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Telekom zerschlagen

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  1. Telekom zerschlagen

    Autor: mimimi123 12.06.18 - 13:57

    Dieser Konzern hat schon mit durch Entstehen die deutschen beschissen (Aktien Skandal) und lässt seitdem keine Sekunde aus um selbst Kunden anderer Provider im Weg zu stehen.

    Außerdem sollte ein „Luxus“ Anbieter keine Förderung brauchen, ansonsten sollen Sie ein Preismodell anbieten bei dem es DSL zu humanen Preisen gibt. Es sollten nur Glasfaser und Geschwindigkeiten ab 100MBit/s erlaubt sein, bei maximal 3000¤ in Jahr.

    Das gleiche bei LTE und Co. was bringen denn diese Geschwindigkeiten wenn mein Volumen so innerhalb von Minuten leer ist? In der Praxis bringt es natürlich schon was, aber so ist das doch alles völlig verkappt!

    Zum Glück sind wir Roaming einigermaßen los, war echt cool zum ersten mal im Urlaub einfach mal 2GB mit Navigation und Netflix zu verrauchen ohne alle 10 Minuten den Verbrauch zu prüfen. Und auf dem Heimweg noch etwas übrig zu haben zum Musik hören...

  2. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: postb1 12.06.18 - 14:05

    Und stattdessen?
    Kleine lokale Miniklitschen, die sich schlimmer als die ehemalige Monopolpost aufführen?
    Nein Danke.
    Gibts hier im ländlichen Fördergebiet schon genug davon.

  3. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: Prokopfverbrauch 12.06.18 - 14:31

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und stattdessen?
    > Kleine lokale Miniklitschen, die sich schlimmer als die ehemalige
    > Monopolpost aufführen?
    > Nein Danke.
    > Gibts hier im ländlichen Fördergebiet schon genug davon.

    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber du bist entweder eine Tkom Mitarbeiter oder ein übernatürlich starker Sympathisant dieser.

    Eine Zerschlagung insofern, dass die Infrastruktur vom ISP getrennt wird ist schlicht und ergreifen sinnvoll, eine Zerschlagung in regionale kleine Anbieter hat OP glaube ich nicht gemeint.

  4. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: maverick1977 12.06.18 - 14:41

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Zerschlagung insofern, dass die Infrastruktur vom ISP getrennt wird
    > ist schlicht und ergreifen sinnvoll, eine Zerschlagung in regionale kleine
    > Anbieter hat OP glaube ich nicht gemeint.

    Würde man eine Aufsplittung in viele kleine regionale Anbieter überhaupt noch Zerschlagung nennen? Microsoft sollte auch mal zerschlagen werden. Windows, Office und Rest in 3 unterschiedliche Unternehmen. Ist zwar nie passiert, aber das wäre meinem Verständnis nach eine Zerschlagung.

    Was hier von deinem Vorschreiber als Zerschlagung verstanden wird, würde ich als Zerbröselung oder ähnlich bezeichnen, wenn nicht sogar Zwangsbankrott. Kann deinem Einwand also vollkommen zustimmen.

  5. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: chefin 12.06.18 - 14:49

    Er hat schon recht

    Private Unternehmen haben uns erst dahin gebracht wo wir heute sind. Staatliche Betriebe haben nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz erstmal dafür gesorgt, das alle auf dem selben Level sind, bis man das nächste Level angesteuert hat. heist, alle bekommen nun erstmal vectroring und dann wenn es alle haben, dann bauen wir FTTB. Und jeder bekommt erstmal 100Mbit, bis alle ihr Glasfaser haben, DANN und erst DANN schaltet man weitere Geschwindigkeiten frei. Aber da auch der Staat nicht zaubern kann und aufgrund vieler teilweise völlig unrealistischer Vorgaben Europaweite Ausschreibungen zu jedem Bauprojekt machen muss, dauert es bis man bauen kann.

    So in 20 Jahren haben dann alle Glasfaser und wir können auf 1 Gbit hochschalten.Mehr war nicht geplant, für mehr Speed müsen wir nun erstmal nachrüsten.

    Nein, staatlicherseits wird es nicht besser sondern schlechter. Die meisten haben die Post und ihre Regeln nicht mehr auf dem Schirm, sonst wüssten sie wie innovationsbremsend das alles war.

  6. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: Prokopfverbrauch 12.06.18 - 14:56

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er hat schon recht
    >
    > Private Unternehmen haben uns erst dahin gebracht wo wir heute sind.
    > Staatliche Betriebe haben nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz erstmal dafür
    > gesorgt, das alle auf dem selben Level sind, bis man das nächste Level
    > angesteuert hat. heist, alle bekommen nun erstmal vectroring und dann wenn
    > es alle haben, dann bauen wir FTTB. Und jeder bekommt erstmal 100Mbit, bis
    > alle ihr Glasfaser haben, DANN und erst DANN schaltet man weitere
    > Geschwindigkeiten frei. Aber da auch der Staat nicht zaubern kann und
    > aufgrund vieler teilweise völlig unrealistischer Vorgaben Europaweite
    > Ausschreibungen zu jedem Bauprojekt machen muss, dauert es bis man bauen
    > kann.
    >
    > So in 20 Jahren haben dann alle Glasfaser und wir können auf 1 Gbit
    > hochschalten.Mehr war nicht geplant, für mehr Speed müsen wir nun erstmal
    > nachrüsten.
    >
    > Nein, staatlicherseits wird es nicht besser sondern schlechter. Die meisten
    > haben die Post und ihre Regeln nicht mehr auf dem Schirm, sonst wüssten sie
    > wie innovationsbremsend das alles war.

    Wenn es richtig/sinnvoll gemacht wird ein öffentliches Glasfasernetz mit vielen Fasern pro Anschluss gelegt, was dann durch private Anbieter angemietet werden kann. Die Infrastruktur gibt (sofern halt gescheite Fasern verwendet wurden, aber das passiert in der Regel) dann locker den Terrabit her, 10 Gigabit sowieso. Es liegt dann am Kunden, einen Anbieter zu finden, der halt so fähige Technik verbaut.

    Du stellst Staat vs. privat zu plakativ da. Mann kann für ein Versagen beider Formen Millionen Beispiele finden. Und dann tut man sich leicht zu sagen "alles Pappenheimer, kann nicht klappen"

    Schau dir zur Privatisierung mal die Geschichte der A1 Mobil an.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.18 14:59 durch Prokopfverbrauch.

  7. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: zoeck 12.06.18 - 14:37

    mimimi123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es sollten nur Glasfaser und Geschwindigkeiten ab 100MBit/s
    > erlaubt sein, bei maximal 3000¤ in Jahr.

    Also ich bin ja bei der Telekom, und habe 100Mbit im Dorf (nächste Stadt ca. 15km entfernt).
    Und hier zahle ich ca. 400¤ im Jahr... wie kommst du bitte auf 3000¤ im Jahr?! Das wären ja 250¤ im Monat...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.18 14:38 durch zoeck.

  8. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: Dwalinn 12.06.18 - 16:45

    Soll sich halt lohnen, dann muss halt auch Tante Erna 100 Mbit buchen um nach einen Verkaufsoffenen Sonntag alle paar Wochen zu googeln.

  9. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: LinuxMcBook 12.06.18 - 18:15

    mimimi123 schrieb:
    > Außerdem sollte ein „Luxus“ Anbieter keine Förderung brauchen,
    > ansonsten sollen Sie ein Preismodell anbieten bei dem es DSL zu humanen
    > Preisen gibt. Es sollten nur Glasfaser und Geschwindigkeiten ab 100MBit/s
    > erlaubt sein, bei maximal 3000¤ in Jahr.


    Also nur weil ein Anbieter sehr groß ist, soll der am besten alles verschenken oder aus eigener Tasche zahlen, obwohl der Ausbau teilweise so unrentabel ist, dass es nicht ohne Förderung funktioniert?

    Davon abgesehen sind 3000¤ im Jahr viel zu viel, da bleibe ich dann lieber bei 50 MBit.

  10. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: Funky_Monkey 13.06.18 - 10:40

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Davon abgesehen sind 3000¤ im Jahr viel zu viel, da bleibe ich dann lieber
    > bei 50 MBit.

    Nich immer nur an die Privatanschlüsse denken.
    Schau mal nach was die Telekom für einen synchronen Business-Anschluss nimmt, bei uns über Rahmenvertrag, also schon reduziert, 750¤ pro Monat + 10k Einrichtung und 3 Jahre Bindung für 134Mbit/s.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.18 10:41 durch Funky_Monkey.

  11. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: mimimi123 13.06.18 - 22:17

    Ich meinte 300¤, danke :-)

  12. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: LinuxMcBook 14.06.18 - 00:25

    Und wie sollen die Anbieter bei 25¤ im Monat noch ihre Angestellten bezahlen oder z.B. den Strom für die aktiven Komponenten, die es ja auch bei Glasfaser gibt?

  13. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: superdachs 13.06.18 - 09:06

    Es gibt für Die Misere eigentlich nur zwei Lösungen. Entweder werden die Anbieter alle dazu verdonnert nur noch Glasfaser auszubauen mit einer jährlichen Pflichtquote ansonsten Strafe. Außerdem müssen die Anbieter ihre Netze für alle anderen öffnen. Der andere Weg wäre die staatliche Infrastruktur. Dazu müssten die Anbieter enteignet werden, also ihre Netze an den Staat abtreten. Gegebenenfalls auch für einen gedeckelten, niedrigen Preis an den Staat vermieten der die Kapazitäten dann zurück vermietet. So lange die Telekom alles und jeden behindern kann wird das nämlich nix.

  14. Re: Telekom zerschlagen

    Autor: Staubfänger 13.06.18 - 10:28

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt für Die Misere eigentlich nur zwei Lösungen. Entweder werden die
    > Anbieter alle dazu verdonnert nur noch Glasfaser auszubauen mit einer
    > jährlichen Pflichtquote ansonsten Strafe. Außerdem müssen die Anbieter ihre
    > Netze für alle anderen öffnen. Der andere Weg wäre die staatliche
    > Infrastruktur. Dazu müssten die Anbieter enteignet werden, also ihre Netze
    > an den Staat abtreten. Gegebenenfalls auch für einen gedeckelten, niedrigen
    > Preis an den Staat vermieten der die Kapazitäten dann zurück vermietet. So
    > lange die Telekom alles und jeden behindern kann wird das nämlich nix.

    Wenn man die Anbieter zum Ausbau verpflichten will müssen aber auch die Voraussetzungen gegeben sein. Hier in Sachsen fangen die großen FTTH Projekte gerade erst an und schon jetzt sind nur ein Bruchteil der erforderlichen Tiefbaufirmen verfügbar die notwendig wären (1700km Tiefbau). Hier dann eine Strafe zu verhängen weil der Ausbau nicht schnell genug voran kommt wäre mehr als unfair.
    Bereits bei den laufenden Straßenbaumaßnahmen wo vorab Speednetrohrverbände nach Bundesförderkonzept ausgelegt werden sollen gibt es Materialengpässe. Wie soll das werden wenn die Projekte (Landkreis Bautzen) erst richtig losgehen? Weitere Projekte sollen noch 2018 kommen (Landkreis Görlitz).

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