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  1. Wertschöpfungskette ändern

    Autor: graf porno 04.07.06 - 15:37

    Der Künstler bekommt soviel, wie es in seinem Vertrag steht. Pech für die, die ihre Seele an die Majors verkauft haben. Der Großteil der Kosten kommen durch die Labels (-> Anteil an Künstler), GEMA und Payment-Dienste. Danach Lizenzen, Traffic und Instandhaltung. Der Shop kann also nur wenig an den Endpreisen ändern. Wenn, dann müssen alle an einem Strang ziehen. Allen voran die Labels, GEMA und Payment.

    Und dass die Majors oder die GEMA was ändert, darf leider nicht erwartet werden. Eigentlich wäre es auch sinnvoll, die komplette Wertschöpfungskette zu ändern. Jetzt müssen ja vom Download noch der gesamte Schwanz von der CD-Produktion bezahlt werden (Promotion, Mastering, Pressung, Administration, etc.). Dazu reichen die erzielten Beträge aber nicht aus - sollen sie auch gar nicht. IMO können die Downloads komplett die Singles/Maxis ersetzen. Dementsprechend auch mit weniger Aufwand -> Online-Werbung, kein Mastering, keine Promotionkampagnen. Der Rest finanziert sich durch die Konzerte und Alben. Der Überhang wird entlassen oder sucht sich was anderes. Neue Künstler könnten somit kostengünstiger supportet werden. Dazu könnte man die freiwerdenden Kapazitäten nutzen.

  2. Re: Wertschöpfungskette ändern

    Autor: geezus 04.07.06 - 15:50

    graf porno schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Künstler bekommt soviel, wie es in seinem
    > Vertrag steht. Pech für die, die ihre Seele an die
    > Majors verkauft haben. Der Großteil der Kosten
    > kommen durch die Labels (-> Anteil an
    > Künstler), GEMA und Payment-Dienste. Danach
    > Lizenzen, Traffic und Instandhaltung. Der Shop
    > kann also nur wenig an den Endpreisen ändern.
    > Wenn, dann müssen alle an einem Strang ziehen.
    > Allen voran die Labels, GEMA und Payment.

    Mit einen der groessten Anteile an den Kosten bekommt immer noch der Vertrieb, z. B. der Einzelhandel. GEMA ist eher zu vernachlaessigen und rechnet sich nur in der Masse.

    >
    > Und dass die Majors oder die GEMA was ändert, darf
    > leider nicht erwartet werden. Eigentlich wäre es
    > auch sinnvoll, die komplette Wertschöpfungskette
    > zu ändern. Jetzt müssen ja vom Download noch der
    > gesamte Schwanz von der CD-Produktion bezahlt
    > werden (Promotion, Mastering, Pressung,
    > Administration, etc.). Dazu reichen die erzielten
    > Beträge aber nicht aus - sollen sie auch gar
    > nicht. IMO können die Downloads komplett die
    > Singles/Maxis ersetzen. Dementsprechend auch mit
    > weniger Aufwand -> Online-Werbung, kein
    > Mastering, keine Promotionkampagnen. Der Rest
    > finanziert sich durch die Konzerte und Alben. Der
    > Überhang wird entlassen oder sucht sich was
    > anderes. Neue Künstler könnten somit
    > kostengünstiger supportet werden. Dazu könnte man
    > die freiwerdenden Kapazitäten nutzen.

    Hmm keine Promotion mehr?? Gute Idee dann gibt es auch in 10-20 Jahren keine Weltbekannten Kuenstler mehr. Dann kannst Du auch gleich zu. download.com gehen und dir die unbekannten Bands von dort fuer lau herunterladen.

    Das Teure and den Produktionskosten ist nich mal unbedingt die Pressung sondern die eigentliche Aufnahme. Tonstudio, Produzent, Techniker, Gastmusiker etc. Diese bleiben unveraendert, egal die Musik auf Tontraegern oder online vertrieben wird. Und dann sind da nun mal die Plattenfirmen die den ganzen Spass vorfinanzieren wuerden, gerade bei neuen Bands mit einem hohen Risiko. Den Job muessten dann die Banken uebernehmen, glaubst Du die wuerden fuer einen Risikokredit viel weniger verdienen wollen?



  3. Re: Wertschöpfungskette ändern

    Autor: quintin 02.08.06 - 15:18

    graf porno schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Künstler bekommt soviel, wie es in seinem
    > Vertrag steht. Pech für die, die ihre Seele an die
    > Majors verkauft haben. Der Großteil der Kosten
    > kommen durch die Labels (-> Anteil an
    > Künstler), GEMA und Payment-Dienste. Danach
    > Lizenzen, Traffic und Instandhaltung. Der Shop
    > kann also nur wenig an den Endpreisen ändern.
    > Wenn, dann müssen alle an einem Strang ziehen.
    > Allen voran die Labels, GEMA und Payment.


    liebe anwesenden, sehr geehrter herr graf p.

    scheinst mir auch im musikbusiness eine größe zu sein. bin auf der suche nach info zur wertschopfungskette der musikindustrie.. einflüße, möglichkeiten, gefahren. wer kennt sich mit dem thema aus und kann mir eine unkomplizierte einführung geben?

    gruss,
    qunitin


    > Und dass die Majors oder die GEMA was ändert, darf
    > leider nicht erwartet werden. Eigentlich wäre es
    > auch sinnvoll, die komplette Wertschöpfungskette
    > zu ändern. Jetzt müssen ja vom Download noch der
    > gesamte Schwanz von der CD-Produktion bezahlt
    > werden (Promotion, Mastering, Pressung,
    > Administration, etc.). Dazu reichen die erzielten
    > Beträge aber nicht aus - sollen sie auch gar
    > nicht. IMO können die Downloads komplett die
    > Singles/Maxis ersetzen. Dementsprechend auch mit
    > weniger Aufwand -> Online-Werbung, kein
    > Mastering, keine Promotionkampagnen. Der Rest
    > finanziert sich durch die Konzerte und Alben. Der
    > Überhang wird entlassen oder sucht sich was
    > anderes. Neue Künstler könnten somit
    > kostengünstiger supportet werden. Dazu könnte man
    > die freiwerdenden Kapazitäten nutzen.


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