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  5. › Core i7-8086K: Intel soll 5-GHz-Chip…

Meltdown verhagelt den Geburtstag

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  1. Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: Sharra 15.04.18 - 11:41

    40-jähriges des 8086er, und aktuelle Chips brechen (in seltenen Fällen) auf dessen Leistungsfähigkeit ein, wenn die Patches benutzt werden.
    Ich weiss nicht, ob Intel derzeit so zum feiern zumute ist. Obwohl... da man ja die Probleme nicht ernst nimmt, und die Kunden im Regen stehen lässt, wahrscheinlich schon.

  2. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: wonoscho 15.04.18 - 13:09

    Inwiefern nimmt Intel das Problem nicht ernst?
    Was hat Intel bisher unterlassen, bzw. was hätte Intel nach deiner Meinung zusätzlich tun sollen?

  3. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: Sharra 15.04.18 - 13:12

    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Inwiefern nimmt Intel das Problem nicht ernst?
    > Was hat Intel bisher unterlassen, bzw. was hätte Intel nach deiner Meinung
    > zusätzlich tun sollen?

    Es fängt ja schon damit an, dass Intel, wie die anderen auch, bereits seit 6 Monaten Bescheid wusste. Ausser, dass der Chef Aktien abgestoßen hat, hat man in keinster Weise reagiert. Erst als es dann Publik gemacht wurde, hat man überhaupt mal reagiert.
    Und dann gibt es nur für neuere CPUs überhaupt Updates. Es kann mir keiner erzählen, dass Intel sich die paar Entwicklerstunden nicht leisten könnte, die anderen Prozessoren auch zu patchen.
    Und ansonsten besteht die Hauptarbeit Intels darin, das Problem herunterzuspielen.

  4. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: frostbitten king 15.04.18 - 13:48

    Leisten können schon, wollen nicht. Ich warte eher darauf dass kein ca 7 Jahre altes Asus p6t Motherboard eingeht dass ich mal einen Grund hab einen neuen Rechner zu bauen. Das blöde Ding bzw der core i7-920 wollen nicht sterben :-D. Jetzt gehen wenigstens wieder langsam die RAM Preise runter. Ich hoffe der Trend bleibt aufrecht und nicht nur als kurzer dip.

  5. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: sneaker 15.04.18 - 13:48

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es fängt ja schon damit an, dass Intel, wie die anderen auch, bereits seit
    > 6 Monaten Bescheid wusste. Ausser, dass der Chef Aktien abgestoßen hat, hat
    > man in keinster Weise reagiert. Erst als es dann Publik gemacht wurde, hat
    > man überhaupt mal reagiert.
    Man hat sich mit den anderen Soft- und Hardwareherstellern abgesprochen, die Lücken erst Anfang Januar zu veröffentlichen, damit alle genug Zeit haben, zu patchen. Da hatte Intel laut eigener Aussage auch bereits zu 90% der CPUs der letzten fünf Jahre Updates veröffentlicht.
    [newsroom.intel.com]

    > Und dann gibt es nur für neuere CPUs überhaupt Updates.
    "Neuere". Wenn ich mich nicht vertue, wird alles ab Sandy Bridge gepatcht. Der ist von 2011, also bereits sieben Jahre alt. Teilweise gibt es auch Updates für noch ältere CPUs.

  6. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: Sharra 15.04.18 - 14:19

    Es geht nicht um die Veröffentlichung der Probleme. Ja, man hat sich auf 6 Monate Schonfrist geeinigt, eben damit alle, in dieser Zeit, das Problem analysieren, und Patches schreiben können.
    Während Windows, Linux und Co bereits 2 Tage danach (es wurde ja ein klein wenig verfrüht bekannt gegeben) ausgerollt haben, hat Intel erst einmal die Marketingabteilung abgerufen, die sollen doch was dagegen tun. Die Patches, die dann erst um einiges später kamen, funktionierten dann auch nicht wie geplant. Erst JETZT kommen die funktionierenden Patches. Die Bekanntgabe war im Januar. Jetzt haben wir April...
    Intel hat das Problem einfach nicht ernst genug genommen. Und dann haben sie noch dazu über 6 Monate einfach nur gepennt.

    Und dass einzelne ältere CPUs noch Patches bekommen, hilft den Leuten, die andere CPUs aus der Zeit haben, überhaupt nicht. Wenn, dann doch bitte alle patchen. Deutlicher kann man dem Kunden doch nicht zeigen, dass einem verkaufte Hardware eigentlich scheißegal ist. Soll der Kunde halt was neues kaufen. Nur blöd, dass es keine CPUs ohne das Problem gibt.

    Und bevor jetzt wieder ein AMD-Fanboy anfängt zu weinen. Nein auch AMD hat hier nicht vorbildlich reagiert. Die gehen auch bis max 2011 zurück, und alles was vor Bulldozer kam, wird auch dort ignoriert. Dabei sind solche CPUs immer noch im Einsatz.
    AMD kann zwar für sich vermarkten, dass auf ihren CPUs Spectre nur schwer auszunutzen ist. Aber das bringt im Endeffekt nichts. Es ist völlig egal, wie schwer es war, wenn es jemand geschafft hat. Es muss nur ein einziger findiger Programmierer den Code in ein Malwareframework schreiben, und es verbreitet sich in Tagen überall.

  7. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: Vögelchen 15.04.18 - 14:42

    sneaker schrieb:

    > "Neuere". Wenn ich mich nicht vertue, wird alles ab Sandy Bridge gepatcht.
    > Der ist von 2011, also bereits sieben Jahre alt. Teilweise gibt es auch
    > Updates für noch ältere CPUs.

    Du vertust dich leider.

    https://www.heise.de/security/meldung/Sicherheitsluecke-Spectre-V2-Aeltere-Intel-Prozessoren-bleiben-schutzlos-4010772.html

  8. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: ms (Golem.de) 15.04.18 - 15:54

    Ab Sandy wird gepatcht und teils - da hat Recht - auch ältere Chips, vor allem bestimmte Xeons.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  9. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: bioharz 15.04.18 - 16:07

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leisten können schon, wollen nicht. Ich warte eher darauf dass kein ca 7
    > Jahre altes Asus p6t Motherboard eingeht dass ich mal einen Grund hab einen
    > neuen Rechner zu bauen. Das blöde Ding bzw der core i7-920 wollen nicht
    > sterben :-D. Jetzt gehen wenigstens wieder langsam die RAM Preise runter.
    > Ich hoffe der Trend bleibt aufrecht und nicht nur als kurzer dip.


    Ich hab zwei x58 noch aktiv in Benützung.
    Beiden haben einen günstigen 6 core update erhalten.
    Xeon x56xx Reihe...
    Blöd nur, dass es kein meltdown update gibt BIOS seitig und Spectre Update das System merklich verlangsamt.
    Ich warte auch bis die Systeme tot sind.. dann gibt es einen AMD Upgrade.

  10. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: sneaker 15.04.18 - 19:52

    bioharz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab zwei x58 noch aktiv in Benützung.
    > [...]
    > Xeon x56xx Reihe...
    Y [...]
    > Blöd nur, dass es kein meltdown update gibt BIOS seitig
    Neue Microcodes für Xeon x56xx scheint es ja zu geben, also fehlt nur das Update Deines Mainboardherstellers? Da gibt es teilweise Möglichkeiten, das BIOS selbst zu patchen.
    [www.win-raid.com]

  11. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: frostbitten king 15.04.18 - 23:35

    Ja das ärgert mich mit meinem 920er. Leider komme ich wahrscheinlich mit meinem geplanten setup nicht an Intel vorbei. Ordentlich funktionierendes vtd /iommu /gpu pass-through bekomme ich nach viel Recherche mit Intel besser zusammen als mit AMD.

  12. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: NaruHina 16.04.18 - 06:43

    Dann nimm statt vtd, hyper v.
    Iomu bzw AMD vi sollte keine Probleme darstellen ebenso wenig wie GPU passthrough

  13. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: demon driver 16.04.18 - 06:57

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Und dann gibt es nur für neuere CPUs überhaupt Updates.
    > "Neuere". Wenn ich mich nicht vertue, wird alles ab Sandy Bridge gepatcht.
    > Der ist von 2011, also bereits sieben Jahre alt. Teilweise gibt es auch
    > Updates für noch ältere CPUs.

    Das Problem ist gerade beim Xeon, dass im Serverbereich noch einiges im Produktionsbetrieb sein dürfte, was deutlich älter ist. Warum auch nicht – ein Harpertown-Xeon von 2007 oder 2008, womöglich zwei davon, hat für viele Zwecke prinzipiell noch mehr als genug Leistung.

  14. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: Sharra 16.04.18 - 13:59

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sneaker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sharra schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > Und dann gibt es nur für neuere CPUs überhaupt Updates.
    > > "Neuere". Wenn ich mich nicht vertue, wird alles ab Sandy Bridge
    > gepatcht.
    > > Der ist von 2011, also bereits sieben Jahre alt. Teilweise gibt es auch
    > > Updates für noch ältere CPUs.
    >
    > Das Problem ist gerade beim Xeon, dass im Serverbereich noch einiges im
    > Produktionsbetrieb sein dürfte, was deutlich älter ist. Warum auch nicht
    > – ein Harpertown-Xeon von 2007 oder 2008, womöglich zwei davon, hat
    > für viele Zwecke prinzipiell noch mehr als genug Leistung.

    Und exakt so ist es auch im Heimbereich. Ältere CPUs haben immer noch mehr als genug Leistung, um kleinere Aufgaben zu erfüllen, abseits von CAD, Star Citizen oder Maya.

    Ich vermute ja eher mal, dass Intel Meltdown/Spectre als eigentlich willkommen ansieht. Immerhin tauschen jetzt vielleicht einige ihre älteren Systeme aus. Vorausgesetzt, Intel bekommt es überhaupt hin, irgendwann mal eine gesicherte Version seiner CPUs zu produzieren, die ohne Murks-Updates auskommt.

  15. Re: Meltdown verhagelt den Geburtstag

    Autor: demon driver 16.04.18 - 14:41

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > sneaker schrieb:
    > > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > Sharra schrieb:
    > > > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > > Und dann gibt es nur für neuere CPUs überhaupt Updates.
    > > > "Neuere". Wenn ich mich nicht vertue, wird alles ab Sandy Bridge gepatcht.
    > > > Der ist von 2011, also bereits sieben Jahre alt. Teilweise gibt es auch
    > > > Updates für noch ältere CPUs.
    > >
    > > Das Problem ist gerade beim Xeon, dass im Serverbereich noch einiges im
    > > Produktionsbetrieb sein dürfte, was deutlich älter ist. Warum auch nicht
    > > – ein Harpertown-Xeon von 2007 oder 2008, womöglich zwei davon, hat
    > > für viele Zwecke prinzipiell noch mehr als genug Leistung.
    >
    > Und exakt so ist es auch im Heimbereich. Ältere CPUs haben immer noch mehr
    > als genug Leistung, um kleinere Aufgaben zu erfüllen, abseits von CAD, Star
    > Citizen oder Maya.

    Absolut. Ich hab jetzt nur den Serverbereich hervorgehoben, weil hier irgendwo von Xeons die Rede war – und weil außerhalb von geschlossenen Umgebungen, wo irgendwelche Firmenrechner im stillen Kämmerlein werkeln, das Gefahrenpotenzial ja ganz klar da ist.

    > Ich vermute ja eher mal, dass Intel Meltdown/Spectre als eigentlich
    > willkommen ansieht. Immerhin tauschen jetzt vielleicht einige ihre älteren
    > Systeme aus. Vorausgesetzt, Intel bekommt es überhaupt hin, irgendwann mal
    > eine gesicherte Version seiner CPUs zu produzieren, die ohne Murks-Updates
    > auskommt.

    Wenn, sollte es so sein, Intel da nicht die Rechnung ohne AMD macht. Ok, mit Lorbeeren bekleckert hat sich auch AMD nicht, aber für mich hat AMD künftig auf jeden Fall erst mal die Präferenz als "etwas kleineres Übel". Und im Serverbereich könnte ARM64 zunehmend interessant werden.

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