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wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

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  1. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: all_innocent 16.07.18 - 10:05

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Russland ist zu aller erst einmal gerade dabei überführt worden,
    > > unrechtmäßig in die Server des DNC eingebrochen zu sein und dort Daten
    > > entwendet zu haben.
    >
    > leider stimmt das nicht und es macht keinen Sinn hier weiter zu
    > diskutieren. Du wirfst Russland vor "Ermittlungsergebnisse" zu "leaken",
    > verweißt aber selbst auf reine Gerüchte, für die es keinerlei Beweise gibt.

    Das üben wir nochmal, gell?

    https://www.justice.gov/file/1080281/download

    ab Seite 6 finden sich die von Dir erwähnten "Gerüchte"

  2. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: miauwww 16.07.18 - 10:29

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 486dx4-160 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist mir zu simpel. Außerdem ist das Spionieren Aufgabe von
    > > Geheimdiensten.
    >
    > es geht hier nicht um Spionage, sondern um systematisches Lügen und
    > Lobbying.

    Was Teil von Spionage ist.

  3. Richtige Frage

    Autor: miauwww 16.07.18 - 10:33

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vietnamkrieg, 2 Irakkriege, Syrien, Libyen, etc...
    > Die Liste der US-Lügen ist lang. Warum sollte man dem Regime noch
    > irgendetwas glauben?

    Freilich darf man daraus nicht schliessen, dass Putin in irgendeinem Sinn glaubwürdiger wäre. In den USA gibt es immerhin noch eine einigermassen unabhängige Justiz, soweit ich dass beurteilen kann. Ich glaube den USA eher sehr wenig, und RU gleich gar nichts.

  4. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: hologramm_joe 16.07.18 - 10:50

    Es ist kein Regime, sondern eine Republikanische Demokratie. Dort gibt es regelmässig Wahlen und die Regierung kann offen kritisiert werden. Was auch passiert.

    Vietnam ist seit dem Rückzug der USA eine kommunistische Diktatur. Millionen sind geflohen, Hunderttausende sind ermordet worden, in Konzentrationslagern gefoltert und versklavt.

    Russland ist ein Land ohne freie Medien (RT und Sputnik sind Staatsmedien - sie gehören der Regierung Russlands die zum grössten Teil von Gazprom kontrolliert wird, einem Multimilliarden Erdölkonzern).

    In Russland gibt es auch keine Marktwirtschaft, sondern eine moderne Form der Kommunistischen Herrschaft - die "Kommissare" sind halt einfach Oligarchen die ihre Truppen losschicken um erfolgreiche Unternehmer zu enteignen. Wer sich wehrt wird ermordet.

    Es gibt in Russland auch keine Politische Opposition, die dazugehörigen Personen werden ermordet oder sind ständig im Gefängnis.

    Es gibt in Russland auch keine freien Medien, alle Journalisten die sich wehrten dagegen wurden ermordet.

    Russland ist interessiert an einer schwachen USA. Ohne Wirtschaft, ohne gutem Militär, ohne ihrer Freiheitsmessage (die in Osteuropa massiv Wirkung zeigt). Trump ist macht das Gegenteil von dem. Er lässt die Bürger bewaffnet, anstatt sie zu entwaffen wie die EU es macht. Er stärkt die Eigeninitiative der Bürger die selbständig Firmen aufbauen wollen (ist mir klar das viele Ostdeutsche damit nichts anfangen können, sie wollen einen starken Staat der ihnen sagt was sie tun sollen).


    Und was die Wahlen angeht - ein vernünftiger Mensch würde die regionalen Wahlergebnisse in den USA der letzten 5 Jahre anschauen. Dort kann man entnehmen dass die Republikaner massiv gewonnen haben und Demokraten reihenweise Verlieren. Sowohl Regional als auch überregional im "House". Obama hat die Demokratische Partei ruiniert und seine Versprechen nicht eingehalten "change" und "Hope". Aber da viele inzwischen nur noch eine Zeile lesen können und nicht in der Lage sind logisch nachzudenken - wird Unsinn geglaubt.


    Obama hat das getan was Russland wollte, Hillary hat das getan was Russland wollte. Politische Korrektheit, erosion der Bürgerrechte, entwaffnung der Bürger, zerstörung der freiheitlichen Wertvorstellungen. Obama's Eltern waren Kommunisten, sie lernten sich im Russischunterricht kennen. Hillary ist ein Fan von Saul Alinsky und dieser war ein Kommunistischer Provokateur (ein "Nützlicher Idiot") für die Sowjetunion.

    Die Medien in den USA (und in EUropa sowieso) sind komplett von kommunistisch orientierten Leuten unterwandert. Viele von ihnen wissen das nicht mal, sie plappern einfach linkes Zeug nach von dem sie glauben das es normal und richtig ist. Was vor 15 Jahren noch ganz normales Denken in der BRD war, gilt heute als Rechtsextremistisch - triviales Zeug wie "man kann nicht unendlich Menschen aufnehmen in die Sozialversicherungen, weil die sonst pleite gehen" ist Rechtsradikal geworden.

    Total absurd, kindisch und- am absterben.

    Konkret gesehen arbeitet die EU mit Russland zusammen um Osteuropa wieder an Russland zu geben. Darum wehren sich die Osteuropäer.

  5. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: Sterling_Archer 16.07.18 - 12:16

    as112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lear schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Für den Moment werde ich meinen lügenden Augen auch weiterhin mehr
    > trauen,
    > > als den Beteuerungen von zwei pathologischen Lügnern.
    >
    > Mit pathologische Lügner meinst du da jetzt Bill & Hillary Clinton? Aber
    > ja, in deinem einfachen Weltbild ist Trump der Lügner und seine Gegner
    > alles wahrheitsliebende Engelein.


    für jede vermeindliche "lüge" von den clintons kann man donald zwischen 50 und 150 nachweisen.
    nur um die verhältnisse mal klar zu machen.
    Donald lügt pathologisch, also immer, selbst, wenn er gar keinen grund dazu hat.

  6. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: Trockenobst 16.07.18 - 12:28

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schönes Selbstbild, wenn man Transparenz als Straftat sieht.

    Transparenz ist kein Menschenrecht. Das machen die Gruppen, das ist lebendige Politik.
    Das macht schon gar keiner aus dem Ausland.

    Du willst auch nicht, dass die Daten deiner Partei von irgendwelchen indischen oder Australischen Chaoten ins Netz gestellt werden soll. Was ist deren Motivation außer Chaos?

    Sind diese Leute demokratisch legitimiert? Es geht nicht um "Kriminalisierung" der Einmischung, es geht hier deutlich um Hackangriffe eines fremden Staates oder dessen Bürgers.

    Wenn Du das einseitig in Ordnung findest, sollten wir anfangen massiv gegen die nächste Wahl Putins in Russland Ärger zu machen, oder? Ist dies die neue Welt die wir brauchen? Fremde, unregulierte, unlegimitierte Menschen u.U. mit sehr viel Geld, die deine Wahl, deine Rechte beschneiden?

    Wenn die Demokraten in den USA unwählbar sein wollen, dann machen sie das was sie machen. Das ist deren Recht, deren Gesetz und wie sie damit umgehen. Alles andere sind nicht erwünschte, nicht durch irgendeine Vereinbarung gegebenes, unmoralische Verhalten.
    Wenn man sie durch Hackingparagraphen juristisch einfangen kann, so sei es.

  7. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: Trockenobst 16.07.18 - 12:29

    as112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie gut dass die USA nie Einfluss auf die öffentliche Meinung in anderen
    > Ländern nehmen. Oder Diktaturen unterstützen. Oder Politiker bestechen.
    > Nein, die USA würden so etwas NIE tun.

    Meine Frau hat nur ein blaues Auge, der Nachbar hat ihr letzte Woche eine Hand gebrochen!

    Whataboutism ist keine Lösung für dein kaputtes Verhalten.

  8. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: Trockenobst 16.07.18 - 12:43

    hologramm_joe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Obama hat die Demokratische Partei ruiniert und seine Versprechen nicht
    > eingehalten "change" und "Hope".

    Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Oligarchie in den USA der paar Handvoll großen Familien freut sich seit Jahrzehnten über die Globalisierung und nutzt jeden billigen Trick um die nativen Leute von der Arbeit zu lösen. Obama dachte einen neuen Deal, aber das war seine Dummheit.
    Es gibt keinen neuen Deal, das globale Kapital ist flüchtig.

    Deswegen kommt Trump kurzfristig gut davon und versucht, im Endstadium des selbstzerfressenden Kapitalismus die Reißleine zu ziehen. Mauern hoch, Strafzölle, dann werden 30% so teure, schlechtere Produkte mit 30% Zoll wieder "marktfähig".

    Leider verhindert so eine Politik das Investment in neue Produktionslinien. In der Zeit wo die Firmen hinter dem Vorhang ein paar unstrukturelle Arbeitsplätze schaffen können, entwickelt die anderen Firmen sich weiter. Wenn der Vorhang wieder fällt, ist ein General Motors dann so richtig kaputt und pleite, wie Opel es jetzt ist.

    Es gibt Wege gegen die Globalisierung, das lernen gerade die Engländer mit dem Brexit auf die ganz harte Art. Aber die 100 Milliarden die man in Technik, Entwicklung und Bildung investieren müsste, hat man nicht und wird man auch nicht ausgeben. Das ist das Problem.

    Seit 20 Jahren sieht man in den täglichen Bewegungen des SWIFT Systems eine stärkere Warterunde des Kapitals. Während man in den 80er bis zu den 00 Jahren noch massive investive Bewegungen gesehen hat, dreht sich immer mehr des Geldes von einem Sparbuch zum nächsten. Keiner will das was er hat verlieren, deswegen gibt es schon Haltestrafzölle(!) für Kapital, und TROTZDEM sind 0,4% weniger schlimm als 1% seines Geldes in einem Projekt theoretisch zu verlieren.

    Trump dreht an lächerlichen Stellschrauben, um das Kapitalistische System zu retten. Wenn 1 Million Taxifahrer und 1 Million Trucker wegen automatischen Fahrzuegen auch noch auf den Seitenstraßen liegen, halb tot mit Opiatvergiftung, wird man merken dass diese Lösungen keine sind.

    > Obama hat das getan was Russland wollte, Hillary hat das getan was Russland
    > wollte. Politische Korrektheit, erosion der Bürgerrechte, entwaffnung der
    > Bürger, zerstörung der freiheitlichen Wertvorstellungen.

    Die nur 50% der US Bürger gut finden. Einige sind bereit, für den sozialen Frieden mehr Steuer zu zahlen. Tue nicht so, als wenn es einigkeit gibt. Italien ist in der Mitte gespalten, Spanien, Amerika, Indien, Australien. Keiner hat Recht, es gibt nur Geschmacksrichtungen auf die man sich einigen muss. Jetzt hat das eine extreme Pendel einen Vorteil. Wenn ihre Lösungen auch nicht funktionieren, wird das zurückfallen. In den USA steigt der Anteil der wohnungslosen Straßenmenschen seit 20 Jahren kontinuierlich. Clinton, Bush, Obama, Trump, keiner hat eine Lösung dafür.

    > BRD war, gilt heute als Rechtsextremistisch - triviales Zeug wie "man kann
    > nicht unendlich Menschen aufnehmen in die Sozialversicherungen, weil die
    > sonst pleite gehen" ist Rechtsradikal geworden.

    Und wer will das? Also direkt eine harte Aussage von irgendeinem Pro-Asyl Dreamchild das sagt "Afrika evakuieren! Sofort!" Also jemand der tatsächlich gewählt ist. Ich warte.

    > Konkret gesehen arbeitet die EU mit Russland zusammen um Osteuropa wieder
    > an Russland zu geben. Darum wehren sich die Osteuropäer.

    "Wenn du für Ausländer und Flüchtlinge bist, zahlst du 45% Steuer" Wrongthink-Tax tut das schon selbst. Und in Polen und Ungarn geht es zum Teil wild in der lokalen Politik zu, wo man letztendlich wieder Arbeitslager einführt.

    Wenn man Russland herbeisehnt, muss die EU nichts dafür tun. Die sind da schon längst. Sie haben nur Angst, dass die echten russischen Oligarchen mit den Westentaschen halb Milliardären und Mikromillionär Clans dann sehr schnell kurzen Prozess machen. Wandere aus nach London, Schweiz und Monaco, nimmt dein Geld mit und uns gehört jetzt alles. Sonst Bumm. Deswegen brauchen sie den Schutzschirm Europas und der NATO.

  9. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: teenriot* 16.07.18 - 13:00

    Eine Annexion ist eine ganz andere Kategorie. Das hat seit fast 40 Jahren niemand mehr gemacht und ist die höchste Form transnationaler Gewalt. Wer da Gleichmacherei mit Militärintervention XY betreibt, der verbreitet bewusst Propaganda. Spätestens wenn der Kosovo angeführt wird, ist klar das entsprechender Kommentator selbst um die Natur seiner Pseudoargumentation weiß, aber nichts besseres zur Hand hat.

    Momentan sind es nur Russland, China, Israel und Marokko die annektierte Gebiete halten, wobei letztere den Weg einer friedlichen Lösung eingeschlagen haben.

  10. Re: Richtige Frage

    Autor: FreiGeistler 16.07.18 - 13:09

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vietnamkrieg, 2 Irakkriege, Syrien, Libyen, etc...
    > > Die Liste der US-Lügen ist lang. Warum sollte man dem Regime noch
    > > irgendetwas glauben?
    >
    > Freilich darf man daraus nicht schliessen, dass Putin in irgendeinem Sinn
    > glaubwürdiger wäre. In den USA gibt es immerhin noch eine einigermassen
    > unabhängige Justiz, soweit ich dass beurteilen kann. Ich glaube den USA
    > eher sehr wenig, und RU gleich gar nichts.

    Unabhängig?
    USA zeigt sehr viele Anzeichen einer Plutokratie.

  11. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: Clown 16.07.18 - 13:15

    Wie immer, geht es letztlich um unterschiedliche Perspektiven.
    Schlagworte um sich zu werfen, um Diskussionspartner in irgendeiner Form anzugreifen oder gar mundtot zu machen, hilft da auch nicht weiter.

    Am Ende muss sowas immer differenziert betrachtet werden: Natürlich kann (und sollte - zumindest in einem gewissen Maß) man den Vorfall separat behandeln. Aber man MUSS auch immer das Große, Ganze im Auge behalten.

    Um bei dem Beispiel zu bleiben: Natürlich entschuldigt der handbrechende Nachbar nicht das "nur" Vermöbeln der eigenen Frau. Dreht man aber die Perspektive, dann sieht man eine Person, die von mindestens zwei Seiten auf die Fresse bekommt.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  12. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: Trockenobst 16.07.18 - 14:18

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber man MUSS auch immer das Große, Ganze im Auge behalten.

    Russland ist ein Regime, das von oben bis unten durchkorrumptiert ist und nur einer kleinen Elite Reichtum ermöglicht und sein Volk dumm und klein hält.

    Amerikas gebaren ist z.T. selstherrlich, pervers, mit Anspruchsdenken. Aber wenigstens kann man die Pappnasen nach 8 Jahren abwählen, wenigstens hätte man eine Chance wenn man nicht ständig mit irgendwelchem Umwelt oder Genderquatschdetails seine Zeit verplant.

    Natürlich gehen die Amis mit Vorsatz und einem Whumps! rein. Das ist ihre Art.
    Sie mit Russland zu vergleichen ist Aberwitz.

  13. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: Clown 16.07.18 - 15:42

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Russland ist ein Regime, das von oben bis unten durchkorrumptiert ist und
    > nur einer kleinen Elite Reichtum ermöglicht und sein Volk dumm und klein
    > hält.

    Völlig richtig. Insbesondere der Punkt der kleine Elite ist in den USA nicht anders.

    > Amerikas gebaren ist z.T. selstherrlich, pervers, mit Anspruchsdenken. Aber
    > wenigstens kann man die Pappnasen nach 8 Jahren abwählen

    George W. Bush hat eindrucksvoll gezeigt, wie wie man das Präsidentenamt bekommen kann, ohne tatsächlich gewählt zu werden. 2 mal sogar. Der hätte gar nicht erst so weit kommen dürfen "nach 8 Jahren" abgewählt zu werden.

    > wenigstens hätte
    > man eine Chance wenn man nicht ständig mit irgendwelchem Umwelt oder
    > Genderquatschdetails seine Zeit verplant.

    Das ist wohl ein Seitenhieb auf Sanders? Nunja, das Interessante daran ist ja, dass in großen Teilen des Landes die "Umwelt oder Genderquatschdetails" in aller Munde sind. Trotzdem (und nicht deshalb) hatte er keine Chance.

    > Natürlich gehen die Amis mit Vorsatz und einem Whumps! rein. Das ist ihre
    > Art.
    > Sie mit Russland zu vergleichen ist Aberwitz.

    Mal abgesehen davon, dass ich die beiden nicht vergleichen würde, zeigt die Bush-Geschichte eigentlich ganz klar, dass das leider auch gar nicht sooo absurd ist.
    Zugegebenermaßen sind die Amis cleverer.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  14. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: ubuntu_user 16.07.18 - 15:54

    all_innocent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ach schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Russland ist zu aller erst einmal gerade dabei überführt worden,
    > > > unrechtmäßig in die Server des DNC eingebrochen zu sein und dort Daten
    > > > entwendet zu haben.
    > >
    > > leider stimmt das nicht und es macht keinen Sinn hier weiter zu
    > > diskutieren. Du wirfst Russland vor "Ermittlungsergebnisse" zu "leaken",
    > > verweißt aber selbst auf reine Gerüchte, für die es keinerlei Beweise
    > gibt.
    >
    > Das üben wir nochmal, gell?
    >
    > www.justice.gov
    >
    > ab Seite 6 finden sich die von Dir erwähnten "Gerüchte"

    und nirgends stehen Beweise, nur Behauptungen

  15. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: teenriot* 16.07.18 - 16:02

    Die Busch-Geschichte zeigt eigentlich nur, dass du keine Ahnung von Wahlen hast. Das absolute Mehrheitswahlprinzip auf Teilgliederebene ist vollkommen normal und gibt es auch bei uns. Es gibt gute gute Gründe dafür und gute Gründe dagegen. Aber einfach zu sagen, dass sei keine richtige Wahl oder nicht demokratisch ist schlicht Bullshit.

  16. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: Clown 16.07.18 - 16:12

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Oligarchie in den USA der paar Handvoll
    > großen Familien freut sich seit Jahrzehnten über die Globalisierung und
    > nutzt jeden billigen Trick um die nativen Leute von der Arbeit zu lösen.
    > Obama dachte einen neuen Deal, aber das war seine Dummheit.
    > Es gibt keinen neuen Deal, das globale Kapital ist flüchtig.
    >
    > Deswegen kommt Trump kurzfristig gut davon und versucht, im Endstadium des
    > selbstzerfressenden Kapitalismus die Reißleine zu ziehen. Mauern hoch,
    > Strafzölle, dann werden 30% so teure, schlechtere Produkte mit 30% Zoll
    > wieder "marktfähig".
    >
    > Leider verhindert so eine Politik das Investment in neue Produktionslinien.
    > In der Zeit wo die Firmen hinter dem Vorhang ein paar unstrukturelle
    > Arbeitsplätze schaffen können, entwickelt die anderen Firmen sich weiter.
    > Wenn der Vorhang wieder fällt, ist ein General Motors dann so richtig
    > kaputt und pleite, wie Opel es jetzt ist.

    Das wirklich witzige daran ist ja, dass dann ausländische Investoren kommen, vermutlich insbesondere die Russen und Chinesen, und dort dann groß einkaufen gehen :)

    > Es gibt Wege gegen die Globalisierung, das lernen gerade die Engländer mit
    > dem Brexit auf die ganz harte Art. Aber die 100 Milliarden die man in
    > Technik, Entwicklung und Bildung investieren müsste, hat man nicht und wird
    > man auch nicht ausgeben. Das ist das Problem.

    Naja, man könnte ja auch an den Militärausgaben sparen. Und das müsste nicht mal dauerhaft sein: Einmalig(!) 30% weniger Jahresausgaben im Militär, dann hätte man schon deutlich(!) mehr als die genannten 100Mrd.

    > Seit 20 Jahren sieht man in den täglichen Bewegungen des SWIFT Systems eine
    > stärkere Warterunde des Kapitals. Während man in den 80er bis zu den 00
    > Jahren noch massive investive Bewegungen gesehen hat, dreht sich immer mehr
    > des Geldes von einem Sparbuch zum nächsten. Keiner will das was er hat
    > verlieren, deswegen gibt es schon Haltestrafzölle(!) für Kapital, und
    > TROTZDEM sind 0,4% weniger schlimm als 1% seines Geldes in einem Projekt
    > theoretisch zu verlieren.

    Nun, die Leute die solche Strafzölle etc pp vorschlagen/formulieren/beschließen haben meist selbst kein Interesse daran, dass diese wirklich etwas verändern. Das gilt natürlich auch hierzulande.

    > Trump dreht an lächerlichen Stellschrauben, um das Kapitalistische System
    > zu retten. Wenn 1 Million Taxifahrer und 1 Million Trucker wegen
    > automatischen Fahrzuegen auch noch auf den Seitenstraßen liegen, halb tot
    > mit Opiatvergiftung, wird man merken dass diese Lösungen keine sind.

    Das kommt darauf an, ob diese Taxifahrer und Trucker gewinnbringend sind oder nicht.

    > Die nur 50% der US Bürger gut finden. Einige sind bereit, für den sozialen
    > Frieden mehr Steuer zu zahlen. Tue nicht so, als wenn es einigkeit gibt.
    > Italien ist in der Mitte gespalten, Spanien, Amerika, Indien, Australien.
    > Keiner hat Recht, es gibt nur Geschmacksrichtungen auf die man sich einigen
    > muss. Jetzt hat das eine extreme Pendel einen Vorteil. Wenn ihre Lösungen
    > auch nicht funktionieren, wird das zurückfallen. In den USA steigt der
    > Anteil der wohnungslosen Straßenmenschen seit 20 Jahren kontinuierlich.
    > Clinton, Bush, Obama, Trump, keiner hat eine Lösung dafür.

    Scheinbar ist eine Lösung dieser Probleme aber auch nicht gewollt. 20 Jahre Probleme verdrängen ist schon mehr als fahrlässig. Mich hat erschrocken, dass Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen (ich glaube, die waren es nicht, aber eine vergleichbare Organisation) im US-Inland wochenlange Einsätze fahren.

    > Und wer will das? Also direkt eine harte Aussage von irgendeinem Pro-Asyl
    > Dreamchild das sagt "Afrika evakuieren! Sofort!" Also jemand der
    > tatsächlich gewählt ist. Ich warte.

    Man kann den Leuten da schon helfen, indem man als EU vlt schonmal damit anfängt den dortigen Markt nicht mehr mit Billigstfleisch etc kaputt zu machen oder dort für unglaublich wenig Kohle hochgiftigen Müll auf schlechteste Art und Weise abläft (ich habe bewusst nicht "entsorgt" geschrieben). Aber es reicht eben nicht den Finger auf die EU zu zeigen, sondern auch zu realisieren, dass man selbst Teil des dortigen Problems ist.

    > "Wenn du für Ausländer und Flüchtlinge bist, zahlst du 45% Steuer"
    > Wrongthink-Tax tut das schon selbst. Und in Polen und Ungarn geht es zum
    > Teil wild in der lokalen Politik zu, wo man letztendlich wieder
    > Arbeitslager einführt.

    Also ich zahle jetzt schon den Spitzensteuersatz und mich hat nicht mal einer gefragt ;)

    > Wenn man Russland herbeisehnt, muss die EU nichts dafür tun. Die sind da
    > schon längst. Sie haben nur Angst, dass die echten russischen Oligarchen
    > mit den Westentaschen halb Milliardären und Mikromillionär Clans dann sehr
    > schnell kurzen Prozess machen. Wandere aus nach London, Schweiz und Monaco,
    > nimmt dein Geld mit und uns gehört jetzt alles. Sonst Bumm. Deswegen
    > brauchen sie den Schutzschirm Europas und der NATO.

    Dafür sind sie in den bessergestellten Ländern wie Deutschland und Frankreich - sagen wir mal - eher unbeliebt. Obwohl wir von diesen Niedriglohnländern immens profitieren.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  17. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: narea 17.07.18 - 01:07

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Momentan sind es nur Russland, China, Israel und Marokko die annektierte
    > Gebiete halten, wobei letztere den Weg einer friedlichen Lösung
    > eingeschlagen haben.

    Also so frei aus dem Kopf raus würde ich mal behaupten dass unser Demookratiefreund Erdogan auch noch zB Nordzypern besetzt hält.

  18. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: teenriot* 17.07.18 - 01:13

    Stimmt.

  19. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: mfeldt 17.07.18 - 09:34

    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vergiss es!
    > Die Russen sind die Bösen, und damit basta!
    >
    > Nur mal kurz überlegen:
    > Bekanntlich hat Europa auf Geheiß der USA Sanktionen gegen Russlad
    > verhängt, wegen der Besetzung der Krim.
    >
    > Frage:
    > Warum aber hat Europa bei der US-Invasion in Grenada m Februar 1983 keine
    > Sanktionen gegen die USA verhängt?
    >
    > Siehe:
    > de.m.wikipedia.org
    >
    > Schlußfolgerung:
    > Wenn die USA ein fremdes Land besetzen dann ist dagegen scheinbar nichts
    > einzuwenden ???

    Der Unterschied ist dir nicht aufgefallen? Wurde Grenada annektiert? Wurde Grenada von „höflichen Männern” besetzt und haben die Amis behauptet sie hätten nix damit zu tun?

    Und wer behauptet es hätte keine Sanktionen und Proteste gegeben...

    https://www.nd-archiv.de/artikel/1569203.in-der-ganzen-welt-sturm-des-protestes-gegen-usa-aggression.html

    Sowieso ist es etwas armselig,

    a) mit Uralten Beispielen zu kommen
    b) zu behaupten ein verbrechen sei nicht so schlimm, andere begingen schließlich auch welche.

  20. Re: wer glaubt dem US-Regime denn sowas noch?

    Autor: Clown 17.07.18 - 09:51

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Busch-Geschichte zeigt eigentlich nur, dass du keine Ahnung von Wahlen
    > hast. Das absolute Mehrheitswahlprinzip auf Teilgliederebene ist vollkommen
    > normal und gibt es auch bei uns. Es gibt gute gute Gründe dafür und gute
    > Gründe dagegen. Aber einfach zu sagen, dass sei keine richtige Wahl oder
    > nicht demokratisch ist schlicht Bullshit.

    Das war nicht das, was ich meinte. Aber hauptsache, Du hast mal ausgeteilt, nicht wahr? :P

    Was ich meinte waren die dutzenden Meldungen von eindeutig Gore-orientierten Wahlbezirken, in denen die Leute aktiv am Wahlprozess gehindert wurden. Und auch die Geschichte mit den 175000 Wahlzetteln, die für ungültig erklärt wurden, obwohl diese die Wahl wohl entscheidend geändert hätten.

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