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Ein Robin Hood der Moderne

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  1. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: gisu 27.07.18 - 12:58

    Vaako schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > countzero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ach die alte Leier "Aktuelle Spiele sind so schlecht, die will ich gar
    > > nicht bezahlen". Dass das Spiel schlecht ist, hatst du natürlich erst
    > nach
    > > 100 Stunden gemerkt und dir dann noch selbst auf die Schulter geklopft,
    > > dass du für den Mist kein Geld bezahlt hast.
    > Nein schlechte Spiele würde ich nicht mal umsonst spielen weil mir meine
    > Zeit auch zu schade wäre für solche. Derzeit sitz ich an Xenoblade
    > Chronicles2 mit 120+ std und Kingdom Come Deliverance war das letzte Spiel
    > davor was ich mir gekauft habe wo ich auch über 100+std reingesteckt habe.
    > Die Spiele waren ihr Geld auch wert und das wusste ich auch schon vorher
    > weil ich mir die Zeit nehme und Reviews anschaue bevor ich ein Spiel
    > kaufe.
    >
    > > > Ich bin kein Lizenznehmer wenn ich mir das Spiel physisch kaufe
    > >
    > > Doch bist du. Schon immer. Egal ob bei Büchern, Filmen, Spielen oder
    > Musik.
    > > Deswegen darfst du einen Film z.B. nicht öffentlich vorführen, weil er
    > dir
    > > nicht gehört!
    >
    > Ich bin nicht der IP Eigentümer das ist schon klar aber das was ich
    > physisch kaufe besitze ich und es gibt einen Unterschied zwischen Besitz
    > und Eigentum (genauso wie bei Mietwohnungen da bin ich der Besitzer aber
    > der Eigentümer kriegt die Miete) kannste ja gerne mal googlen. Und an
    > Freunde verleihen oder vorführen ist wieder ein ganz anderes Thema aber
    > selbst das darf man in kleinen Rahmen betreiben sofern man es nicht
    > öffentlich betreibt. Was allerdings auch immer schwieriger wird wegen den
    > ganzen Onlineanbindung und Accountzwang.

    Du glaubst auch die Erde ist eine Scheibe? Du bist nicht Besitzer der Mietwohnung, du bist Mieter. Genauso wie du dir bei Closed Source Spielen das Recht erkaufst es zu nutzen. Ob du dir dabei die CD gehört interessiert niemand, die kannst du verbrennen wenn du willst. Es geht um den Code der auf dem Medium ist (der nachher im Speicher deines Devices landet), und der gehört dir nicht.
    Aus einem ganz einfachen Grund. Nicht das du ein Spiel kaufst, vervielfältigst und unter neuem Namen verkaufst. Genauso wie du dir als Mieter nicht einfach Untermieter anlachen kannst um deine Mietkosten zu senken, da musst du den Wohnungsbesitzer auch Eigentümer genannt erstmal um Erlaubnis fragen.

    > Die grossen Firmen die Denuvo benutzen verdienen immer noch Geld am Ende aber es kann nie genug sein weil die Aktieninhaber nie den Hals voll kriegen.

    Ja verdammt da verdienen Menschen Geld, und Aktionäre die Geld in die Buden stecken wollten Tatsächlich rendite haben. Passt dir das Kapitalistische System nicht? Gut dann fang mit Schach oder MauMau an, die sind allgemeingut kann jeder ohne Lizenzkosten spielen.

    > Es gibt einen Grund warum die Schere zwischen Reich und Arm immer grösser wird und warum 1% der Bevölkerung über 50% gehört und das sind alles reiche Bonzen die in Aktien anlegen bei genau solchen Firmen.
    Ja böse Kapitalistische Welt, die es dir ermöglicht heute auf dem hohen Roß einen auf moralischen zu machen.

    > Die Entwickler kriegen fixe Gehälter bei den ganzen grossen Firmen wie EA/Ubisoft die haben nur ihren beschissenen unter bezahlten Job länger wenn sich die Spiele besser verkaufen ob das positiv für sie ist am Ende ist eine andere Geschichte, bei dem was man über solche Jobs so ließt manchmal.
    Entwicklerleben ist ein bisschen was anderes. Klar gibt es Stationen da wird man nicht spontan reich, klar gibt es Zeiten da wächst einem alles über den Kopf und klar du musst dich immer weiterbilden, es gibt kein "Heute hab ich ausgelernt" . Wer da nur seine Schema F Schiene durchzieht, bleibt halt ein unterbezahlter Codemonkey. Wer mehr macht der kommt auch weiter, und es heißt nicht "Endstation Spielentwicklung" das ist für den ein oder anderen auch nur eine Station von vielen.
    Unterm Strich kannst du doch froh sein, das die alle so "unterbezahlt" sind, will dein Geschrei nicht hören wenn ein Spiel für 300 Euro verkauft wird.

  2. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: OmranShilunte 27.07.18 - 13:55

    gisu schrieb:

    > Du glaubst auch die Erde ist eine Scheibe? Du bist nicht Besitzer der
    > Mietwohnung, du bist Mieter.


    das ist falsch. der mieter ist der besitzer der wohnnung.


    > Genauso wie du dir als
    > Mieter nicht einfach Untermieter anlachen kannst um deine Mietkosten zu
    > senken


    in manchen mitverträgen geht das, in anderen nicht, bei wieder anderen führt es zu einer mieterhöhung.

    jede form von besitz bringt es mit sich, dass der nutzung der sache auch grenzen gesetzt sind.

    bei gemietetem oder gepachteten besitz ist das der normalfall, zu den gesetzlichen grenzen kommen noch die vertraglich vereinbarten dazu.

    im übrigen ist sogar eigentum nicht uneingeschränkt zu verwenden. die erste grenzsetzung erfolgt bereits im grundgesetz.

    p.s.:
    um es ganz genau zu nehmen: in deutschland kann man gar kein eigentumsrecht an gebäuden haben - sondern nur an einem grundstück , auf dem ein gebäude steht.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.18 14:10 durch OmranShilunte.

  3. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: sofries 27.07.18 - 14:14

    Können wir mal bitte aufhören mit diesen stumpfen Analogien mit Wohnungen und Frühstücksbrot.
    Unabhängig davon ob es jetzt physikalische oder immaterielle Güter sind. Wenn jemand etwas schafft, sei es ein Musikstück, ein Video oder ein Computerspiel, dann sollte diese Person entscheiden dürfen, wer darauf zugreifen und Nutzen ziehen darf und zu welchen Bedinungen. Es gibt genügend kostenlose Spiele, Musik und Videofilme, also muss jetzt der arme <Insert Robinhood>> nicht darauf verzichten. Aber wenn er nur eine Film schauen will, an denen Hunderte Leute gearbeitet haben und dessen Filmstudio mehrere Hundert Millionen Dollar für die Produktion und fürs Marketingbudget vorgeschossen hat, dann dürfen sie diktieren, wer und zu welchem Preis sich den Film ansehen darf.
    Da kann nicht <Insert Robinhood> ankommen und seinen eigenen Preis festlegen, weil Menschen einfach zum großen Teil den Wert immaterieller Erzeugnisse unterschätzen und der enormen Arbeit fast keinen Wert zumessen.
    Spotify bietet für 10¤ im Monat einen Musikkatalog mit Millionen Songs an, für Studenten gar nur für 5¤, und trotzdem holen sich die Leute Phillipinenaccounts für 2,50¤ weil sie geizig sind. Künstler bei etsy investieren Dutzende Stunden Arbeit in Artworks und Kunden bieten Ihnen die Materialkosten + paar Euro Aufwandsentschädigung. Hochzeitsfotografen müssen sich bei mittelständischen Unternehmen ständig anhören, dass mein „Enkel sich auch mit Fotos auskennt“, wenn sie die Kostenvoranschläge bekommen.

  4. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: PerilOS 27.07.18 - 14:16

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PerilOS schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wenn du dich so toll informierst, brauchst du ja auch keine
    > Raubkopien
    > > ziehen.
    > > Tuste aber trotzdem. Von daher ist Straftat immer noch Straftat. Egal
    > wie
    > > du es dir schön redest oder schlicht die Rechtslage nicht akzeptierst.
    >
    > Weder gibt es Raubkopien, noch ist es eine STRAFtat.

    Das illegale vervielfältigen und beziehen von Urhebergeschützem Material ist eine Strafttat.
    Umgangssprachlich auch Raubkopie genannt. Dein "Glaube" ist nicht relevant für den Rechtsgegenstand.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.18 14:18 durch PerilOS.

  5. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: OmranShilunte 27.07.18 - 14:35

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Weder gibt es Raubkopien, noch ist es eine STRAFtat.


    spätestens die öffentliche verbreitung einer kopie mit werken dritter ist strafbar, weil es sich hierbei um eine unerlaubte verwertung handelt, sobald auch nur irgendwo ein euro umsatz damit gemacht wird.

  6. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: plutoniumsulfat 27.07.18 - 14:36

    Und die Verbreitung ist nicht strafbar, wenn damit nicht mal ein Cent Umsatz gemacht wurde?

  7. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: DeathMD 27.07.18 - 15:53

    Die Spiele hat er eigentlich nie verbreitet, nur in einschlägigen Foren die Cracks bereitgestellt. Ich glaube ihm wurde eher ein Video zum Verhängnis, welches er auf YouTube hochgeladen hatte. Er hat dort gezeigt, wie man eine bestimmte Version von Denuvo knackt.

    https://archive.org/details/youtube-Ka_PudOvWpI

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  8. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: Vaako 27.07.18 - 15:54

    gisu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Die Entwickler kriegen fixe Gehälter bei den ganzen grossen Firmen wie
    > EA/Ubisoft die haben nur ihren beschissenen unter bezahlten Job länger wenn
    > sich die Spiele besser verkaufen ob das positiv für sie ist am Ende ist
    > eine andere Geschichte, bei dem was man über solche Jobs so ließt
    > manchmal.
    > Entwicklerleben ist ein bisschen was anderes. Klar gibt es Stationen da
    > wird man nicht spontan reich, klar gibt es Zeiten da wächst einem alles
    > über den Kopf und klar du musst dich immer weiterbilden, es gibt kein
    > "Heute hab ich ausgelernt" . Wer da nur seine Schema F Schiene durchzieht,
    > bleibt halt ein unterbezahlter Codemonkey. Wer mehr macht der kommt auch
    > weiter, und es heißt nicht "Endstation Spielentwicklung" das ist für den
    > ein oder anderen auch nur eine Station von vielen.
    > Unterm Strich kannst du doch froh sein, das die alle so "unterbezahlt"
    > sind, will dein Geschrei nicht hören wenn ein Spiel für 300 Euro verkauft
    > wird.


    Es ist mittlerweile nicht mehr so das die jenigen die hart arbeiten am Ende auch mehr haben. Als Arbeiter biste heutzutage nur noch eine Nummer die eine Leistung erbringen soll. Gerade in grossen Betrieben wo ich jetzt mal AAA Gaming Publisher/Entwickler dazu nehme.

    Wenn du Erfolg haben willst musste dich selbstständig machen und das ist nunmal mit Risiken verbunden. Oder du musst Erbe sein und das Geld für dich arbeiten lassen. Und als Selbstständiger wirste wohl kaum sowas wie Denuvo für deine Indie Spiele leisten können. So oder so die die Geld haben kriegen immer mehr und wissen nicht mehr wohin damit und die anderen werden immer ärmer und das sind dann die die sich solche Spiele gecracked ziehen weil sie jeden euro dreimal umdrehen müssen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.18 15:56 durch Vaako.

  9. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: Achranon 27.07.18 - 16:05

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es Mensche die beabsichtigen Firmen durch vorenthalten von Einnahmen
    > zu schaden nicht geben würde, bräuchte man auch kein Kopierschutz bzw.
    > Anti-Tamper Software.

    So siehts aus, hätte ich nicht besser ausdrücken können.

    Wird aber bei diesen Leuten nichts nützen, wenn nicht der Kopierschutz als Grund herhalten muß wieso es kopiert werden darf, dann halt der hohe Preis, das Spiel ist schlecht, verbuggt etc.

    Typisch auch die Argumente man hätte es eh nicht gekauft und es sind ja nur "digitale" Daten. In dem Fall ist die Kopie doch eigentlich erst Recht unnötig, weil man braucht ja keine wenn man eh kein Interesse an dem Spiel hat.

  10. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: Achranon 27.07.18 - 16:11

    M_Q schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sigma014 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ihrseideinscheissverein schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Firmen die Raubkopierer angklagen gehören weg von Fenster.
    > > > Nicht jeder kann seinen Kindern das kaufen was sie benötigen, um in
    > der
    > > > Gesellschaft mithalten zu können.
    > >
    > >
    > > Ich komm morgen früh mal bei dir zu Hause vorbei und nehm mir dann das
    > > Butterbrot, welches du zum Frühstück essen wolltest mit. Ich kann es mir
    > > nämlich nicht leisten mir selbst eines zu schmieren. Wenn du mich dann
    > > wegen Diebstahl anzeigen willst, gehörst du meiner Meinung nach weg vom
    > > Fenster.
    >
    > Dieser Vergleich ist so schlecht, dass er nichtmal mehr hinken kann.

    Nein, er trifft den Nagel geradezu perfekt auf den Kopf :)

  11. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: DeathMD 27.07.18 - 16:14

    Ich verstehe dein Anliegen und das wird in Zukunft bestimmt vermehrt ein Problem, aber ist eigentlich eine andere Baustelle.

    Im Grunde ist es heute aber einfacher als je zuvor, günstig an Spiele ran zu kommen. Ich verweise mal auf Origin Access (mir ist es gerade kalt den Rücken runtergelaufen, weil ich EA empfehle :D), das kostet 25 ¤/Jahr und du hast Zugriff auf 120 Spiele. Ein Battlefield würde ich wohl nie mehr kaufen und mir einfach ein Jahr Origin Access holen.

    Humble Bundles sind auch eine günstige Art an Spiele zu kommen. Dort gibt es auch ein Monthly Bundle, welches jederzeit kündbar ist. Kostet zwar mehr, dafür sind die Spiele dann dauerhaft in deiner Bibliothek.

    Sales gibt es auch gefühlt jeden 2. Monat, dazu noch unzählige Keyshops. Das alles führte dazu, dass ich kaum noch Raubkopien ziehe, eigentlich nur noch, wenn ich mir wirklich nicht sicher bin, ob mir das Spiel gefällt oder ob es überhaupt auf meinem Laptop läuft.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  12. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: Z101 27.07.18 - 21:27

    Ea gibt schlicht keine Rechtfertigung für das Herunterladen von Raubkopien,ausser Gier.

    Was hier manche für Wort- und Denkkapriolen betreiben damit sie sich "im Recht" fühlen können wenn sie Schwarzkopien nutzen ist lustig.

    Wenn du ein Game haben willst dann kauf es, wenn du es, aus welchen Gründen auch immer ablehnst, dann kauf es halt nicht.

    Aber mit scheinheiligen "Argumente" von "bösen Firmen" oder zu "hohen Preisen" macht man sich nur... lächerlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.18 21:29 durch Z101.

  13. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: Vaako 28.07.18 - 10:47

    Z101 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ea gibt schlicht keine Rechtfertigung für das Herunterladen von
    > Raubkopien,ausser Gier.
    >
    > Was hier manche für Wort- und Denkkapriolen betreiben damit sie sich "im
    > Recht" fühlen können wenn sie Schwarzkopien nutzen ist lustig.
    >
    > Wenn du ein Game haben willst dann kauf es, wenn du es, aus welchen Gründen
    > auch immer ablehnst, dann kauf es halt nicht.
    >
    > Aber mit scheinheiligen "Argumente" von "bösen Firmen" oder zu "hohen
    > Preisen" macht man sich nur... lächerlich.


    Das ist deine Meinung. Ich sag nur so wie man in den Wald hinein ruft so schallt es heraus.

  14. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: divStar 28.07.18 - 13:47

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist natürlich beneidenswert, wenn man in einer Gesellschaft leben möchte wo
    > Diebstahl als heroischer Akt angesehen wird.

    Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht :P.

    Wenn also das Anfixxen mit Spielen (oder Filmen oder Musik oder ....) legal ist, man den Leuten für den Konsum dann aber Geld aus der Tasche zieht und sich der Konsum ggf. auch noch als Katze im Sack entpuppt... wo ist da der Unterschied zum Drogen-Dealer? Und mit Drogen dealen ist nach meinem letzten Kenntnisstand illegal - und trotzdem bekommen die Firmen nichts zu spüren (bzw. jetzt endlich mal wegen der Lootboxen-Geschichte). Das ist nicht fair.

    Also ja: ich finde es super wenn moderne Robin Hoods diese Unfairness ausgleichen.

  15. Re: Ein Robin Hood der Moderne

    Autor: divStar 28.07.18 - 13:50

    Sigma014 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich komm morgen früh mal bei dir zu Hause vorbei und nehm mir dann das
    > Butterbrot, welches du zum Frühstück essen wolltest mit.
    Sorry - aber: ganz dummer Vergleich.

    Wenn du hingegen eine identische Kopie des Butterbrots erstellen kannst, sodass das Original unbeschädigt auf dem gleichen Platz etc. liegen bleibt, dürftest du das mit meinem Butterbrot jeden Tag tun.

    > Ich kann es mir nämlich nicht leisten mir selbst eines zu schmieren. Wenn du mich dann
    > wegen Diebstahl anzeigen willst, gehörst du meiner Meinung nach weg vom
    > Fenster.
    Bei Diebstahl wird etwas entwendet, was der Geschädigte dann nicht mehr hat. Die Unterscheidung würde ich dir und allen, die so denken wie du, sehr ans Herz legen.

  16. Manche Rechteinhaber sind wirklich realitätsfremd

    Autor: Clari1986 29.07.18 - 00:09

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein dir gehört das Spiel nicht. Die Disk und die Box sind umsonst dazu,
    > damit die Daten ausgeliefert werden können. Du bist nicht Eigentümer des
    > spiels.
    >
    > Aber hey, du bestimmt ja wer wie viel für seine Produkte verlangen darf.
    > Und selbst mit Dauer Sales bist du natürlich erhaben und zeigst es denen so
    > richtig. Die haben ja genug.
    >
    > Ihr Wannabe Robin Hoods habt immer eine Rechtsauffassung und abstruse
    > Logik, die ist echt feierlich.

    Wer hier eine abstruse Logik aufwirft, das seid ihr Rechteinhaber.
    Ihr verkauft imaterielle Dinge, die praktisch ohne Aufwand und endlos oft kopiert werden können UND wollt dann mit DRM auch noch die Nutzbarkeit beim Kunden einschränken, der für diese Kopie gutes Geld gezahlt hat. Gleichzeitig wollt ihr diesem auch jegliche Rechte daran absprechen, obwohl er für eine Ware bezahlt hat! Das ist schon mehr als nur pervers! Wenn ich mir einen Tisch kaufe, dann gehört der mir schließlich auch! Auch wenn ich kein Anrecht auf Patente der Fertigung oder des Designs habe, gehört mir diese gekaufte Ware trotzdem sehrwohl! Aber in eurer Märchenwelt soll das plötzlich nicht mehr gelten, nur weil es eine andere Form von Dienstleistung ist? Das ist nicht nur lächerlich, das ist schon kriminell!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.18 00:12 durch Clari1986.

  17. Gier Definition weitergedacht

    Autor: Clari1986 29.07.18 - 00:10

    Z101 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ea gibt schlicht keine Rechtfertigung für das Herunterladen von
    > Raubkopien,ausser Gier.

    Das gleiche kann man Firmen unterstellen, die DRM Maßnahmen einsetzen, um den Kunden damit künstlich noch weiter einzuschränken. Nichts als maßlose Gier! Weswegen ich GAR NICHTS mehr kaufe, das DRM einsetzt!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.18 00:11 durch Clari1986.

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