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Super Idee

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  1. Re: Super Idee

    Autor: Anonymer Nutzer 14.07.18 - 10:18

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > martin28 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das ist der Politik übrigens seit Jahren bekannt, sie ist aber nicht
    > bereit
    > > auf die Steuern zu verzichten, obwohl Speicherbetreiber den Strom ja
    > nicht
    > > verbrauchen, sondern Einspeichern. An solchen Entscheidungen scheitert
    > dann
    > > halt die Energiewende und Deutschland muss bei Dunkelflaute noch immer
    > 89%
    > > der Energie aus konventionellen Kraftwerken zur Verfügung stellen weil
    > > nicht eingespeichert werden kann. Was widerum bedeutet, dass derzeit nur
    > > 11% der Kraftwerkskapazität eingespart werden kann um eine
    > > unterbrechungsfreie Stromversorgung zu gewährleisten.
    >
    > Mal ganz nüchtern betrachtet, die Leute die sowas blockieren, die also die
    > gesundheitliche wie wirtschaftliche Zukunft einer Nation sabotieren, aus
    > einer rein egoistischen Motivation heraus, das ist ein schlimmeres
    > Verbrechen als jede Steuerhinterziehung, das einen ungleich höherem Schaden
    > in der Wirtschaft und in der Umwelt hinterlässt. Ganz nüchtern betrachtet
    > würde man so jemanden doch in jedem(r) rational denkendem Staat, Demokratie
    > oder Wirtschaft ins Gefängnis verlegen.

    Du hast es erfasst, diese und andere politische Entscheidungen im Zusammenhang mit der Energiewende schaden vor allem unserem eigenen Land und somit allen Bürgern. Wir riskieren damit, mittel- bis langfristig als Produktionsstandort (endgültig) abgehängt zu werden und machen uns erpressbar/abhängig von Energiequellen aus dem Ausland. Und so lange Staaten untereinander konkurrieren, ist das nun mal nicht von der Hand zu weisen.

  2. Re: Super Idee

    Autor: Anonymer Nutzer 14.07.18 - 10:28

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >Photovoltaik in der Wüste (und allgemein an trockenen, heißen Standorten)
    > sorgt dafür, dass dort weniger Wasser verdunstet und macht ggfs. die
    > Flächen auch für Landwirtschaft als Parallelnutzung interessanter. Schon
    > ganz normale Freilandtische mit Süd-Aufständerung würden sich dafür eignen,
    > wären diese dagegen ausreichend hoch, könnte man sich nicht nur in Ost-West
    > Richtung, sondern auch von Süd nach Nord frei bewegen und die Flächen bis
    > auf die (Ramm-) Fundamente alle etwa 5 Meter nahezu uneingeschränkt einer
    > Zweitnutzung zuführen. Aber auch wenn sich nur die Natur darunter erholt
    > und beispielsweise Schafe unter den Solarmodulen grasen können (wie auch
    > bei uns oft zu sehen), ist schon etwas erreicht.
    >
    > In der Sahara bleibt es wohl auch trotz Schatten die Wasserversorgung das
    > Nadelöhr, aber in vielen Orten Asiens und in Indien ist das der große Hit.

    Richtig, was genau als Zweitnutzung tatsächlich in Frage kommt, ist natürlich immer noch stark standortabhängig. Aber wenn die Anlagen auch nur einen Rückzugsort für bestimmte Tiere bieten, ist auch schon etwas erreicht.

    > >Ein Bekannter von mir hat einen kleinen Solarpark und diesen mit diversen
    > Obstbäumen umbaut sowie eine "ursprüngliche" Wiesenmischung mit vielen
    > Kräutern angesät. Zwischen den Reihen gedeihen Schilf und Farne. Seitdem
    > ist sein Solarfeld das reinste Paradies für Insekten, Reptilien und Vögel,
    > während er gleichzeitig Erneuerbaren Strom erzeugt (und regional
    > vermarktet).
    >
    > Um nochmal eine Brücke zum Topic zu schlagen, klingt das wie das ländliche
    > Analog zu der Erholung und zum Aufblühen der marinen Welt zwischen den
    > Türmen der OffShore Parks. Das ist mehr als ein Wink mit dem Zaunpfahl,
    > dass das genau die Richtung ist, die man einschlagen sollte. Mit der Natur
    > Symbiosen eingehen, von der beide Seiten profitieren, sehr schön.

    https://www.eeb-eg.de/solarfeld-oberndorf.html
    Dort ist auch ein Fernsehbericht dazu verlinkt. Die Fotos sind schon älter, aus der Zeit der Errichtung und kurz danach.

  3. Re: Super Idee

    Autor: yoyoyo 14.07.18 - 23:44

    H2 verhält sich zu CH4 wie eine Stecknadel zu einem Schulbus. Wasserstoff ist wirklich sehr "kompakt".

  4. Re: Super Idee

    Autor: jopo50 16.07.18 - 22:19

    Wirklich Super Idee!
    Salzspeicher überall, bundesweit. Genau wie die Windmühlen. Solange die meisten Schreiber dieses Blogs aus Süddeutschland kommen, wo sich hochsubventionierte Photovoltaikanlagen gefertigt mit chinesischer Kohle scheinbar immer noch lohnen und unsere norddeutsche Landschaft inklusive Nordsee mit der jetztigen , elenden Energiepolitik großräumig versaut, fordere ich: Genauso viele Windmühlen im Schwarzwald, rund um Freiburg, auf dem Feldberg...
    Gerechtigkeit bei dieser Umweltzerstörung. Wir in Norddeutschland sollen die Lasten der Energiewende mit unserer Landschaft bezahlen?
    Wir lassen uns unsere norddeutsche Tiefebene nicht weiter durch eure missratene Energiepolitik verhunzen! Schluss mit dieser Umweltzerstörung in Norddeutschland!!!

  5. Re: Super Idee

    Autor: Anonymer Nutzer 17.07.18 - 01:46

    jopo50 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wirklich Super Idee!
    > Salzspeicher überall, bundesweit. Genau wie die Windmühlen. Solange die
    > meisten Schreiber dieses Blogs aus Süddeutschland kommen, wo sich
    > hochsubventionierte Photovoltaikanlagen

    Längst nicht (mehr) so hoch wie Kernkraft.

    > gefertigt mit chinesischer Kohle
    > scheinbar immer noch lohnen

    Merkst was!?

    > und unsere norddeutsche Landschaft inklusive
    > Nordsee mit der jetztigen , elenden Energiepolitik großräumig versaut,
    > fordere ich: Genauso viele Windmühlen im Schwarzwald, rund um Freiburg,
    > auf dem Feldberg...

    Bitte, gerne! Jedoch vorwiegend in der Nähe von Ortschaften und Städten, dort wo der Strom auch verbraucht wird - und nicht in riesigen Windparks abseits von der "Zivilisation".

    > Gerechtigkeit bei dieser Umweltzerstörung. Wir in Norddeutschland sollen
    > die Lasten der Energiewende mit unserer Landschaft bezahlen?

    Blablabla. Aber ja, das mit Asse ist schon ungerecht, stehen doch schließlich auch in Bayern Atomkraftwerke... ;)

    > Wir lassen uns unsere norddeutsche Tiefebene nicht weiter durch eure
    > missratene Energiepolitik verhunzen! Schluss mit dieser Umweltzerstörung in
    > Norddeutschland!!!

    Troll entlarvt.

  6. Re: Super Idee

    Autor: jopo50 17.07.18 - 18:47

    Sorry osolemio,
    bevor ich an Ihrer Stelle weiter über Salzspeicher bundesweit palavern würde: Hier ein Link zu einer Karte der Verteilung von Salzlagerstätten in der Bundesrepublik:
    https://www.bundestag.de/blob/335562/c545dd6288a2c1f09cdab96100350954/kmat_11_bgr-data.pdf
    Die Salzlagerstätten sind in Deutschland sehr unterschiedlich verteilt und es gibt einige wenige in Süddeutschland. Selbst, wenn Sie die wenigen Salzlagerstätten im Süden nutzen möchten:
    Man hat für die bundesdeutschen Gaskavernen bewusst norddeutsche Standorte mit Nähe zur See gewählt. Denn beim Aussolen der Kavernen fallen Millonen Tonnen an salzhaltiger Lake an, die man über Pipelines bis zur Brackwasserzone pumpt - ach, ja ich habe da schon wieder ein Wort nämlich Brackwasser erwähnt, von dem ich vermute, dass Sie dies als süddeutscher Binnenländer nicht kennen - googlen Sie dies doch mal. Man kann diese Mengen an Salzlake nicht einfach mal in den Rhein, Main, Donau, Weser, Ems oder Elbe verklappen. Da würde das Salz das biologische Leben nachhaltig verändern, wenn nicht zerstören.
    Seit Jahren möchte der Kalibergbau in der Nähe von Hildesheim eine Entsorgung seines salzhaltigen Abraums über die naheliegenden Flüsse. Die wissen nämlich nicht wohin mit ihrem salzlastigen Abraum und planen deshalb in ihrer Not sogar eine Salzpipeline Richtung Nordsee. Eine Genehmigung zur Einleitung in die Weser oder die Elbe werden die garantiert und zu Recht nicht bekommen.
    Und jetzt der Witz des Jahres:
    "Bitte, gerne! Jedoch vorwiegend in der Nähe von Ortschaften und Städten, dort wo der Strom auch verbraucht wird - und nicht in riesigen Windparks abseits von der "Zivilisation".
    Sind Sie noch bei Trost? Selbst die Windindustrie hat inzwischen verstanden, dass man Mindestabstände zu bewohnten Gebieten halten muss. Die jetzigen Abstandswerte werden allerdings von den betroffenen Anwohnern bei den riesigen, neuen Monsteranlagen als viel zu klein angesehen. Deshalb gibt es zu Recht viele Klagen gegen den weiteren Ausbau an Land.
    Ihren hier im Blog angeführten Kollegen, der seinen Obstgarten um seine Solaranlage baut, wollen Sie doch wohl nicht mit den von Schlagschatten und Lärm betroffenen Anwohnern vergleichen. Das ist ein Schlag ins Gesicht dieser geplagten Anwohner.
    Nochmals: Sie aus Süddeutschland zerstören großräumig unsere norddeutsche Tiefebene mit Anlagen zur Stromproduktion für süddeutsche Ökoheuchler, die nicht mehr bereit sind auch ihren Anteil an der notwendigen Stromproduktion in ihrer eigenen Heimat zu leisten - eine Unverschämtheit.
    Und wenn Sie mich als Troll bezeichnen und beleidigen wollen, mir fallen für ihre ahnungslosen Dummheiten jede Menge Erwiderungen ein, die ich mir aber lieber verkneife, um nicht auf ihr Niveau herabzusinken.

  7. Re: Super Idee

    Autor: Anonymer Nutzer 17.07.18 - 20:04

    Von Salzspeichern habe ich mit keinem Wort gesprochen, ich bevorzuge ohnehin Power2Gas. Vielleicht lesen Sie meine(n) Post (s) zuerst noch einmal.

    Mindestabstände zu Wohnbebauungen sollte es geben, klar. Nur wie hoch diese sinvollerweise auszufallen haben, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Fakt ist: durch die 10h-Regelung (vormals 1h) in Bayern wurde die Windkraft nahezu im gesamten Bundesland verunmöglicht. Experten sind sich hier einig, dass aus populistischen Gründen eine willkürliche, viel zu hohe Grenze gezogen wurde. Ich wäre für 3h oder noch besser für standortbezogene Lärm- und ggfs. Blendgutachten. Zudem sollten die Bürger/Anwohner die Möglichkeit bekommen, sich finanziell an den Anlagen zu beteiligen, statt dies mal wieder nur den üblichen Verdächtigen zu überlassen. Auch so lässt sich (oft nun einmal sinnloser) Widerstand "brechen", statt von oben herab etwas zu diktieren. Ganz bei mir in der Nähe steht mittlerweile eine(!) WKA, direkt darunter entlang des Wander/Forstweges steht sogar eine Parkbank. Ich saß da schon öfters und fühlte mich in keinster Weise von dem Windrad über mir gestört...

    Ihre geradezu verblendete Nord-Süd-Theorie sowie die gewisse Portion Hass, die man aus Ihren Sätzen heraushört, gehen mir gehörig auf den Wecker. Bleiben Sie doch bitte sachlich und betreiben Sie Ursachenforschung, dann sind vielleicht auch die einen oder anderen Zusammenhänge klarer. Und nein, es sind nicht "die aus dem Süden", die sich gegen "Euch aus dem Norden" verschworen haben, die Wahrheit ist (wie sollte es auch anders sein) komplexer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.18 20:09 durch osolemio84.

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