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  5. › Mobilfunk: Niedersachsen meldet fast…

Definition Funkloch

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  1. Definition Funkloch

    Autor: marcometer 01.06.18 - 17:42

    Hier in diesem Artikel, wie auch bei der Funklochmelderei, stört mich immer wieder das unklare Wort "Funkloch".
    In meiner Welt bezeichnet das nur Stellen, an denen keinerlei Mobilfunk zu empfangen ist.
    Also auch kein 2G oder 3G.
    Hier im Artikel klingt es so als ginge es nur um die Abdeckung mit LTE (4G).
    Was denn nun?

  2. Re: Definition Funkloch

    Autor: Sterling_Archer 01.06.18 - 18:09

    also ich habe regelmäßig auch mit vollen balken und 3g kein internet, keine ahnung was da das problem ist, anderen geht das ähnlich.

    funkloch dürfte im durchschnitt bedeuten, dass das netz unbenutzbar ist, egal aus welchem grund. ob nun völlige abwesenheit, maximale überbuchung oder sonst was

  3. Re: Definition Funkloch

    Autor: Nightdive 01.06.18 - 20:42

    Sterling_Archer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also ich habe regelmäßig auch mit vollen balken und 3g kein internet, keine
    > ahnung was da das problem ist, anderen geht das ähnlich.

    Bist du vielleicht im O2 Netz ?

  4. Re: Definition Funkloch

    Autor: Vinnie 01.06.18 - 22:52

    Nightdive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sterling_Archer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > also ich habe regelmäßig auch mit vollen balken und 3g kein internet,
    > keine
    > > ahnung was da das problem ist, anderen geht das ähnlich.
    >
    > Bist du vielleicht im O2 Netz ?

    24 Monate Telekom Premium gehabt. Meine Frau hatte damit und 3g kein Empfang, ich schon.

    wir haben dutzende Einstellungen versucht, hat nichts geholfen.

    was auch immer das Problem ist, O2 Bashing hilft offensichtlich nicht weiter.

  5. Re: Definition Funkloch

    Autor: kendon 01.06.18 - 22:52

    Ausserdem ist erst von 9000 Funklöchern die Rede, dann von 9000 Meldungen. Was denn nun, und wieviele Löcher sind es nach der Dublettenbereinigung?

  6. Re: Definition Funkloch

    Autor: crustenscharbap 03.06.18 - 19:52

    1. 3G kann nur 384 kbits also 0,3 Mbits. WCDMA+ schafft im Idealfall 21 Mbits. Das ist das schnellste 3G. Dazu kommt die Latenzen von ca 300-500ms. Jeder Webaufruf oder Klick dauert 0,7 bis 1 Sekunde. Bei LTE ist die Latenz 30-60ms. Also ca 10x kürzer. Dazu kommt, dass LTE deutlich mehr Nutzer anfeuern kann und deutlich mehr Zellen hat. Also muss die Zelle nicht immer wechseln. LTE kann die Geschwindigkeit bei hoher Auslastung dynamisch verteilen. Einer der nur schreibt, bekommt 0,02Mbits. Der andere, der Streamt bekommt 5 Mbits. Bei 3G wird z.B. bei 50 Mbits durch 200 Nutzern geteilt. Die anderen 400 warten abwechselnd. Das wäre das Szenario. Voller Empfang aber keine Verbindung. LTE würde alle 600 Handys locker gleichzeitig befeuern.

    Ich habe es verglichen. Bei mir Zuhause 4G+ und meine Schwester mit WCDMA+. Der Unterschied ist heftig. Richtig heftig. Besonders krass wird es an vollen Orten. Bei 3G brauch das Netz immer zusammen, als eine Berliner S Bahn kam.

    LTE ist schon geil.

    MMn ist ein Funkloch da, wo es kein Netz gibt. Egal welches. Netzabdeckung sollte bei 4G überall sein. Zumal ist LTE relativ leicht auszubauen. Das liegt aber an die Kosten der Frequenzvergabe vom Staat. Sonst wären wir schon lange da, wo unsere Nachbarländer sind.

  7. Re: Definition Funkloch

    Autor: kendon 03.06.18 - 23:09

    Wobei man jetzt im Allgemeinen HS(D)PA+ auch noch dem 3G Standard zurechnet, und damit 42m bit/s im Downstream möglich sind. Und die Latenzen sind im Wesentlichen die Gleichen wie bei LTE, zumindest in einer weitestgehend leeren Zelle. Dass LTE wesentlich besser mit einer höheren Auslastung zurechtkommt und Mechanismen für unterschiedliche Bandbreitenansprüche mitbringt stimmt allerdings, richtig interessant wird es diesbezüglich aber erst noch (Stichwort 5G New Radio, NB-IOT etc.).

  8. Re: Definition Funkloch

    Autor: b.mey 04.06.18 - 08:55

    crustenscharbap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > liegt aber an die Kosten der Frequenzvergabe vom Staat. Sonst wären wir
    > schon lange da, wo unsere Nachbarländer sind.

    Das ist zwar nicht falsch, aber auch nicht die ganze Wahrheit. Der Staat sollte aber daraus lernen und wenigstens dann bei 5G die Preise deutlich reduzieren, Inter-Netz-Roaming für jeden der ein 5G Netz ausgbaut gesetzlich vorschreiben, regionale Netzanbieter den Zugang zu den Frequenzen ermöglichen, und eine Flächenausbaugarantie zum Vertragsbestandteil machen. Dann haben die Netzbetreiber keine Grundlage mehr den langsamen Ausbau mit dem hohen Invenst für die Frequenzen zu "entschuldigen" und durch die steigende Konkurrenz und der Möglichkeit, dass mehr Netzbetreiber ins Spiel kommen, dürfte der Wettbewerb für bessere Preise für uns Kunden sorgen.

    Das LTE noch immer nicht bei allen Netzbetreibern flächendeckend ausgebaut ist, ist in einem Land wie Deutschland eigentlich eine große Schande. Das einfach nur auf den hohen Starninvest zu schieben erscheint mir dann doch zu einfach und riecht nach fauler Ausrede.

  9. Re: Definition Funkloch

    Autor: KDiiX 08.06.18 - 12:26

    b.mey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crustenscharbap schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > liegt aber an die Kosten der Frequenzvergabe vom Staat. Sonst wären wir
    > > schon lange da, wo unsere Nachbarländer sind.
    >
    > Das ist zwar nicht falsch, aber auch nicht die ganze Wahrheit. Der Staat
    > sollte aber daraus lernen und wenigstens dann bei 5G die Preise deutlich
    > reduzieren, Inter-Netz-Roaming für jeden der ein 5G Netz ausgbaut
    > gesetzlich vorschreiben, regionale Netzanbieter den Zugang zu den
    > Frequenzen ermöglichen [...]

    Gerade der Teil, dass man regionalen Anbietern den Zugang verpflichtend gewähren soll würde den Netzausbau einschränken bzw entschleunigen. Es kann nicht sein, dass die Kosten für den Netzausbau auf 2-3 Betreiber verteilt werden und Discounter sich einfach quasi ohne jegliches Investment einklinken können und so den Preis diktieren. Gerade Drittanbieter und regionale Anbieter müssen viel mehr in die Pflicht genommen werden.
    Denn in bestimmten Regionen ist es für einen Konzern wie Vodafone, Telekom oder O2 einfach nicht wirtschaftlich dort Betriebstrukturen aufzubauen, Discounter wie Aldi, Penny usw. haben aber aufgrund der weit gefächertem Sortiments es viel einfacher dort Vertriebstrukuren zu errichten. D.h. letztlich würde man ein Unternehmen wie Vodafone dazu zwingen in Niedersachen das letzte Kaff zu versorgen und die einzigen die davon effektiv profitieren sind dann Discountanbieter, die dort einen viel einfacheren Zugang zum Kunden haben ohne Überhaupt irgendeine Form von Investment getätigt zu haben, und gleichzeit Discountpreise von unter 8¤ netto anbieten zu können.
    Meiner Meinung macht es sicherlich Sinn auch regionale und Drittanbietern den Zugang zu ermöglichen, jedoch sollte dies eindeutig an ein gewisses minimum Investment gekoppelt sein. Gemeint ist damit, dass z.B. ein regionaler Anbieter ab einer eigenen Versorgung von Fläche X, die bisher als Unterversorgt gilt, Zugang zum Netz der Hauptversorger im Umkreis von Y KM erhält, dafür erhalten die Hauptversorger ebenso Zugang zu dem durch dem regionalen Netz. Wenn der regionale Anbieter nun einen gewissen Flächenschwellenwert übersteigt wird der Umkreis des Zugangs entsprechend angepasst. In diesem Modell kann jedes beliebige Unternehmen mit einem gewissen Grundkapital in den Mobilfunkmarkt einsteigen ohne dass man behaupten kann die großen Unternehmen haben eine Monopolstellung und es ist keinen anderen potentiellen Anbieter möglich ein neues Netz aufzubauen. Gleichzeitig besteht für die Hauptversorger die Motivation Lücken zu schließen um die Anzahl der Mitbewerber die Verhältnismäßig günstigen Zugang zum eigenen Netz erhalten gering zu halten. Gleichzeitig wären so für kleine Unternehmen Tarife wie z.B. "Niedersachsen Funk" realisierbar, indem man einen gewissen, verhältnissmäßig niedrigen Wert in Niedersachsen investiert und dafür den Zugang zum kompletten niedersächsischen 5G Netz erhält. So profitiert am Ende in erster Linie der Kunde und nicht der Discountanbieter, der sich einfach auf der faulen Haut zurück legen kann und alles auf die Hauptversorger abwälzen kann.
    Die aktuell im Europavergleich hohen Preise und der schlechten Ausbau liegt aktuell eindeutig daran wie mit Drittanbietern usw umgegangen wird. Wenn man sieht das ca 40 % der Netznutzer bei Discountanbiertern sind kann man relativ leicht erkennen, dassweniger als 60% der deutschen die Kosten für den Netzausbau tragen müssen während die Aldi Talk & Co Kunden von der aktuellen Regelung "profitieren". Denn dazu kommt dann noch der Teil der Kunden die bei direkt Versorgern Pre Paid Kunden sind. An diesen Kunden verdienen die Netzbetreiber zwar unwesentlich mehr aber abzüglich der Steuern und Betriebskosten bleibt auch hier wenig übrig um in den Netzausbau zu investieren.

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