hauptverbindungsstrecke abbiegen und einfach so ins Gewerbegebiet fahren zum Endkunden.
    Der Plan sieht vermutlich vor, dass die LKW abseits der Autobahn ganz normal fahren und auf der Autobahn laden/fahren.

  3. Re: Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

    Autor: Sharra 06.04.18 - 12:13

    Weil Züge statische Strecken befahren, erst umständlich beliefert und dann beladen werden müssen, anschließend von Fahrplänen abhängen, wieder entladen werden, und von da an gehts doch wieder mit dem LKW zur Endstation.

    Das ist doch genau der Grund, warum Fracht auf der Schiene nur bei Masse Sinn macht. Nur 1 LKW lohnt sich einfach nicht. Bis man das Prozedere durch hat, ist die Fracht mit dem Brummi bereits geliefert.

  4. Re: Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

    Autor: M.P. 06.04.18 - 12:42

    Zumindest auf den Alpenmagistralen versucht man da die "Rollende Landstraße"

    Wobei...

    > Aufgrund der Totlastanteile von über 50 % ist die Rollende Landstraße die energetisch ineffizienteste und unökonomischste Form des kombinierten Verkehrs.[1]



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.18 12:47 durch M.P..

  5. Re: Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

    Autor: Test_The_Rest 06.04.18 - 13:42

    Runaway-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Zug kann nicht von der Hauptverbindungsstrecke abbiegen und einfach so
    > ins Gewerbegebiet fahren zum Endkunden.

    Konnte er früher auch nicht.
    Dafür gab es Ver/Entladebahnhöfe.
    Nur die letzten Kilometer wurden mit LKW transportiert.

    > Der Plan sieht vermutlich vor, dass die LKW abseits der Autobahn ganz
    > normal fahren und auf der Autobahn laden/fahren.

    Dann kann man das auch mit Zügen regeln...

  6. Re: Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

    Autor: Llame 06.04.18 - 13:56

    Warum sollte alles mit unflexiblem, limitiertem Schienenverkehr geregelt werden?

    A STRANGE GAME. THE ONLY WINNING MOVE IS NOT TO PLAY.

  7. Re: Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

    Autor: Test_The_Rest 06.04.18 - 14:10

    Warum nicht?

    Besser ist es natürlich, Strommasten über das ganze Straßennetz zu verteilen und die Straßen weiter verstopfen zu lassen, statt bereits vorhandene Infrastruktur zu nutzen -.-

    Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber auch das Straßennetz ist limitiert...
    Wennn durch Staus alles steht, kommt nämlich gar nichts an...

  8. LKW-ZUG

    Autor: flasherle 06.04.18 - 15:25

    ICh frage mich ja schon lange wieso niemand mal auf die Idee kommt einen LKW-zug zu machen. sprich lkw fahren bei start-spedition los zum nächsten möglichen bahnhof. dort auf den hänger und dann bis zum zielbahnhof. dort runter, dann bis zur ziel spedition.

    hätte mehrere vorteile. lkw's würden geschont, fahrer wären asugeruht, weniger abgase, weniger verkehr auf autobahnen.

  9. Re: LKW-ZUG

    Autor: Tantalus 06.04.18 - 15:39

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ICh frage mich ja schon lange wieso niemand mal auf die Idee kommt einen
    > LKW-zug zu machen. sprich lkw fahren bei start-spedition los zum nächsten
    > möglichen bahnhof. dort auf den hänger und dann bis zum zielbahnhof. dort
    > runter, dann bis zur ziel spedition.

    Gibts, in verschiedenen Ausführungen: Transport von ganzen Sattelaufliegern, und Transport von Containern, die vom LAKW auf den Wagon geladen werden, und wieder zurück. Ist aus drei Gründen für viele Transporte ungeeignet:
    1. weil der Zug nicht dann fährt, wenn Du ihn brauchst,
    2. Du Deine Ladung 3-4 Wochen vorher anmelden musst, und
    3. das ganze in der Summe teurer ist, als gleich mit dem LKW zu fahren.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  10. Re: LKW-ZUG

    Autor: Anonymer Nutzer 06.04.18 - 15:53

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flasherle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ICh frage mich ja schon lange wieso niemand mal auf die Idee kommt einen
    > > LKW-zug zu machen. sprich lkw fahren bei start-spedition los zum
    > nächsten
    > > möglichen bahnhof. dort auf den hänger und dann bis zum zielbahnhof.
    > dort
    > > runter, dann bis zur ziel spedition.
    >
    > Gibts, in verschiedenen Ausführungen: Transport von ganzen
    > Sattelaufliegern, und Transport von Containern, die vom LAKW auf den Wagon
    > geladen werden, und wieder zurück. Ist aus drei Gründen für viele
    > Transporte ungeeignet:
    > 1. weil der Zug nicht dann fährt, wenn Du ihn brauchst,
    > 2. Du Deine Ladung 3-4 Wochen vorher anmelden musst, und
    > 3. das ganze in der Summe teurer ist, als gleich mit dem LKW zu fahren.
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    4. weil der Planet keine Rechnung für die ökologischen Folge"kosten" schickt

    5. und das Straßennetz, abgesehen von Autobahnen, gratis benutzt werden kann, während für jeden Meter auf der Schiene sog. Trassenpreise zu zahlen sind

    6. Lokführer bestens ausgebildet und hohe Anforderungen an ihre medizinische Tauglichkeit erfüllen müssen und Ruhezeiten und technischer Zustand penibel überwacht werden, während Brummifahrer relativ systematisch ausgebeutet werden

    7. die Politik alles dafür macht Fracht auf die Straße zu bringen, vor Jahrzehnten war es kein Problem Expressfracht termintreu auf der Schiene zu bewegen und die Schnellpost wurde per Zug, statt per LKW, befördert, Jahrzehnte und viel kaputtsparen später funktioniert fast nichts mehr reibungslos und die Bahn kratzt ihre letzten Reserven zusammen, damit der Personenverkehr nicht kollabiert und der Schein des effizient und wirtschaftlich geführten Logistikkonzerns gewahrt bleibt, Güterzüge kommen schonmal Tage später als gebucht (innerdeutsch), so kann natürlich kein Unternehmen planen.

    Alles hausgemachte Probleme. Und das Gelaber über Elektromobilität ist ein einziger Scherz, mit der Schiene haben wir das längst, effizienter mit Rad/Schiene als es Straßenverkehr je sein könnte.
    Ein so relativ kleines und dicht bebautes Land mit direktem Gleisanschluss für jedes größere Unternehmen mit Interesse zu überziehen ist auch keine technische Schwierigkeit - hatten wir auch schon.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/98/Gleisanschl%C3%BCsse-Diagramm.svg/1280px-Gleisanschl%C3%BCsse-Diagramm.svg.png

  11. Re: LKW-ZUG

    Autor: Tantalus 06.04.18 - 16:15

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 5. und das Straßennetz, abgesehen von Autobahnen, gratis benutzt werden
    > kann, während für jeden Meter auf der Schiene sog. Trassenpreise zu zahlen
    > sind

    KFZ-Steuer sagt Dir aber was?

    > 7. die Politik alles dafür macht Fracht auf die Straße zu bringen, vor
    > Jahrzehnten war es kein Problem Expressfracht termintreu auf der Schiene zu
    > bewegen und die Schnellpost wurde per Zug, statt per LKW, befördert,

    Vor Jahren hiess "Schnell"-Post aber auch noch "ist in weniger als einer Woche am Ziel" und funktionierte auch nur, weil die Post auf faktisch jedem Güterzug einen Wagon gebucht hatte, egal ob und wie der dann ausgelastet war. Mit "Expressfracht" das selbe. Kannst Du als Unternehmer ja mal ausprobieren, wie lange Du so überlebst.

    > Ein so relativ kleines und dicht bebautes Land mit direktem Gleisanschluss
    > für jedes größere Unternehmen mit Interesse zu überziehen ist auch keine
    > technische Schwierigkeit - hatten wir auch schon.

    Ja, und weisst Du auch, warum die ganzen Firmen (nicht die Bahn!) ihre Gleisanschlüsse stillgelegt haben? Weil die Bahn die Anforderungen von "Just in Time" niemals erfüllen kann. Und damit wären die Unternehmen nicht mehr konkurenzfähig.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  12. Re: LKW-ZUG

    Autor: Anonymer Nutzer 06.04.18 - 16:35

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hackfleisch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 5. und das Straßennetz, abgesehen von Autobahnen, gratis benutzt werden
    > > kann, während für jeden Meter auf der Schiene sog. Trassenpreise zu
    > zahlen
    > > sind
    >
    > KFZ-Steuer sagt Dir aber was?

    EVU sind steuerlich ansonsten auch noch reichlich belastet. Schöner Versuch mit dem Whataboutism.

    >
    > > 7. die Politik alles dafür macht Fracht auf die Straße zu bringen, vor
    > > Jahrzehnten war es kein Problem Expressfracht termintreu auf der Schiene
    > zu
    > > bewegen und die Schnellpost wurde per Zug, statt per LKW, befördert,
    >
    > Vor Jahren hiess "Schnell"-Post aber auch noch "ist in weniger als einer
    > Woche am Ziel" und funktionierte auch nur, weil die Post auf faktisch jedem
    > Güterzug einen Wagon gebucht hatte, egal ob und wie der dann ausgelastet
    > war. Mit "Expressfracht" das selbe. Kannst Du als Unternehmer ja mal
    > ausprobieren, wie lange Du so überlebst.


    Einfach Quatsch. Die Laufzeiten waren nicht länger als heute per LKW. So groß ist die Republik nicht. Das ist alles per Bahn abdeckbar gewesen.

    >
    > > Ein so relativ kleines und dicht bebautes Land mit direktem
    > Gleisanschluss
    > > für jedes größere Unternehmen mit Interesse zu überziehen ist auch keine
    > > technische Schwierigkeit - hatten wir auch schon.
    >
    > Ja, und weisst Du auch, warum die ganzen Firmen (nicht die Bahn!) ihre
    > Gleisanschlüsse stillgelegt haben? Weil die Bahn die Anforderungen von
    > "Just in Time" niemals erfüllen kann. Und damit wären die Unternehmen nicht
    > mehr konkurenzfähig.

    Zu 99% wurde der Anschluss den Unternehmen einseitig von der Bahn weggenommen, sogar Unternehmen die Gleisschotter abtransportieren, welch Ironie:

    https://www.swr.de/odysso/die-bahn-schliesst-bahnhoefe/-/id=1046894/did=18097616/nid=1046894/1l5c35k/index.html

    >
    > Gruß
    > Tantalus

    Bei deiner Voreingenommenheit gegen die Schiene hilft der Segensspruch auch nichts mehr.

  13. Re: LKW-ZUG

    Autor: Tantalus 06.04.18 - 16:50

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EVU sind steuerlich ansonsten auch noch reichlich belastet. Schöner Versuch
    > mit dem Whataboutism.

    Deine Behauptung war, dass die Nutzung der Straßen kostenlos sei. Das stimmt aber nicht, da man die KFZ-Steuer durchaus als pauschale Straßennutzungsgebühr betrachten kann.

    > Einfach Quatsch. Die Laufzeiten waren nicht länger als heute per LKW. So
    > groß ist die Republik nicht. Das ist alles per Bahn abdeckbar gewesen.

    Hast Du das selbst miterlebt? Oder redest Du nur vom Hörensagen?

    > Zu 99% wurde der Anschluss den Unternehmen einseitig von der Bahn
    > weggenommen, sogar Unternehmen die Gleisschotter abtransportieren, welch
    > Ironie:
    >
    > www.swr.de

    Schönes Extrembeispiel, aus einer Zeit (2016!), als der Zug schon lange abgefahren war (bewusstes Wortspiel). Glaub mir, ich habe das in der Industriestadt, in der ich aufgewachsen bin und in der tatsächlich jedes größere Unternehmen einen eigenen Gleisanschluss hatte, live miterlebt. Die Gleise wurden von den Unternehmen stillgelegt, weil der Bahntransport durch den Druck richtung Just-in-Time einfach nicht mehr funktioniert hat. Mein Vater hat fast 16 Jahre lang in einer Großmolkerei gearbeitet, mein Onkel in einem Stahlwerk. Ich weiss, was ich erlebt habe, das hat mit Voreingenommenheit nichts zu tun.
    Ansonsten erkläre mir, wie Du es logistisch schaffen willst, morgen einen Container von Ludwigsburg (bei Stuttgart) nach Frankfurt/M zu schaffen. Mit der Bahn.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  14. Re: LKW-ZUG

    Autor: Test_The_Rest 06.04.18 - 16:57

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KFZ-Steuer sagt Dir aber was?

    Die wird aber weder von Rumänen gezahlt, noch von Niederländern, noch von Bulgaren, Esten, Litauern, Ungarn usw, usf.
    Und jetzt mach Dir mal die Mühe und schau auf den Autobahnen auf die Länderkennzeichen an den Kisten -.-

    Übrigens...
    Deutscher TÜV greift auch nicht...

    LKW Maut? Schlechter Scherz, oder?

  15. Re: LKW-ZUG

    Autor: Anonymer Nutzer 06.04.18 - 17:17

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hackfleisch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > EVU sind steuerlich ansonsten auch noch reichlich belastet. Schöner
    > Versuch
    > > mit dem Whataboutism.
    >
    > Deine Behauptung war, dass die Nutzung der Straßen kostenlos sei. Das
    > stimmt aber nicht, da man die KFZ-Steuer durchaus als pauschale
    > Straßennutzungsgebühr betrachten kann.

    Steuern haben keine Zweckbindung, Thema beendet.

    >
    > > Einfach Quatsch. Die Laufzeiten waren nicht länger als heute per LKW. So
    > > groß ist die Republik nicht. Das ist alles per Bahn abdeckbar gewesen.
    >
    > Hast Du das selbst miterlebt? Oder redest Du nur vom Hörensagen?

    Wenn es dich wirklich interessiert, es gibt zig Seiten von Bahnenthusiasten mit entsprechenden alten Fahrplänen der Postzüge.

    >
    > > Zu 99% wurde der Anschluss den Unternehmen einseitig von der Bahn
    > > weggenommen, sogar Unternehmen die Gleisschotter abtransportieren, welch
    > > Ironie:
    > >
    > > www.swr.de
    >
    > Schönes Extrembeispiel, aus einer Zeit (2016!), als der Zug schon lange
    > abgefahren war (bewusstes Wortspiel). Glaub mir, ich habe das in der
    > Industriestadt, in der ich aufgewachsen bin und in der tatsächlich jedes
    > größere Unternehmen einen eigenen Gleisanschluss hatte, live miterlebt. Die
    > Gleise wurden von den Unternehmen stillgelegt, weil der Bahntransport durch
    > den Druck richtung Just-in-Time einfach nicht mehr funktioniert hat. Mein
    > Vater hat fast 16 Jahre lang in einer Großmolkerei gearbeitet, mein Onkel
    > in einem Stahlwerk. Ich weiss, was ich erlebt habe, das hat mit
    > Voreingenommenheit nichts zu tun.
    > Ansonsten erkläre mir, wie Du es logistisch schaffen willst, morgen einen
    > Container von Ludwigsburg (bei Stuttgart) nach Frankfurt/M zu schaffen. Mit
    > der Bahn.
    >

    Schönes Ding. Dass das nicht mehr geht beklage ich doch die ganze Zeit, ebenso wie das ein selbstgemachtes Problem ist.




    > Gruß
    > Tantalus

  16. Re: LKW-ZUG

    Autor: M.P. 07.04.18 - 09:59

    https://forum.golem.de/kommentare/automobil/elektromobilitaet-der-lkw-wird-zur-strassenbahn/warum-dann-nicht-gleich-mit-dem-zug/116982,5065954,5065991,read.html#msg-5065991

  17. Re: LKW-ZUG

    Autor: DAASSI 09.04.18 - 09:56

    mir geht bei solchen Ideen sofort das Messer in der Tasche auf. Wann kapieren diese Leute endlich, dass LKWs nichts auf Autobahnen zu suchen haben?

    "Gibts, in verschiedenen Ausführungen: Transport von ganzen Sattelaufliegern, und Transport von Containern, die vom LAKW auf den Wagon geladen werden, und wieder zurück. Ist aus drei Gründen für viele Transporte ungeeignet:
    1. weil der Zug nicht dann fährt, wenn Du ihn brauchst,
    2. Du Deine Ladung 3-4 Wochen vorher anmelden musst, und
    3. das ganze in der Summe teurer ist, als gleich mit dem LKW zu fahren. "

    Zu drittens hätte ich eine Lösung: Maut und Steuern für LKW zu extrem zu erhöhen, dass die Speditionen nur noch pleite gehen können, wenn sie weiter LKW betreiben.

    1. und 2. ist nur eine Frage des Managements. Es gab in Deutschland schon einmal eine Zeit, in der überall Gleisanschlüsse waren. Aber anstatt das System effizienter zu machen, wurden diese abgebaut und alles auf die Straße gelagert. Man muss nun einmal Veränderungen in den Prozessen starten, wenn man etwas ändern will.

    Eigentlich muss es noch schlimmer Staus geben, als derzeit. Dann kapieren diese Personen, die solche Gülle verzapfen, hoffentlich mal, dass es so nicht geht.

  18. Re: Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

    Autor: mfeldt 09.04.18 - 12:31

    Llame schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte alles mit unflexiblem, limitiertem Schienenverkehr geregelt
    > werden?

    Weil der Rollwiderstand auf der Schiene nur 1/10 von dem auf der Straße beträgt?

  19. Re: Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

    Autor: mfeldt 09.04.18 - 12:33

    Test_The_Rest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Runaway-Fan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Zug kann nicht von der Hauptverbindungsstrecke abbiegen und einfach
    > so
    > > ins Gewerbegebiet fahren zum Endkunden.
    >
    > Konnte er früher auch nicht.
    > Dafür gab es Ver/Entladebahnhöfe.
    > Nur die letzten Kilometer wurden mit LKW transportiert.
    >
    > > Der Plan sieht vermutlich vor, dass die LKW abseits der Autobahn ganz
    > > normal fahren und auf der Autobahn laden/fahren.
    >
    > Dann kann man das auch mit Zügen regeln...

    Das die Bahn soviel relativen Anteil am Güterverkehr verloren hat bedeutet mitnichten, daß das Schienennetz nicht ausgelastet wäre.

    Will man Verkehr auf die Schiene verlagern, muß man dort erstmal krätig Kapazitäten ausbauen!

  20. Re: Warum dann nicht gleich mit dem Zug?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.18 - 13:14

    mfeldt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Test_The_Rest schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Runaway-Fan schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Der Zug kann nicht von der Hauptverbindungsstrecke abbiegen und
    > einfach
    > > so
    > > > ins Gewerbegebiet fahren zum Endkunden.
    > >
    > > Konnte er früher auch nicht.
    > > Dafür gab es Ver/Entladebahnhöfe.
    > > Nur die letzten Kilometer wurden mit LKW transportiert.
    > >
    > > > Der Plan sieht vermutlich vor, dass die LKW abseits der Autobahn ganz
    > > > normal fahren und auf der Autobahn laden/fahren.
    > >
    > > Dann kann man das auch mit Zügen regeln...
    >
    > Das die Bahn soviel relativen Anteil am Güterverkehr verloren hat bedeutet
    > mitnichten, daß das Schienennetz nicht ausgelastet wäre.
    >
    > Will man Verkehr auf die Schiene verlagern, muß man dort erstmal krätig
    > Kapazitäten ausbauen!

    Nicht nur das. Während die PR irgendwas von automatisierten Zügen erzählt ist auf vielen Strecken noch Signaltechnik aus dem 19. Jahrhundert im Betrieb, sogenannte Formsignale, werden weichen vom lokalen Fahrdienstleiter mit Muskelkraft und Seilzug verstellt. Das Netz ist flächendeckend seit Jahrzehnten auf Verschleiß betrieben worden. Das könnte mehr Güter schlicht nicht vertragen.

    Auch das Management ist aber offenbar ein Problem. So hat in den USA kein Verkehrsträger einen größeren Anteil an Gütern als die Eisenbahn, nämlich über 40% (der Rest geht per Flugzeug, Binnenschiff und natürlich Lkw durch das Land). Und in Australien wurde durch Ausbau der Strecken erst vor wenigen Jahren der Lkw von der Spitze gestoßen, downunder ist nun der Güterzug das Rückgrat aller Logistik und Lkw nur noch auf der letzten Meile, vom bzw zum nächsten Güterbahnhof, politisch gewollt.

    Das wurde durch entsprechende politische Anreize ermöglicht und auch durch moderne Angebote der Schienenlogistik. Derweil herrscht bei uns weiter Abbau der Schiene vor, dass das nicht nur die Schuld der bösen Politik ist sieht man an manchem Kommentar hier im Forum. Deutschland ist im Asphaltwahn.

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