1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Threadripper 2990WX: AMDs 32-Kerner…

Arnold statt Cinebench

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Arnold statt Cinebench

    Autor: Xergon 06.08.18 - 16:12

    Hallo,
    ich kenne niemanden mehr der noch mit dem Cinema Standard-Renderer arbeitet.
    Es wäre daher schön wenn z.b. bei Grafikkarten Programme wie V-Ray, Octane oder Redshift getestet werden, beim langsam aussterbenden CPU-Rendering wäre hingegen Arnold das Mittel der Wahl.

    Besten Gruß

  2. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: ms (Golem.de) 06.08.18 - 17:35

    u.a. Blender, POV Ray, V-Ray.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  3. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: xmaniac 06.08.18 - 17:43

    häh?

  4. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: redmord 06.08.18 - 18:26

    Es geht dabei um die Vergleichbarkeit und da ist der Cinebench nach wie vor super.

  5. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: Algo 06.08.18 - 18:29

    Das Problem ist das Cinebench bei mehr als 20 CPU so schnell fertig wird dass die Ergebnisse sehr schwanken und nicht mehr wirklich vergleichbar sind.

  6. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: Xergon 06.08.18 - 19:26

    es wäre schön wenn ein Renderer gewählt wird, welcher im professionellen Umfeld noch relevant ist.

    V-Ray hatte ich oben aufgezählt, damit kann man GPUs auch ganz gut testen..

  7. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: redmord 06.08.18 - 19:33

    Das ist natürlich 'n Punkt. Wenn man die Szene wechseln muss, ergibt es natürlich keinen Sinn am Cinebench kleben zu bleiben.

    Sollte man parallel mit was neuem anfangen und dutzende Runs von Cinebench mitteln, um die Vergleichbarkeit mit einem i7 noch zu erhalten.

  8. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: zomtech 06.08.18 - 19:35

    Arnold enthält aber keine direkte Benchmark.
    Man könnte eine Szene die möglichst jedes usecase abdeckt (viele bounces, sss, specularity, volumes, viele lichter, etc.) mit Arnold rendern und die Zeiten vergleichen, dafür ist allerdings eine Arnold Lizenz nötige UND eine 3D Package ala C4D, Max, Maya..... das kostet alles mehr geld als Cinebench, was auch nur den speed der CPU misst - ob der AR von C4D relevant ist (was er bei vielen Studios by the way noch immer ist - nur weil "The Mill" & co den nicht benutzen, ist er noch nicht unrelevant) oder nicht, spielt dabei keine rolle.

    Und was GPUs damit zutun haben weiß ich nicht, die misst man für gewöhnlich eh nicht mit Cinebench sondern, wie schon erwähnt, mit Octanebench & Co.

  9. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: Ach 06.08.18 - 21:34

    Also was ich so von Arnold bisher gesehen habe, haut mich jetzt nicht so vom Hocker, insbesondere nicht Innenraum Renderings. Gut, Arnold ist jetzt der in Max integrierte Renderer, aber benutzt den deshalb jemand? War ja beim Vorgänger I-Ray auch nicht gerade der Fall. Aber vielleicht hab ich ja was verpasst, dann klär mich gerne auf über die Genialität von Arnold :].

  10. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: zomtech 07.08.18 - 00:48

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also was ich so von Arnold bisher gesehen habe, haut mich jetzt nicht so
    > vom Hocker, insbesondere nicht Innenraum Renderings. Gut, Arnold ist jetzt
    > der in Max integrierte Renderer, aber benutzt den deshalb jemand? War ja
    > beim Vorgänger I-Ray auch nicht gerade der Fall. Aber vielleicht hab ich ja
    > was verpasst, dann klär mich gerne auf über die Genialität von Arnold :].

    Arnold ist einer der mächtigsten Pathtracer auf dem Markt und wird fast in jeder größeren Produktion eingesetzt. Das dich das nicht "vom Hocker" haut, liegt aber nicht an der engine sondern vermutlich daran das du die direkten Beispiele bei denen du weißt das sie aus Arnold kommen nicht hübsch findest.

    Innenräume sind für jeden Pathtracer schwer, egal ob Arnold, Corona, Octane, Iray, etc.

    Der Film Gravity wurde zb. fast komplett mit Arnold gerendert. Eine der spezialitäten von Arnold ist mit gigantischen mengen von Geometrie zurecht zu kommen, ohne dabei viel preptime zu brauchen.

    Um deine Frage direkt zu beantworten: Ja, wird eingesetzt, ja ist krass.

  11. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: Ach 07.08.18 - 09:42

    zomtech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Das dich das nicht "vom Hocker" haut, liegt aber nicht an der engine sondern vermutlich daran das du die direkten Beispiele bei denen du weißt das sie aus Arnold kommen nicht hübsch findest.

    Naja, irgendwie ist Zweiteres mit Ersterem ja unmittelbar verknotet :].

    >Eine der spezialitäten von Arnold ist mit gigantischen mengen von Geometrie zurecht zu kommen, ohne dabei viel preptime zu brauchen.

    Ja, genau sowas wollte ich wissen. Dann liegt die Stärke von Arnold eher in der Organisation und Vohersagbarkeit monumental großer Film Szenerien statt in der Qualy "schnell" erstellter individueller Stills? Das würde mir dann so einiges erklären. Mit was etwa diese Megakulissen in den Transformer- und vielen Marvel- Filmen realisiert wurden, während man als Wald und Wiesen Visualisierer damit eher weniger anfangen kann und besser gleich zu V-Ray & Co zurück greift.

  12. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: Geddo2k 07.08.18 - 10:43

    Es geht ja hier um eine CPU - und hier ist CineBench ist immer noch Industriestandard um die Renderleistung zu vergleichen bzw. um die CPU irgendwie einzuordnen. Es ist kostenfrei und hat im Vergleich zu 3dMark wenig Overhead.

    Klar der Vray-Benchmark wäre noch eine gute Alternative zumal es den auch für OSX und Linux gibt, aber CineBench gibts halt einfach länger, entsprechend bekannter ist es. Und zu Arnold: Hätte gut werden können bis er von Autodesk übernommen wurde ;-)

    Die anderen genannten GPU Renderer eignen sich natürlich nicht zum CPU Vergleich, aber ja, würde mir auch wünschen dass beim Testen von Grafikkarten GPU Renderer in den Vergleich mit einfließen. Auch hier würde sich der Vray-Benchmark eignen (eigener GPU-Test).

  13. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: Spawn182 07.08.18 - 20:59

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zomtech schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Das dich das nicht "vom Hocker" haut, liegt aber nicht an der engine
    > sondern vermutlich daran das du die direkten Beispiele bei denen du weißt
    > das sie aus Arnold kommen nicht hübsch findest.
    >
    > Naja, irgendwie ist Zweiteres mit Ersterem ja unmittelbar verknotet :].
    >
    > >Eine der spezialitäten von Arnold ist mit gigantischen mengen von
    > Geometrie zurecht zu kommen, ohne dabei viel preptime zu brauchen.
    >
    > Ja, genau sowas wollte ich wissen. Dann liegt die Stärke von Arnold eher in
    > der Organisation und Vohersagbarkeit monumental großer Film Szenerien statt
    > in der Qualy "schnell" erstellter individueller Stills? Das würde mir dann
    > so einiges erklären. Mit was etwa diese Megakulissen in den Transformer-
    > und vielen Marvel- Filmen realisiert wurden, während man als Wald und
    > Wiesen Visualisierer damit eher weniger anfangen kann und besser gleich zu
    > V-Ray & Co zurück greift.

    Naja, da hängt ja noch mehr mit dran. Arnold ist in seinem Bereich unerreicht, auch in Sachen Partikel und FX ist Arnold z.B. noch überlegen. Weshalb VFX Studios auch mal gern Arnold nutzen.

    Für ein Still ist Arnold aber auch nicht schlechter als der "Platzhirsch" Vray. Bei VRay hast du nur den Vorteil, dass es "unendlich" viele Bibliotheken gibt und du so relativ schnell ans Ziel kommst. Das ist bei Arnold noch nicht der Fall und ich vermute wir sehen da in Zukunft eh eine stärkere Austauschbarkeit durch immer mehr Fokus auf PBR und der Möglichkeit Materialien relativ einfach zwischen verschieden Renderengines zu portieren. Arnold gibt es übrigens für alle gängigen Tools ist also weder Autodesk spezifisch noch auf Max gemünzt.

    Warum dieses Ungetüm Cinebench überall genutzt wird verstehe ich persönlich auch nicht. Ist auch technisch nicht gerade auf dem neusten Stand, da können wir ja gleich einen Scanliner als Referenz nehmen. Es gibt von VRay einen freien Benchmark und auch für Blender/Cycles gibt es gute Szenen, die man mit einheitlichen Settings als Benchmark, sowohl für reine CPU als auch GPU Benchmark nutzen könnte.

  14. Re: Arnold statt Cinebench

    Autor: Ach 08.08.18 - 12:17

    Spawn182 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Naja, da hängt ja noch mehr mit dran. Arnold ist in seinem Bereich
    > unerreicht, auch in Sachen Partikel und FX ist Arnold z.B. noch überlegen.
    > Weshalb VFX Studios auch mal gern Arnold nutzen.
    >
    > Für ein Still ist Arnold aber auch nicht schlechter als der "Platzhirsch"
    > Vray. Bei VRay hast du nur den Vorteil, dass es "unendlich" viele
    > Bibliotheken gibt und du so relativ schnell ans Ziel kommst. Das ist bei
    > Arnold noch nicht der Fall und ich vermute wir sehen da in Zukunft eh eine
    > stärkere Austauschbarkeit durch immer mehr Fokus auf PBR und der
    > Möglichkeit Materialien relativ einfach zwischen verschieden Renderengines
    > zu portieren. Arnold gibt es übrigens für alle gängigen Tools ist also
    > weder Autodesk spezifisch noch auf Max gemünzt.

    Mit den Bibliotheken hat das eher weniger zu tun. Schließlich bleiben die Geometrie sowie die Maps in 3d Vorlagen ja die selben und man muss für jeden anderen Renderer nur die Materialien ersetzen. Ein im jeden Fall tragbarer Aufwand, weil man die Mats ohnehin in fast jeder neuen Szene von neuem Tweakt.

    Ich kritisiere an Arnold ganz konkret das Graining in Innenräumen. Das ist ein Problem das mich an längst vergangene Zeiten mit Splutterfish Brazil erinnert. Da muss man während dem Tweaken der Szene mit einer verminderten Qualy leben um dann beim Final Image die Einstellungen hoch zu reißen, was die Renderzeiten natürlich gleich mit in die Höhe treibt. Mit V-Ray/RedShift ist das überhaupt kein Problem. Ich hab keine Ahnung wie FX Studios das Problem angehen, aber wenn man sich mal in der Praxis umsieht, dann ist das Graining in jedem Arnold Tutorials präsent, die Einstellungen die man in Arnold überhaupt vornehmen kann sind nur ein Bruchteil, und die Szenen selber sind meilenweit entfernt von der Finesse und Natürlichkeit jeder besseren VRay Szene. VRay wirkt crisp, Arnold wirkt dagegen flau.

    Aber nochmal zu Splutterfish Brazil. Brazil war in Innenräumen, einfach gesagt : Schrott, aber in Außenszenen mit Umgebungslicht zeigte Brazil eine Authentizität, an welche das aufkeimende V-Ray nicht heran kam. Mir hat es wirklich weh getan nach VRay zu wechseln. Unvorhersagbar, überkomplex und eben nicht so genial authentisch, aber für Innenräume gab es keine Alternative. Später hab ich noch Final Render ausprobiert. Eingentlich ein hervorragendes Toll mit klasse Werkzeugen, dessen Bilder aber, egal was man anstellt, immer den Anschein von Gemälden haben statt von Photografien, also wieder zurück zu VRay. Mental Ray, wo ich mal kurz reinschnupperte, war dann für mich eine ganz kaputte Baustelle, während aber VRay Schritt für Schritt immer weiter aufholte, mit seiner schließlichen Dominanz ab Version 2.xx.

    Zum Graining von Arnold :
    > https://www.youtube.com/results?search_query=3ds+max+arnold+interials

    Langer Rede kurzer Sinn : Innenraum- und Umgebungslichtrenderings sind zwei paar Schuhe. Dass die Innenraumrenderings, die man von Arnold findet(oder auch selber mit einer Max Demo ausprobieren kann), nicht sehr überzeugend wirken, bedeutet nicht, dass einen Arnold in Außenszenen nicht absolut vom Hocker reißen könnte(vielleicht ist also Arnold der prädestinierte Nachvollger von Brazil? Das wäre toll, gleich mal reinschnuppern) und die genannten FX Geschichten sind ja in der Regel Mega Außenszenerien. Und wer weiß schon was bei Innenräumen und anderen Problemen in der Filmproduktion sonst noch so eingesetzt wird.

    > Warum dieses Ungetüm Cinebench überall genutzt wird verstehe ich persönlich
    > auch nicht. Ist auch technisch nicht gerade auf dem neusten Stand, da
    > können wir ja gleich einen Scanliner als Referenz nehmen. Es gibt von VRay
    > einen freien Benchmark und auch für Blender/Cycles gibt es gute Szenen, die
    > man mit einheitlichen Settings als Benchmark, sowohl für reine CPU als auch
    > GPU Benchmark nutzen könnte.

    Das mit den Cinebench liegt an Intel. Der damalige Intel Chef (im Jahr 2001/2002) hat sich für die damalig Renderdarstellung von C4D begeistert, mit zwei horizontalen Bildhälften, in die C4D die Bilderzeugung bei zwei vorhandenen CPUs, bzw. Threads aufteilte. Seitdem greift Intel darauf zurück und auch alle anderen. Ansonsten jep, der Cinebench gibt im Grunde nicht mehr als die Multicore Rohleistung wieder. Dabei greift zumindest V-Ray auf mindestens eine Besonderheit der Intel CPU("Embree " genannt) zurück sowie auf Besonderheiten verschiedener Grafikkarten. Da wären Details, wie sich der Threadripper in diesem mit Sicherheit sehr wichtigen Anwendungsfeld schlägt, viel informativer.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. INFODAS, Nordrhein-Westfalen
  2. ICon GmbH & Co. KG, Pforzheim
  3. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  4. Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG, Chemnitz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 60,99€ (Vergleichspreis 77,81€)
  2. (u. a. AZZA Celesta 340 für 42,90€ + 6,79€ Versand)
  3. (u. a. MX500 1 TB für 93,10€ mit Gutschein: NBBCRUCIALDAYS)
  4. (u. a. ASUS TUF Gaming VG32VQ1B WQHD/165 Hz für 330,45€ statt 389€ im Vergleich und Tastaturen...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ryzen 7 Mobile 4700U im Test: Der bessere Ultrabook-i7
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test
Der bessere Ultrabook-i7

Wir testen AMDs Ryzen-Renoir mit 10 bis 35 Watt sowie mit DDR4-3200 und LPDDR4X-4266. Die Benchmark-Resultate sind beeindruckend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Renoir Asrock baut 1,92-Liter-Mini-PC für neue AMD-CPUs
  2. Arlt-Komplett-PC ausprobiert Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott
  3. Ryzen 4000G (Renoir) AMD bringt achtkernige Desktop-APUs mit Grafikeinheit

Galaxy Note 20 im Hands-on: Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter
Galaxy Note 20 im Hands-on
Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter

Samsungs Galaxy Note 20 kommt in zwei Versionen auf den Markt, die beide fast gleich groß, aber unterschiedlich ausgestattet sind.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Watch 3 kostet ab 418 Euro
  2. Galaxy Tab S7 Samsung bringt Top-Tablets ab 681 Euro
  3. Galaxy Buds Live Samsung stellt bohnenförmige drahtlose Kopfhörer vor

Sysadmin Day 2020: Du kannst doch Computer ...
Sysadmin Day 2020
Du kannst doch Computer ...

Das mit den Computern könne er vergessen, sagte ihm das Arbeitsamt nach dem Schulabschluss. Am Ende wurde Michael Fischer aber doch noch Sysadmin, zur allerbesten Sysadmin-Zeit.
Ein Porträt von Boris Mayer