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  5. › Dirk Wössner: Deutsche Telekom…

Der muss aber fair sein.

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  1. Der muss aber fair sein.

    Autor: Anonymer Nutzer 13.06.18 - 17:34

    Die Telekom hat das Netz vom Volk geschenkt bekommen, fair genug?
    Jetzt zahlt das Volk "unmengen, im Vergleich zu anderen mit gleicher oder höherer Leistung"
    für das eigene Netz für das sie schon bezahlt haben und DTAG baut "kaum" aus, fair genug?

    BlaBla mehr hör ich da nicht. Wie ich dieses deutsche gejammer nicht mehr hören kann.

    Und Raute nur so: Systemrelevant, Arbeitsplätze oder Kinder, mehr kann die nicht
    als der Wirtschaft so dermaßen tief in den ARSCH zu kriechen,
    die soll sich mal um ihr Volk kümmern!

  2. Re: Der muss aber fair sein.

    Autor: M.P. 13.06.18 - 17:54

    Unsere Volksvertreter haben die Telekom mitsamt ihrer Leitungen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, und haben beim Börsengang von den Aktienkäufern dafür beim ersten Börsengang umgerechnet 10 Milliarden ¤ erhalten und dem Staatshaushalt zugeführt.
    Bei zweiten Börsengang waren es dann noch einmal 10 Milliarden ¤.
    Der dritte Börsengang erbrachte dann 13 Millarden ¤.
    Daneben hält der Staat immer noch direkt und über die KfW 30 % der Anteile der Telekom

    Wenn ich für drei Kästen Bier 33 Euro bezahlt hätte, der Verkäufer dazu noch einen selber behalten hätte, statt ihn mir zu geben, und jemand sagt mir, ich hätte das Bier geschenkt bekommen wäre ich erstmal hmmm .... irritiert ....

  3. Re: Der muss aber fair sein.

    Autor: masel99 13.06.18 - 19:23

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich für drei Kästen Bier 33 Euro bezahlt hätte, der Verkäufer dazu
    > noch einen selber behalten hätte, statt ihn mir zu geben, und jemand sagt
    > mir, ich hätte das Bier geschenkt bekommen wäre ich erstmal hmmm ....
    > irritiert ....

    Wenn man für den Preis der Telekom-Aktie beim 3. Bördengang (66,50¤) Kästen Bier gekauft hätte, wäre der Pfand des Kastens und der Flaschen heute mehr wert als die Telekomaktien. :P

    PS: Ja es gab noch etwas Dividende über die Jahre die das nicht ganz so desaströs macht.

  4. Re: Der muss aber fair sein.

    Autor: M.P. 13.06.18 - 19:42

    masel99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ,
    > Wenn man für den Preis der Telekom-Aktie beim 3. Bördengang (66,50¤) Kästen
    > Bier gekauft hätte, wäre der Pfand des Kastens und der Flaschen heute mehr
    > wert als die Telekomaktien. :P
    >
    > PS: Ja es gab noch etwas Dividende über die Jahre die das nicht ganz so
    > desaströs macht.

    Von da her muss ich sagen, dass der Zeitpunkt der Börsengänge durchaus korrekt gewählt worden ist ... jedenfalls aus Sicht der Verkäufer - die ja irgendwie wir alle sind ...

  5. Re: Der muss aber fair sein.

    Autor: neocron 13.06.18 - 19:57

    ramboni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom hat das Netz vom Volk geschenkt bekommen, fair genug?
    Nein hat sie nicht ...

  6. Re: Der muss aber fair sein.

    Autor: Bonarewitz 13.06.18 - 20:06

    ramboni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom hat das Netz vom Volk geschenkt bekommen, fair genug?

    Hast du dafür eine Quelle oder plapperst du nur diese Falschaussage nach, weil sie dir so gut gefällt?
    Die Telekom hat das Netz bekommen und obendrein Schulden von 700Mio DM über dem Buchwert des Netzes übernehmen müssen.

    Geschenkt sieht für mich anders aus.

    Ich kann aber gerne einen Kredit von 1Mio ¤ aufnehmen, ein Haus für 800.000 ¤ kaufen und dir schenken. Du übernimmst dann die ganzen Schulden.
    Fair?
    Fair!

    Gut.

  7. Re: Der muss aber fair sein.

    Autor: neocron 13.06.18 - 21:02

    das ist aber noch nichteinmal relevant ...
    das Netz wurde mitsamt der Unternehmung Telekom veraeussert in Form von Aktienverkaeufen! Es wurde also ueberhaupt nichts verschenkt ... die neuen eigner der Aktien sind die Besitzer des Netzes! Dem Bund hat der Verkauf weit mehr eingebracht, als die Unternehmung wert war ...
    Obendrein hat man im Zuge der Privatisierung noch weiteres Geld abgezogen. So waren Gewinnabgaben in den Neunzigern dabei, sowie die quasi Enteignung durch die Lizenzversteigerungen!
    Man hat allein damit der Telekom 16,5 Mrd DM aus dem Kreuz geleiert! Da im Aufsichtsrat entsprechende Regierungsleute sassen (Privatisierung eben) hatte die Telekom selbst ueberhaupt keine Chance dort tatsaechlich eine Entscheidung zu treffen, sie musste diesen Deal eingehen und hat diesen Betrag fuer "Luft" bezahlt ... quasi nichts, denn die Lizenzen waren nichts wert!

  8. Re: Der muss aber fair sein.

    Autor: bombinho 14.06.18 - 18:35

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein hat sie nicht ...

    Ebensowenig wie es ein Geschenk ist, wenn Papa Sohneman den ein Jahr alten fast abbezahlten Porsche ueberlaesst unter der Auflage, dass er die restlichen Raten und die eigenen Betriebskosten selber tragen muss.

    Wohingegen die zahlenden Kunden und die dazugehoerigen Vertraege hat die Telekom tatsaechlich geschenkt bekommen.

    Kaeuflich erworben hat sie das Netz jedenfalls nie sondern es ist eingebracht worden mit der Auflage die noch nicht bezahlten Raten und die Betriebskosten zu tragen.

    Das nennt man dann aber im Gegensatz zum obigen Beispiel nicht Schenkung sondern Einlage, also hast du natuerlich recht.

  9. Re: Der muss aber fair sein.

    Autor: bombinho 14.06.18 - 18:57

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom hat das Netz bekommen und obendrein Schulden von 700Mio DM über
    > dem Buchwert des Netzes übernehmen müssen.
    >
    > Geschenkt sieht für mich anders aus.

    Haha, guter Einwurf. Da frage ich mich, wie kann der Buchwert so niedrig gewesen sein?
    Wer hat wo oeffentlich zugaenglich festgelegt, in welcher Weise abgeschrieben wird?
    Nehmen wir einmal an, der Staat als Eigentuemer haette festgelegt, dass das Netz in 5 Jahren abgeschrieben wird, Flat. Wer haette dagegen vorgehen koennen? Die Telekom selbst gab 15-20 Jahre an. Aber keine Angaben zum Restwert, wurde der genullt?

    Aber noch interessanter ist ja, dass die Telekom eigentlich das Netz haette erstellen muessen um damit Geld zu verdienen. Also haette sie nicht den Buchwert ausgeben muessen sondern deren Erstellungspreis und ploetzlich sieht die Welt ganz anders aus.

    Die Telekom hatte aber nicht nur das Netz bekommen sondern auch die Kunden und Vertraege, einen Goodwill mit Milliardenwert, der so gar nicht auftaucht in den Buechern.
    Dafuer kann man eben auch mal schnell 2 Milliarden Goodwill abschreiben, wie 2012. Oops, umbewerten natuerlich.

    > Ich kann aber gerne einen Kredit von 1Mio ¤ aufnehmen, ein Haus für 800.000
    > ¤ kaufen und dir schenken. Du übernimmst dann die ganzen Schulden.
    > Fair?
    > Fair!
    Das kannst Du freilich, aber ich waere mehr an einem Projekt nach Telekomart interessiert.
    Du baust mir ein Mietshaus fuer 5 Millionen, zahlst (und schreibst) es in 15 - 20 Jahren ab, nach 12 Jahren ueberlaesst Du mir das Haus inklusive der Mieter und deren Vertraege und ich komme fuer die Restkosten auf.

    Deal?
    > Gut.

  10. Re: Der muss aber fair sein.

    Autor: bombinho 14.06.18 - 19:04

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das ist aber noch nichteinmal relevant ...
    > das Netz wurde mitsamt der Unternehmung Telekom veraeussert in Form von
    > Aktienverkaeufen! Es wurde also ueberhaupt nichts verschenkt ... die neuen
    > eigner der Aktien sind die Besitzer des Netzes!
    Das ist mindestens rechtlich falsch, wirtschaftlich nicht richtig aber wenigstens Rechtschreibung und Grammatik waren okay.

    > Dem Bund hat der Verkauf
    > weit mehr eingebracht, als die Unternehmung wert war ...
    wow, kriege ich zu dieser Weisheit eine Erlaeuterung?

    > Obendrein hat man im Zuge der Privatisierung noch weiteres Geld abgezogen.
    > So waren Gewinnabgaben in den Neunzigern dabei, sowie die quasi Enteignung
    > durch die Lizenzversteigerungen!
    Huch? Betruegt die Telekom etwa, die geben diese (Vermoegens)Werte glatt bei den Intangibles an?
    Wobei ich das nicht anders machen wuerde.
    Genaugenommen denke ich, dass ansonsten das Finanzamt arge Magenschmerzen bekaeme und diese weiterreichen wuerde mit Karacho.
    Davon abgesehen wuerde das vor diversen Gerichten dann als Betrug geahndet werden, schon weil die Aktionaere damit ebenfalls ein Problem haetten.

    > Man hat allein damit der Telekom 16,5 Mrd DM aus dem Kreuz geleiert! Da im
    > Aufsichtsrat entsprechende Regierungsleute sassen (Privatisierung eben)
    > hatte die Telekom selbst ueberhaupt keine Chance dort tatsaechlich eine
    > Entscheidung zu treffen, sie musste diesen Deal eingehen und hat diesen
    > Betrag fuer "Luft" bezahlt ... quasi nichts, denn die Lizenzen waren nichts
    > wert!
    Hmm, ich bin mir nicht sicher, ob Exklusivrechte auf Umsatz nichts wert sind.
    Also ich wuerde diese Lizenzen jederzeit fuer lau annehmen, wo sie doch keinen Wert haben.
    Mal sehen, was sich damit alles anstellen liesse ;)
    Also wenn ich mir dann lumpige 2 Prozent der im Mobilfunknetz umgesetzten Milliarden als Gebuehr nehmen koennte, waere ich schon voll zufrieden, man muss ja nicht gierig sein.

    Nachtrag: Da kommt mir eine geniale Idee, von den 2% koennte ich ja ein paar Hunderter abzwacken, die ich dann an Leute bezahle, die dann im Internet staendig verbreiten, dass diese Lizenzen voellig wertlos sind und ich ja eigentlich aus reinem Altruismus nur die Gebuehren eintreiben lasse. Und gar die Kosten zum Eintreiben aus der eigenen Tasche berappe. :)))) genial



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.18 19:16 durch bombinho.

  11. Re: Der muss aber fair sein.

    Autor: bombinho 14.06.18 - 19:28

    Uebrigens gibt es da noch einen wichtigen Anzeiger, der klar belegt, dass Du falscher nicht liegen koenntest.

    Die Telekom war von Anfang an als Vehicle fuer den Aktienmarkt vorgesehen. Mit einem Negativvermoegen waere sie nie zum Handel zugelassen worden.

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