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qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

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  1. qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: Anonymer Nutzer 23.04.18 - 20:03

    Unter "IT-News für Profis" stelle ich mir wirklich etwas anderes vor. Der Artikel fängt mies an (Hoody vs. Anzug-Berater, "ich lass wichtiges Schriftstück mal liegen"), fällt ins bodenlose, und kommt auch gegen Ende nicht wieder ans Tageslicht. Alle Firmen haben reagiert - wo ist das Problem?

    Der Halbsatz im letzten Absatz
    "die Schufa entscheidet faktisch darüber, welche Verträge wir eingehen können und welche nicht."

    stimmt einfach nicht. Ein Unternehmen entscheidet immer noch eigenständig. Die Schufa-Auskunft ist dabei eine Hilfe. Ein Unternehmen kann z. B. die Auskunft a) gar nicht erst einholen - denn die kostet ja auch Geld!, oder b) die Auskunft ignorieren - warum auch immer.


    Noch ein Zitat:
    "Wenn die Schufa mir verpflichtet wäre, hätte sie nicht das Bundesdatenschutzgesetz ignoriert und die offensichtlich falschen Einträge gelöscht"

    Dass die Schufa nicht per formloser Email oder Anruf beliebige Einträge löscht ("Ey! Ich hab wirklich keine zwanzig Handyverträge abgeschlossen! Ich schwör bei meiner Mudda! Ehrlich!"), sollte eigentlich klar, und für einen angehenden Unternehmensberater verständlich, sein.

    Ja, der Einblick in die persönlichen Daten sollte bei der Schufa jederzeit und beliebig oft kostenfrei möglich sein. Besser geschulte Hotline-Mitarbeiter sind immer gut, und ein einfach auffindbares Online-Angebot noch besser.

    Am Schluß noch eine Frage: warum das Geschäftskonto nicht bei der gleichen Bank wie das Privatkonto anlegen? Bzw.: warum nicht eine schnöde altmodische Geschäftsbank verwenden? Da arbeiten Menschen, die einen irgendwann als Kunden mehr oder weniger schätzen. Außerdem wissen die tatsächlich wie der Hase läuft und können in solchen Fällen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bei den Online-Banken und deren Hotline ist man wirklich aufgeschmissen, wenns mal ein ernsthafteres Problem gibt.

  2. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: /mecki78 23.04.18 - 20:14

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle Firmen haben reagiert - wo ist das Problem?

    Das man überhaupt bei Firmen betteln muss, damit sie reagieren, das man selber personenbezogene Daten über seine Person nicht löschen kann bei der Schufa. Es ist egal wer die Daten dort zu Speicherung abgegeben hat, es sind Daten über meine Person und damit personenbezogene Daten die mich betreffen.

    Dass man jedes mal bestraft wird, wenn man nur nachschaut , welche Daten dort gespeichert sind, nur wie will man denn bitte falsche Daten überhaupt finden, wenn man nicht nachschaut?

    Dass man diese Verschlechterung auch noch selber bezahlen darf, weil nur eine Auskunft umsonst ist. Will man also viele Einträge löschen und kontrollieren, dass das auch passiert, dann zahlt man sich erst dumm und dämlich und hat dann aufgrund der ganzen Abfragen genauso einen beschissenen Score wie mit den falschen Einträgen.

    Dass man keinerlei rechtliche Handhabe hat, wenn eine Firma dort einen falschen Eintrag gesetzt hat und sich weigert den zu löschen. Man muss dann gegen die Firma klagen. Selbst wenn man gewinnt, wird nur irgendwann mal dort der Eintrag gelöscht. Schadensersatz? Nope. Den müsste man getrennt einklagen und überhaupt erst einmal beweisen. Wenn ich also eine Firma hab und irgendwen ärgern will, dann verpasse ich den einfach diverse falsche Schufa Einträge. Das schlimmste was mir dabei droht ist, dass ich sie halt wieder löschen muss um einen Gerichtsverhandlung zu vermeiden. Obwohl ich damit jemand massiv schädigen kann, ist es strafrechtlich nicht relevant.

    Wie ich in meinen anderen System geschrieben habe, ich finde es Menschenunwürdig ein Bewertungssystem zu erlauben, das Menschen wie Schlachtvieh in Qualitätsklassen einteilt. Wo bitte ist denn hier der Schutz der Schutz der Menschenwürde? Wo ist denn hier der Datenschutz?

    /Mecki

  3. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: HerrUrbach 23.04.18 - 21:03

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Noch ein Zitat:
    > "Wenn die Schufa mir verpflichtet wäre, hätte sie nicht das
    > Bundesdatenschutzgesetz ignoriert und die offensichtlich falschen Einträge
    > gelöscht"
    >
    > Dass die Schufa nicht per formloser Email oder Anruf beliebige Einträge
    > löscht ("Ey! Ich hab wirklich keine zwanzig Handyverträge abgeschlossen!
    > Ich schwör bei meiner Mudda! Ehrlich!"), sollte eigentlich klar, und für
    > einen angehenden Unternehmensberater verständlich, sein.

    Du verkennst das Problem: Meine Daten sind das Objekt, das falsch ist. Ich habe keinen Vertrag mit der Schufa (eine Einwilligung zur Schufa-Abfrage macht keinen Vertrag mit ihr) und muss mich dann aber kümmern, als wäre ich der Vertragspartner.

    > Am Schluß noch eine Frage: warum das Geschäftskonto nicht bei der gleichen
    > Bank wie das Privatkonto anlegen? Bzw.: warum nicht eine schnöde
    > altmodische Geschäftsbank verwenden?

    genau das wollte ich mein Konto abschließen.

    > Da arbeiten Menschen, die einen irgendwann als Kunden mehr oder weniger schätzen. Außerdem wissen die tatsächlich wie der Hase läuft und können in solchen Fällen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Ich bin ja Bankkaufmann und habe auch in dem Beruf länger gearbeitet. Was du da schreibst ist die Ausnahme und nicht die Regel. Wie oft ich Leuten kein Konto gab wegen schlechter Schufa weiß ich gar nicht mehr, so oft war das.

    > Bei den Online-Banken und deren Hotline ist man wirklich
    > aufgeschmissen, wenns mal ein ernsthafteres Problem gibt.

    Bei der Sparkasse biste das teilweise auch. Oder Versuch mal die Postbank *lachend ab*

  4. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: Anonymer Nutzer 23.04.18 - 21:03

    Du hast verstanden, was die eigentliche Aufgabe der Schufa ist? Anscheinend nicht. Es wäre sehr schön, wenn es sowas wie die Schufa nicht bräuchte. Die Realität sieht aber leider anders aus. Ich stimme zu, dass da einiges verbessert werden könnte. Dennoch wird es Auskunfteien immer geben. Es sei denn, kein Mensch hat mehr Geldprobleme.

  5. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: Anonymer Nutzer 23.04.18 - 21:19

    HerrUrbach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FalschesEnde schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Noch ein Zitat:
    > > "Wenn die Schufa mir verpflichtet wäre, hätte sie nicht das
    > > Bundesdatenschutzgesetz ignoriert und die offensichtlich falschen
    > Einträge
    > > gelöscht"
    > >
    > > Dass die Schufa nicht per formloser Email oder Anruf beliebige Einträge
    > > löscht ("Ey! Ich hab wirklich keine zwanzig Handyverträge abgeschlossen!
    > > Ich schwör bei meiner Mudda! Ehrlich!"), sollte eigentlich klar, und für
    > > einen angehenden Unternehmensberater verständlich, sein.
    >
    > Du verkennst das Problem: Meine Daten sind das Objekt, das falsch ist. Ich
    > habe keinen Vertrag mit der Schufa (eine Einwilligung zur Schufa-Abfrage
    > macht keinen Vertrag mit ihr) und muss mich dann aber kümmern, als wäre ich
    > der Vertragspartner.
    >

    Wer soll denn bitteschön wissen, dass die Einträge nicht korrekt sind? Das kannst nur Du. Du hast auch ein Interesse, dass die Einträge rausfliegen. Also meldest Du dich bei Telefonica und MobilDingenskirchen und sagst: "das ist nicht korrekt was da steht". Die Unternehmen kümmern sich darum, und der Eintrag fliegt raus. Hast Du getan, war schwierig, hat aber funktioniert. Was nicht funzt ist, wenn die Person selbst bei der Schufa anruft und Einträge löschen lässt. Das führt das System ad absurdum.

    > > Am Schluß noch eine Frage: warum das Geschäftskonto nicht bei der
    > gleichen
    > > Bank wie das Privatkonto anlegen? Bzw.: warum nicht eine schnöde
    > > altmodische Geschäftsbank verwenden?
    >
    > genau das wollte ich mein Konto abschließen.

    Postident? Ich meinte mit Geschäftsbank etwas mit Filialen und Menschen. Also Bankkaufleuten.

    >
    > > Da arbeiten Menschen, die einen irgendwann als Kunden mehr oder weniger
    > schätzen. Außerdem wissen die tatsächlich wie der Hase läuft und können in
    > solchen Fällen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
    >
    > Ich bin ja Bankkaufmann und habe auch in dem Beruf länger gearbeitet. Was
    > du da schreibst ist die Ausnahme und nicht die Regel. Wie oft ich Leuten
    > kein Konto gab wegen schlechter Schufa weiß ich gar nicht mehr, so oft war
    > das.
    >

    Ja, und als guter Bankkaufmann solltest Du wissen, wie man eine Schufa-Auskunft liest, wie ausführlich die für die Banken ist bzw. welche Stufen es gibt, und was man da so machen kann. Gut, hängt von der Bank ab, wie gut oder schlecht das Schalterpersonal in sowas geschult wird - geb ich zu.

    > > Bei den Online-Banken und deren Hotline ist man wirklich
    > > aufgeschmissen, wenns mal ein ernsthafteres Problem gibt.
    >
    > Bei der Sparkasse biste das teilweise auch. Oder Versuch mal die Postbank
    > *lachend ab*

    Ja, die Postbank findet de facto ja auch nur Online und per Hotline statt.

  6. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: kaklaka 23.04.18 - 21:34

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Noch ein Zitat:
    > "Wenn die Schufa mir verpflichtet wäre, hätte sie nicht das
    > Bundesdatenschutzgesetz ignoriert und die offensichtlich falschen Einträge
    > gelöscht"
    >
    > Dass die Schufa nicht per formloser Email oder Anruf beliebige Einträge
    > löscht ("Ey! Ich hab wirklich keine zwanzig Handyverträge abgeschlossen!
    > Ich schwör bei meiner Mudda! Ehrlich!"), sollte eigentlich klar, und für
    > einen angehenden Unternehmensberater verständlich, sein.

    Die Schufa speichert auch auf Zuruf ohne Prüfung meine Daten, wieso also nicht auf dem gleichen Weg löschen?

  7. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: Anonymer Nutzer 23.04.18 - 21:40

    kaklaka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FalschesEnde schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Noch ein Zitat:
    > > "Wenn die Schufa mir verpflichtet wäre, hätte sie nicht das
    > > Bundesdatenschutzgesetz ignoriert und die offensichtlich falschen
    > Einträge
    > > gelöscht"
    > >
    > > Dass die Schufa nicht per formloser Email oder Anruf beliebige Einträge
    > > löscht ("Ey! Ich hab wirklich keine zwanzig Handyverträge abgeschlossen!
    > > Ich schwör bei meiner Mudda! Ehrlich!"), sollte eigentlich klar, und für
    > > einen angehenden Unternehmensberater verständlich, sein.
    >
    > Die Schufa speichert auch auf Zuruf ohne Prüfung meine Daten, wieso also
    > nicht auf dem gleichen Weg löschen?

    Nein, das macht sie nicht. Jede Abfrage bzw. Meldung kostet Geld. Mit "auf Zuruf" kommt man bei der Schufa nicht weit.
    Ihr versteht alle nicht, was die Schufa macht, und warum es sie gibt. Traurig.

  8. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: HerrUrbach 23.04.18 - 21:50

    FalschesEnde schrieb:
    > Nein, das macht sie nicht. Jede Abfrage bzw. Meldung kostet Geld. Mit "auf
    > Zuruf" kommt man bei der Schufa nicht weit.
    > Ihr versteht alle nicht, was die Schufa macht, und warum es sie gibt.
    > Traurig.

    Doch, ich weiß was sie tut und wie sie arbeitet. Und man kann bei der Schufa sehr viel auf Zuruf machen - vor allem neue Daten liefern. Was aber der eigentliche Punkt ist: Ich habe ein Recht darauf, dass falsche Daten gelöscht werden - im Zweifel müssen die Datenlieferanten nachweisen, dass sie im Recht sind und nicht umgekehrt. Die Schufa gibt aber mir als Objekt, mit dessen Daten sie Geld verdient auf, die Stellen (mit denen ich ja offensichtlich keinen Vertrag habe) aktiv zu kontaktieren und mich darum zu kümmern, dass diese die Meldungen zurück nehmen, während sich die Schufa gleichzeitig weigert, mehr als eine kostenfreie Selbstauskunft im Jahr abzuliefern. Sie will lieber Geld dafür haben, damit ich die Daten aktuell halten kann. Aber ich red mir jetzt nicht den Mund fusselig. Ceterum censeo Auskunfteien esse delendam.

  9. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: Apfelbaum 23.04.18 - 22:15

    Eine ernstgemeinte Frage: Wenn du dich so definitiv im Unrecht siehst und, hinzukommend, Millionen weitere Bürger in Unrecht versetzt werden, warum tust du nicht dir und uns allen einen Gefallen und klagst?

  10. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: superdachs 23.04.18 - 22:20

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FalschesEnde schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Alle Firmen haben reagiert - wo ist das Problem?
    >
    > Das man überhaupt bei Firmen betteln muss, damit sie reagieren, das man
    > selber personenbezogene Daten über seine Person nicht löschen kann bei der
    > Schufa. Es ist egal wer die Daten dort zu Speicherung abgegeben hat, es
    > sind Daten über meine Person und damit personenbezogene Daten die mich
    > betreffen.
    >
    > Dass man jedes mal bestraft wird, wenn man nur nachschaut , welche Daten
    > dort gespeichert sind, nur wie will man denn bitte falsche Daten überhaupt
    > finden, wenn man nicht nachschaut?
    >
    > Dass man diese Verschlechterung auch noch selber bezahlen darf, weil nur
    > eine Auskunft umsonst ist. Will man also viele Einträge löschen und
    > kontrollieren, dass das auch passiert, dann zahlt man sich erst dumm und
    > dämlich und hat dann aufgrund der ganzen Abfragen genauso einen
    > beschissenen Score wie mit den falschen Einträgen.
    >
    > Dass man keinerlei rechtliche Handhabe hat, wenn eine Firma dort einen
    > falschen Eintrag gesetzt hat und sich weigert den zu löschen. Man muss dann
    > gegen die Firma klagen. Selbst wenn man gewinnt, wird nur irgendwann mal
    > dort der Eintrag gelöscht. Schadensersatz? Nope. Den müsste man getrennt
    > einklagen und überhaupt erst einmal beweisen. Wenn ich also eine Firma hab
    > und irgendwen ärgern will, dann verpasse ich den einfach diverse falsche
    > Schufa Einträge. Das schlimmste was mir dabei droht ist, dass ich sie halt
    > wieder löschen muss um einen Gerichtsverhandlung zu vermeiden. Obwohl ich
    > damit jemand massiv schädigen kann, ist es strafrechtlich nicht relevant.
    >
    > Wie ich in meinen anderen System geschrieben habe, ich finde es
    > Menschenunwürdig ein Bewertungssystem zu erlauben, das Menschen wie
    > Schlachtvieh in Qualitätsklassen einteilt. Wo bitte ist denn hier der
    > Schutz der Schutz der Menschenwürde? Wo ist denn hier der Datenschutz?
    Du wirst doch nicht bestraft weil du nachschaust. Du kannst so oft nachschauen wie du willst. Ok dass das 2,50eur im monat kostet ist nervig aber die tun mir nicht weh. Dafür kann ich regelmäßig schauen, bekomme eine Nachricht wenn sich mein score ändert und kann mir die Auskunft ausdrucken. Negativ machen sich kreditanfragen von anderen die abgelehnt wurden. Sicher ist die Schufa großer Scheiß aber ganz so wie im Artikel läuft es auch nicht.

  11. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: kaklaka 23.04.18 - 23:07

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, das macht sie nicht. Jede Abfrage bzw. Meldung kostet Geld. Mit "auf
    > Zuruf" kommt man bei der Schufa nicht weit.
    > Ihr versteht alle nicht, was die Schufa macht, und warum es sie gibt.
    > Traurig.

    Was ist denn der Beweis für die Validität der Daten? Das jemand Geld bezahlt? Das es einen Zettel gibt auf dem "Vertrag" steht? Die Schufa akzeptiert blind jegliche Daten von kooperierenden Unternehmen. Wenn das nicht auf Zuruf ist, weiß ich auch nicht weiter.

  12. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: jdf 23.04.18 - 23:32

    kaklaka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FalschesEnde schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Noch ein Zitat:
    > > "Wenn die Schufa mir verpflichtet wäre, hätte sie nicht das
    > > Bundesdatenschutzgesetz ignoriert und die offensichtlich falschen
    > Einträge
    > > gelöscht"
    > >
    > > Dass die Schufa nicht per formloser Email oder Anruf beliebige Einträge
    > > löscht ("Ey! Ich hab wirklich keine zwanzig Handyverträge abgeschlossen!
    > > Ich schwör bei meiner Mudda! Ehrlich!"), sollte eigentlich klar, und für
    > > einen angehenden Unternehmensberater verständlich, sein.
    >
    > Die Schufa speichert auch auf Zuruf ohne Prüfung meine Daten, wieso also
    > nicht auf dem gleichen Weg löschen?
    Kein Problem. Nur der Zurufer muss eben - aus gutem Grund! - identisch sein. Wenn also Firma A als dein (Möchtegern-)Vertragspartner (falsche) Daten bei der Schufa abliefert, kann auch nur Firma A diese berichtigen. Mir ist nicht klar, wie das ein Problem sein kann? Das ist bei vielen anderen Geschäftsprozessen exakt genau so - Beispiel Stromanbieter: der ermittelt deinen Verbrauch oft so, dass du an den Netzbetreiber den Zählerstand übermittelst; dieser gibt ihn an den Stromlieferanten weiter. Macht er das falsch, musst du auch beim Netzbetreiber, dem Lieferant der falschen Daten reklamieren und nicht beim Stromanbieter, der diese falschen Daten verarbeitet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.18 23:34 durch jdf.

  13. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: Tet 23.04.18 - 23:44

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wenn die Schufa mir verpflichtet wäre, hätte sie nicht das
    > Bundesdatenschutzgesetz ignoriert und die offensichtlich falschen Einträge
    > gelöscht"
    >
    > Dass die Schufa nicht per formloser Email oder Anruf beliebige Einträge
    > löscht ("Ey! Ich hab wirklich keine zwanzig Handyverträge abgeschlossen!
    > Ich schwör bei meiner Mudda! Ehrlich!"), sollte eigentlich klar, und für
    > einen angehenden Unternehmensberater verständlich, sein.

    Stimmt, man sollte erwarten, dass die Shufa in dem Fall erst einmal die Korrektheit der Einträge überprüft und nach der Prüfung ggf. löschend tätig wird. Dummerweise macht die Shufa aber genau das nicht, was zumindest verwerflich, wenn nicht gar gesetzeswidrig ist (wenn golem.de genauso wie die Shufa handeln würde, wäre das übrigens gesetzeswidrig).

    > Am Schluß noch eine Frage: warum das Geschäftskonto nicht bei der gleichen
    > Bank wie das Privatkonto anlegen?

    Dafür gibt es zu viele gute Gründe, um die hier ausführlich aufzuführen.

    > Bzw.: warum nicht eine schnöde
    > altmodische Geschäftsbank verwenden? Da arbeiten Menschen, die einen
    > irgendwann als Kunden mehr oder weniger schätzen. Außerdem wissen die
    > tatsächlich wie der Hase läuft und können in solchen Fällen mit Rat und Tat
    > zur Seite stehen.

    Das ist wohl eher ein Witz oder?

    > Bei den Online-Banken und deren Hotline ist man wirklich
    > aufgeschmissen, wenns mal ein ernsthafteres Problem gibt.

    Das stimmt insoweit, dass man nicht einfach in eine Filiale gehen kann und dort solange Stress machen kann, bis sich einer mit der Lösung des Problems befasst. Allerdings muss es auch erst einmal so weit kommen, dass das erforderlich ist.

  14. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: narfomat 24.04.18 - 00:13

    also ich hab mein privatkonto bei ner direktbank aka onlinebank weil ich da weltweit kostenlos geld abheben kann das hat mir schon massenhaft kohle gespart isso

  15. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: Sharra 24.04.18 - 04:50

    Warum löscht die Schufa denn nicht, wenn man es ihr einfach sagt?
    Sie trägt die Daten doch auch einfach so ein, weil irgend eine Firma es ihr sagt.
    Die Firmen legen auch keinerlei Belege dafür vor. Die Schufa glaubt ihnen einfach so. Ergo könnte sie mir auch einfach so glauben.

    Und komm mir bitte nicht damit, die Firmen würden keine Falscheinträge forcieren.
    Mir wurde am Telefon schon kackendreist angedroht, wenn ich nicht bis X gezahlt habe, würde man mir einen Schufa-Eintrag reinhauen, und den mindestens ein Jahr nicht herausnehmen. Illegal hoch 10, aber beweis es mal. (für die ganz Neugierigen: Ein Telco. Begann damals noch mit V)

  16. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: Aki-San 24.04.18 - 07:10

    Apfelbaum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine ernstgemeinte Frage: Wenn du dich so definitiv im Unrecht siehst und,
    > hinzukommend, Millionen weitere Bürger in Unrecht versetzt werden, warum
    > tust du nicht dir und uns allen einen Gefallen und klagst?

    Siehe GEZ. Wie viele der rechtmässigen Klagen wurden abgewiesen? Jetzt endlich scheint ein Lichtblick am Horizont aufzutauchen..

    Gleiches gilt für die Schufa. Das momentare Verfahren ist und bleibt rechtsbeugend und auch in einigen Bereichen rechtswidrig und somit staatliche Piraterie. Da ist ja selbst Failbook noch vertraulicher mit meinen Daten.

  17. Qualitativ schlechter, tendenziöser Kommentar

    Autor: chellican 24.04.18 - 07:38

    Der Kommentar ist imens tendenziöser als der Artikel. Wessen Brot wird denn da gegessen? :-)

    Der Artikel zeigt doch eines sehr deutlich: Es ist ein einormer Aufwand zu betreiben, um die Korrektur der Daten vorzunehmen, deren Verursacher man nicht ist, jedoch deren Leidtragender. Dabei ist nicht der Prozess der Löschung als solches zu bemängeln, sondern der Widerstand durch ‚Telefon- und Kontaktformular-Firewalls’. Gerade bei Unternehmen, die ihren Business in der Kommunikation haben, trägt das wenig anmutende Züge.

    Ich finde es spannend, zu erfahren, wie es zu dem Identitäts-Diebstahl kommen konnte.

  18. +1

    Autor: M.P. 24.04.18 - 08:42

    > Wessen Brot wird denn da gegessen? :-)

    War auch mein erster Gedanke

  19. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: southy 24.04.18 - 09:37

    Aki-San schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apfelbaum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Gleiches gilt für die Schufa. Das momentare Verfahren ist und bleibt
    > rechtsbeugend und auch in einigen Bereichen rechtswidrig und somit
    > staatliche Piraterie.

    "staatliche Piraterie".
    Ja nee, ok. Is klar.

    War ja klar dass irgendwer jetzt wieder die "Staat ist böse"-Karte zieht.

  20. Re: qualitativ schlechter, tendenziöser Artikel

    Autor: ufo70 24.04.18 - 10:20

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dass die Schufa nicht per formloser Email oder Anruf beliebige Einträge
    > löscht

    Bitte? Die Schufa hat dafür zu sorgen, dass alle Einträge korrekt sind.
    Es kann nicht sein, dass jemand einen solchen Aufwand wie im Beispiel des Autors betreiben muss, um falsche Einträge löschen zu lassen. Wenn ich der Schufa sage, dass Vertrag x nicht mehr existiert, hat die Schufa dies zu prüfen, da sie die Daten anlegt und verwaltet. Dann brauchts auch kein "ich schwör"...

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