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Die schöne heile Welt

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  1. Re: Nicht repräsentativ und kein "echter" Sysadmin !

    Autor: tunnelblick 28.07.18 - 07:32

    gersi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein "echter" Sysadmin (so wie ich es ausübe und den Job verstehe) schreibt
    > nix in C. Python o.ä.
    > Diese beiden Porträtierten sind für mich keine Sys-Admins
    > (FI-Systemintegration in der Regel) sondern eher Entwickler bzw.
    > Anwendungsadminhistratoren (FI-Anwenungsentwickler in der Regel, sprich :
    > Viel Progarmmieren aber nix Alltag mit Client/Server/Netzwerk)
    >
    > Der "echte" Sysdadmin betreut LINUX/Windows sowie Netzwerke und Mobile
    > Geräte (MDM).
    >
    > Dazu benötigt man aber maximal Scriptsprachenkenntnisse
    > (LINUX/Powershell)...viele OS Kenntnisse (Win, LINUX, IOS, Android), aber
    > niemals Python, C oder Java.
    >
    > Zumindest ich verstehe den Sysadmin als denjenigen, der Client, Server und
    > Netzwerk zusammenhält...aber nicht Anwendungen programmiertechnisch
    > bearbeitet.
    >
    > P.

    Steht doch im Text. Tobias ist nicht Sysadmin, der ist Systems engineer. Aber ja, der Text widerspricht sich da selbst.

  2. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: Niaxa 28.07.18 - 08:38

    Wenn man was kann, ist er das auch.

  3. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: Niaxa 28.07.18 - 08:41

    Gerade als Admin der was drauf hat, hat man beinahe unbegrenzte Möglichkeiten bei der Jobwahl. Budgetkürzungen gibt's überall Mal. Wo ist das Problem? Nicht alle Kürzungen machen einem das Leben schwer. Dann arbeitet man mit dem was man hat. Ändert nichts an der Tatsache, das der Job an und für sich geil ist.

  4. Re: Nicht repräsentativ und kein "echter" Sysadmin !

    Autor: bigteddy 28.07.18 - 10:56

    uschatko schrieb:
    > Da bin ich seit 20 Jahren ein sehr gut bezahlter Amateur. Nur ich möchte
    > Dich mal einen Tag in meinem Amateurumfeld erleben, dann reden wir weiter.

    Ich hoffe für dich, dass du nicht seit 20 Jahren Sysadmin bist. Eine Karriere wäre was anderes.

  5. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: bigteddy 28.07.18 - 10:59

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade als Admin der was drauf hat, hat man beinahe unbegrenzte
    > Möglichkeiten bei der Jobwahl.

    Ja, das ist richtig. Taxifahren, McDonalds, Dönerbude, DHL oder UPS. Jetzt mal die Kirche im Dorf lassen, Admins fühlen sich häufig als die Krönung der Schöpfung, sind aber auch eben nur das: Admins. Verwaltung.

    Und die meisten Admins "die was drauf haben", verkünsteln sich völlig unnötig in ihren Tätigkeiten und schaffen Umgebungen, die a) unnötig sind, b) hoffnungslos überkompliziert sind und c) völlig unwartbar sind. Und schuld daran sind immer die anderen.

    Und unterhaltsam wird's immer dann, wenn man von einem Admin erwartet, dass er gängige Regelungen oder Standards kennt. Undenkbar und die die Standards schreiben, haben eh keine Ahnung. Und die Lösung im eigenen Unternehmen muss auch special sein, weil nur so geht's.

    Bleib mir weg mit Admins "die was drauf haben".

  6. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: Niaxa 28.07.18 - 12:52

    Das du nur Pfuscher kennst sagt nichts über den Job an sich aus. Wir arbeiten Vorschläge an Kunden anhand der Best Practice Leitfäden der Hersteller aus, oft auch in Zusammenarbeit mit den Herstellern. Anschließend wird das Vorgeschlagene mit dem Kunden bewertet. Hierbei sieht man dann, was so umsetzbar ist und wo man diesen Ansatz brechen muss. Letzten Endes sagt dann der Kunde was er möchte und der Admin setzt es um. Anschließend ist man wirklich oft an Sätze gebunden wie "Das ist die Lösung für die sich ihre Firmenleitung entschieden hat, die hat die und die Begrenzung, anders geht es nicht". Das ist dann sicher nicht die Schuld des Admins.

    Die Methoden die du nennst gibt es in den meisten Firmen nicht, da der Admin alleine gar keine Entscheidung treffen darf. Er schlägt seinen Weg vor, welcher dann bewertet wird und entweder angenommen oder abgelehnt wird.

    Wer natürlich noch wie im Mittelalter arbeitet, der braucht sich über Fehlentscheidungen und Missmanagement nicht wundern.

    Ich konnte mich mit meinen Kenntnissen übrigens mit 20 Bewerbungen zwischen 7 Jobs entscheiden. Will da nicht angeben, wenn man sich aber auf das richtige spezialisiert, dann klappt es auch mit der Arbeitgeberwahl.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.07.18 12:56 durch Niaxa.

  7. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: bigteddy 28.07.18 - 17:50

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das du nur Pfuscher kennst sagt nichts über den Job an sich aus. Wir
    > arbeiten Vorschläge an Kunden anhand der Best Practice Leitfäden der
    > Hersteller aus, oft auch in Zusammenarbeit mit den Herstellern.

    Aha. Der legendäre "Best Practice Leitfaden". Wenn dann auch noch Entscheidungen mit "Industriestandards" begründet werden, weiß ich in Audits, dass ich in Wonderland angekommen bin.

    Schön wäre es, wenn Lösungen anhand von geltenden Regularien und Normen ausgearbeitet würden.

    > Anschließend wird das Vorgeschlagene mit dem Kunden bewertet. Hierbei sieht
    > man dann, was so umsetzbar ist und wo man diesen Ansatz brechen muss.

    Sprich: Wieviel Marge bleibt beim Systemhaus hängen und wo enden die Fähigkeiten der Systemhaustechies. Die Helden aus dem Systemhaus, die schätze ich am meisten. Die Allround-Spezialisten.

    > Letzten Endes sagt dann der Kunde was er möchte und der Admin setzt es um.

    Schau, das ist jetzt schon mal ein massives Misverständnis. Ein "Admin" erledigt administrative Tätigkeiten, er verwaltet Systeme. Das, was du beschreibst, sind Projekttechies oder Systemengineers, je nachdem, wem man wieviel Geld für die Ressourcen gibt. Jetzt könnte ich dir noch erklären, warum der Unterschied wichtig ist, gerade in 4-Augen-Umgebungen. Aber nachdem die meisten "Admins" ja nicht mal wissen, dass sie in regulierten Branchen arbeiten und was das bedeutet, spare ich mir das.

    > Anschließend ist man wirklich oft an Sätze gebunden wie "Das ist die Lösung
    > für die sich ihre Firmenleitung entschieden hat, die hat die und die
    > Begrenzung, anders geht es nicht". Das ist dann sicher nicht die Schuld des
    > Admins.

    Genau. Und es ist auch noch NIE vorgekommen, dass die Lösung auf die Fähigkeiten des Systemhaus zugeschnitzt war und nicht auf die Anforderungen des Kunden. NIE.

    > Die Methoden die du nennst gibt es in den meisten Firmen nicht, da der
    > Admin alleine gar keine Entscheidung treffen darf.

    Du würdest dich wundern, wie oft irgendwelche Techies einsame Entscheidungen treffen und dann so tun, als ob das "approved" wäre.

    > Ich konnte mich mit meinen Kenntnissen übrigens mit 20 Bewerbungen zwischen
    > 7 Jobs entscheiden. Will da nicht angeben, wenn man sich aber auf das
    > richtige spezialisiert, dann klappt es auch mit der Arbeitgeberwahl.

    Herzlichen Glückwunsch. Vielleicht begegnen wir uns mal. Ich bin der Auditor, dem du dann vorlügst, was du angeblich im Projekt alles getan und gemacht hast und wo du nur gerade die Doku und die Nachweise nicht findest, diese mir aber dann sicherlich in Kürze ohne Probleme zukommen lassen kannst.

  8. Re: Nicht repräsentativ und kein "echter" Sysadmin !

    Autor: tomate.salat.inc 28.07.18 - 18:18

    bigteddy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe für dich, dass du nicht seit 20 Jahren Sysadmin bist. Eine
    > Karriere wäre was anderes.

    Warum? Weil kein Manager oder Teamlead? Das was du als Karriere definierst gilt auch nur für dich. Es gibt Leute, die wollen sowas nicht. Ich z.B. würde mir lieber die Kugel geben als Manager zu sein. Und ich bin mir sicher, dass meine Work-Life-Balance sehr viel besser ist als deine. Ich bin "nur" ein Software Entwickler und habe auch vor das so bis zur Rente zu bleiben - vllt irgendwann mal mit Senior titel (wobei, sein wir ehrlich: den Titel definiert jeder für sich selber und bedeutet somit eigentlich nichts). Ich verdiene gut genug um ordentlich zu Leben und irgedwann mal Kinder zu haben - mit denen ich auch mehr Zeit verbringen kann als "Gute Nacht sagen". Und meine Freizeit ist auch keine halbe Arbeitszeit.

    Meine Karriere schaut so aus: Ich arbeite um zu Leben. Und dabei habe ich den Luxus einen Job zu haben der mir Spaß macht + mein Hobby ist. Mein Wissen über Programmiertechniken auszubauen - das ist meine Karriere.

  9. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: Niaxa 28.07.18 - 18:29

    Du bist gefrustet von 2-3 Projektlein du du bisher vom hörensagen kennst? Nicht mein Problem. Deine Unterstellungen haben allesamt keinen Halt.

    Als Admin kannst vieles bezeichnen. Einen 1st Lvl auch. Fähige Admins können mehr als nur Fehler beheben. Da du keine kennst, wundert mich auch deine völlig verschobene Weltanschauung nicht. Ich erkläre dir auch den Job nicht. Für dich ist das wie ich sehe eh keine Option.

    Meinen Text scheinst du nicht verstanden zu haben, denn ich habe deine Forderung "Betriebsnahe Systemumgebung" beschrieben. Best Practice ist nur der erste Ansatz. Nach diesem wird jeder geschult. Die Feinheiten ergeben sich dann in der Umsetzung. Aber davon musst du keine Ahnung haben. Dafür gibt's dann Leute wie mich, die es dir gerne erklären. Ohne Vorurteile und ohne haltlose Unterstellungen.

    Wenn ihr so ein verkorstes Entscheidungskonzept habt, das "irgendwelche Techies" hier Dinge umsetzen können und das auch noch unter erlogenen Genehmigungen, ohne am nächsten Tag auf der Straße zu sitzen, dann tut mir deine Klitsche leid. Mehr kann sie dann auch nicht sein.

    Muss ich deinen abschließenden Quark kommentieren? OK ich mache es Mal... Ich schätze nämlich, das ich bereits mehr technische Dokumentationen und Betriebshandbücher geschrieben habe, als du in deinem Leben je Bücher lesen wirst. Leute mit so einer Sicht brauch ich gar nicht anzulügen, mit denen darf sich dann der Servicemanager rumschlagen. Wie bleibt dann ihm überlassen. Bei solchen kann man nichts falsch machen.

  10. Re: Nicht repräsentativ und kein "echter" Sysadmin !

    Autor: bigteddy 28.07.18 - 18:41

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bigteddy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hoffe für dich, dass du nicht seit 20 Jahren Sysadmin bist. Eine
    > > Karriere wäre was anderes.
    >
    > Warum? Weil kein Manager oder Teamlead?

    Prinzipiell. Nachdem es in Deutschland bzw. eigentlich im gesamtem Kontinentaleuropäischen Raum nicht vorgesehen ist, eine fachliche Weiterentwicklung karrieretechnisch zu belohnen, bleibt oft nichts anderes.

    > Das was du als Karriere definierst gilt auch nur für dich.

    Wenn du meinst. Meine Definition von Karriere ist, dass sowohl Erfahrung als auch Skill entsprechend in der Hierarchie finanziell und vertraglich honoriert werden. Das ist das mit dem "Senior" worauf du weiter unten anspielst. In "echten" Firmen bedeutet das Senior durchaus etwas.

    > Es gibt Leute, die wollen sowas nicht. Ich z.B. würde mir lieber die Kugel geben als
    > Manager zu sein.

    Nachdem auch das Wort "Manager" meist völlig leer ist, lasse ich das unkommentiert.

    > Und ich bin mir sicher, dass meine Work-Life-Balance sehr viel besser ist als deine.

    Spannende Theorie. :)

    > Ich bin "nur" ein Software Entwickler und habe auch vor das so bis zur Rente zu
    > bleiben - vllt irgendwann mal mit Senior titel (wobei, sein wir ehrlich:
    > den Titel definiert jeder für sich selber und bedeutet somit eigentlich
    > nichts). Ich verdiene gut genug um ordentlich zu Leben und irgedwann mal
    > Kinder zu haben - mit denen ich auch mehr Zeit verbringen kann als "Gute
    > Nacht sagen". Und meine Freizeit ist auch keine halbe Arbeitszeit.

    Meine Erfahrung ist, dass so ab 40 die Bereitschaft bei Softwareentwicklern, sich auf Themen einzustellen sinkt und die Bereitschaft, alternative Technologien und Methoden anzuwenden zurückgeht. Vielleicht ist das bei dir völlig anders und du bist hier der Stern am Himmel. Es ist auch nichts negatives, wenn man irgendwann von irgendwas genug hat. Viele, die es bis dahin völlig ausgeschlossen zu haben, administrative Aufgaben (also Teamlead, Organisation u. ä., nicht Sysadmin) wahrzunehmen, flüchten sich dann recht zügig in "Sachbearbeiterrollen", einfach um auch dem Erfolgsdruck, den Softwareentwickler meist haben, zu entgehen.

    Und - das muss auch gesagt werden, obwohl das viele natürlich auch nicht hören wollen - gerade in der Softwareentwicklung gibt es auch genügend Konkurrenzdruck von jungen Entwicklern, die wenige oder keine Verpflichtungen haben und glauben, dass sie einen geilen Job bekommen, wenn sie Mate und Schnittchen jeden Tag frei in der Küche stehen und deswegen für kleines Geld arbeiten.

    > Meine Karriere schaut so aus: Ich arbeite um zu Leben. Und dabei habe ich
    > den Luxus einen Job zu haben der mir Spaß macht + mein Hobby ist. Mein
    > Wissen über Programmiertechniken auszubauen - das ist meine Karriere.

    Das ist m. E. ein Trugschluss: das ist nicht deine Karriere, das ist deine persönliche Entwicklung. Dass dein Teamlead oder wer auch immer diese Haltung bei dir aufrecht erhält - das ist die Karriere deines Teamleads. Wenn du weiter brav funktionierst, dich ins Team einordnest und nicht mehr Geld willst hat dein Vorgesetzter einen tollen Job gemacht - ohne groß was zu investieren.

  11. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: bigteddy 28.07.18 - 18:55

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bist gefrustet von 2-3 Projektlein du du bisher vom hörensagen kennst?
    > Nicht mein Problem. Deine Unterstellungen haben allesamt keinen Halt.

    Ein paar mehr Projekte sind es schon, keine Sorge.

    > Als Admin kannst vieles bezeichnen. Einen 1st Lvl auch. Fähige Admins
    > können mehr als nur Fehler beheben. Da du keine kennst, wundert mich auch
    > deine völlig verschobene Weltanschauung nicht. Ich erkläre dir auch den Job
    > nicht. Für dich ist das wie ich sehe eh keine Option.

    Schau, wenn du schon die grundlegenden Begrifflichkeiten durcheinander wirfst, sagt mir das, dass so Dinge wie eine ISO20k, ITIL und Regulation bisher nie in Reichweite waren. Und wenn man dann noch sowas wie ISO27k, PCI DSS oder eine KritisV in den Ring wirft, dann kann zweiteres ohne ersteres nicht funktionieren.

    > Meinen Text scheinst du nicht verstanden zu haben, denn ich habe deine
    > Forderung "Betriebsnahe Systemumgebung" beschrieben. Best Practice ist nur
    > der erste Ansatz. Nach diesem wird jeder geschult. Die Feinheiten ergeben
    > sich dann in der Umsetzung. Aber davon musst du keine Ahnung haben. Dafür
    > gibt's dann Leute wie mich, die es dir gerne erklären. Ohne Vorurteile und
    > ohne haltlose Unterstellungen.

    Whatever works for you, pal. Gib doch mal ein Beispiel für eines deiner "best practices", das muss ja recht einfach für dich sein. Schön ist auch ein Satz wie "Die Feinheiten ergeben sich dann in der Umsetzung." - das ist die Planungstiefe, wie ich sie aus Systemhäusern gewohnt bin. Einfach mal im laufenden Betrieb fixen.

    > Wenn ihr so ein verkorstes Entscheidungskonzept habt, das "irgendwelche
    > Techies" hier Dinge umsetzen können und das auch noch unter erlogenen
    > Genehmigungen, ohne am nächsten Tag auf der Straße zu sitzen, dann tut mir
    > deine Klitsche leid. Mehr kann sie dann auch nicht sein.

    Top Tipp: Verwende in Zukunft "Autorisierungskonzept" anstatt "Entscheidungskonzept", dann hast du schon mal den richtigen Begriff am Start. Und nächste Woche dann der Unterschied zwischen Autorisierung und Entscheidung, ja?

    > Muss ich deinen abschließenden Quark kommentieren? OK ich mache es Mal...
    > Ich schätze nämlich, das ich bereits mehr technische Dokumentationen und
    > Betriebshandbücher geschrieben habe, als du in deinem Leben je Bücher lesen
    > wirst. Leute mit so einer Sicht brauch ich gar nicht anzulügen, mit denen
    > darf sich dann der Servicemanager rumschlagen. Wie bleibt dann ihm
    > überlassen. Bei solchen kann man nichts falsch machen.

    Du würdest dich wundern, wie oft der Servicemanager dann auf den Techie zeigt und sagt: "Besser geht's halt nicht." - dann steht ein weiteres Finding im Auditbericht, der GF des Systemhauses versucht sich irgendwie rauszureden und alle sind traurig. Aber richtig, mit dem Techie spricht keiner, das hätte dann auch nicht wirklich Sinn, denn die Grenzen sind ja bekannt und ausgelotet.

    Du würdest dich auch wundern, wieviele Techies dort draussen glauben, nur weil sie in ein Word-File 20 Screenshots der Klickorgie der Installation gepastet haben, haben sie eine "technische Dokumentation" geschrieben. Und wieviele tatsächlich glauben, dass irgendwelche Wölkchen mit Pfeilen ein Netzwerkdiagramm darstellen.

  12. Re: Nicht repräsentativ und kein "echter" Sysadmin !

    Autor: tomate.salat.inc 28.07.18 - 19:08

    bigteddy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzipiell. Nachdem es in Deutschland bzw. eigentlich im gesamtem
    > Kontinentaleuropäischen Raum nicht vorgesehen ist, eine fachliche
    > Weiterentwicklung karrieretechnisch zu belohnen, bleibt oft nichts
    > anderes.
    Dann bleibt einem noch immer der Arbeitgeberwechsel.

    > In "echten" Firmen bedeutet das Senior durchaus etwas.
    Wie ich gesagt habe: Jede Firma definiert das für sich selber. Ich hab Lebensläufe von Kandidaten gesehen die direkt nach dem Studium Senior waren und auch welche, die tatsächlich Erfahrung vorweisen konnten. Letztendlich aber ist Senior nicht definiert - bzw. eine Firmensache.


    > Und - das muss auch gesagt werden, obwohl das viele natürlich auch nicht
    > hören wollen - gerade in der Softwareentwicklung gibt es auch genügend
    > Konkurrenzdruck von jungen Entwicklern, die wenige oder keine
    > Verpflichtungen haben und glauben, dass sie einen geilen Job bekommen, wenn
    > sie Mate und Schnittchen jeden Tag frei in der Küche stehen und deswegen
    > für kleines Geld arbeiten.
    Gerade in der Softwareentwicklung? Ist die Aussage dein ernst :D? Sorry, aber gerade hier werden die Leute händeringend gesucht. Wir haben Teams wo kein einziger deutsch sprechen kann. Um fähige Leute zu bekommen musst du international rekrutieren.

    Und zum Thema kleines Geld: als Softwareentwickler bewirbst du nicht - du wirst von einem Headhunter vorgestellt, welcher dich vorbereitet und ein mit dir abgesprochenes Gehalt vereinbart. Und da die Provision vom Headhunter sich an meinem Gehalt orientiert, wird dieser versuchen da etwas möglichst hohes zu bekommen.

    > Das ist m. E. ein Trugschluss: das ist nicht deine Karriere, das ist deine
    > persönliche Entwicklung.
    Nenne es wie du es willst. Ist mir egal ;-) - ich weiß was ich will und ich will sicher nicht Leben um zu arbeiten. Ich will keine 60h+ Woche und ich will nicht in unzähligen Meetings versauern. Ich sehe es doch in unseren Slack-Channels: während ich mein Wochenende daheim Eier-schaukelnd auf der Couch verbringen kann geht es da permanent um "was läuft und was nicht". Ab einer bestimmten Stufe schaltest du nicht mehr. Ich kenns auch von meinem Vater, selbst im Urlaub war er erreichbar und hat mit Kunden telefoniert. Dafür ist mir meine Freizeit einfach viel zu wichtig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.07.18 19:09 durch tomate.salat.inc.

  13. Re: Nicht repräsentativ und kein "echter" Sysadmin !

    Autor: bigteddy 28.07.18 - 19:29

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und - das muss auch gesagt werden, obwohl das viele natürlich auch nicht
    > > hören wollen - gerade in der Softwareentwicklung gibt es auch genügend
    > > Konkurrenzdruck von jungen Entwicklern, die wenige oder keine
    > > Verpflichtungen haben und glauben, dass sie einen geilen Job bekommen,
    > > wenn sie Mate und Schnittchen jeden Tag frei in der Küche stehen und deswegen
    > > für kleines Geld arbeiten.
    > Gerade in der Softwareentwicklung? Ist die Aussage dein ernst :D? Sorry,
    > aber gerade hier werden die Leute händeringend gesucht. Wir haben Teams wo
    > kein einziger deutsch sprechen kann. Um fähige Leute zu bekommen musst du
    > international rekrutieren.

    Richtig. Hier werden händeringend Leute gesucht. Aber eben gerade nicht zu jedem Preis. Das ist ja der Punkt, warum händeringend Leute gesucht werden. Und überleg mal, warum du Teams hast, wo kein einziger Deutsch spricht. Solche Teams kenn ich auch. Ich krieg in Indien ohne Probleme Softwareentwickler für 20k¤/a angestellt. Und für 35k¤/a krieg ich die auch nach Deutschland. Gleiches gilt für Chinesen. In Russland ist es teurer, alles in Europa bewegt sich in Richtung deutsches Gehaltsniveau.

    Der "Fachkräftemangel" ist kein Mangel an Fachkräften sondern ein Mangel an Fachkräften, die ins Budget passen. Das sollte man in Zukunft vielleicht mal mit dazu schreiben. Ich bin in ITSEC unterwegs und der Wahnsinn, den ich dort erlebe (Gehaltsvorstellungen und Budgets) ist mindestens genauso irre. Wenn ich dann zu nem Pentester im Bewerbungsgespräch sage, dass er keine 120k¤/a bekomment wird, eigentlich nicht mal die Hälfte und ich ihm viel Glück wünsche, eine Stelle zu finden, schauen die auch immer ganz erstaunt. Und ja, solche Positionen gibt es, gerade bei ITSEC, auch da kenne ich Pentester, die 200k¤/a+ verdienen. Die sind aber extremst spezialisiert unterwegs und haben echtes Inselwissen. Und die wissen auch: Wenn die Technik, die sie kennen obsolet wird, ist Essig mit den Kohlen. Der Wald- und Wiesen-Pentester spielt auf einem völlig anderen Gehaltslevel, frag mal den guten Herrn Schreiber von der SySS, wenn er von seinen "Pentest-Affen" spricht.

    > Und zum Thema kleines Geld: als Softwareentwickler bewirbst du nicht - du
    > wirst von einem Headhunter vorgestellt, welcher dich vorbereitet und ein
    > mit dir abgesprochenes Gehalt vereinbart. Und da die Provision vom
    > Headhunter sich an meinem Gehalt orientiert, wird dieser versuchen da etwas
    > möglichst hohes zu bekommen.

    Das ist Unfug. Die Vorstellung der "Provision nach Gehalt" ist die romantische Lüge, die Headhunter zum socializen dem Kandidaten erzählen. Der Headhunter muss sich ja sozial auf deine Seite stellen. Es ist schon lange Usus, dass Headhunter für Besetzung von Linienjobs pauschal bezahlt werden. Headhunter sind nichts anderes als eine bequeme Form des Recruiting, meist ohnehin nur dann eingesetzt, wenn die Firma organisatorisch schon nicht so Bombe aufgestellt ist. Bitte nicht alles glauben, was der Headhunter so erzählt. :)

    > Nenne es wie du es willst. Ist mir egal ;-) - ich weiß was ich will und ich
    > will sicher nicht Leben um zu arbeiten. Ich will keine 60h+ Woche und ich
    > will nicht in unzähligen Meetings versauern. Ich sehe es doch in unseren
    > Slack-Channels: während ich mein Wochenende daheim Eier-schaukelnd auf der
    > Couch verbringen kann geht es da permanent um "was läuft und was nicht".

    Völlig berechtigter Anspruch. Nur: Was hat das mit der auszufüllenden Rolle zu tun? Job ist Job und Schnaps ist Schnaps. Ich habe keine 60h Woche, warum auch. Ich nehme mir auch die Freiheit heraus, ein Meeting zu verlassen, wenn es für mich nicht sinnvoll ist. Warum auch nicht. Ich bleib auch nicht in irgendwelchen Calls, wenn in dem Call nichts mehr kommt, was mich betrifft. Weißt, das ist schon auch eine Frage davon, in welches Becken man springt und wie sehr man sich manipulieren lässt. Regeln muss man schon auch gestalten. Und wenn mich wer zu einem Meeting einlädt, mir aber nicht sagen kann, warum er mich einlädt, der bekommt halt die Absage via "optionale Teilnahme".

    > Ab einer bestimmten Stufe schaltest du nicht mehr. Ich kenns auch von
    > meinem Vater, selbst im Urlaub war er erreichbar und hat mit Kunden
    > telefoniert. Dafür ist mir meine Freizeit einfach viel zu wichtig.

    Gut, das mach ich auch ab und an, einfach weil es für mich entspannter ist, im Urlaub zu telefonieren als nach dem Urlaub einen Trümmerhaufen vorzufinden. Geplant. Nie ungeplant. Da kommt dann die Abwesenheitsnotiz. Wenn vor dem Urlaub alle CMA-Dokumente am Start sind, ist das ja auch alles kein Problem.

  14. Re: Nicht repräsentativ und kein "echter" Sysadmin !

    Autor: tomate.salat.inc 28.07.18 - 19:50

    bigteddy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig. Hier werden händeringend Leute gesucht. Aber eben gerade nicht zu
    > jedem Preis. Das ist ja der Punkt, warum händeringend Leute gesucht werden.
    > Und überleg mal, warum du Teams hast, wo kein einziger Deutsch spricht.
    > Solche Teams kenn ich auch. Ich krieg in Indien ohne Probleme
    > Softwareentwickler für 20k¤/a angestellt. Und für 35k¤/a krieg ich die auch
    > nach Deutschland. Gleiches gilt für Chinesen. In Russland ist es teurer,
    > alles in Europa bewegt sich in Richtung deutsches Gehaltsniveau.
    Deswegen haben wir auch Russen, Engländer, Spanier, Italiener, ... in unserm Betrieb. Sogar auch Deutsche!


    > Das ist Unfug.
    Das ist Unfug. Dummerweise hat mein bester Kumpel bis vor kurzem noch als Headhunter gearbeitet. Meine Erfahrungen mit Headhunter war bisher auch so, dass die mehr Gehalt rausgehandelt hatten als ich es persönlich gemacht hätte. Irgendwie verlierst du hier gerade an in mehreren Themen sehr stark an Glaubwürdigkeit...

    > Völlig berechtigter Anspruch. Nur: Was hat das mit der auszufüllenden Rolle
    > zu tun? Job ist Job und Schnaps ist Schnaps. Ich habe keine 60h Woche,
    > warum auch. Ich nehme mir auch die Freiheit heraus, ein Meeting zu
    > verlassen, wenn es für mich nicht sinnvoll ist. Warum auch nicht. Ich bleib
    > auch nicht in irgendwelchen Calls, wenn in dem Call nichts mehr kommt, was
    > mich betrifft. Weißt, das ist schon auch eine Frage davon, in welches
    > Becken man springt und wie sehr man sich manipulieren lässt. Regeln muss
    > man schon auch gestalten. Und wenn mich wer zu einem Meeting einlädt, mir
    > aber nicht sagen kann, warum er mich einlädt, der bekommt halt die Absage
    > via "optionale Teilnahme".
    Und? Tu ich auch. Tun ziemlich viele so.

    > Gut, das mach ich auch ab und an, einfach weil es für mich entspannter ist,
    > im Urlaub zu telefonieren als nach dem Urlaub einen Trümmerhaufen
    > vorzufinden. Geplant. Nie ungeplant. Da kommt dann die Abwesenheitsnotiz.
    > Wenn vor dem Urlaub alle CMA-Dokumente am Start sind, ist das ja auch alles
    > kein Problem.
    Ja - das haben dir deine Chefs schön eingetrichtert :-).

  15. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: Niaxa 28.07.18 - 20:00

    Ich wüsste gerne was ISO Zertifizierungen und ITIL damit zu tun haben, das du allen Admins dieser Welt (wir nennen es der Einfachkeit halber für dich Mal Consultant, um von deinem Admin Hass runter zu kommen) Unfähigkeit vorwirft.

    Der Rest deines Beitrages zeigt mir einfach weiterhin, das du hier und da scheis Erfahrungen mit einem schlechten Zwergensystemhaus gemacht hast. Kein Grund dein Gerede ernst zu nehmen.

    Für was benötigst du ein Best Practice Konzept? Hinsetzen (vorab Sitzposition auf Deckel mit Loch prüfen) feste drücken, warten bis fertig, abwischen, runterspülen, Klobürste (optional), nachspülen, Deckel runter (optional), Hände waschen, abtrocknen, Licht aus falls an geschaltet, Tür zu (optional). Erweiterte wünsche und Parameter vorab nicht berücksichtigt... Ich denke nicht, das du wirklich Ahnung hast wovon man bei Best Practice Ansätzen spricht.

    Nennen wir das Pferd beim Namen... Du reduziert Admin auf rein administratorische Tätigkeit. Also auf die rein lebenserhaltende Tätigkeit. Selbst da muss ich sagen das du Unrecht hast und es gibt einen Berg voll dieser Leute die fähig sind.

    Klar gibt es die Leute die du beschreibst. Klar gibt es schlicht beschissen dokumentierte Umgebungen. Ja ja und noch Mal ja. Aber du stellst es so hin als sei das die Regel. Und das ist Bullshit. Unsere Dokus wurden bisher direkt vom Kunde geprüft und bevor da nicht alles penibel aufgeführt ist, gibt es keine Annahme und auch keinen Projektabschluss. Das mag sich bei Projekten unter der ein oder anderen Millionengrenze unterscheiden. Aber selbst da ist nicht alles scheise, wenn auch nicht alles Gold ist was glänzt.

    Unsere Servicemanager zeigen auf niemanden. Sie nehmen die Themen mit, besprechen mit fähigen Leuten verschiedene Lösungsansätze und verteilen Aufgaben an die richtigen Stellen. Fingerpointing hat noch niemandem geholfen.

    Wie gesagt ist es auch nicht böse gemeint, ich kenne auch solche Fälle die du beschreibst. Sind aber nicht die Regel. Und gute Systemhäuser, Admins , Consultants, Berater, oder wie du auch alles nennen willst, wissen solche Umstände aufzuschlüsseln und zu lösen .

    Übrigens lernen alle erst in der Umsetzung, wozu auch Testphasen gehören. Zu diesem Zeitpunkt ist die Anpassung der Projektplanung an die Kundenbedürfnisse bereits geschehen. Wirf nicht einfach Aussagen durcheinander, wenn du dir anders nicht mehr zu helfen weißt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.07.18 20:16 durch Niaxa.

  16. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: tunnelblick 28.07.18 - 20:51

    Die Art und Weise, wie hier diskutiert wird, ist beschämend.

  17. Re: Nicht repräsentativ und kein "echter" Sysadmin !

    Autor: bigteddy 29.07.18 - 23:26

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist Unfug. Dummerweise hat mein bester Kumpel bis vor kurzem noch als
    > Headhunter gearbeitet. Meine Erfahrungen mit Headhunter war bisher auch so,
    > dass die mehr Gehalt rausgehandelt hatten als ich es persönlich gemacht
    > hätte. Irgendwie verlierst du hier gerade an in mehreren Themen sehr stark
    > an Glaubwürdigkeit...

    Okay. Wenn's dein Kumpel sagt, dann ist das natürlich was ganz anderes.

    > > Gut, das mach ich auch ab und an, einfach weil es für mich entspannter
    > > ist, im Urlaub zu telefonieren als nach dem Urlaub einen Trümmerhaufen
    > > vorzufinden. Geplant. Nie ungeplant. Da kommt dann die
    > > Abwesenheitsnotiz.
    > > Wenn vor dem Urlaub alle CMA-Dokumente am Start sind, ist das ja auch
    > > alles kein Problem.
    > Ja - das haben dir deine Chefs schön eingetrichtert :-).

    Wie albern. Woher willst du wissen, in welcher Position ich bin?

  18. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: bigteddy 29.07.18 - 23:50

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wüsste gerne was ISO Zertifizierungen und ITIL damit zu tun haben, das
    > du allen Admins dieser Welt (wir nennen es der Einfachkeit halber für dich
    > Mal Consultant, um von deinem Admin Hass runter zu kommen) Unfähigkeit
    > vorwirft.

    Consultant und Admin sind zwei verschiedene Jobs. Aber sowas von völlig.

    > Der Rest deines Beitrages zeigt mir einfach weiterhin, das du hier und da
    > scheis Erfahrungen mit einem schlechten Zwergensystemhaus gemacht hast.
    > Kein Grund dein Gerede ernst zu nehmen.

    Jetzt bin ich aber gespannt. Welche Größe ist denn für dich ernst zu nehmen? Ich hab alles im Angebot, von der Cancom über Tata zu Deloitte und den anderen Big Four.

    > Für was benötigst du ein Best Practice Konzept? Hinsetzen (vorab
    > Sitzposition auf Deckel mit Loch prüfen) feste drücken, warten bis fertig,
    > abwischen, runterspülen, Klobürste (optional), nachspülen, Deckel runter
    > (optional), Hände waschen, abtrocknen, Licht aus falls an geschaltet, Tür
    > zu (optional). Erweiterte wünsche und Parameter vorab nicht
    > berücksichtigt... Ich denke nicht, das du wirklich Ahnung hast wovon man
    > bei Best Practice Ansätzen spricht.

    Dann forsch voran und gib doch mal ein gutes Beispiel, was deiner Meinung nach "Best Practice" bedeutet. Und an welcher Stelle man es im Planungszyklus einer Lösung verortet. Vorwärts. Aus profanem Geschreibsel kam da bisher noch nichts substantielles. Verorte doch einfach mal "Best Practice" gegen "Architektur", hm?

    Du bist dir auch bewusst, dass das, was du gerade beschrieben hast, eine Tätigkeitsbeschreibung und kein "Best Practice" ist, ja? (Hint: Kapazitäten (und das sind nicht nur GB/TB/PB) und so...)

    > Nennen wir das Pferd beim Namen... Du reduziert Admin auf rein
    > administratorische Tätigkeit. Also auf die rein lebenserhaltende Tätigkeit.
    > Selbst da muss ich sagen das du Unrecht hast und es gibt einen Berg voll
    > dieser Leute die fähig sind.

    Der Sysadmin ist eine Linienrolle der Administration. Deswegen heißt er auch "Sysadmin". You know. Wenn du aus ihm den hackenden Helden des Alltags machen möchtest, bitte. In der echten Welt werden die Rollen eben getrennt (aus vielen vielen Gründen).

    > Klar gibt es die Leute die du beschreibst. Klar gibt es schlicht beschissen
    > dokumentierte Umgebungen. Ja ja und noch Mal ja. Aber du stellst es so hin
    > als sei das die Regel. Und das ist Bullshit. Unsere Dokus wurden bisher
    > direkt vom Kunde geprüft und bevor da nicht alles penibel aufgeführt ist,
    > gibt es keine Annahme und auch keinen Projektabschluss. Das mag sich bei
    > Projekten unter der ein oder anderen Millionengrenze unterscheiden. Aber
    > selbst da ist nicht alles scheise, wenn auch nicht alles Gold ist was
    > glänzt.

    Oh mei, wenn jetzt noch das Lasten- und das Pflichtenheft im Wasserfall genannt wird, dann ist mir klar, wovon du sprichst. Und schön das Abnahmegespräch führen.

    Ja, ich stelle es so hin, als ob das die Regel ist, denn ich sehe es tagtäglich. Ich prüfe IT-Umgebungen. Funktional und Nicht-funktional. Die meisten Dokus sind reine Alibi-Dokus, die weder inhaltlich noch im Umfang dem Betrieb angemessen sind. Bzw. eigentlich sollte ich schreiben: Die meisten Dokus sind schlicht nicht vorhanden.

    Und magst du mir noch ausführen, wie der Kunde inhaltlich die Dokus prüfen soll? Also die funktionalen Ausführungen? Oder heißt "Prüfung" für dich, dass er prüft ob die Dokus da sind?

    Nimm's mir nicht krumm, aber dein Ausführungen lesen sich wie das Selbstverständnis eines "Consultants" eines "mittelschweren" Systemhauses so mit 150 bis 200 Mann, der mit dem "IT-Leiter" des durchschnittlichen Mittelständlers verhandelt, ob man gleich mal 16G-FC nehmen soll, damit man "zukunftssicher" ist.

    > Unsere Servicemanager zeigen auf niemanden. Sie nehmen die Themen mit,
    > besprechen mit fähigen Leuten verschiedene Lösungsansätze und verteilen
    > Aufgaben an die richtigen Stellen. Fingerpointing hat noch niemandem
    > geholfen.

    Schon mal geprüft worden? Im echten Leben? Echte Arbeit? Ein richtiges Audit durchlaufen? Fühlt sich jetzt nicht so an.

    > Übrigens lernen alle erst in der Umsetzung, wozu auch Testphasen gehören.
    > Zu diesem Zeitpunkt ist die Anpassung der Projektplanung an die
    > Kundenbedürfnisse bereits geschehen.

    Wenn du das oben wirklich glaubst, dann ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Wenn während der Umsetzung "gelernt" wird, war sowohl Planung als auch Architektur für die Katz. Eine Testphase, dient dazu, eine Implementierung auf Funktionalität zu testen (deswegen auch der Name...); wenn die Testphase zur Lernphase wird, ist davon auszugehen, dass die Implentierung vermutlich nicht dem entsprechen wird, was geplant war. Denn bei der Planung waren dann ja offenkundig die Kenntnisse und Fähigkeiten noch nicht vorhanden. Das ist jetzt nicht wirklich schwer zu erkennen und ist ebenfalls die Grundlage von planvollem Vorgehen. Deming-Cycle und so. ISO20k.

    > Wirf nicht einfach Aussagen durcheinander, wenn du dir anders nicht mehr zu helfen weißt.

    Das ist angesichts deiner Ausführung wirklich lustig.

  19. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: Niaxa 30.07.18 - 08:50

    Noch immer gehe ich davon aus, das du bisher nur mit unfähigen Leuten zu tun hattest und ganz sicher noch nicht mit vielen. Du kannst gerne deine Firma nennen oder mal ein Projektchen, dann liest sich das etwas anders was du so schreibst. Aber immerhin weist du das es Audits gibt xD und versuchst mit diesem starken Wort andere zu diffamieren ^^. Geiler Scheiß mein Freund.

    In der Ausführung lernt jeder. Was ist daran so schwer zu kapieren? Für nen ITler der so ein bisschen logisches denken beherrschen sollte? Ich habe noch keinen Admin oder Consultant oder sonst was gesehen, der sich sein Wissen nur in Büchern angeeignet hat. Das war nicht aufs Projekt bezogen. Der zweite Satz dann eben schon. Aber wir hatten es ja schon mit deinem Aussagen zerreisen.

    Wir sprachen von Best Practice Ansätzen in der Administration. Ich sprach auch davon, das man diese zuerst hernimmt und dann an die Kundenumgebung in der Planungsphase anpasst. Wieder so ein dämlich und kläglich gescheiterter Versuch, meine Aussage zu verzerren.

    Deshalb ist hier auch Schluss. Ich rede lieber mit Leuten die mehr drauf haben als das Wort Audit und paar Beleidigungen für alle Itler der Welt, weil sie durch die Unfähigkeit der eigenen Firma zu nichts gekommen sind. Außer zu Frust. Mit Leuten wie dir (never bist du ein wichtiges Lichtlein in eurer IT) könnte eine IT auch nicht wirklich voran kommen. Wer sich so über alle anderen stellt, ist kein Teamplayer und ohne das geht es halt nur in ner 5 Mann Klitsche.

    Na dann viel Spass noch beim BS verbreiten. Muss jetzt los. Echte Arbeit und so.

  20. Re: Die schöne heile Welt

    Autor: SirFartALot 30.07.18 - 10:58

    bigteddy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nimm's mir nicht krumm, aber dein Ausführungen lesen sich wie das
    > Selbstverständnis eines "Consultants" eines "mittelschweren" Systemhauses
    > so mit 150 bis 200 Mann, der mit dem "IT-Leiter" des durchschnittlichen
    > Mittelständlers verhandelt, ob man gleich mal 16G-FC nehmen soll, damit man
    > "zukunftssicher" ist.

    Er ist seit einem Jahr SAP Berater bei einem SAP Goldpartner. Was er vorher gemacht hat, musst ihn selbst fragen.

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

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