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Der letzte Satz hat es in sich...

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  1. Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: kabauterman 24.04.18 - 13:54

    "Im Wiki des Projekts weist das Team interessierte Bastler jedoch explizit darauf hin, sich vor einem Einsatz über die Legalität des Vorgehens zu informieren."

    Rein theoretisch ist es gar nicht möglich mit Mobilfunk-Frequenzen zu "experimentieren" außer man erwirbt eine Lizenz für einen Frequenzbereich..

    Noch dazu müssen auch in anderen Frequenzbereichen die Grenzwerte für die Sendeleistung eingehalten werden.

    Was geht ist natürlich das ganze in einem Faradayschen Käfig zu machen, das werden die ganzen Bastler sicher auch tun "zwinker zwinker" aber mit der Bundesnetzagentur sollte man sich meiner Meinung nach nicht anlegen.

  2. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: ikhaya 24.04.18 - 14:04

    Im Normalfall dürfte sich die Sendeleistung in einem Niveau befinden wo kein Mensch überhaupt mitbekommt dass man sendet weil sehr gering.

  3. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: moppi 24.04.18 - 14:07

    wenn der VW bus vor der türe steht und cm genau zeigen können "hier, das machst du nun weg, und anzeige ist raus" dann weiss man das die die BNetzA da war xD ... die fahren öfter mal durch die gegend

    hier könnte ein bild sein

  4. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: delphi 24.04.18 - 14:10

    Wenn man sich die Präsentationsslides dazu mal genauer anschaut, wird schnell klar, dass man damit noch sehr viel mehr Unsinn treiben kann als nur GSM (900 Mhz) oder GPS zu stören. Z.B. für GPS verwenden sie die 11. Harmonische, d.h. ohne vernünftigen Bandpass stört man damit *sehr* viele andere Funkdienste. Schmankerl am Rande: Die Grundfrequenz des DAC liegt bei 138 MHz, und von da aus kann man dann nochmal bis zu 40,6 MHz nach oben und nach unten. Damit ist u.a. einmal der komplette Frequenzbereich für Flugfunk und für 2m-BOS-Funk (Feuerwehr und Rettungsdienste, ggf. auch noch Polizei, falls die noch nicht auf TETRA umgestellt haben) abgedeckt.

    Ich schätze mal, da wird die BNetzA bald ordentlich was zu tun kriegen...

  5. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: moppi 24.04.18 - 14:13

    delphi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flugfunk und für 2m-BOS-Funk (Feuerwehr und Rettungsdienste, ggf. auch noch
    > Polizei, falls die noch nicht auf TETRA umgestellt haben) abgedeckt.

    ich tippe drauf das du 4 Meter meinst :) weil 2 meter sind die handfunken ^^
    aber es wird immer mehr aut TETRA umgestellt :) also lange wird das auch nicht mehr dauern ^^

    hier könnte ein bild sein

  6. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: Anonymer Nutzer 24.04.18 - 14:17

    Ach klar doch, bei Sendeleistung im einstelligen Milliwatt Bereich...

  7. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: M.P. 24.04.18 - 14:54

    Es muss kein idealer Faradayscher Käfig sein: Solange alle EMV-Richtlinien eingehalten werden, sollte das alles kein Problem sein.

    Ein kostengünstiger "Mess-Sender", der per Koaxialkabel an ein Empfangsgerät angeschlossen wird, ist zwar auch eigentlich eine Prüfung notwendig, aber in einem Laborumfeld könnte ich mir schon Anwendungsfelder vorstellen....

  8. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: M.P. 24.04.18 - 14:58

    Mein Prozessor im PC hat einen Takt von 2,5 GHz - also im LTE-Band 7 trotzdem habe ich keine Angst davor, dass der Messtrupp der BNetzA mir auf die Pelle rückt...

  9. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: Stimmy 24.04.18 - 15:38

    Als Faradayscher Käfig würde schon eine Keksdose reichen. Oder eine kaputte Mikrowelle. Oder ein Vogelkäfig, der unten mit Alufolie ausgelegt ist. So unmöglich ist das nicht, legal Funk-Experimente zu machen.

  10. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: kabauterman 24.04.18 - 15:41

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Prozessor im PC hat einen Takt von 2,5 GHz - also im LTE-Band 7
    > trotzdem habe ich keine Angst davor, dass der Messtrupp der BNetzA mir auf
    > die Pelle rückt...

    ...

    Du weist schon das die Frequenz mit der Befehle abgearbeitet werden können nichts mit Funk-Frequenzen zu tun hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.04.18 09:14 durch gs (Golem.de).

  11. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: kabauterman 24.04.18 - 15:44

    Stimmy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Faradayscher Käfig würde schon eine Keksdose reichen. Oder eine kaputte
    > Mikrowelle. Oder ein Vogelkäfig, der unten mit Alufolie ausgelegt ist. So
    > unmöglich ist das nicht, legal Funk-Experimente zu machen.

    Klar ist das nicht unmöglich, aber wer sich sowas baut macht das sicher nicht um es dann nur in der alten Mikrowelle zu testen..

  12. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: M.P. 24.04.18 - 15:56

    Und das ist bei den Frequenzen, die über ein VGA-Kabel übertragen werden anders?

    Und natürlich haben die Taktfrequenzen in einem PC etwas mit dem Störspektrum zu tun, welches der PC aussendet ...

    https://www.heise.de/ct/artikel/PC-und-Notebook-senden-auf-Mittelwelle-ohne-Zusatz-Hardware-3948910.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.04.18 16:00 durch M.P..

  13. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: jmayer 24.04.18 - 16:01

    kabauterman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Prozessor im PC hat einen Takt von 2,5 GHz - also im LTE-Band 7
    > > trotzdem habe ich keine Angst davor, dass der Messtrupp der BNetzA mir
    > auf
    > > die Pelle rückt...
    >
    > Oh Gott bist du wirklich so bescheuert oder war das ein Troll Kommentar?
    > (hoffentlich letzteres)
    >
    > Du weist schon das die Frequenz mit der Befehle abgearbeitet werden können
    > nichts mit Funk-Frequenzen zu tun hat.


    hi

    schon mal was von Oberwellen gehört?

    Gruss



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.04.18 16:02 durch jmayer.

  14. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: M.P. 24.04.18 - 16:06

    Warum nicht?
    Es gib ja durchaus auch Mobilfunkmodems mit externem Antennenanschluss.
    In diesen könnte man durchaus das Signal per Koaxialkabel einspeisen, ohne es mit einer Antenne "over the air" zu übertragen...

    Anwendungsfälle, die nicht die Gegend mit Störstrahlung verseuchen, gibt es da durchaus.

  15. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: Komischer_Phreak 25.04.18 - 00:08

    kabauterman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Prozessor im PC hat einen Takt von 2,5 GHz - also im LTE-Band 7
    > > trotzdem habe ich keine Angst davor, dass der Messtrupp der BNetzA mir
    > auf
    > > die Pelle rückt...
    >
    > Oh Gott bist du wirklich so bescheuert oder war das ein Troll Kommentar?
    > (hoffentlich letzteres)
    >
    > Du weist schon das die Frequenz mit der Befehle abgearbeitet werden können
    > nichts mit Funk-Frequenzen zu tun hat.

    Als vor Urzeiten mein Handy klingelte, brachte das einen meiner PCs stets zum Neustart. War ein bekannter Fehler, wenn der Prozessor die selbe Frequenz hatte wie der Mobilfunkanbieter. Das war so im Jahr 2000.

    Wenn ich Wechselstrom an eine Leitung lege, dann erzeugt dieser automatisch ein pulsierendes elektromagnetisches Feld. Das ist im Falle einer CPU nicht besonders stark, aber wenn das Handy nah genug dran ist, reicht die Rückmeldung des Handys, wenn es angerufen wird, um den Rechner abzuschießen.

    Dass das heute nicht mehr passiert liegt vermutlich an einer besseren Abschirmung.

  16. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: delphi 25.04.18 - 06:18

    moppi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich tippe drauf das du 4 Meter meinst :) weil 2 meter sind die handfunken
    > ^^
    > aber es wird immer mehr aut TETRA umgestellt :) also lange wird das auch
    > nicht mehr dauern ^^

    Nein, ich meine durchaus 2m. Der 2m-BOS-Funk liegt grob im Bereich 150-170 MHz.

    TETRA: In der Praxis stellt die Polizei wohl eher auf stinknormale Handys um, weil das TETRA-Geraffel nirgendwo anständig funktioniert (selbst in Großstädten wurden viel zu wenig Basisstationen angeschafft, sodass oft sogar außerhalb von Gebäuden der Empfang nicht ausreicht). Die Feuerwehren freuen sich AFAIK vielerorts, dass sie die alte Analogfunkausrüstung der Polizei geschenkt kriegen.

  17. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: ElTentakel 25.04.18 - 06:52

    Komischer_Phreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Als vor Urzeiten mein Handy klingelte, brachte das einen meiner PCs stets
    > zum Neustart. War ein bekannter Fehler, wenn der Prozessor die selbe
    > Frequenz hatte wie der Mobilfunkanbieter. Das war so im Jahr 2000.
    >
    > Dass das heute nicht mehr passiert liegt vermutlich an einer besseren
    > Abschirmung.

    Ich hatte den Umgekehrten Effekt. Wenn mein PC an war, konnte ich UKW Sender um die 100Mhz nicht mehr hören, weil der FSB auf 100Mhz war. Es handelte sich um einen selbst zusammengebauten Rechner. Ich glaube übrigens, dass Bastelrechner immer noch diese Effekte haben, es ist nur so, dass die Übertragungstechniken besser geworden sind (Differenziell statt Parallel) und die Frequenzen einfach höher sind.

  18. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: Schnurzegal 25.04.18 - 07:48

    Das lag sicher nur bedingt am Selbstbau. Vermutlich ein offenes Gehäuse oder mit viel Plexiglas gebaut. Da ist die Abschirmung ungenügend. Außerdem die Art wie Kabel verlegt sind.

  19. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: ElTentakel 25.04.18 - 10:57

    Damals gab es solche Gehäuse noch nicht zu kaufen - es handelte sich anfangs um ein altes Highscreen 286 Gehäuse, indem sich ein K6-2 350 tummelte ...

  20. Re: Der letzte Satz hat es in sich...

    Autor: M.P. 25.04.18 - 12:43

    Bei Gehäusen dieser Bauzeit gab es noch keine umfangreichen EMV-Maßnahmen, und es klafften viele Schlitze, spätestens, wenn man das Gehäuse einige Male geöffnet hat...

    Zumindest Komplett-PCs von Markenherstellern sind heute deutlich aufwändiger geschirmt - was aber auch nur bedingt hilft, wenn dann nach Basteleien plötzlich Blind-Slotbleche nicht mehr montiert werden usw ...

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