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  5. › Energieeffizienz: Produktionsverbot…

Hin- und Hergerissen

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  1. Hin- und Hergerissen

    Autor: MrTridac 23.08.18 - 13:42

    Einerseits bin ich ja großer LED Fan, andererseits weiß ich was drin steckt.

    Sehen wir mal davon ab, dass mir in den letzten 5 Jahren schon mehr LED Leuchtmittel kaputtgegangen sind, als Glühlampen in den 25 Jahren davor.

    Hier geht's ja um Energieverbrauch bzw. Umweltschutz im weiteren Sinne.
    Und da bin ich eben immer hin- und hergerissen was nun eigentlich schlimmer ist.

    Der höhere Energieverbrauch von Glühlampen, oder der Berg Sondermüll der entsteht wenn LED's hergestellt und weggeworfen werden.

    Wie wägt man da ab?
    Mehr CO2 in der Luft, oder mehr Sondermüll am Boden (im Meer)?

    Ganz zu schweigen von dem Schindluder was getrieben wird, um die ganzen Spezial-Materialien aus der Erde zu buddeln und zu verarbeiten.

  2. Re: Hin- und Hergerissen

    Autor: Bonarewitz 23.08.18 - 14:19

    Also bei mir ist in 12 Jahren nicht eine LED kaputt gegangen.
    Hatte damals komplett umgestellt und bin durchweg zufrieden.

  3. Re: Hin- und Hergerissen

    Autor: Sinnfrei 23.08.18 - 14:34

    Ne, also wirklich haltbar sind die nicht. Ich habe auch schon einige kaputte billig-LEDs gehabt (meist ist es irgendeines der elektronischen Bauteile im integrierten Schaltnetzteil das den Geist aufgibt) und auch ein oder zwei defekte Philips-LEDs.

    __________________
    ...

  4. Re: Hin- und Hergerissen

    Autor: conker 23.08.18 - 16:46

    Geht mir genauso !

    Habe das auch hier in dem Thread gepostet:
    https://forum.golem.de/kommentare/sonstiges/energieeffizienz-produktionsverbot-fuer-bestimmte-halogenlampen-tritt-in-kraft/hoffentlich/120093,5166297,5166297,read.html#msg-5166297
    Hier mal ein selbst Zitat, weil es hier in den Thread thematisch auch gut passt:
    - Ich bin zwar grundsätzlich Fan der LED Technologie von Anfang an und mag zwar RGB Leds als Moodlight, aber ich habe noch keine (bezahlbaren) "normalen" Led Lampen gefunden, die mir gefallen.


    - 2. Frage: Sind die Leds dann tatsächlich günstiger ?
    Ich verstehe schon, dass so eine Glühbirne da ihre 1-2k Stunden maximal leuchten kann. Deshalb muss man auch den Preis mit einem Faktor 5-8 oder so multiplizieren, um auf die Lebensdauern von LEDs zu kommen und dann kann man die Preise vergleichen.
    (Ich muss dazu sagen, ich habe auch schon öfter bei bekannten gesehen, die early Adopter waren, dass da die teuren High-Tech LED Lampen auch vorzeitig ausgefallen sind, meistens dann die Elektronik, die LEDS haben mit Netzteil noch funktioniert)
    *(weitere Details zum Umweltaspekt in Frage 4)

    -* Aber beim Umweltaspekt bin ich mir nicht so sicher:
    Bei den früheren Energiespar / Leuchtstoff-Lampen steht das mMn außer Frage, dass die totaler (Sonder)Müll waren, wegen dem Quecksilber, und dann noch der ganzen Eletronik).

    Die LED Beleuchtung hat Eletronik, Wärmeleitpaste, Plastik, etc drin. Vom Recycling-Standpunkt aus betrachtet, ist das deutlich komplexer.

  5. Re: Hin- und Hergerissen

    Autor: MCCornholio 23.08.18 - 20:59

    Habe vor 10 Jahren alles mit günstigen warmweißen LED umgerüstet. Seitdem ist nicht eine kaputt gegangen.
    https://www.sebson.de/led-leuchtmittel/

  6. Re: Hin- und Hergerissen

    Autor: Tomar 23.08.18 - 22:03

    Hab seit 6 Jahren LED Lampen. *Auf Holz klopf* Kaputte LED Leuchtmittel hatte ich bisher noch nie.

  7. Re: Hin- und Hergerissen

    Autor: dumdideidum 23.08.18 - 23:21

    Tatsächlich sind mir auch schon einige Led-Leuchtmittel gestorben. Schneller als mir lieb ist. Dann wird so ein Lampenpreis mal schnell untragbar.

    Auch bin ich der Meinung, dass gute Glühbirnen auch ewig hielten und bei ihrem Preis im Vergleich zur LED Lampe selbst mit dem verbrauchten Strom nicht Ansatzweise so teurer wahren.

    Und wenn man mal sieht was teilweise an Preisen für LEDs aufgerufen wird (z.B. Hue) sehen ich in erster Linie, wie bei sovielem was die EU entscheidet, eine marktbeeinflussung im Sinne von deutlich mehr Umsatz in Richtung Wortschaft und gegen den Bürger. Mit Umweltschutz hatdas wenig zu tun.

    Die Verwendung von seltenen Erden und jeder Menge Kunststoff kann niemals umweltfreundlicher sein, als ein vollständig wiederverwendbarer Werkstoff. Das „bisschen“ CO2 was private Haushalte dadurch mehr verbrauchen, wiegt das meiner Meinung nach nicht auf, vorallem nicht, wenn regenerativer oder Atomstrom verwendet wird, auch wenn letzteres keine Option sein sollte. Denn dann ist im weitesten Sinne kein CO2 erzeugt worden.

  8. Re: Hin- und Hergerissen

    Autor: Michael H. 24.08.18 - 09:35

    Kommt immer drauf an.
    Ich hab mir jetzt z.B. für 10¤ bei Amazon 5x6W (GU10 Fassung) LED gekauft um meine Halogenlampen mit 50W ersetzt.

    Die Halogenlampen vorher haben im Laden auch je nachdem immer zwischen 2,50¤-5¤ gekostet... lustigerweise sind die mir jedes halbe Jahr bis Jahr kaputt gegangen. Die LED Lampen sollen eine Leuchtdauer von 15.000 Stunden haben.
    Selbst wenn diese nur 2.000 Stunden halten würden, wären das bei 4h täglichem "an" sein 500 Tage (wobei ich sie nie 4h am Tag jeden Tag an hätte)... wäre mit meiner aktuellen Situation, jedes halbe Jahr 2,50-5¤ pro Lampe schon mit 1 1/2 Jahren und 2¤ pro Lampe wesentlich günstiger.

    Edit: mal davon abgesehen, dass die 6W LED heller sind, angenehmer und ich nicht jedes Jahr schon fast streichen darf, da die Halogen so heiss sind, dass die weisse farbe vergilbt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.18 09:43 durch Michael H..

  9. Re: Hin- und Hergerissen

    Autor: DooMMasteR 24.08.18 - 11:11

    Bei mir ist bisher eine einzige kaputt gegangen und da hat der Hersteller, nach 5 Jahren, für kostenlosen Ersatz gesorgt, inkl Porto usw.
    Fehler war eine kalte/gespannte Lötstelle und dann ein alternder Wackelkontakt in Folge.

    ansonsten teu teu teu…

  10. Re: Hin- und Hergerissen

    Autor: MrTridac 24.08.18 - 12:59

    DooMMasteR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei mir ist bisher eine einzige kaputt gegangen ...

    Naja, man kann Glück oder Pech haben beim LED Kauf.

    Außerdem hat die Qualität der durchschnitts-LED-Leuchte in den letzten 5 Jahren deutlich abgenommen.
    LED's die man vor 10 Jahren teuer von Osram oder Philips gekauft hat, funktionieren heute oft noch. Während NoName-LED's die ich für 3 EUR im Baumarkt bekomme manchmal nach 6 Monaten den Geist aufgeben.

  11. Austausch nicht weil defekt...

    Autor: McWiesel 24.08.18 - 22:09

    ...aber trotzdem schrottreif (ähnlich wie bei fast jeder Elektronik) weil total veraltet.

    Meine ersten LED Lampen leuchten alle grünlich oder bläulich, sind sehr dunkel und alles andere als wohnlich, die will man nicht mal mehr als Nachtlicht in der Garage haben. Der Unterschied zu heutigen LED's ist gigantisch, also hab ich die alten Dinger dann doch rausgeschmissen. Und ich fürchte die LED's in 5 Jahren sind dann nochmal wieder so viel besser, dass die heutigen dagegen übel aussehen.

    Bei der Glühlampe gab's halt keine Evolution, eine von 1970 war genauso gut wie eine von 2005.... folglich konnte man die auch probemlos auf Lager legen.

  12. Re: Austausch nicht weil defekt...

    Autor: conker 24.08.18 - 22:30

    Ich hatte hauptsächlich keine Lust early adopter zu spielen, und die ganze aktuelle Evolution mit überhöhten Preisen zu finanzieren,
    um dann wie du schreibst, nach 5 Jahren doch wieder alles zu wechseln ...
    (Außer bei RGB Beleuchtung, da ist es was anderes, weil das gab es in diesem Sinne noch nicht, und da habe ich auch recht lange gewartet.)

    Ja ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Entwicklung noch deutlich weiger gehen wird, und ich bleibe da einfach bei der TCO Berechnung, und da die Lampen sowieso nur Abends leuchten, jucken die Stromkosten nicht wirklich ...

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