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Zielgruppe verfehlt?

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  1. Zielgruppe verfehlt?

    Autor: Kritikpunkt 04.07.18 - 16:57

    Wenn ich den Test aus der Sicht eines normalen, privaten Mobiltelefonanwenders sehe, dann kann man die genannten Kritikpunkte vermutlich so anführen.

    Allerdings sollte man nicht vergessen und auch auf diese Historie geht der Artikel ein, dass BlackBerry seine Schwerpunkte eher auf geschäftliche E-Mail Integration, Kontakte und Termine gelegt hat. Wenn man bei einem Test zu einem Smartphone von BlackBerry nur die Privatnutzersicht betrachtet, ohne UEM Integration auch nur mit einem Wort zu erwähnen, dann ignoriert man die nicht zu unterschätzende Gruppe der Firmenkunden, die anstelle von 3 Kameras lieber auf Stabilität und Sicherheit setzen.

    Ich arbeite mit BlackBerry jetzt seit BES 4 und den BlackBerry 8700 Modellen und bin seit jeher, Sicherheit und Stabilität betrachtend, zufrieden. Aus meiner Sicht wird das Pferd in dem Test von der falschen Seite aufgesattelt, bzw. nur die Privatanwendergesichtspunkte betrachtet. Diese sind für mich jedoch weniger ein Kaufkriterium und wenn ich ein Mittelklasse Android Telefon oder ein iPhone in eine MDM Lösung integrieren möchte, dann kommen ganz andere Probleme zu tragen. Darauf geht der Artikel leider mit keinem Wort ein.

  2. Re: Zielgruppe verfehlt?

    Autor: W126 05.07.18 - 00:42

    Der Artikel hat mich so aufgeregt das ich hier einen Account angelegt habe und den Autor mir angesehen habe.
    Der junge Mann hat noch keine Erfahrung wie in einer Firma gearbeitet wird. Facebook und Co. sind zu Teil gesperrt. Das wir bei ihm wohl gesundheitliche Probleme verursachen.
    Ja, das Key2 ist zu teuer und auch in einem Business-Smartphone kann eine bessere Kamera verbaut werden. Für den Preis hätte ich auch gerne einen Snapdragon 8xx gesehen.
    Wir nutzen auch den BES usw. als EMM (Enterprise Mobility Management) -System und die Apps sind für den geschäftlichen Einsatz nicht schlecht. Diese werden bei uns sogar auf Geräten von Samsung usw. eingesetzt.
    Ja, bei uns wir ein Screenshot geschwärzt und das es seit kurzen direkt durch die App funktioniert ist nett. Der Empfänger eines Screenshot muss nicht immer alle Daten sehen.
    Bei vielen neuen Kollegen ist der HUB eine "oh nein" App. Aber nach einiger Zeit kann man sich nicht vorstellen in vielen Apps nach den Daten zu suchen.

    Also, Kritik an dem neuen Smartphone von Blackberry / TCL kann gerne negativ sein. Jedoch sollte man es als Business-Gerät verstehen.
    Ich bin vom Blackberry Priv auf das Huawei P20 Pro umgestiegen und kann mir vorstellen für die Tastatur zum Key2 zu wechseln. Aber das kann jeder nur für sich beurteilen.

  3. Re: Zielgruppe verfehlt?

    Autor: JOKe1980 05.07.18 - 10:01

    Die Kritik hier am Autor kann ich nicht verstehen. Die aufgeführten und Untersuchten Merkmale sind sowohl im Heim- als auch Geschäftsbereich wichtige Faktoren und wenn diese schlicht nicht so funktionieren wie erwartet oder angekündigt, dann sollte man das schon anprangern:

    1. Tastatur: DAS Alleinstellungsmerkmal und Kaufkriterium und eine bestimmte Funktion.
    "Die Tastatur registriert diese Flick-Type-Eingabe allerdings auf den zwei von uns getesteten Geräten unerwartet schlecht, vor allem in der Spalte über der Leertaste stockt es. Wirklich Freude bereitet die Bedienung des Smartphones so nicht." Qualitäts- oder Softwareproblem, wenn es nicht gleichmäßig erkannt wird?

    2. Software: Wird hier von Ihnen beiden als enorm wichtig angesehen, weil besonders gehärtet, höhere Sicherheit etc.
    "Jedoch stammen viele der Blackberry-Anwendungen aus der Ära Blackberry OS 10 und sind nicht nur optisch überholt. Warum zwei separate Apps für Aufgaben und Notizen oder das Bearbeiten und Schwärzen von Screenshots nötig sind, weiß wohl nur der Hersteller selbst." und "Während des Tests stürzte uns der Startbildschirm des Smartphones so ab, dass bis zum Neustart keine Icons oder Widgets mehr zu sehen waren. Uhrzeit und Datum setzten sich nach dem Abriss der Internetverbindung spontan auf den 1. Januar 1970 zurück."
    Wenn ich als Hersteller Security Funktionen in den Fokus stelle, dann ist die erste Prämisse sicherlich Stabilität und Zuverlässigkeit im Umgang mit dieser. Da kann man gerne GUI Spielereien mit netten Effekten und Co vernachlässigen, aber das geht gar nicht im Geschäftsbereich und sind typische Supportfälle für die Unternehmens-IT und Ablöseargument von Ressourcen durch Führungspositionen.

    3. Kamera: Mag zunächst als Consumer Problem wirken, aber es gibt genug Prozesse im Bereich der Dokumentation in zig Branchen, bei denen Fotos einen entscheidenden Teil ausmachen (Versicherungen, Verwaltung, Dienstleistungen etc.) und wenn ich dann davon ausgehen muss, dass Details wegen Unschärfe der Kamera miserabel wiedergegeben werden, dann ist das Smartphone als Werkzeug für den Prozess untauglich. Es mag Situationen geben, in denen dann Profikameras zum Einsatz kommen, aber draußen im Feld ist das idR heute das Standardgerät für schnelle Berichtaufnahme in Bildform. Eine gute Handykamera ist kein Hexenwerk mehr, was diverse Chinakracher für 200¤ schon eindrucksvoll bewiesen haben. Bei dem Preis müsste man ja immerhin qualitätstechnisch nahe an einem Samsung Galaxy Sx oder iPhone kommen (letzteres gibt's ja auch schon ab 300¤ in der SE Variante mit passabler Kamera).

    Alles Punkte die im Hinblick auf den Preis vermeidbar gewesen wären. Das es Mittelklasse Hardware ist würde dann auch nicht ins Gewicht fallen und wäre für den Anwendungsbereich eh irrelevant.

    Bevor hier unnötig ein geliebter Hersteller in Schutz genommen und/oder ein Redakteur vorverurteilt wird (inkl. Unterstellungen auf Grund des Alters etc.) mal die eigene Sicht hinterfragen oder den Artikel noch mal lesen.

    http://www.jenskahl.net/

  4. Re: Zielgruppe verfehlt?

    Autor: Kritikpunkt 05.07.18 - 14:00

    JOKe1980 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kritik hier am Autor kann ich nicht verstehen. Die aufgeführten und
    > Untersuchten Merkmale sind sowohl im Heim- als auch Geschäftsbereich
    > wichtige Faktoren und wenn diese schlicht nicht so funktionieren wie
    > erwartet oder angekündigt, dann sollte man das schon anprangern:

    Ich muß schon etwas schmunzeln, wenn ich Ihren Text lese. Wie gesagt, im Arbeitsumfeld geht es für mich um die Robustheit und Sicherheit des Geräts, sobald das Mobiltelefon mein Zimmer verläßt. Dabei ist für mich interessant wie lange ich für das Einrichten brauche, wie gut die Anbindung (Mobilnetz, Bluetooth etc.), Akkulaufzeit, Stabilität und Displayqualität ist.

    Wenn auf dem Gerät ab Werk Apps sind, die ich nicht brauche, werden diese händisch oder via Richtlinie deinstalliert. Von OS10 (Leap, Z30, Z10, Passport u.a) hat es keine App auf das Priv oder Nachfolger geschafft (Habe die Geräte auf dem Tisch liegen). Außerdem habe ich auch zumeist die aktuellen Geräte von Samsung oder Apple auf dem Tisch, die ich ebenfalls einrichte und habe die gleiche oder mehr Arbeit bezüglich der Apps, bei höherem Preis. Alles außer DTEK, UEM und den Apps für Office Integration (Termine, Hub, Kontakte, Office, PDF) werden deinstalliert. Die genannten Apps werden ständig aktualisiert, was sich dann manchmal bei der Einrichtung rächt.

    Die Kamera kann ich als Kritikpunkt gelten lassen, da die verbauten Kameras bei BlackBerry bislang immer schlechter als die der Mitbewerber waren. Allerdings kann eine Kamera bei mir nicht punkten, wenn beispielsweise E-Mail, Kontakte und Termine nicht oder nicht schnell genug oder sporadisch nicht zuverlässig funktionieren. Wenn jemand gute Fotos machen möchte, dann bekommt er von mir eine passende Digitalkamera und die waren dank Objektiv und Einstellmöglichkeiten (bislang) den Mobiltelefonkameras deutlich überlegen.

    Die Kritik an der Tastatur kann ich nachvollziehen, wenngleich ich erst in den kommenden Tagen das erste Key2 auf dem Tisch habe, um dazu genauer etwas sagen zu können. Tastaturen fühlen sich für unterschiedliche Menschen unterschiedlich an. Die Tastatur des KeyOne war auch nicht mein Favorit, aber einige alte Hasen stehen auf die feste Tastatur. Ich mochte die Slidertastatur des Priv und Torch deutlich lieber, bzw. die On Screen Tastatur bei Apple, bzw. der Stylus bei den Samsung Note Geräten.

    In dem Zusammenhang erkenne ich an, dass die Tastatur sicherlich ein Kritikpunkt ist, der sowohl Privat- als auch Geschäftskunden betrifft.

    Abschließend: Nein, ich arbeite nicht für BlackBerry, allerdings sind mir die genannten Kriterien zu wenig, um diese als "zu viele Schwächen" durchgehen zu lassen, vor allem wenn für mich wichtige Kriterien nicht bertrachtet werden. Die genannten Schwachpunkte sind sicherlich im Vergleich zu preislich vergleichbaren Geräten von Samsung und Apple im Privatkundenumfeld ein NoGo. Für das Geschäftskundenumfeld und von dem wird BlackBerry zumindest laut Statistiken verwendet, sind die genannten Schwachpunkte weniger relevant. Das ist den Verkaufszahlen des Telefons sicherlich nicht zuträglich, sagt für mich persönlich aber leider nichts über die Nutzbarkeit und Belastbarkeit des Telefons im Geschäftsumfeld aus. Ich brauche Telefone die lange und zuverlässig "draussen" arbeiten und ihren Dienst tun und das taten BlackBerry Geräte in der Vergangenheit und auch im Vergleich zu Apple 5 ff. sowie Samsung S4 ff. durchaus mit einer beindruckenden Zuverlässigkeit.

    Ich kann Ihre Kritik verstehen und verstehe auch, wenn Sie meine Kritik am Autor nicht verstehen. Ich lasse jedem seine Meinung und hoffe, dass Sie mir die meinige auch lassen. Für mich zählen in meinem Arbeitsumfeld (leider) andere Kriterien.

  5. Re: Zielgruppe verfehlt?

    Autor: daarkside 07.07.18 - 11:10

    Besonders schade ist es ja, weil alte Funktionen dennoch vermurkst werden. "Touch Pad" gibt es seit dem Passport, das hat RIM nun über 5?+ Jahrte Erfahrung mit und eine Liste an Modellen. Wie kann das beim KEY2 nicht sitzen?
    Kamera schießt unscharfe Bilder? Im Jahr 2018? Bei einer SP Legende? Das ist nicht mal mehr absurd, sondern nur noch schlampig(oder defektes Gerät bei Golem, werde weitere Test googeln).

    Wobei ich in beiden Fällen schlicht Software Fehler vermute, denn Hardware technisch ist da ja keine riskante neuartige hauseigene Entwicklung verbaut die jetzt halt in der ersten Generation an Kinderkrankheiten leidet.


    Dennoch, alles in Einem, wenn die Dual Sim Variante ~400¤ kostet und mein aktuelles endlich unglücklich und hochkant auf einen Pflasterstein fällt, wird es wohl das KEY2.

  6. Re: Zielgruppe verfehlt?

    Autor: Calau 09.07.18 - 11:41

    Kann mir auch nicht vorstellen, dass das irgendjemand kaufen wird.

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