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Das Funkloch

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  1. Das Funkloch

    Autor: Vollstrecker 22.05.18 - 19:45

    Wie groß muss ein Funkloch sein, damit man es Funkloch nennen kann?
    In meinem Keller habe ich auch keinen mobil Empfang, und benötigt man im Naturschutzgebiet auf entlegenen Wanderwegen auch Netz?

  2. Re: Das Funkloch

    Autor: Sharra 22.05.18 - 19:56

    Dein Keller ist geschirmt. Solange du auf ebener Erde Empfang hast (und sei es vor deiner Türe) ist das kein Funkloch. Dass du in deiner Hütte nichts bekommst ist ganz alleine dein Problem (oder Vergnügen, je nachdem).

  3. Re: Das Funkloch

    Autor: HeroFeat 22.05.18 - 20:52

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > benötigt man im Naturschutzgebiet auf entlegenen
    > Wanderwegen auch Netz?

    Stell dir vor du wanderst alleine einen einsamen Weg, fällst warum auch immer einen Hang herunter und hast dich ernsthaft verletzt.

    Wenn du Glück hast findet dich jemand rechtzeitig und kann Hilfe holen. Hast du Netz kannst du ggf. selber Hilfe rufen. Oder du kommst nicht zur vereinbarten Zeit zurück, dann kann dein Handy geortet werden und zielgerichtet gesucht werden.
    Und selbst wenn du zu zweit unterwegs bist und sich nur einer verletzt muss der andere ohne Netzabdeckung den anderen ggf. erstmal alleine zurücklassen und verzweifelt nach Empfang suchen. Ich stelle mir das sehr stressig vor.
    Das ist jetzt von mir konstruiert worden. Aber so sicherlich bereits passiert.

    Ich brauche nicht unbedingt überall Internet. Aber einen Notruf würde ich schon gerne an tatsächlich jeder Stelle im Bundesgebiet absetzen können.
    Wo ich aber tatsächlich gerne Internet hätte wäre während der täglichen Zugfahrt zur Uni. Trotz südlichem, dicht besiedelten Hessen ist das mobile Internet gerade auf der Zugfahrt (wo wirklich sehr sehr viele Menschen täglich lang fahren) sehr bescheiden.

  4. Re: Das Funkloch

    Autor: Bouncy 22.05.18 - 22:26

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vollstrecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > benötigt man im Naturschutzgebiet auf entlegenen
    > > Wanderwegen auch Netz?
    >
    > Stell dir vor du wanderst alleine einen einsamen Weg, fällst warum auch
    > immer einen Hang herunter und hast dich ernsthaft verletzt.
    Das kann allerdings kein Land der Welt garantieren und ist imho auch zuviel verlangt. Muss ein Land wirklich für 100%ige Abdeckung sorgen? Warum? Wer auf abgelegenen Pfaden unterwegs ist, nimmt einen SPOT o.ä. mit. Natürlich kann man diskutieren, ob damit die Verantwortung für die 100%ige Abdeckung nicht kostentechnisch auf den Kunden abgewälzt wird, obwohl selbstverständlich der gemeine Steuerzahler alle meine Wanderungen im hintersten Tal finanzieren sollte, aber ich finde es einen gangbaren Kompromiss, Wanderern und Extremsportlern die Verantwortung über die Notfallkommunikation selbst zu überlassen, auch wenn ich selbst dafür zahlen muss (und ja, muss ich)...

  5. Re: Das Funkloch

    Autor: laolamia 23.05.18 - 09:14

    es geht doch vorrangig nicht um 100%, es gibt noch viel laendlichen raum an dem kein netz vorhanden ist. warum muss immer mit extrembeispielen argumentiert werden? hier im land brandenburg sin bestimmt noch 30-40 prozent sehr schlecht abgedeckt.

    auch hier leben menschen(argumentiert nicht das diese in die stadt ziehen sollen) es geht um orte mit über 500 einwohner die kein netz haben...telemedizin, digitale landwirtschaft, notrufsysteme in fahrzeugen...es geht nicht drum im tiefsten moor oder hoechsten berg supertolles internet zu haben

  6. Re: Das Funkloch

    Autor: kendon 23.05.18 - 09:41

    Das habe ich mich beim Lesen auch gefragt. Und schnell mal nachgeschaut: Brandenburg hat knapp 30.000 qkm Fläche, im Schnitt also auf drei von vier qkm ein Funkloch? Erscheint mir unrealistisch hoch.

    Und die 45% die ständig im Funkloch sitzen würde ich auch gerne mal sehen, wenn es wirklich so wäre gäbs wohl kaum soviel geistigen Dünnschiss in den sozialen Netzen dieser Welt.

    Frei nach dem Motto: traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast...

  7. Re: Das Funkloch

    Autor: Dwalinn 23.05.18 - 09:47

    zumal man für einen Notruf auch kein super tolles netzt braucht.

  8. Re: Das Funkloch

    Autor: Dwalinn 23.05.18 - 09:54

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das habe ich mich beim Lesen auch gefragt. Und schnell mal nachgeschaut:
    > Brandenburg hat knapp 30.000 qkm Fläche, im Schnitt also auf drei von vier
    > qkm ein Funkloch? Erscheint mir unrealistisch hoch.
    Kommt darauf an wie gemessen wurde. Es gibt ja auch 3 große Anbieter, wenn ich O2 habe kann es mir egal sein das die Telekom Netz hat... ich stehe dennoch im Funkloch.

    > Und die 45% die ständig im Funkloch sitzen würde ich auch gerne mal sehen,
    > wenn es wirklich so wäre gäbs wohl kaum soviel geistigen Dünnschiss in den
    > sozialen Netzen dieser Welt.
    Aber von Festnetzanschluss hast du schon mal was gehört?

    > Frei nach dem Motto: traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht
    > hast...
    Traue zumindest keiner bei der du nicht genau weißt wie sie erfast wurde.
    Ich habe zumindest in meinen Ort nur Telefonempfang mit O2 bei Telekom/Vodafone könnte es besser aussehen. Als ich noch meinen Telekom LTE Router hatte kam ich auf 4-12 Mbit (6-8 waren Normal) allerdings hat der auch eine etwas größere Antenne und stand immer am Fenster.

  9. Re: Das Funkloch

    Autor: Sharra 23.05.18 - 10:23

    Mal angenommen du hast ein Land mit 100k m² Fläche. Davon sind 10k m² die einzige Stadt. Sonst lebt nirgends jemand. Damit hast du 90% der Fläche Funkloch, weil dort eh keiner hockt, und 10% sind versorgt. Klingt blöde, wenn man nur die Prozentzahlen sieht, realistisch dürften sich aber nur Landwirte und Förster darüber aufregen, dass sie in der Pampa kein Whatsapp haben.

    So, und jetzt machst du mal den Kartendienst deines Vertrauens auf, und schaust, aus wie vielen Naturparks, Wäldern, Seen etc. Brandenburg besteht. All diese Gebiete ziehst du mal ab, weil dort keine flächendeckende Mobilfunkversorgung dringend benötigt wird. Und beim Rest sieht es dann gar nicht mal so übel aus. Fläche ist nicht gleich Wohnfläche.

  10. Re: Das Funkloch

    Autor: Bouncy 23.05.18 - 12:27

    laolamia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es geht nicht drum im tiefsten moor oder hoechsten berg
    > supertolles internet zu haben
    Extrembeispiel? Also ich habe schlicht Notrufe gemeint, es war unverkennbar nicht die Rede von supertollem Internet, das klingt ehrlich gesagt eher von deiner Seite aus polemisch aufgebauscht. Du willst schnelles Netz für Extremanwendungen wie Telemedizin in kleinen 500-Seelendörfern, DAS finde ich eine zumindest fragwürdige Forderung. Für Notrufe dagegen kann man sich immernoch Spezialgeräte kaufen, die funktionieren immer...

  11. Re: Das Funkloch

    Autor: kendon 23.05.18 - 13:47

    Und damit willst Du mir sagen dass ich Recht habe? In deinem Beispiel gibt es exakt ein Funkloch, und genau das will ich damit sagen.

    Oder ist jeder Schritt in der Pampa, auf dem ich nicht versorgt bin, ein eigenes Funkloch?

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