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Das ist ein "Nutzfahrzeug"

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  1. Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.18 - 10:53

    Also, wenn die das hinkriegen: Prima Sache.

    Ich denke, so ein Fahrzeug erhebt keinen Anspruch auf irgendein "Premium"-Gefühl oder darauf "präsentabel" zu sein.
    Das ist ein "Nutzfahrzeug".

    Und dazu ist es einfach gut genug.
    Ein paar Sachen erledigen, an den Badesee fahren, Kaffee trinken bei der Verwandtschaft und so weiter. Und Einkaufen natürlich.

    Der Vorteil von Elektro-Autos ist, dass diese bei Nicht-Nutzung oder Kurzstrecken-Nutzung nicht so leiden wie ein Verbrenner und auch sonst Wartungs-ärmer sind (genau hier steigt ein Panik-Gefühl bei den herkömmlichen Autoherstellern auf ...).

    So ein Auto ist ein "Erledigungsauto", ein reines Nutzfahrzeug.
    Der Rest ist eh wurscht solange die üblichen Sicherheitsstandards gewährleistet sind.

    -

  2. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: |=H 17.08.18 - 10:58

    Dafür kann ich dann auch einen Dacia Sandero kaufen. Der fängt bei 7.000¤ an.
    Das Ding verkauft natürlich extrem Öko-Lifestyle. Sonst gibt niemand das Doppelte für einen Kleinwagen aus.

  3. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: stiGGG 17.08.18 - 11:01

    Der Sion ist quasi der Gegenentwurf zum modernen deutschen Auto und gleichzeitig das Auto was der moderne Mensch eigentlich braucht. Traurig, aber macht Hoffnung.

  4. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: AllDayPiano 17.08.18 - 11:02

    Woher kommt der Mythos, ein E-Auto sei "wartungsärmer"? Das ist das am weitesten verbreitete alternative Faktum des postfaktischen Zeitalters.

    Das einzige, das als normale Wartung wegfällt, ist der Ölwechsel des Motoröls. Und auch der ist gar nicht so zwingend notwendig, wie uns die Autohersteller weiß machen wollen. Zahnriemen werden inzwischen auch durch Steuerketten ersetzt, und die 30 Euro für den Keilriemen, der alle 10-15 Jahre mal fällig wird, ist wahrlich zu verkraften. Alles andere an "Wartung" ist homöopatischer Natur für den autoverliebten Deutschen, sonst nichts. Alle anderen Komponenten sind auf die Fahrzeuglebensdauer ausgelegt.

    Weiterhin wird es wartungen geben für Bremsen, Rostkontrolle, Bremsflüssigkeit, Fahrwerk, und einige neue, die sich die Hersteller schon einfallen lassen werden. Wenn Du denkst, dass ein Hersteller - selbst eines 7000 Euro Dacia auf den wertvollen Sekundärmarkt verzichtet, dann hast Du dich gewaltig geschnitten.

  5. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.18 - 11:05

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür kann ich dann auch einen Dacia Sandero kaufen. Der fängt bei 7.000¤
    > an.
    > Das Ding verkauft natürlich extrem Öko-Lifestyle. Sonst gibt niemand das
    > Doppelte für einen Kleinwagen aus.

    +1

  6. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: Allesschonvergeben 17.08.18 - 11:15

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woher kommt der Mythos, ein E-Auto sei "wartungsärmer"? Das ist das am
    > weitesten verbreitete alternative Faktum des postfaktischen Zeitalters.
    >
    > Das einzige, das als normale Wartung wegfällt, ist der Ölwechsel des
    > Motoröls. Und auch der ist gar nicht so zwingend notwendig, wie uns die
    > Autohersteller weiß machen wollen. Zahnriemen werden inzwischen auch durch
    > Steuerketten ersetzt, und die 30 Euro für den Keilriemen, der alle 10-15
    > Jahre mal fällig wird, ist wahrlich zu verkraften. Alles andere an
    > "Wartung" ist homöopatischer Natur für den autoverliebten Deutschen, sonst
    > nichts. Alle anderen Komponenten sind auf die Fahrzeuglebensdauer
    > ausgelegt.
    >
    > Weiterhin wird es wartungen geben für Bremsen, Rostkontrolle,
    > Bremsflüssigkeit, Fahrwerk, und einige neue, die sich die Hersteller schon
    > einfallen lassen werden. Wenn Du denkst, dass ein Hersteller - selbst eines
    > 7000 Euro Dacia auf den wertvollen Sekundärmarkt verzichtet, dann hast Du
    > dich gewaltig geschnitten

    Naja selbst bei Premiun Fahrzeugen können im Laufe der Zeit und je nach Fahrstil einige Sachen anfallen wie z.B: Ventilspiel, Massenhaft Sensoren die durch extreme Bedingungen erhöhten Verschleiß haben, Benzinpumpen sind auch sehr anfällig, oder der geliebte Turbolader.


    Natürlich gibt es beim E-Auto auch einiges allerdings ist dies allein schon durch die geringe Anzahl an Teilen im Motor an sich sehr begrenzt. Abgesehen davon sind die Bremsen beim E-Auto wesentlich weniger belastet und halten dadurch länger, was bei einem Deutschen Premium KFZ mal gut 900 Euro sein können.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.08.18 11:18 durch Allesschonvergeben.

  7. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: stiGGG 17.08.18 - 11:33

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das einzige, das als normale Wartung wegfällt, ist der Ölwechsel des
    > Motoröls. Und auch der ist gar nicht so zwingend notwendig, wie uns die
    > Autohersteller weiß machen wollen.

    Keine Ahnung, da sagen die sonstigen Experten aber auch was anderes zu als du. In der Praxis kippt der typische deutsche Autofahrer sich jedenfalls regelmäßig Öl in den Motor, so teueren Wein hat er selbst noch nie gesoffen. Einfach mal in den nächsten Baumarkt gehen und das riesige Regal mit den vielen bunten Kanistern bestaunen und den Literpreis beachten, im Vergleich was die nächste Fachwerkstatt dafür berechnet aber selbst bei Obi noch alles Schnäppchen.

    > Zahnriemen werden inzwischen auch durch
    > Steuerketten ersetzt,

    Nachdem davon dann sehr viele gerissen sind (TSI-Motor) hat man doch einen 360 gemacht und es gibt jetzt wieder Zahnriemen und tolle Werkstattrechnungen alle paar Jahre, zumindest beim Weltmarktführer. Weiß aber jetzt nicht genau wie es bei den anderen Herstellern ist, bei BMW oder Daimler hast glaube recht.

    >und die 30 Euro für den Keilriemen, der alle 10-15
    > Jahre mal fällig wird, ist wahrlich zu verkraften. Alles andere an
    > "Wartung" ist homöopatischer Natur für den autoverliebten Deutschen, sonst
    > nichts. Alle anderen Komponenten sind auf die Fahrzeuglebensdauer
    > ausgelegt.

    Naja, Zündkerzen, Kopfdichtung, Simmerring, Luftmassenmesser, Turbolader, Thermostat, Wasserpumpe und restliches Kühlsystem (unmengen Schläuche die Wegen der Hitze des Motors porös werden), Kupplung, Katalysator (bei modernen Dieseln der Wahnsinn), Feinstaubfilter, der ganze Rest der Abgasanlage und wahrscheinlich tausend andere Dinge, die offiziell auch noch als Verschleißteile gelten und ein guter Anteil davon in so gut wie jedem Verbrenner-Autoleben mal gewechselt werden, hast du unterschlagen.

  8. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.18 - 11:35

    Kann man machen, passt.

    Ein Elektroauto wird jedoch länger halten da Verbrenner sehr wartungs-intensiv sind.
    Da entstehen auch Kosten.

    Das Fahrgefühl bei einem Elektroauto dürfte wohl wesentlich angenehmer sein weil es nicht so laut ist.

    Das "Nutzfahrzeug" von Sono Motors dürfte auch interessant sein für Pflegedienste, Zulieferdienste (Apotheken) und so weiter. Viele Kurzstrecken, viele Startvorgänge.

    Es gibt auch Leute, die kaufen sich ein Fahrrad mit Elektro-Antrieb und zahlen dafür die Hälfte von dem von Dir zitierten Dacia. Manche geben sogar so viel Geld und noch mehr aus für ein Fahrrad ohne Elektro-Antrieb.

    Wird man sehen.

    Manche werden Dacias kaufen, manche einen BMW, manche einen Maserati.
    Und manche ein "Nutzfahrzeug" von Sono Motors.

    Ich persönlich freue mich über jedes neu in Betrieb genommene Elektro-Fahrzeug.
    Macht die Luft besser. Für uns alle.

    -

  9. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: AllDayPiano 17.08.18 - 11:46

    Allesschonvergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich gibt es beim E-Auto auch einiges allerdings ist dies allein schon
    > durch die geringe Anzahl an Teilen im Motor an sich sehr begrenzt.

    Ein E-Auto besteht aber nicht nur aus einem E-Motor! Der nächste, ständig zu lesende Trugschluss.

    > Abgesehen davon sind die Bremsen beim E-Auto wesentlich weniger belastet
    > und halten dadurch länger,

    Der nächste fatale Irrtum. Genau das Gegenteil ist der Fall. Bei Verbrennern nebenbei sterben die meisten Bremsen nicht am Verschleiß, sondern an der Rentnerfahrweise.

    > was bei einem Deutschen Premium KFZ mal gut 900
    > Euro sein können.

    Wird bei E-Autos auch nicht billiger werden. Sind die identischen Teile bei identischem Aufbau. Ganz im Gegenteil: Dank Radnabenmotoren wird der Aufwand sogar noch größer.

  10. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: AllDayPiano 17.08.18 - 12:02

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung, da sagen die sonstigen Experten aber auch was anderes zu als
    > du. In der Praxis kippt der typische deutsche Autofahrer sich jedenfalls
    > regelmäßig Öl in den Motor, so teueren Wein hat er selbst noch nie
    > gesoffen.

    Ja, weil das Auto diesen Service haben will. Nach einem festen Zyklus alle 30.000km oder alle 2 Jahre.

    Öl wechselt man dann, wenn es nicht mehr sauber ist. Beim Diesel häufiger, beim Benziner seltener. Alles andere ist Unfug. Genauso wie der zweijährliche Wechsel der Bremsflüssigkeit, den Hersteller heute vorsehen. Früher hat man mit einem Refraktometer den Wassergehalt gemessen. Heutzutage wird pauschal getauscht. Unnötig.

    > Einfach mal in den nächsten Baumarkt gehen und das riesige Regal
    > mit den vielen bunten Kanistern bestaunen und den Literpreis beachten, im
    > Vergleich was die nächste Fachwerkstatt dafür berechnet aber selbst bei Obi
    > noch alles Schnäppchen.

    Ich kaufe mein Motorenöl bei Norma. Hat die LL04-Freigabe, ist also ein umgelabeltes Markenöl. Am häufigsten kaufen die Werkstätten Eurolub. Kostet für die dann ca. 3 Euro / Liter im EK. Verkauft wird es Dir für 12. Ups... wer da ein Geschäftsmodell erkennt...

    > > Zahnriemen werden inzwischen auch durch
    > > Steuerketten ersetzt,
    >
    > Nachdem davon dann sehr viele gerissen sind (TSI-Motor) hat man doch einen
    > 360 gemacht und es gibt jetzt wieder Zahnriemen und tolle
    > Werkstattrechnungen alle paar Jahre, zumindest beim Weltmarktführer. Weiß
    > aber jetzt nicht genau wie es bei den anderen Herstellern ist, bei BMW oder
    > Daimler hast glaube recht.

    Weil man an der Qualität gespart hat. Ein Problem, dass ALLE Produkte in JEDER Branche betrifft. Auch bei BMW hatte man Probleme mit der Kette. Dann musste man zigtausende Fahrzeuge zurückrufen, auf eigene Rechnung reparieren, und daraus lernen. Hat bisher wohl funktioniert.

    > Naja, Zündkerzen,

    Gut, den fünf Euro Artikel hab ich vergessen.

    > Kopfdichtung,

    Unter keinen normalen Umständen.

    > Simmerring,

    Gibt's auch beim E-Auto - und zwar zigfach.

    > Luftmassenmesser,

    Sollte heute auch nciht mehr kaputt gehen - es sei denn, man heißt Opel.

    > Turbolader,

    Wohl war - der *kann* auch mal kaputt gehen. Aber auch das wird bald Geschichte sein, wenn die E-Lader kommen. Daimler baut die inzwischen/demnächst ein. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Rest mitzieht.

    > Thermostat,

    Den letzten an einem 20 Jahre alten Auto gewechselt.

    > Wasserpumpe und restliches Kühlsystem

    Hat ein E-Auto auch.

    > (unmengen Schläuche die
    > Wegen der Hitze des Motors porös werden)

    Ist mir zwar noch nie passiert, aber das heißt ja nicht, dass es das nicht gibt.

    > Kupplung,

    Kupplung kaputt, Führerschein weg. Wer eine Kupplung schrottet, ist unfähig!

    > Katalysator (bei modernen Dieseln der Wahnsinn), Feinstaubfilter,

    Bei mir noch nie kaputt gegangen, und ich kenne auch niemanden, der da einen Defekt hatte. Gut, vielleicht sind das ja diese ganzen SUV-Muttis, die am Tag mit dem 3 Liter Sechszylinder ihr Kind 2 km zur Schule fahren. Die sollen ruhig blechen.

    > der ganze Rest der Abgasanlage und wahrscheinlich tausend andere Dinge, die offiziell auch
    > noch als Verschleißteile gelten und ein guter Anteil davon in so gut wie
    > jedem Verbrenner-Autoleben mal gewechselt werden,

    und

    > hast du unterschlagen.

    Nein, habe ich nicht unterschlagen. Viele der Reparaturen sind Kurzstreckenfahrern vorbehalten. Ein Auto ist aber kein Kurzstreckenfahrzeug. Wer es dennoch als solches benutzt, muss sich über entsprechende Schäden und Folgekosten nicht wundern.

    E-Autos sind da deutlich sinnvoller, weil es für die egal ist, ob sie nur 1 Minute pro Tag, oder 1h am Tag gefahren werden.

    Wer aber glaubt, dass ein E-Auto deswegen weniger viele Probleme macht, der sollte bedenken, dass ALLE Aggregate, die ein Verbrenner mit antreibt, in einem E-Auto komplett autark realisiert werden müssen. Das heiß: Eigene Ansteuerung, Leistungselektronik, Motor, Getriebe, anzutreibendes Aggregat. Da wäre z.B. die Kühlwasserpumpe, die Ölpumpe für das ESP, die elektrische Lenkung, Wärmepumpe für Heiz- und Kühlbetrieb, u.s.w.u.s.f. Der sollte auch bedenken, dass die Arbeit an Hochvoltsystemen große Probleme für die Werkstätten bedeuten, denn da wird es in Zukunft ganz ganz ganz strenge Sicherheitsvorkehrungen und sündhaft teure Lehrgänge geben, die schlussendlich komplett der Kunde zahlt.

    Mir geht es nicht darum, ob Verbrenner Folgekosten verursachen - das weiß jeder. Mir geht es darum, dass dieser Irrglaube unausrottbar ist, dass E-Autos die Weltverbesserer sind und man nie wieder Ärger hat.

  11. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.18 - 12:15

    Nun, bei Elektro-Autos gibt es rein von der Mechanik her erheblich weniger bewegte Teile die heiß werden, geschmiert werden müssen, eine Dichtung brauchen usw. usf. Der meachnische Verschleiß ist "naturgemäß" schlicht und einfach höher. Da geht kein Weg dran vorbei - das ist einfach so.

    In den USA gibt es diverse Fahrdienste (Los Angelos - Las Vegas z.B.);
    diese nutzen verschiedene Fahrzeuge und eben auch Teslas.

    Bei denen kommen auf Grund ihres Geschäftsmodells natürlich innerhalb kurzer Zeit eine hohe Anzahl von Kilometern (bzw. Meilen) zusammen. Und deshalb haben die einen guten Überblick über die Kosten. Und siehe da: Tesla ist in der Gesamtschau deutlich günstiger, eben auch wegen geringerer Wartungskosten.

    Elektro-Autos sind nicht "wartungsfrei", sie sind wartungsärmer.

    Eine wichtige Komponente bei Elektro-Auto unterliegt "naturgemäß" einem Verschleiß, und das ist der Akku. Hier stellt sich die Frage um wieviele Prozent die Akku-Kapazität (und damit die Reichweite) nachlässt nach wieviel Tausend Kilometern.

    Zu dem letzteren Thema gibt es ausführliche Statistiken und Berechnungen, insbesondere in Bezug auf Fahrzeuge von Tesla. Da wirst Du im Internet fündig.

    Wer auf seinem Brumm-Brumm Fahrzeug besteht und am liebsten noch den Auspuff manipuliert wegen dem Sound ... dem sei das belassen. Viele brauchen das halt nicht um ihre Persönlichkeit daran fest zu machen.

    Die Zukunft wird es weisen, und in Zukunft wird es viel mehr Elektrofahrzeuge geben und eben auch die entsprechenden Daten aus der Praxis um die Wirtschaftlichkeit berechnen zu können.

    Und: Die Zukunft der Elektro-Mobilität wird wohl eher in China entschieden als hier bei uns. Da sind die Stückzahlen. Und da gibt es auch die Regulierungen die es schon heute schwer machen einen Verbrenner in Großstädten überhaupt noch zu erwerben. Alleine für die Lizenz einen Verbrenner erwerben zu dürfen ist dort schon höher als die von Dir angeführten ¤7000 für einen "ohne-alles" Dacia.

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.china-vorreiter-bei-der-elektromobilitaet-das-elektro-wunder-von-shenzhen.45a90da9-10d2-443e-84b8-1f7a49d15836.html

    Egal ob Verbrenner oder Elektro:
    Beide haben unerwünschte Auswirkungen auf die Umwelt,
    beide müssen gewartet werden und beide verursachen Kosten.

    Mir persönlich erscheint ein Elektro-Auto als die angenehmere Variante:
    Nicht so laut, die Luft vor Ort wird nicht verpestet.



    .

  12. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: M.P. 17.08.18 - 12:28

    Die Solarzellen hätte man sich aber sparen können, und dafür den Wagen etwas preiswerter machen sollen ...

  13. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: dummi 17.08.18 - 12:32

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür kann ich dann auch einen Dacia Sandero kaufen. Der fängt bei 7.000¤
    > an.
    > Das Ding verkauft natürlich extrem Öko-Lifestyle. Sonst gibt niemand das
    > Doppelte für einen Kleinwagen aus.


    Und genau dieser Vergleich ist meiner Meinung nach nicht zulässig. Der Sandero ist ein Verbrenner und wird immer einen fossilen Energieträger brauchen. Sogar wenn es auf ihrem Planeten kein Problem mit Treibhausgasen gibt, dann müssen sie doch zugestehen das irgendwann das Öl aufgebraucht ist und man sich allmählich Gedanken machen sollte was nachher kommt.

  14. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: M.P. 17.08.18 - 12:34

    Alle Bremsscheibenwechsel bei meinen Autos waren bisher bedingt durch Erreichen der Verschleißdicke der Scheiben.

    Ein Danger-Freak und Hobby-Schrauber unter meinen Kollegen entfernt immer regelmäßig den Grat am Außenrand der Scheiben, und fährt die Scheiben bis deutlich unter die Verschleißgrenze...
    Er meint, den TÜV-Prüfern reiche das Fehlen des Grats als Indikator, dass die Scheiben noch ausreichend dick sind. Er habe noch niemals erlebt, dass ein TÜV-Prüfer die Stärke wirklich nachgemessen hat ...
    Wichtig ist anscheinend, dass man den Grat so frühzeitig vor dem TÜV-Termin entfernt, dass man die Arbeitsspuren an der Scheibe nicht mehr erkennt...

  15. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: FreierLukas 17.08.18 - 12:34

    Die Hauptreparaturkosten bei Autos entstehen durch Defekte am Motor, Getriebe und Auspuffanlage. Wenn man sich alle 5 jahre nen neuen Auto kauft merkt man davon natürlich nichts. Die Kosten werden von denen getragen die sich keine Neufahrzeuge leisten können.

  16. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: AllDayPiano 17.08.18 - 12:43

    Also ich hab seit 90'km die gleichen Scheiben drauf, lediglich die Beläge hinten mussten gewechselt werden. Mein Auto wiegt ca. 1,6t. Das Geheimnis ist: Mit Motorbremse fahren und ab und an mal kräftig reintreten - dann bleiben die Sattel locker und die Beläge werden geschont.

    Das mit dem Schleifen des Grates ist halt sau gefährlich. Nicht, wenn man mal von 80 auf 40 bremst. Aber bei einer Vollbremsung von 190 runter auf 0 macht es dann halt irgendwann einen kräftigen Schlag und die Scheibe zerreißt.

    Dass der TÜV das aus Zeitmangel nicht nachmisst, wundert mich nicht. Die Verschleißgrenze ist herstellerspezifisch. Das macht es dennoch nicht ungefährlicher.

  17. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: AllDayPiano 17.08.18 - 12:49

    Meriva A meiner Freundin, 14 Jahre alt. TÜV meinte:

    - Bremsleitung korrodiert - muss getauscht werden.
    - Feder hinten rechts gebrochen
    - Gelenk an der Spurstange (Servoseitig) ausgeschlagen, muss komplett getauscht werden mit Spurstangenkopf und anschließender Spurvermessung/-einstellung.

    Gesamtkosten ca. 800 Euro
    Kosten durch Antriebssytem: 0 Euro.

    Alles Dinge, die nicht verbrennerspezifisch sind.

    Man verkennt oft: Klar verursacht der Motor kosten, die im Falle eines Defekts dann auch meist sehr teuer werden. Die wirklich hohen Kosten kommen aber vom gesamten Rest des Autos. Pfüzenweise mit jeder HU alle 2 Jahre.

  18. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: M.P. 17.08.18 - 12:52

    Deshalb schrieb ich ja "Danger-Freak". Mein Ding wäre so etwas auch nicht ...

  19. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: Abdiel 17.08.18 - 12:54

    Richtig, der Sandero... Auch so ein gutes deutsches Elektroauto mit annehmbarer Reichweite und Familientauglichkeit!

  20. Re: Das ist ein "Nutzfahrzeug"

    Autor: Kay_Ahnung 17.08.18 - 12:56

    Also laut einer IFA Studie sind die Wartungskosten tatsächlich geringer:

    "Wer sich ein Elektroauto kauft kann mit deutlich niedrigeren Werkstattkosten für
    sein Fahrzeug rechnen als der Besitzer eines Benzin- oder Dieselfahrzeuges. Die
    Wartungs- und Reparaturkosten für Elektrofahrzeuge liegen um rund 35 Prozent
    unter denen eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Dies ist
    das Ergebnis einer Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der
    Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen.
    Berechnet wurden diese Zahlen auf der Basis eines Kleinwagens über eine Laufzeit
    von 8 Jahren und einer Jahresfahrleistung von 8.000 km. Während der Besitzer
    eines Benzin- oder Dieselfahrzeugs in dieser Zeit mit Wartungs- und Reparaturkosten
    von 3.650 Euro rechnen muss, fallen bei einem batteriebetriebenen
    Elektroauto nur rund 2.350 Euro an. Der Grund sind vor allem der Wegfall von
    Ölwechseln sowie der fehlende Ersatz von Auspuffanlagen sowie Kupplungen.
    Auch der Bremsverschleiß ist bei Elektroautomobilen geringer als bei Fahrzeugen
    mit Verbrennungsmotor."

    (https://www.google.com/search?q=studie+ifa+e+autos&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b)(der erste link)

    "Darüber hinaus fallen die Wartungskosten für ein Elektrofahrzeug gering aus. Da es keine Kupplung, weniger Flüssigkeiten, kaum Verschleißteile und generell weniger bewegliche Teile im Motor und im Antriebsstrang gibt, müssen Besitzer für die Wartung weniger Geld ausgeben als Fahrer eines benzin- oder dieselbetriebenen Autos. So müssen beispielsweise keine regelmäßigen Öl- und Filterwechsel vorgenommen werden."

    (http://www.umweltschutz.de/magazin/unterhaltskosten-von-elektroautos/)(gut wahrscheinlich nicht die beste quelle aber naja)


    "Wie hoch fallen die Wartungskosten bei einem Elektromobil aus?
    Man kennt das, eine kleine Inspektion mit Öl-, Filter- und Zündkerzenwechsel für ein paar hundert Euro und dazu alle paar Jahre ein teurer Zahnriemenwechsel inklusive Wasserpumpe und Umlenkrollen im Rahmen einer großen Wartung. Hinzu kommen alle zwei Jahre eine Abgasuntersuchung, unkalkulierbare Probleme mit Steuerketten, Defekte am Kühler, der Kupplung, ein rostiger Auspuff oder mögliche Folgeprobleme nach einem Softwareupdate an einem Euro 5 oder 6 Diesel. Dies und mehr schlägt bei den Kosten noch auf.

    Bei einem Elektrofahrzeug ist das anders. All diese Wartungskosten fallen nicht an, da es diese Bauteile gar nicht gibt.

    Bremsscheiben und -beläge verschleißen meist langsamer. Das ist weniger der Tatsache geschuldet, dass diese Fahrzeuge generell weniger gefahren werden, als der, dass viele moderne Fahrzeuge Rekuperationstechnik nutzen. Einfach gesagt handelt es sich dabei um eine Motorbremse, bei der die beim Bremsen gewonnene elektrische Energie wieder ins System eingespeist wird. Da der Elektromotor bremst, wird die mechanische Bremse entlastet."

    (https://www.autokostencheck.de/magazin/elektroauto-wartungsintervalle-und-kosten/)

    Klar kann man mit mehr oder weniger legalen Tricks oder selber machen noch geld sparen bei Inspektionen und Co. aber viele machen das halt nicht oder gerade bei Neufahrzeugen oder wegen der Versicherung muss man oft noch zur Werkstatt

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