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Bringt vermutlich nur wenig...

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  1. Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: katze_sonne 25.07.18 - 11:21

    ...ist vermutlich trotzdem noch wesentlich langsamer als die Konkurrenz, aber Apple wird es wieder schaffen, dass alle Leute behaupten, das wurde doch gefixt.

    Siehe Antennagate. Gab ein Firmware-Update, weil gleichzeitig zum "falsch halten" noch die Anzeige der Signalstärke buggy war. Das "falsch halten" gab es weiterhin. Aber nein, alle haben immer behauptet "alles kein Probleme, wurde doch gefixt".

    Die kaputten / gedrosselte iPhone Akkus. Super, dann tauscht man die kurze Zeit etwas günstiger, alle sagen "ja aber Apple hat das Problem doch jetzt gelöst!". Quark, denn dasselbe Problem wird etwas später, wenn der Akkutausch wieder normal viel kostet nochmals auftreten.

    Die Krümel bei der Tastatur. Ja gut, dass ne Zeit getauscht wird. Aber wenn es irgendwann keine neuen Tastaturen mehr gibt? Pech gehabt, Notebook wegschmeißen, wegen eines Krümels. Zumal gerade die Apple-Nutzer mir gegenüber immer mit der langen Haltbarkeit diskutieren. Ich hab nichts gegen Apple-Produkte, aber dieses Verhalten nervt.

    Diese nicht-Lösungen gab es bei Apple nun schon sehr oft. Und die Leute fallen jedes Mal drauf rein.

  2. Re: Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: redmord 25.07.18 - 11:23

    https://www.notebookcheck.com/MacBook-Pro-2018-Software-Update-fuer-mehr-Leistung-im-ersten-Test.318230.0.html

  3. Re: Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: Kondratieff 25.07.18 - 11:37

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...ist vermutlich trotzdem noch wesentlich langsamer als die Konkurrenz,
    > aber Apple wird es wieder schaffen, dass alle Leute behaupten, das wurde
    > doch gefixt.
    >
    > Siehe Antennagate. Gab ein Firmware-Update, weil gleichzeitig zum "falsch
    > halten" noch die Anzeige der Signalstärke buggy war. Das "falsch halten"
    > gab es weiterhin. Aber nein, alle haben immer behauptet "alles kein
    > Probleme, wurde doch gefixt".

    Wenn ich mich richtig erinnere, gab es dazu diese "Bumper", die vergünstigt verkauft wurden. Gefixt durch Workaround.

    >
    > Die kaputten / gedrosselte iPhone Akkus. Super, dann tauscht man die kurze
    > Zeit etwas günstiger, alle sagen "ja aber Apple hat das Problem doch jetzt
    > gelöst!". Quark, denn dasselbe Problem wird etwas später, wenn der
    > Akkutausch wieder normal viel kostet nochmals auftreten.

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Das Drosselproblem bei den iPhones ist m.E. eine schlecht bzw. gar nicht kommunizierte Möglichkeit gewesen, mit dem "natürlichen" bzw. bauartbedingten Verschleiß der LiPo-Akkus umzugehen.

    Akkus nutzen sich durch die wiederholte Aufladung nun mal ab, bemerkbar an einer Minderung der Kapazität. Apple wollte wohl durch eine Drosselung des SoCs bewirken, dass die Spannung nicht mehr allzu plötzlich abfällt und das Telefon entsprechend plötzlich ausgeht.

    Gefixt hat Apple also zunächst einmal gar nichts, weil es nichts in der Hinsicht gibt, was durch ein Firmware-Update gefixt werden kann. Was Apple mit dem Update eingeführt hat, ist die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, ob der Prozessor nun gedrosselt werden soll (oder eben nicht).

    >
    > Die Krümel bei der Tastatur. Ja gut, dass ne Zeit getauscht wird. Aber wenn
    > es irgendwann keine neuen Tastaturen mehr gibt? Pech gehabt, Notebook
    > wegschmeißen, wegen eines Krümels.

    Das scheint mir doch sehr übertrieben zu sein.


    > Zumal gerade die Apple-Nutzer mir gegenüber immer mit der langen Haltbarkeit diskutieren. Ich > hab nichts gegen Apple-Produkte, aber dieses Verhalten nervt.

    Welches Verhalten genau? Über die lange Haltbarkeit zu diskutieren? Auf lange Haltbarkeit zu setzen?

    > Diese nicht-Lösungen gab es bei Apple nun schon sehr oft. Und die Leute
    > fallen jedes Mal drauf rein.

    Naja, meiner Meinung nach waren die von dir genannten Beispiele teilweise überhaupt nicht geeignet, um ein "Hereinfallen" auf vorgetäuschte Problemlösungen zu belegen (insbesondere das Beispiel mit dem Akku). Auch weiß ich nicht, ob es überhaupt stimmt, dass Nutzer großflächig auf nicht erfolgte Problemlösungen hereingefallen sind. Ich habe dazu keine Zahlen - hast du sie etwa?

  4. Re: Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: Ely 25.07.18 - 12:35

    Die Bumber waren umsonst.

    Das Problem mit den Batterien im iPhone ist dergestalt, die Handys so dünn wie möglich zu bauen und dafür die Energieversorgung extrem auf Kante zu nähen. Wäre die Batterie (im minimal dickeren Gehäuse des iPhones) stärker, würde die reguläre Degeneration nicht so stark auffallen und die Telefone würden sich gleich garnicht abschalten, wenn die Batterie Leistung verliert. Hinzu kommt, daß in einem Teil der Geräte fehlerhafte Batterien eingebaut wurden.

    So auch in meinem 6s. Die Batterie hatte nach drei Jahren immer noch 92 % ihrer einstigen Nennkapazität. Also hat sich der Energieriegel recht gut gehalten, Dank des guten Umgangs damit. Dennoch ging das Handy unvermittelt aus, der Füllstand war irgendwo bei guten 60 %, als ich die Karten des Navis aktualisiert habe.

    Ich habe mir dann eine Batterie eines Fremdherstellers einsetzen lassen. Das hatte mehrere Vorteile. Ich konnte mit dem Rad hinfahren, weil's vor Ort war, darauf warten (dauerte fünf Minuten), ich konnte zugucken und mußte das ganze Gerät nicht neu aufsetzen.

  5. Re: Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: sofries 25.07.18 - 12:54

    Apple baute sehr ordentliche Produkte, die zum Teil extrem lange halten. Viele Leute haben immer noch MacBook Pro Modelle von 2010-2012, also 6-8 Jahre alte Geräte, mit denen sie sehr zufrieden sind. Windows Laptops aus diesen Jahrgang wird man dagegen eher seltener in Benutzung finden.

    Was jedoch immer problematischer wird ist, dass Apple dafür sorgt, dass diese Geräte im Problemfall immer schwerer zu reparieren werden.
    Kaputter RAM? Früher einfach ein den Riegel rausnehmen, heute 1000¤ Logicboardschaden. Defekte Festplatte? Einfach eine neue und evtl. sogar größere einbauen. Heute sind alle Daten undwiederbringluch weg und 1000¤ Logicboardschaden. Defekte Tastatur? Stundenlang vorsichtig alle Nieten entfernen ohne dabei das Gehäuse zu zerstören. Kleiner Bruch im Displayglas? Sorry, die ganze Assembly muss für 500-800¤ getauscht werden.

    Man muss heutzutage zwingend Apple Care kaufen, um die ersten 3 Jahre halbwegs sicher zu sein. Danach ist man einen kaputten Kondensator entfernt davon, dass man alle Daten verliert und nur noch einen schönen Briefbeschwerer hat.

  6. Re: Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: Kondratieff 25.07.18 - 13:40

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Bumber waren umsonst.

    Ah, ok. Danke!

    > Wäre die Batterie (im minimal dickeren Gehäuse des iPhones) stärker,
    > würde die reguläre Degeneration nicht so stark auffallen und die Telefone
    > würden sich gleich garnicht abschalten, wenn die Batterie Leistung
    > verliert.

    Ich glaube, das stimmt aus technischen Gründen schon mal nicht ganz. Oder ich habe deine Aussage falsch verstanden.

    Ich bin zwar nur ein Laie, was Elektrotechnik betrifft, aber es ist doch so (oder?): Wenn die Kapazität des Akkus sinkt, wogegen man im Grunde nichts machen kann, kann der Akku die Spannung nicht mehr so lange über den Schwellwert halten, der gebraucht wird, um überhaupt das System zu betreiben.

    Bei größer dimensionierten Akkus hast du damit recht, dass die Alterung in der regulären Nutzungsphase (bis zur Entsorgung bzw. Zweitnutzung) möglicherweise nicht auffällt. Sollte ein Smartphone-Akku z.B. bei durchschnittlicher Nutzung 20h durchhalten, aber immer nach 12h aufgeladen werden, muss der Akku schon mehr als 40% an Kapazität einbüßen, bevor der Nutzer durch Alterung des Akkus im Alltag überhaupt Probleme bekommt.

    Dennoch besteht prinzipiell dasselbe Problem: Möchte der Nutzer seine durchschnittliche Nutzungsdauer überschreiten, bekommt er mit einem verschlissenen Akku ggfs. dieselben Probleme - nur eben später.

    > Hinzu kommt, daß in einem Teil der Geräte fehlerhafte Batterien eingebaut wurden.

    Ah, ok!

  7. Re: Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: Kondratieff 25.07.18 - 13:45

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple baute sehr ordentliche Produkte, die zum Teil extrem lange halten.
    > Viele Leute haben immer noch MacBook Pro Modelle von 2010-2012, also 6-8
    > Jahre alte Geräte, mit denen sie sehr zufrieden sind. Windows Laptops aus
    > diesen Jahrgang wird man dagegen eher seltener in Benutzung finden.
    >
    Ich schreibe diese Antwort zwar auch mit einem Macbook Pro mid 2012, würde aber deine Aussage nicht einfach unbelegt akzeptieren.

    Ohne Empirie, sondern nur logisch aus dem Marktanteil abgeleitet, dürften trotzdem zahlenmäßig mehr ältere Windows-Notebooks im Dienst sein, als MacBooks desselben alters.

    > Was jedoch immer problematischer wird ist, dass Apple dafür sorgt, dass
    > diese Geräte im Problemfall immer schwerer zu reparieren werden.
    > Kaputter RAM? Früher einfach ein den Riegel rausnehmen, heute 1000¤
    > Logicboardschaden. Defekte Festplatte? Einfach eine neue und evtl. sogar
    > größere einbauen. Heute sind alle Daten undwiederbringluch weg und 1000¤
    > Logicboardschaden.

    Nicht zwangsweise. Ich besitze neben dem 2012er auch ein 2017er Macbook Pro ohne Touch Bar. Da kann ich die SSD ausbauen und gegen eine baugleiche austauschen.

    > Defekte Tastatur? Stundenlang vorsichtig alle Nieten
    > entfernen ohne dabei das Gehäuse zu zerstören. Kleiner Bruch im
    > Displayglas? Sorry, die ganze Assembly muss für 500-800¤ getauscht werden.

    Ist das bei anderen (vergleichbaren) Notebooks anders?
    >
    > Man muss heutzutage zwingend Apple Care kaufen, um die ersten 3 Jahre
    > halbwegs sicher zu sein. Danach ist man einen kaputten Kondensator entfernt
    > davon, dass man alle Daten verliert und nur noch einen schönen
    > Briefbeschwerer hat.

    Naja, die Aussage ist jetzt schon etwas übertrieben. Gegen Datenverlust gibt es schon länger gängige Hilfsmittel.

  8. Re: Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: kendon 25.07.18 - 16:16

    > Ohne Empirie, sondern nur logisch aus dem Marktanteil abgeleitet, dürften
    > trotzdem zahlenmäßig mehr ältere Windows-Notebooks im Dienst sein, als
    > MacBooks desselben alters.

    Was allerdings keine Aussagekraft hat. Dafür bräuchte man relative Zahlen, bwz. durchschnittliche Nutzungszeiten der jeweiligen Gerätegruppen.

  9. Re: Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: Kondratieff 25.07.18 - 21:14

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ohne Empirie, sondern nur logisch aus dem Marktanteil abgeleitet,
    > dürften
    > > trotzdem zahlenmäßig mehr ältere Windows-Notebooks im Dienst sein, als
    > > MacBooks desselben alters.
    >
    > Was allerdings keine Aussagekraft hat.
    > Dafür bräuchte man relative Zahlen, bwz. durchschnittliche Nutzungszeiten der jeweiligen
    > Gerätegruppen.

    Auf meine ursprüngliche Intention bezogen, nämlich, um die Aussage "Windows Laptops aus diesen Jahrgang wird man dagegen eher seltener in Benutzung finden" (sic!) zu kontern, finde ich schon, dass Aussagekraft dahintersteckt.

    Da ging es ja zunächst um absolute Zahlen.

  10. Re: Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: Schnarchnase 25.07.18 - 23:44

    War das jetzt als Bestätigung oder Widerspruch gemeint? Ja die gröbsten Fehler sind weg, aber der i9 bleibt im MBP immer noch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. So weit, dass es sich wahrscheinlich eher lohnt einen i7 zu kaufen. Auf der anderen Seite war das eigentlich zu erwarten, so gut wie alle Notebooks haben ein Problem damit die Abwärme der Highend-CPUs abzuführen (von irgendwelchen Gaming-Boliden mal abgesehen).

  11. Re: Bringt vermutlich nur wenig...

    Autor: kendon 26.07.18 - 12:27

    Absolute Zahlen bringen in dem Vergleich halt nicht wirklich was. Wenn heute 100 MacBooks und 1000 Windows Rechner verkauft werden, und in sechs Jahren 50 MacBooks und 100 Windows Rechner noch in Betrieb sind, dann sind das zwar insgesamt mehr alte Windowsgeräte, aber relativ deutlich mehr MacBooks, auch (bzw. grade) gemessen am Marktanteil.

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