1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Befangenheit: Gegner des…

FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: /mecki78 18.04.18 - 19:05

    Die FPÖ in Österreich mag zwar nicht für allzu viel gut sein, aber sie hat erst kürzlich (wahrscheinlich sogar unabsichtlich) den Beweis dafür geliefert, wie verlogen das System des öffentlichen Rundfunk in Wahrheit ist. Denn das ÖRR System in Österreich (der ORF) ist grundsätzlich durchaus mit unserem System vergleichbar.

    Die Begründung, die gerne von den Befürwortern des ÖRR gebracht wird ist ja immer, wir brauchen einen ÖRR, damit so etwas wie "unabhängige Berichterstattung" gesichert ist. Wenn man dann nachfragt "Unabhängig wovon?", dann wird in aller erster Linie immer "Politik" genannt und daher (so die Befürworter), darf es kein Staatsfernsehen geben. Aber der ÖRR ist Staatsfernsehen.

    Das es den ÖRR überhaupt gibt, verdankt er Verträgen, die die Bundesländer untereinander geschlossen haben (den Rundfunkstaatsverträgen), sprich, die Existenz und die Finanzierung des ÖRR existiert also schon einmal nur von Gottes... äh... ich meine von Landesregierungs Gnaden. Wie kann ein System, dessen komplette Finanzierung von der Politik geregelt und beschlossen wird, am Ende behaupten von genau dieser Politik unabhängig zu sein? Wie finanziert sich denn der ÖR, wenn der akutelle Rundfunkstaatsvertrag ausläuft und die Länder einfach keinen neuen Aufsetzen? Ja, bitte? Bis heute warte ich auf einen Antwort auf diese Frage. Ein unabhängiges System ist ein System, das von niemanden abhängig ist, das sich also jederzeit auch selber finanzieren kann und genau das ist der ÖRR aber eben nicht, weil dazu müsste man ihm die Autorität übertragen, dass er selber jederzeit Gebühren direkt vom Bürger kassieren darf in jeglicher Höhe, die er für nötig erachtet, ohne dass dafür auch nur ein Politiker einen Stift in die Hand nehmen müsste. DAS wäre unabhängig!

    Aber zumindest beim Inhalt darf die Politik nicht mitreden, richtig? Naja, das oberste Gremium einer jeden ÖR Rundfunkanstalt ist immer der Rundfunkrat und wie der sich zusammensetzt, das bestimmen die Bundesländer, also auch das liegt in der Hand der Politik. Inwiefern dieser Rat politisch unabhängig sein soll, wenn teilweise 50% der Mitglieder Staatsvertreter sind, das konnte mir auch noch niemand bis heute erklären. Laut BVerfG ist das verfassungswidrig, schient aber niemand zu interessieren, weil sich daran nichts geändert hat seit dieser Feststellung.

    Und wie es in Wahrheit mit der Unabhängigkeit des ÖRR aussieht, das hat die FPÖ jetzt mal schön auf den Punkt gebracht:

    FPÖ droht kritischen ORF-Journalisten mit Entlassung

    Die seit Monaten schwelende Auseinandersetzung zwischen der FPÖ, die Teil der rechtskonservativen Regierungskoalition ist, und dem Österreichischen Rundfunk (ORF) hat eine neue Eskalationsstufe erreicht: FPÖ-Politiker Norbert Steger, der Mitglied im ORF-Stiftungsrat ist, sagte den Salzburger Nachrichten, ein Drittel der Auslandskorrespondenten-Stellen würde gestrichen, wenn die Journalisten "sich nicht korrekt verhalten". Als Beispiel nannte er den ORF-Korrespondenten in Ungarn. Seine Berichterstattung zur Ungarn-Wahl sei zu einseitig gewesen.

    Steger drohte den ORF-Journalistinnen und Journalisten auch mit Konsequenzen für ihr Verhalten in sozialen Medien: Wer gegen die geplante neue Social-Media-Richtlinie verstoße, "wird zunächst verwarnt – und dann entlassen", sagte er. Die Richtlinie soll regeln, was Journalisten des ORF zum Beispiel auf Facebook und Twitter posten dürfen.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-04/oesterreichischer-rundfunk-fpoe-journalisten-drohung-entlassung

    Zum Glück darf das ORF-Stiftungsrat gar nicht über Stellenstreichungen bzw. Stellenbesetzungen entscheiden, mit anderen Worten, der kann viel drohen, entscheiden kann er erst einmal gar nichts, zumindest nicht direkt. Aber jeder, der ernsthaft glaubt, die Politik kann keinen Einfluss auf den ÖRR nehmen, der ist entweder über alle maßen Naiv oder verschließt die Augen vor der Realität (oder wie wir früher zu sagen pflegten "Der ist entweder blöd, blind oder beides").

    Und das ist der Punkt: Die Politik kann 10x mehr und vor allem viel leichter Einfluss auf den ÖRR nehmen als sie das z.B. bei privaten Fernsehesender kann. Ja, private Fernsehsender mögen nicht frei von wirtschaftlichen Interessen sein und so mancher Chef eines solchen Senders mag eine eigene Agenda verfolgen, aber die Politik kann erst einmal gar keinen direkten Einfluss auf so einen Sender nehmen. Die sitzt dort weder im Aufsichtsrat, noch muss sie Entscheidungen treffen, von denen das finanzielle Überleben dieser Sender abhängen würde.

    Und das bestimmte Leute beim ÖRR keine eigene Agenda verfolgen, auch das ist nicht gesagt, denn in dieser Diskussion wird immer so getan, als wenn Beeinflussungen ja nur von außen kämen. Beim ÖRR arbeiten keine neutralen Maschinen, sondern Menschen und Menschen sind immer subjektiv. Es gibt überhaupt keinen Grund anzunehmen, dass nur weil von außen nicht irgendwer eine Agenda vorgibt, der ÖRR automatisch neutraler sein muss als irgend ein andere Fernsehsender. Das ist bestenfalls Wunschdenken, weil das würde man gerne erreichen, aber die harten Fakten sprechen eher alle dagegen. So wie der ÖRR jetzt aufgebaut und aufgestellt und nicht zuletzt finanziert wird, so ist der ÖRR einfach nur Staatsfernsehen unter einem anderen Namen, der sich den Anstrich stattlicher Unabhängigkeit gibt, die aber in Wahrheit so nur auf dem Papier existiert.

    Wir zahlen also viel Geld für ein überteuertes Wasserkopfsystem, das nicht selten dieses Geld mit vollen Händen zum Fenster raus wirft (weil es nicht haushalten muss, es kann einfach mehr Geld fordern, wenn es nicht mehr reicht), dessen Notwendigkeit ich schon immer in Frage gestellt habe, denn es wurde geschaffen um Vorgaben des BVerfG umzusetzen (das BVerfG hatte die konkrete Umsetzung offen gelassen, es hatte nur ein paar Forderungen an das System gestellt) und IMHO hat es diese Vorgaben aber noch nie und zu keinem Zeitpunkt wirklich alle erfüllt. Die geforderte Unabhängigkeit in der Berichterstattung und die geforderte komplett unabhängig Finanzierung waren so zu keinem Zeitpunkt gegeben gewesen. Selbst ein Fernsehsender wie RTL ist näher an diese Vorgaben dran als es der ÖRR derzeit ist.

    Würde der ÖRR z.B. ab morgen verschlüsselt ausstrahlen und nur Abonnenten bekommen eine Karte zum entschlüsseln, dann wäre die Finanzierung wirklich unabhängig, da hier der ÖRR selber die Preise festsetzen kann, wie auch immer und wann auch immer er das will, da muss kein Politiker erst seine Segen zu geben, und das Geld wandert auf direkten Weg vom Endnutzer zum Sender, also eine Finanzierung wo die Politik komplett außen vor wäre. Einen Rundfunkrat würde es nicht mehr geben, sondern jeder Sender hätte einen Aufsichtsrat und wer da drinnen sitzt, das würde nicht die Politik bestimmen, sondern der Sender selber; man wird sich da sicherlich ein geeignetes Verfahren überlegen können... warum nicht die Mitglieder durch die Abonnenten wählen lassen? Dann wäre das ganze sogar etwas demokratisch.

    Eine Einflussnahme der Politik auf den Sendeinhalt oder eine Berichterstattung wäre nicht länger gegen, zumindest nicht mehr als das bei jeden anderen Sender auch der Fall wäre. Ein Problem mit Schwarzsehern wird es auch nicht geben, weil nur wer zahlt kriegt die Karte und nur wer die Karte hat kann sehen. GEZ bzw. deren Nachfolger ist komplett überflüssig, Datenschutzkatastrophen (wie die Melderegisterabfrage, die vor einiger Zeit stattgefunden hat) muss es auch keine mehr geben.

    Ja, die Sender müssten sich am Nutzer orientieren. Ist das Programm Mist, dann zahlt keiner für die Karte. Aber ist das wirklich schlecht? Derzeit können die senden was sie wollen, egal ob da auch nur ein Mensch auf der Welt zusieht oder nicht, aber was soll das bringen? Wer bitte profitiert von Fernsehprogramm, das keiner anschaut weil es keiner sehen will? Und zum zu sehen kann der ÖRR zum Glück niemanden zwingen, auch wenn er das vielleicht gerne wollen würde. Und ja, viele Zahler würden weg fallen, es gibt also auch weniger Geld, d.h. aber nur, man muss halt besser haushalten (bzw. überhaupt mal anfangen zu haushalten), hier und da auch mal was einsparen und eben wichtiges von unwichtigen trennen. Dann gibt es halt keine Bundesliga Spiel mehr im Fernsehen, dann müssen halt Fußballfans ein Sky Abo abschließen, na und? Sie habe jetzt ja schon mal fast 18¤ mehr im Monat dafür zu Verfügung als heute. Warum muss ich mit meinem Geld die bereits unheimlich fetten Kassen der Bundesligavereine füllen, damit die noch mehr total überteuerte Fußballer zu Fantasiepreisen aus dem Ausland einkaufen können? Sollen die ihre Fans schröpfen, mich geht das nichts an.

    Und last but not least wird hier immer so getan, dass ohne den ÖRR hier alles zusammenbricht. Wie oft höre ich von den Gegner "Willst du denn amerikanische Verhältnisse hier?" Abgesehen davon, dass die meisten, die das sagen, US Fernsehen nur vom Hören-Sagen kennen, sprich, selber gar keine Ahnung haben wovon sie da eigentlich reden, worauf bitte sollte dieses Argument fußen? Warum sollte RTL oder Pro7 auf einmal ihr komplettes Programm umstellen und alles ganz anders machen, nur weil ab morgen der ÖRR eben im Grunde einer von ihnen ist? Wenn diese Sender US Verhältnisse hier haben wollen würden, warum führen sie diese dann nicht schon heute ein? Wie genau bitte behindert der ÖRR sie denn dabei? Eben, gar nicht!

    Für die meisten anderen Sender wird sich also nicht viel verändern, außer dass sie vielleicht jetzt auf einmal auch solche Sendungen in's Programme nehmen, die bisher nur auf ÖRR liefen, denn oft ist es so, dass die privaten durchaus auch solche Sendungen im Programm haben wollen würden, dann aber zu den ÖRR in Konkurrenz treten müssten und da haben sie einfach keine Chance (man muss sich nur mal anschauen, was der ÖRR so im Jahr an Geldern kassiert und das mal mit dem Budget der privaten vergleichen). Wenn also in einem privatisierten ÖRR Sendungen weg fallen, weil einfach das Geld fehlt, ist gar nicht gesagt, dass diese ersatzlos wegfallen werden, sie werden nur nicht mehr auf den ehemaligen ÖRR Sender laufen. Kann man damit irgendwie neue Zuschauer anlocken, dann wird sich immer jemand finden, der so was im Programm hat.

    Es wird keine amerikanischen Verhältnisse geben, weil es gar keinen Grund gibt, warum das passieren sollte. Außerdem kann der Staat ja immer noch regulierend eingreifend. Wir haben ja auch kein amerikanische Wirtschaft, also fast reinen Kapitalismus, sondern wir haben eine soziale Marktwirtschaft. Unser Staat darf und soll sogar regulierend in die Wirtschaft eingreifen und Fernsehen ist auch Teil der Wirtschaft. Der Staat soll verhindern, dass wirtschaftliche Interessen einzelner Unternehmen zu einen wirtschaftlichen Ungleichgewicht für alle Unternehmen oder zu einer für die Bevölkerung schädlichen Situation führen und das würde er künftig dann eben auch verstärkt bei Fernsehsendern machen. Hier würde er dann für alle die gleichen Regeln ansetzen und eben nicht wie heute ÖRR und private Sender getrennt behandeln. Wenn wir also bemerken, das ganze läuft nicht so gut wie gedacht oder läuft irgendwie aus dem Ruder, dann wird halt Rundfunk in Zukunft stärker reguliert, wobei auch dann der Staat nie direkt Einfluss auf den Inhalt nehmen darf, aber das muss er auch gar nicht, er soll ja nur verhindern, dass andere hier zu viel oder den falschen Einfluss ausüben könnten. Wie gesagt, Neutralität lässt sich sowieso nie erzwingen, das ist immer nur ein frommer Wunsch.

    /Mecki

  2. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: IT-Nerd-86 18.04.18 - 22:53

    Dankeschön für diese ausführliche Zusammenfassung!

    Und wer sich mal den Frontal 21 Beitrag zum Thema "Killerspiele" ansieht, der wird wohl kaum noch behaupten können daß der ÖR nicht manipulativ, sondern vielmehr sachlich seriös sei... Das ist er absolut nicht! Und wie du schon richtig sagst, haben Politiker ihre Finger mit im Spiel. Es haben sich sogar schon mal welche den Geburtstag finanzieren lassen von ÖR Geldern!

    https://www.welt.de/wirtschaft/article3292546/ZDF-zahlt-fuer-Party-zu-Kurt-Becks-60-Geburtstag.html

    Ein anderer brachte es mal im Golem Forum sehr schön auf den Punkt:

    Grundversorgung in Zeiten des Internets, herrje.

    Eine "Grundversorgung" die große Teile der Bevölkerung anscheinend nicht möchte, die absolut aufgebläht und schweineteuer ist, die per Mahnungen und Einschüchterung durchgesetzt wird. Darauf kann ich gut und gerne Verzichten.

    Ich habe nichts gegen eine wirkliche Grundversorgung. Für nen 5er im Monat, kein Ding. Aber dann bitte nur Nachrichten und kritische! Diskussionsrunden, Gespräche mit Bürgern und Politikern. Liveübertragung aller Sitzungen die nicht geheim sind.
    Gerne noch eine "Grundversorgung: Entertainment" als Zusatzoption. Wenn sich genug dafür finden, können sie da auch gern Fußballgedöns bringen oder Musistadl.

  3. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: IT-Nerd-86 18.04.18 - 22:56

    Noch was schönes:

    Für ihre Arbeit als Moderatorin und Botschafterin der ARD-Lotterie "Ein Platz an der Sonne" steht Monica Lierhaus zwei Mal pro Woche vor der Kamera.

    ARD-Fernsehlotterie zahlt Lierhaus 450.000 Euro

    Da darf sich jeder jetzt mal das Gehalt pro Stunde ausrechnen... GEHTS NOCH?

    https://www.welt.de/fernsehen/article12520393/ARD-Fernsehlotterie-zahlt-Lierhaus-450-000-Euro.html

    Nettes Gehalt! Basierend auf Zwangsabgaben...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.18 22:58 durch IT-Nerd-86.

  4. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: Abdiel 18.04.18 - 23:01

    Es soll auch Leute geben, die Galileo für Bildungsfernsehen halten. Die meckern dann halt über den öffentlichen Rundfunk als Staatsfernsehen und das es ohne doch viel toller wäre. Ist aber nicht so. Und jede gruselige Erfahrung mit Privatsendern bestärkt mich in dieser Meinung...

  5. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: Abdiel 18.04.18 - 23:09

    Das zahlt die Lotteriegesellschaft, Du Nase...

    Und was das Endlosgejammer über den "Kriminologen" Pfeiffer angeht, so wurde der Knilch schon in jedem namhaften Printmedium zitiert und in unzähligen Fernsehbeiträgen als angeblicher Experte zu seinem Lieblingshassobjekt "Killerspiele" präsentiert. Sicher ein Fehler, aber für deninteressierten Bürger kein Beinbruch. Es gibt auch viele ernsthafte Auseinandersetzungen mit dem Thema, aber die ältere Generation interessieren da eh eine Fakten. Man wird ja heutzutage schon irritiert angeschaut, wenn man nur wissen will, woher denn die genannten Fakten stammen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.18 23:16 durch Abdiel.

  6. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: IT-Nerd-86 19.04.18 - 00:13

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll auch Leute geben, die Galileo für Bildungsfernsehen halten. Die
    > meckern dann halt über den öffentlichen Rundfunk als Staatsfernsehen und
    > das es ohne doch viel toller wäre. Ist aber nicht so. Und jede gruselige
    > Erfahrung mit Privatsendern bestärkt mich in dieser Meinung...

    Nur weil eine Sache miserabel ist, braucht es keine Notwendigkeit für die andere...
    Denn es braucht gar keinen Rundfunk mehr. Wir leben nicht mehr im medialen Mittelalter.

  7. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: teenriot* 19.04.18 - 02:54

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die FPÖ in Österreich mag zwar nicht für allzu viel gut sein, aber sie hat
    > erst kürzlich (wahrscheinlich sogar unabsichtlich) den Beweis dafür
    > geliefert, wie verlogen das System des öffentlichen Rundfunk in Wahrheit
    > ist. Denn das ÖRR System in Österreich (der ORF) ist grundsätzlich durchaus
    > mit unserem System vergleichbar.

    Indem die FPÖ Journalisten mit Entlassung droht die nicht auf ihrer Linie sind?

    > Die Begründung, die gerne von den Befürwortern des ÖRR gebracht wird ist ja
    > immer, wir brauchen einen ÖRR, damit so etwas wie "unabhängige
    > Berichterstattung" gesichert ist. Wenn man dann nachfragt "Unabhängig
    > wovon?", dann wird in aller erster Linie immer "Politik" genannt und daher
    > (so die Befürworter), darf es kein Staatsfernsehen geben. Aber der ÖRR ist
    > Staatsfernsehen.

    Nein der ÖR ist kein Staatsfernsehen. Staatsfersnehen ist das was die FPÖ will.

    > Das es den ÖRR überhaupt gibt, verdankt er Verträgen, die die Bundesländer
    > untereinander geschlossen haben (den Rundfunkstaatsverträgen), sprich, die
    > Existenz und die Finanzierung des ÖRR existiert also schon einmal nur von
    > Gottes... äh... ich meine von Landesregierungs Gnaden. Wie kann ein System,
    > dessen komplette Finanzierung von der Politik geregelt und beschlossen
    > wird, am Ende behaupten von genau dieser Politik unabhängig zu sein? Wie
    > finanziert sich denn der ÖR, wenn der akutelle Rundfunkstaatsvertrag
    > ausläuft und die Länder einfach keinen neuen Aufsetzen?

    Gar nicht, aber so lange dieser läuft, kann der ÖR frei senden und macht es auch. Die Politik wird freimütig kritisiert wenn nötig. Oder wie sonst kommt es, dass eine FPÖ sich über das Programm aufregt? Tja mit diesem Deppen-Verein hast du dir argumentativ mal ein schönes Ei gelegt. Da kann man sich das weiterlesen ersparen.

  8. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: teenriot* 19.04.18 - 02:56

    IT-Nerd-86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dankeschön für diese ausführliche Zusammenfassung!
    >
    > Und wer sich mal den Frontal 21 Beitrag zum Thema "Killerspiele" ansieht,

    Mein Gott, schon wieder. Hast du nichts anderes auf Lager?

    Freie Medien senden auch mal Bullshit, sonst wären sie nicht frei.
    Denk mal drüber nach.

    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

  9. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: Kakiss 19.04.18 - 05:20

    Diese Boulevardsendungen gehören wirklich abgeschafft, da sie das Niveau der Bild haben.

    3Sat, Phoenix, Arte une ähnliche Programme die auch auf den großen Sendern laufen, möchte ich aber sehr gerne behalten.

    Auch ist die Tagesschau nicht das erweiterte Sprachrohr der Regierung, wie manche immer schreien.
    Die sind erstaunlicher Weise in Interviews kritischer als man denken mag.

  10. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: Aki-San 19.04.18 - 07:14

    Über die Geldverschwendung der GEZ braucht man nicht reden. Absurde Gehälter auch für "Nicht-Stars", also z.B. Intendanten und höhere Manager. Ganz zu Schweigen von den manchmal absurd hohen Ausgaben für die präsentierten Medien. Glanzbeispiel ist das ausbooten bei Sportverantstaltungen. ;)

  11. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: throgh 19.04.18 - 07:37

    Kürzen wir das einfach einmal etwas, ja? Deine Herleitung beginnt bereits mit Satzkonstrukten wie "Die FPÖ in Österreich mag zwar nicht für allzu viel gut sein, aber" was einfach wie schlicht zu kürzen ist mit "Ich habe nichts GEGEN [...], ABER". Und diese Satzkonstruktion bleibt nach wie vor unsinnig und falsch: Ihr möchtet unabhängige Medien? Gut, dann sollte man auch bitte an dem derzeitigen Modell noch festhalten und dies weiter ausbauen. Was natürlich auch zu beachten ist sind die Ausgaben und Summen für manchen Intendanten und so manches Vorhaben. Aber das entbindet nicht gleichermaßen die Öffentlichkeit von ihrer Verantwortung genau das zu machen.

    Der Umkehrschluss ist eher: Das was die FPÖ will ist ähnlich gelagert wie das was die AfD hier auch bei uns will - Linientreue. Und das ist Staatsfernsehen. Nur weil so Mancher hier seine eigene Medienkompetenz gerne am Liebsten das Klo hinunter spülen möchte - nichts Anderes sind Aussagen wie "Die senden doch nur Gleichgeschaltetes!" - heißt das noch lange nicht, dass diese Forderung wirklich richtig ist. Das Gegenteil ist der Fall: Eine freie Gesellschaft achtet auch aufeinander und ebenso auf die Medien wie auch dort zelebrierte Berichterstattung.

    Was mich aber am Meisten hier wieder umtreibt und erschrocken den Kopf schütteln lässt: Das aufgeregte Schnattern und Kreischen Mancher hier im Kommentarbereich. Übelste Demagogie, wie sie eben von FPÖ, AfD und sogar NPD zelebriert wird, kommt hier zum Einsatz. Vermischt mit Halbwissen und sinnfreien Vergleichen und üblen Ausdrücken wie "Die da oben". Ja? Wer sind denn "Die da oben"? Macht so weiter und wir haben irgendwann in naher Zukunft dann was? Geschichtsrevisionismus haben wir bereits in der Mitte der Gesellschaft. Das dann auch noch in den Medien? Danach dann was? Vermittlung von "Idealbildern"? Und dann immer weiter: Umsetzung von "Linientreue", Umsetzung von "Reinheitsgeboten", Umsetzung von "Säuberungen" ... das hatten wir ALLES einmal schon und gelernt hat die Masse hier was? Genau aus dem Grunde ist es wichtig eine Medienkompetenz zu entwickeln und auch über Eindrücke miteinander zu sprechen und diese zu prüfen wie auch zu spiegeln. Man kommt sich ja hier teils vor wie in einer "Schlangengrube" oder auf der Hauptversammlung "besorgter Bürger". ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.18 07:44 durch throgh.

  12. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: AllDayPiano 19.04.18 - 07:56

    Ich höre täglich B5 aktuell.

    Mir ist schon oft aufgefallen, dass über viele wichtige Themen nicht mehr berichtet wurde. Dass 100.000 Menschen auf die Straße gingen, um gegen TTIP zu demonstrieren - komplett unter den Tisch gefallen (um nur mal ein Beispiel zu nennen).

    Ich fragte mich immer: Die waren doch früher nicht so. Warum kommen so viele wichtige Meldungen nicht mehr?

    Inzwischen kenne ich die Antwort: Weil den Rundfunkanstalten ein massiver Sparkurs aufdiktiert wurde. Die Anzahl der Journalisten und Reporter wurde auf 2 Stück reduziert. Ganze zwei Menschen machen die Nachrichten! Wie soll das noch funktionieren?

    Es wird viel zu viel Geld für Schwachsinn ausgegeben. Irgendwelche dämlichen Unterhaltungssendungen mit hochbezahlten aber langweiligen Moderatoren. Irgendwelche Spielfilme, die so dermaßen typisch deutsch sind, dass man sich nach fünf Minuten wegen der aufdrängenden Depression selbst hinrichten möchte.

    Klar entsteht da der Eindruck der "gleichgeschalteten" Medien. Die tippen alle nurnoch den Standard von dpa, AFP und Reuters ab. Aber wie soll das auch anders sein, wenn sie das notwendige Personal nicht mehr haben?

    Ganz abgesehen davon: Wer solche Begrifflichkeiten wie Staatsfernsehen, Gleichschaltung, links- oder rechtsversifft u.d.gl. benutzt, disqualifiziert sich für mich ohnehin für jegliche weitere Diskussion!

  13. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: Abdiel 19.04.18 - 08:23

    Na dann mal her mit den lohnenswerten Alternativen...

  14. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: DerSchwarzseher 19.04.18 - 09:13

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll auch Leute geben, die Galileo für Bildungsfernsehen halten. Die
    > meckern dann halt über den öffentlichen Rundfunk als Staatsfernsehen und
    > das es ohne doch viel toller wäre. Ist aber nicht so. Und jede gruselige
    > Erfahrung mit Privatsendern bestärkt mich in dieser Meinung...


    Ich will beides nicht schauen. Muss trotzdem zahlen lel.

    Mehr als 4,99¤ ist mir das öffentliche nicht wert. Und wenn ich genauer rechnen würde bei der Masse an programm und dann berechne wieviele minuten ich im Monat die schaue würde ich sogar vermutlich bei 2-3 cent rauskommen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.18 09:15 durch DerSchwarzseher.

  15. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: Abdiel 19.04.18 - 10:50

    Ein Solidarmodell in Frage zu stellen nur weil man selbst momentan keinen Verwendungszweck dafür sieht... Kann man machen, geht aber am Thema vorbei.

  16. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: DerSchwarzseher 19.04.18 - 11:08

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Solidarmodell in Frage zu stellen nur weil man selbst momentan keinen
    > Verwendungszweck dafür sieht... Kann man machen, geht aber am Thema vorbei.


    Kann auf 31 jahre zurückblicken wo ich die nicht gebraucht hab

  17. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: Brainfreeze 19.04.18 - 11:15

    DerSchwarzseher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abdiel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Solidarmodell in Frage zu stellen nur weil man selbst momentan
    > keinen
    > > Verwendungszweck dafür sieht... Kann man machen, geht aber am Thema
    > vorbei.
    >
    > Kann auf 31 jahre zurückblicken wo ich die nicht gebraucht hab

    Wenn wir schon danach gehen:
    Ich habe in meinem Leben bisher nie ein Krankenhaus oder Feuerwehr gebraucht, wieso muss ich die mit finanzieren?
    Mein Nachbar hat nicht studiert, warum muss der die Unis und Fachhochschulen mit finanzieren?
    Meine Mutter hat weder Führerschein noch Auto, warum muss sie über Steuern für Autobahnen mitbezahlen?
    ...

  18. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: DerSchwarzseher 19.04.18 - 11:27

    Brainfreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerSchwarzseher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Abdiel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ein Solidarmodell in Frage zu stellen nur weil man selbst momentan
    > > keinen
    > > > Verwendungszweck dafür sieht... Kann man machen, geht aber am Thema
    > > vorbei.
    > >
    > >
    > > Kann auf 31 jahre zurückblicken wo ich die nicht gebraucht hab
    >
    > Wenn wir schon danach gehen:
    > Ich habe in meinem Leben bisher nie ein Krankenhaus oder Feuerwehr
    > gebraucht, wieso muss ich die mit finanzieren?
    Wird noch früh genug kommen mit den ganzen umweltgiften.
    > Mein Nachbar hat nicht studiert, warum muss der die Unis und
    > Fachhochschulen mit finanzieren?
    Damit er auch in zukunft noch ärzte hat
    > Meine Mutter hat weder Führerschein noch Auto, warum muss sie über Steuern
    > für Autobahnen mitbezahlen?
    Damit sie ihr amazon paket in zukunft trotzdem noch sicher erhält
    > ...

    Einfach den ÖRR nutzern ne box geben womit sie das entschlüsseln können. Keine ahnung warum ich unterhaltungsmedien für andere bezahlen muss. Mir zahlt ja auch keiner meine videogames


    Das von dir genannte ist nachvollziehbar. Die flimmerkiste und das radio was ich für andere bleche nicht.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.18 11:30 durch DerSchwarzseher.

  19. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: /mecki78 19.04.18 - 12:37

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll auch Leute geben, die Galileo für Bildungsfernsehen halten.

    Es soll auch Leute geben, die halten das Fernsehen an sich für ein geeignetes Bildungsmedium. Aus meiner Sicht ist jedes interaktive Medium, bei dem man selber bestimmen kann man wann man genau welche Information präsentiert bekommt und diese auch immer wieder auf's Neue abrufen kann ein deutlich besseres Bildungsmedium. Das trifft auf jeden Computer, jedes Tablet und sogar jedes SmartPhone heute zu. Tatsächlich ist sogar ein nicht interaktives Medium, bei den man den Informationsfluss selber unter Kontrolle hat schon ein besseres Medium. Was das sein soll? Naja, ein gedrucktes Buch z.B.

    Es soll auch Leute geben, die glauben man braucht einen Fernseher um über das politische Tagesgeschehen und weltweite Zeitgeschehen auf dem laufenden zu bleiben. Auch da widerspreche ich, da ich seit ewigen Zeiten keinen Fernseher besitze und ich dennoch zu jeden Zeitpunkt mein Ohr am Puls der Zeit habe, denn das letzte was man heute dafür bräuchte ist ein Fernseher.

    Zugang zum Internet könnte eines Tages ein Grundrecht werden, entsprechende Bestrebungen hat es schon in vielen Ländern gegeben, auch schon in Deutschland, manche waren sogar schon erfolgreich. Zugang zum Fernsehrundfunk wird nie einer werden. Daran sieht man doch mehr als deutlich die Gewichtung dieser beiden Medien. Heute wenden sich Politiker, Regierungen oder auch die Polizei direkt an die Bevölkerung über soziale Medien und eigene Internetauftritt, der Umweg über den Rundfunk zu gehen hat sich erledigt. Der Rundfunk selber erfährt diese Neuigkeiten oft erst aus den Onlinemedien heutzutage. Wie oft berichten dann Nachrichten darüber, was irgend ein Politiker irgendwo auf Twitter oder Facebook verbreitet hat?

    /Mecki

  20. Re: FPÖ hat gezeigt, der ÖRR gehört weg

    Autor: /mecki78 19.04.18 - 12:57

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Solidarmodell in Frage zu stellen

    Die Finanzierung einer unsinnigen Sache solidarisch auf alle Bürger aufzuteilen, damit es nicht nur einige wenige trifft, die alleine die Finanzierung unmöglich stemmen könnten, führt nicht dazu, dass die Sache an sich weniger unsinnig wird. Sie verteilt nur den Kollateralschaden großflächiger, was den Individualschaden verringert.

    Es gibt einfach Dinge, die muss man sich im Leben selber finanzieren, auch dann, wenn sie eigentlich dem Gemeinwohl dienen. Ich brauche z.B. ein Auto um in die Arbeit fahren zu können, d.h. ohne Auto wäre ich erst einmal arbeitslos. Es ist nicht im Interesse der Gesellschaft, dass ich arbeitslos bin und Sozialleistungen beziehe, es im Interesse der Gesellschaft, dass ich arbeiten gehe, Geld verdiene, Steuern und Sozialabgaben zahle. Also warum muss ich mir dann mein Auto selber finanzieren? Warum legen nicht alle Deutschen zusammen und kaufen mir ein Auto? Das wäre nicht mal 1 Cent pro Kopf. Ist doch in deren Interesse, das ich ein Auto habe.

    Und du willst jetzt aber genau das gleiche beim Fernsehen. Weil du den ÖRR gut findest oder der Meinung bist, dass es einen ÖRR braucht, aus welchen Gründen auch immer, sollen wir dir alle den ÖRR finanzieren, damit du einen ÖRR hast. Du hast mir nicht geholfen mein Auto zu finanzieren, aber ich soll dir dein Fernsehen finanzieren? Was für ein Solidarprinzip soll denn das bitte sein? Warum finanzierst du dir dein Fernsehen nicht selber, so wie ich mir mein Bücher, mein Kinobesuche, meine Zeitungen, meine Zeitschriften, meinen Internetzugang und alle meine Onlineabos auch selber finanzieren muss?

    Wenn nur noch die Leute ÖRR zahlen, die auch ÖRR konsumieren, dann wird der ÖRR sicher nicht in seiner jetzigen Form weiterbestehen können, weil ihn gut 3/4tel der Einnahmen wegbrechen dürften, aber wer sagt denn, dass er in seiner jetzigen Form weiterbestehen muss? Dann besteht er halt in einer anderen Form weiter. Das, was den Leuten wichtig ist, das wofür die Leute sogar freiwillig bereit sind zu bezahlen, das wird er ganz sicher nicht einstellen, weil das sichert ja sein Überleben.

    /Mecki

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg
  3. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Münster
  4. über Dr. Maier & Partner GmbH Executive Search, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


VW-Logistikplattform Rio: Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw
VW-Logistikplattform Rio
Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw

Im Online-Handel ist das Tracking einer Bestellung längst Realität. In der Speditionsbranche sieht es oft anders aus: Silo-Denken, viele Kleinunternehmen und Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung bremsen den Fortschritt. Das möchte Rio mit seiner Cloud-Lösung und niedrigen Preisen ändern.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Vernetzte Mobilität Verkehrsunternehmen könnten Datenaustauschpflicht bekommen
  2. Studie Uber und Lyft verschlechtern den Stadtverkehr
  3. Diesel-Ersatz Baden-Württemberg beschafft Akku-Elektrotriebzüge Mireo

Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

  1. Datendiebstahl: Facebook warnt eigene Mitarbeiter erst nach zwei Wochen
    Datendiebstahl
    Facebook warnt eigene Mitarbeiter erst nach zwei Wochen

    Nach dem Diebstahl von Festplatten mit unverschlüsselten Gehaltsabrechnungen und persönlichen Daten hat sich Facebook laut einem Medienbericht offenbar sehr viel Zeit gelassen, die betroffenen Mitarbeiter zu informieren.

  2. Ultimate Rivals: Apple Arcade eröffnet Sportspielreihe mit Hockey
    Ultimate Rivals
    Apple Arcade eröffnet Sportspielreihe mit Hockey

    Eishockeylegende Wayne Gretzky gegen Fußball-Weltmeisterin Alex Morgan oder andere Sportstars: Das ist die Idee hinter einer neuen Sportspielserie auf Apple Arcade. Nach dem Hockey-Auftakt namens The Rink geht es im Frühjahr mit Basketball weiter.

  3. T-Mobile: John Legere warnt US-Richter vor Scheitern von Fusion
    T-Mobile
    John Legere warnt US-Richter vor Scheitern von Fusion

    Mehrere US-Bundesstaaten kämpfen gegen die Fusion von Sprint mit T-Mobile in den USA. Dessen Chef John Legere hat sich jetzt bei der Gerichtsverhandlung zu dem Thema geäußert - aber die Aktionäre verlieren offenbar die Geduld.


  1. 14:08

  2. 13:22

  3. 12:39

  4. 12:09

  5. 18:10

  6. 16:56

  7. 15:32

  8. 14:52