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Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

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  1. Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: Schattenwerk 10.07.18 - 16:52

    Ja was den nun? Erst heißt es keiner will Glasfaser, dann wollen es plötzlich wieder alle, dann reichen 12 Mbit/s für den Durchschnittskunden völlig aus, nun wollen plötzlich wieder alle Glasfaser, dann wollen alle Glasfaser aber es gibt keine Tiefbaukapazitäten, dann gibts Kapazitäten und keine Nachfrage.

    Dieses Thema nervt mich langsam nur noch, da sich die Aussagen - vor allem von der Telekom - jede Woche häufiger ändern als eine Fahne im Wind.

  2. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: M.P. 10.07.18 - 17:37

    Die Vermarktungsquote wird wohl stark davon abhängen, was da vorher in diesen Kleinstädten möglich war. Wenn man da nicht viel mehr, als 1 MBit/s erreichen konnte, werden mehr Haushalte sich interessieren, als für den anderen Fall, dass zumindest bereits im Kernbereich der Städte 16 MBit/s erreichbar waren ...

    Wenn da viel "Kleinvieh" unter den Vertragsabschlüssen ist (man z. B. auch Magenta Zuhause S für 34,95 - in der Rabattphase 19,95¤ - buchen kann) dauert es schon eine Weile, bis die Investition refinanziert ist ...

  3. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: RipClaw 10.07.18 - 17:47

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Vermarktungsquote wird wohl stark davon abhängen, was da vorher in
    > diesen Kleinstädten möglich war. Wenn man da nicht viel mehr, als 1 MBit/s
    > erreichen konnte, werden mehr Haushalte sich interessieren, als für den
    > anderen Fall, dass zumindest bereits im Kernbereich der Städte 16 MBit/s
    > erreichbar waren ...

    Wenn man nach dem Breitbandatlas des BMVI geht dann scheint in Hildburghausen im Kernbereich mindestens 50 Mbit/s verfügbar zu sein und der Rest dürfte irgendwas zwischen 6 und 16 Mbit/s bekommen.

    Die Karte der Telekom bestätigt diese Annahme.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.07.18 17:49 durch RipClaw.

  4. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: Bonarewitz 10.07.18 - 18:25

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja was den nun? Erst heißt es keiner will Glasfaser, dann wollen es
    > plötzlich wieder alle, dann reichen 12 Mbit/s für den Durchschnittskunden
    > völlig aus, nun wollen plötzlich wieder alle Glasfaser, dann wollen alle
    > Glasfaser aber es gibt keine Tiefbaukapazitäten, dann gibts Kapazitäten und
    > keine Nachfrage.
    >
    > Dieses Thema nervt mich langsam nur noch, da sich die Aussagen - vor allem
    > von der Telekom - jede Woche häufiger ändern als eine Fahne im Wind.


    So schwer ist es doch nicht.
    ~2006(?): Ausbau FTTC startet
    2012: Telekom will FTTH bauen, aber kaum einer will es.
    2013: Strategiewechsel: FTTC flächendeckend - günstiger, schneller, mehr Nachfrage.
    ~2017: Der Markt ändert sich, FTTH wird zunehmend nachgefragt
    2018: Ausbau FTTH startet wieder, FTTC wird weiter flächendeckend ausgebaut, damit möglichst wenige abgehängt werden.

    Tiefbaukapazität ist dauerhaft am Limit, die Preise sind in den Jahren entsprechend gestiegen.

  5. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: spezi 10.07.18 - 19:25

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn man nach dem Breitbandatlas des BMVI geht dann scheint in
    > Hildburghausen im Kernbereich mindestens 50 Mbit/s verfügbar zu sein und
    > der Rest dürfte irgendwas zwischen 6 und 16 Mbit/s bekommen.
    >
    > Die Karte der Telekom bestätigt diese Annahme.

    Wobei es sich bei den 77% um eine Verwechslung handeln dürfte. Denn soweit ich weiß ist Hildburghausen der eine Fall, bei dem die Telekom ihre Vorvermarktungsquote tatsächlich nicht erreicht hat (bezogen auf die Vorvermarktungen für Privathaushalte in den letzten Monaten).

    Während der Vorvermarktung in Wohngebieten kann man ja den Fortschritt auf jeweils eigenen Webseiten verfolgen. Hier zum Beispiel für eine aktuell laufende Vorvermarktung in Plettenberg:
    https://ebs01.telekom.de/pom-fiber-plb/weiche.do

    Wobei zu beachten ist, dass die aktuell angezeigten 66% auf die erforderlichen/gewünschten 1500 Vorverträge beziehen, welche meines Wissens wiederum in etwa 25-30% der Haushalte entsprechen. In Plettenberg haben also derzeit knapp 20% unterschrieben (bei Annahme von 30% benötigter Quote).

    In Hildburghausen stand die Quote am Tag des Vorvermarktungsendes bei etwa 85% (also gut 25% der HH). In der parallel laufenden Vorvermarktung in ein paar Ortsteilen von Bruchsal waren es über 250% (was an die 77% Quote hinkommt). Golem hat darüber ja schon berichtet:
    https://www.golem.de/news/glasfaser-kunden-wollen-ftth-von-der-telekom-1805-134277.html

    Bei Orten wie Untergrombach(Bruchsal) und Bad Staffelstein steht jetzt auch explizit, dass die geforderte Anzahl zusammen kam:
    https://ebs01.telekom.de/pom-fiber/weiche.do
    https://ebs01.telekom.de/pom-fiber-ugb/ausbau.do

    In Hildburghausen waren es einfach "viele Bürgerinnen und Bürger", die sich für FTTH entschieden haben:
    https://ebs01.telekom.de/pom-fiber-hbh/ausbau.do

    Dass die Telekom sich in Hildburghausen eher schwer getan hat sieht man auch an dem Zwischenstand, den ich mal gepostet hatte:
    https://forum.golem.de/kommentare/internet/telekom-glasfaser-gibt-es-nur-gemeinsam/nur-25/116408,5044778,5045018,read.html#msg-5045018

    Was auch insbesondere daran liegen dürfte, dass in Teilen von Hildburghausen Internet über Koaxial-Kabel verfügbar ist.

  6. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: RipClaw 10.07.18 - 19:39

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wenn man nach dem Breitbandatlas des BMVI geht dann scheint in
    > > Hildburghausen im Kernbereich mindestens 50 Mbit/s verfügbar zu sein und
    > > der Rest dürfte irgendwas zwischen 6 und 16 Mbit/s bekommen.
    > >
    > > Die Karte der Telekom bestätigt diese Annahme.
    >
    > Wobei es sich bei den 77% um eine Verwechslung handeln dürfte. Denn soweit
    > ich weiß ist Hildburghausen der eine Fall, bei dem die Telekom ihre
    > Vorvermarktungsquote tatsächlich nicht erreicht hat (bezogen auf die
    > Vorvermarktungen für Privathaushalte in den letzten Monaten).

    Kann die Telekom nicht einfach die Prozentangaben wie alle anderen machen ?
    Einfach X% aller Haushalte haben einen Vertrag geschlossen.

    Außerdem frage ich mich dann jetzt wieso die Telekom aber trotzdem FTTH ausbaut wenn die Vorvermarktung nicht erfolgreich war ?
    Oder ist es am Schluss kein FTTH sondern Vectoring und die ganze Pressemitteilung ist für die Tonne ? Wenn man bei der Karte bei Hildburghausen auf das Pin Symbol klickt und einen Punkt im blauen Bereich wählt steht da das es dort Vectoring mit bis zu 250 Mbti/s geben soll.
    Das kann natürlich auch einfach eine fehlerhafte Information bei der Karte sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.07.18 19:45 durch RipClaw.

  7. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: spezi 10.07.18 - 19:45

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kann die Telekom nicht einfach die Prozentangaben wie alle anderen machen
    > ?
    > Einfach X% aller Haushalte haben einen Vertrag geschlossen.

    Wenn das das größte Problem ist... :)

    >
    > Außerdem frage ich mich dann jetzt wieso die Telekom aber trotzdem FTTH
    > ausbaut ? Oder ist es am Schluss kein FTTH sondern Vectoring und die ganze
    > Pressemitteilung ist für die Tonne ?

    Doch, ist FTTH. Steht ja auch so auf der Projektseite für Hildburghausen.

    Kurz nach Ende der Frist stand auf der Seite eine Zeit lang, der Ausbau werde "geprüft" (während auf den Seiten der parallel laufenden Vorvermarktungen schon stand, sie seien erfolgreich gewesen). Offensichtlich hat man sich dazu entschieden auch dann auszubauen, wenn am Ende vielleicht nur 85-90% zusammen kamen.

  8. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: DerDy 10.07.18 - 20:54

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja was den nun? Erst heißt es keiner will Glasfaser, dann wollen es
    > plötzlich wieder alle, dann reichen 12 Mbit/s für den Durchschnittskunden
    > völlig aus, nun wollen plötzlich wieder alle Glasfaser, dann wollen alle
    > Glasfaser aber es gibt keine Tiefbaukapazitäten, dann gibts Kapazitäten und
    > keine Nachfrage.
    Du hast verschiedene Pressemiteilungen zu verschiedenen Situationen durcheinander gebracht. Besonders toll ist auch, dass du keine einzige Quelle oder Beleg für deine Aussage genannt hast.
    Dadurch wirkt dein Abschnitt noch unglaubwürdiger.

    Aber der Golem Leser weiß mehr.
    Es gibt Orte, in denen nur langsames Internet gibt, zum Teil mit <6MBit. In diesen Orten sind die Leute eher bereit Glasfaser zu nehmen und wenn es wie hier sogar kostenlos der Anschluss verlegt werden kann, dann greifen die Leute zu.
    Die Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser zeigt aber auch, da wo heute Vectoing oder Koaxkabel liegt, gewinnt sie keine Nachfragebündelungen. Es hängt also immer davon ab, was bereits vor Ort liegt und zu welchen Preisen der Internetanschluss zu bekommen ist.

  9. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: M.P. 11.07.18 - 09:19

    Wenn man böse wäre, würde man z. B. als Kabel-Internet-Kunde mit Affinität zur Glasfaser das Kabelsegment des Internet-Providers mit sinnlosen Downloads verstopfen während eine Nachfragebündelung läuft, um Kabelnutzer zu einer Zusage beim Vorvermarkten zu motivieren.

    Wenn man einen 400 MBit/s Anschluss dauerhaft auslastet, belegt man etwa 1/3 der Kapazität des Kabelsegments...

  10. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: senf.dazu 11.07.18 - 10:02

    Vielleicht ein bißchen keiner will es weil keine wirkliche Mehrleistung und absurde Preise ?

    Und das fängt so langsam an anders auszusehen ? Natürlich auch etwas dadurch beflügelt das sich die Ausbautechnik weiterentwickelt hat ?

  11. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: senf.dazu 11.07.18 - 10:11

    Ich weiß nicht wie das bei VDSL mit Vectoring ist - aber in Hohenhameln (Landkreis Peine) gibt's wohl in 9 von 11 Teil"dörfern" VDSL50 von HTP. Die beiden wohl immer noch weißen Dörfer liegen unter 100 Haushalte. Bei mir selbst heißt das 50/10 real 47/4 MBit/s.

    Die Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser lag bei 37% am Stichtag. Und das letzte Wocheninkrement lag bei 4% - anzunehmen das noch ein paar Verträge dazukommen bis DG die Prüfungsphase beendet.

    https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/hohenhameln/
    http://www.glasfaser-hohenhameln.de
    https://www.hohenhameln.de/staticsite/staticsite.php?menuid=61&topmenu=100

    Und da bis dato Vektoring mit mehr als 100M noch keine Rolle spielt seh ich nicht was VDSL mit oder ohne Vektoring jetzt für einen Unterschied macht. Hast du ein Beispiel für deine Aussage Vektoring verhindert Glasfaser ?



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 11.07.18 10:24 durch senf.dazu.

  12. Telekom die Vectoring Companie

    Autor: solary 11.07.18 - 10:23

    >Ja was den nun? Erst heißt es keiner will Glasfaser, dann wollen es plötzlich wieder alle, dann >reichen 12 Mbit/s für den Durchschnittskunden völlig aus, nun wollen plötzlich wieder alle >Glasfaser, dann wollen alle Glasfaser aber es gibt keine Tiefbaukapazitäten, dann gibts >Kapazitäten und keine Nachfrage.

    Die Regierung fordert 1GB & Glasfaser ins Haus, aber die Telekom versteht nur Vectoring 100mbit/s
    Da musst man schon gute Ausreden haben wie Tiefbaukapazitäten und auch für Familien reichen 100mbit noch für die nächsten 5 Jahre, warum also Glasfaser, aber auch Blumenbeet umgraben will ja keiner, dabei wird das Kabel oft über Erdraketen gezogen.
    Nun laufen der Telekom langsam die Kunden weg, dort wo es Kabel gibt hat die Telekom wenig Chance, bei Glasfaser noch weniger.

    Daher wird mit eig. Glasfaser gegengesteuert, aber den großen Knall haben die immer noch nicht gehört, sonst würden die ihr S-Vectoring aussetzen und schon heute großflächig mit Glasfaser anfangen (FTTB)

  13. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: bombinho 11.07.18 - 10:38

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2018: Ausbau FTTH startet wieder, FTTC wird weiter flächendeckend
    > ausgebaut, damit möglichst wenige abgehängt werden.

    2018 ist es bittere Realitaet, dass Viele abgehaengt sind. Waehrend 50Mbps - Anschluesse in grosser Zahl zu 100Mbps befaehigt werden, werden die 1-16Mbps-Anschluesse stiefmuetterlich behandelt. Also die einen bekommen schon die zweite und demnaechst die dritte Ausbaustufe und die Anderen bekommen Hoffnung, weil sich andere Anbieter kuemmern, die aber aufgrund ihres geschaeftsvolumens schlich nicht die Kapazitat haben.

    > Tiefbaukapazität ist dauerhaft am Limit, die Preise sind in den Jahren
    > entsprechend gestiegen.
    2012 gab es da noch kein derartiges Problem, Entlassungen waren haeufiger als Einstellungen. Der Preis fuer Tiefbau war noch nicht am Klettern, weil nun ploetzlich ueberall gebaut werden soll, was man die Jahre davor versaeumt hat.

  14. Re: Telekom die Vectoring Companie

    Autor: senf.dazu 11.07.18 - 10:40

    Man muß zumindest zugeben die Telekom hat im Vergleich zu den Wettbewerbern zwei Probleme: 1) sie hat schon alle Kunden die sie erreichen kann mit monatlichen Beiträge dabei. Und da man für die Glasfaser nicht beliebig höhere Monatspauschalen am Markt realisieren kann - muß sich Telekom halt beim Technikwechsel mit der Differenz für die Amortisation zufrieden geben. Eine DG die völlig neu anfängt steht da anders da - sie hat keine "Altlasten" - sie klaut Kunden von der Telekom (entweder direkt, aber wohl meist indirekt mit der TAL Miete).
    2) sie unterliegt bislang der Regulierung - das was geht auch anderen zu regulierten Preisen zu vermieten. Und das ist interessanterweise wohl eine der Geschichten die alle Glasfaserausbauer (inkl. Telekom und DG) nach meinem Eindruck fürchten - Schreckgespenst open-access - in Form von Mikroröhren, Dark Fibre oder auch Zugang zum Pop. Das würde nämlich echte Konkurrenz in die lokalen Bereiche bringen - und die relativ hohen Preise (wenn man mal Monatseinkünfte und Investion je Haushalt vergleicht) schnell ins Rutschen bringen. Aber man soll nicht meckern - hohe Preise bewirken das der Glasfaserausbau rollt - und für die Telekom überhaupt erst noch so gerade eben interessant bleibt. Irgendwann werden dann die Datenrate schon wieder hoch und die Preise wieder runterkommen .. und vielleicht kommt ja dann auch echter open-access .. gemeinsam geht halt kosteneffizienter ..

    Inzwischen hat die Telekom ja erklärt Ende 2019 hat sie fertig mit FTTC. 2020 fängt FTTH an (wenn die Bedingungen stimmen - sprich wohl keine Regulierung für FTTH). Wenn ich Telekom wär - würd ich dann erstmal nicht die S-Vektoring verseuchten Gebiete ausbauen (allenfalls die wo man jemand anders auf die Finger klopfen muß - "das ist unser Gebiet") und sich stattdessen wie die EWEs, DGs, Stadtwerke, .. auch auf die größeren (einträglicheren) ländlichen Gemeinden mit oder ohne Vektoring stürzen die nicht direkt von der Telekom versorgt werden - einzige Chance den Kundenstamm zu vergrößern und die Verluste durch an die Glasfaser der Konkurrenz verlorene TAL Mieten aufzufangen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.07.18 10:49 durch senf.dazu.

  15. Re: Telekom die Vectoring Companie

    Autor: bombinho 11.07.18 - 10:41

    Du hast die Vermieter vergessen.

  16. Re: Telekom die Vectoring Companie

    Autor: bombinho 11.07.18 - 10:45

    Nein, sie hat laengst nicht mehr alle Kunden, die sie erreichen kann. Sie hat reichlich Potential.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/150696/umfrage/festnetzanschluesse-der-deutschen-telekom-seit-2003/

  17. Re: Telekom die Vectoring Companie

    Autor: senf.dazu 11.07.18 - 11:32

    Versteh ich nicht. Von dem verlinkten Diagramm kann ich auch nix sehen (nur für zahlende Kundschaft) - nur das sie noch 19.2 Mio Kunden hat. Und die andere Hälfte kann sie wohl nicht mehr erreichen weil die zu anderen Firmen wie Kabel abgewandert sind ?

  18. S-Vektoring verseuchten Gebiete

    Autor: solary 11.07.18 - 12:32

    >Wenn ich Telekom wär - würd ich dann erstmal nicht die S-Vektoring verseuchten Gebiete >ausbauen

    Genau das wird das Problem sein, Vektoring und S-Vektoring ist ende 2019 80% verfügbar.

    Bei FTTB ist die Telekom auf den Eigentümer angewiesen, wenn er dann aber 1GB über Vodafone fährt oder 250mbit/s über die Telekom warum soll der sich ein Loch in die Hauswand bohren lassen mit viel Dreck und Arbeit.
    Bei der Telekom wird 1GB bestimmt 40% mehr kosten als bei vodafone, das man aber bei der Telekom einen besseren Upload bekommt werden viele nicht nachvollziehen können.


    Die 250mbit/s S-Vektoring wird der Glasfaser Killer überhaupt, aber auch 1GB über vodafone werden viele dran hindern Glasfaser zu wählen, daher muss man jetzt ausbauen, bevor die Kabel und S-Vektoring Seuche das Land komplett überzogen hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.07.18 12:35 durch solary.

  19. Re: Vermarktungsquote von 77 Prozent, verstehe langsam gar nix mehr

    Autor: M.P. 11.07.18 - 13:11

    Er meint wohl allgemeiner verfügbares (oder hastig verfügbar gemachtes) "schnelles Internet" über die Telefonleitung.

    Früher eben über Aufrüstung auf VDSL, heute dann VVDSL.

    Der Outdoor-DSLAM im Dorfkern fischt eben schon einen Teil der potentiellen Glasfaserkunden ab, und kann das Nicht-Erreichen der Zielmarke bei der Nachfragebündelung bedeuten ...

  20. Re: S-Vektoring verseuchten Gebiete

    Autor: Schönwetter E-Radler 11.07.18 - 13:11

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wenn ich Telekom wär - würd ich dann erstmal nicht die S-Vektoring
    > verseuchten Gebiete >ausbauen
    >
    > Genau das wird das Problem sein, Vektoring und S-Vektoring ist ende 2019
    > 80% verfügbar.

    Die T-Com Preise für S-Vectoring sind viel zu hoch und Leistung zu schlecht.

    55 Euro plus Routermietkauf usw. für:
    "Während der Downstream im Vergleich zum handelsüblichen VDSL 100 (44,95 Euro) um den Faktor 2,5 zulegt, bleibt der Upstream bei 40 MBit/s (5 MByte/s). Für echte Glasfaseranschlüsse (FTTH) bietet die Telekom Upstreams von bis zu 100 MBit/s an. Caschys Blog spricht außerdem von einer Fallback-Lösung von 175 MBit/s, falls die 250 MBit/s am jeweiligen Anschluss nicht funktionieren; Kunden sollen dafür dennoch den vollen Preis von knapp 55 Euro zahlen."

    Quelle:
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-MagentaZuhause-XL-Super-Vectoring-mit-250-MBit-s-angeblich-fuer-55-Euro-4060175.html

    Glasfaser mit mehr down und upload bei Stadtnetzbetreibern gibts für z.B.:
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    Quelle: https://tng.de/privatkunden/glasfaseranschluss/amt-achterwehr/

    Für 55 Euros gibts dann dort schon 500 mbit down und 50 mbit upload wobei auch der router im preis inbegriffen (kostenlos) ist.

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