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ETA 515 und andere hatte die Bahn

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  1. ETA 515 und andere hatte die Bahn

    Autor: norbertgriese 29.08.18 - 20:00

    Da fuhren in den 70er Jahren über 200 E Triebwagen, teils mit Anhänger bei der Bahn. Ich habe mal ein Nachfolgemodell nachgerechnet. Danach hat man sie aus gutem Grund durch Dieseltriebwagen ersetzt
    Folgender Fall ist für E Fahrzeuge im Nahverkehr besonders ungünstig:
    Das Fahrzeug wird am Wochenende nicht gebraucht. Es steht im Freien und es ist bitterkalt. Montag Morgen geht der Berufsverkehr los. Jetzt wird viel Energie gebraucht zum Aufheizen von tonnenweise Akku (bei E PKW ca. 10% der gesamten Kapazität ( ich hab einen, der aber nachts in der Garage steht)).
    Ohne geht nicht. Bei Großraum Fahrzeugen wird etwa so viel Energie zum Heizen gebraucht wie zum Fahren. Auch wenn man berücksichtigt, dass wenn die Türen aufgehen, die Passagiere davorstehen.

    Bei den ETA 515 wurde der Fahrgastraum mit einer Dieselheizung beheizt. Klimaanlage im Sommer gabs nicht. Im Winter haben die ETA genau so viel Diesel verbraucht wie ein Diesel Triebzug.

    Der Akku müsste also ca. Die 2,5 fache Energie beinhalten, die für den Fahrbetrieb nötig ist. Und das muss bei Oberleitung nachgeladen werden, wobei die komplette Elektronik ebenfalls im Fahrzeug sein muss.

    Mit Wasserstoff statt Akku mags problemloser funktionieren.

    Norbert

  2. Re: ETA 515 und andere hatte die Bahn

    Autor: Kay_Ahnung 29.08.18 - 22:15

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da fuhren in den 70er Jahren über 200 E Triebwagen, teils mit Anhänger bei
    > der Bahn. Ich habe mal ein Nachfolgemodell nachgerechnet. Danach hat man
    > sie aus gutem Grund durch Dieseltriebwagen ersetzt
    > Folgender Fall ist für E Fahrzeuge im Nahverkehr besonders ungünstig:
    > Das Fahrzeug wird am Wochenende nicht gebraucht. Es steht im Freien und es
    > ist bitterkalt. Montag Morgen geht der Berufsverkehr los. Jetzt wird viel
    > Energie gebraucht zum Aufheizen von tonnenweise Akku (bei E PKW ca. 10% der
    > gesamten Kapazität ( ich hab einen, der aber nachts in der Garage steht)).
    > Ohne geht nicht. Bei Großraum Fahrzeugen wird etwa so viel Energie zum
    > Heizen gebraucht wie zum Fahren. Auch wenn man berücksichtigt, dass wenn
    > die Türen aufgehen, die Passagiere davorstehen.
    >
    > Bei den ETA 515 wurde der Fahrgastraum mit einer Dieselheizung beheizt.
    > Klimaanlage im Sommer gabs nicht. Im Winter haben die ETA genau so viel
    > Diesel verbraucht wie ein Diesel Triebzug.
    >
    > Der Akku müsste also ca. Die 2,5 fache Energie beinhalten, die für den
    > Fahrbetrieb nötig ist. Und das muss bei Oberleitung nachgeladen werden,
    > wobei die komplette Elektronik ebenfalls im Fahrzeug sein muss.
    >
    > Mit Wasserstoff statt Akku mags problemloser funktionieren.
    >
    > Norbert

    Naja der ETA515 wurde von 1954 bis 1965 gebaut ich denke mal in ca. 50 Jahren hat sich die Technik sowohl was die Dämmung als auch was die Klimaanlagentechnologie angeht verbessert hat.
    Zum Thema Wochenende im Kalten stehen. Züge fahren oft auch am Wochenende, auch auf Dörfer, selbst wenn sie am Wochenende stillstehen kann man sie in Hallen unterstellen/auf anderen Strecken einsetzte oder den Zug/die Akkus warmhalten. Das alles dürfte Klimatechnisch und Kostentechnisch immer noch besser sein als ein Dieselzug.

    Last but not least denke ich mal das die Leute von Bombardier oder Siemens sowas schon mit einplanen

  3. Re: ETA 515 und andere hatte die Bahn

    Autor: norbertgriese 29.08.18 - 22:44

    Die Physik hat sich nicht geändert.

    In einen 60t Triebwagen (15t pro Achse) wird man 10 bis 15 t LiIon Akku einbauen müssen. Der allein ist sicherlich teurer als ein kompletter Dieseltriebwagen.

    Und zu Heizung und Kühlung

    Moderner E PKW Reichweite:
    Katalog 170 km
    Sommer ohne Klima 140 km
    Sommer mit Klima 120 km
    Winter mit Heizung 90 km

    Der Innenraum eines Triebwagens ist größer und damit energieaufwendiger.

    Und guck dir die Fahrpläne an. 2/3 der Züge fährt nur Mo - Fr.

    Triebwagen stehen im Freien genau so wie Straßenbahnen.

    Norbert

  4. Re: ETA 515 und andere hatte die Bahn

    Autor: Kay_Ahnung 29.08.18 - 23:30

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Physik hat sich nicht geändert.
    >
    > In einen 60t Triebwagen (15t pro Achse) wird man 10 bis 15 t LiIon Akku
    > einbauen müssen. Der allein ist sicherlich teurer als ein kompletter
    > Dieseltriebwagen.
    >
    > Und zu Heizung und Kühlung
    >
    > Moderner E PKW Reichweite:
    > Katalog 170 km
    > Sommer ohne Klima 140 km
    > Sommer mit Klima 120 km
    > Winter mit Heizung 90 km
    >
    > Der Innenraum eines Triebwagens ist größer und damit energieaufwendiger.
    >
    > Und guck dir die Fahrpläne an. 2/3 der Züge fährt nur Mo - Fr.
    >
    > Triebwagen stehen im Freien genau so wie Straßenbahnen.
    >
    > Norbert

    Laut den Daten des Akkupacks und der angegebenen Kapazität von 300 kWh komme ich auf 3,6 Tonnen Gewicht für die Akkus (60 kWh wiegen 720 Kg) lass es mit Zusatzaustattung auch 4 oder 5 tonnen sein das geht noch.

    Übrigens der Preis steht in dem Artikel der Akkuwagen kostet 130 % im Vergleich zu einem Dieselzug dafür spart man 35ct pro Km im Vergleich zum Dieselzug.

    Im Winter wenn der Zug steht kann man den Akku heizen das sollte wie gesagt nicht so viel Strom kosten zumal man ihn ja nur an den Tagen heizen muss an denen der Zug danach fährt.

    Zu den Stromkosten für die allgemeine Heizung, da denke ich das mit sachen wie einem Wärmetauscher und einer ordentlichen Isolierung einiges an Energie gespart werden kann. Tesla beispielsweise schafft das

    "Einen nur geringen Einfluss auf die Reichweite haben kalte Witterungsverhältnisse. Während des ADAC Heizungstest bei -10 C° sank die Reichweite um ca. 10 %" klar ist ein Tesla kein Zug, aber im Vergleich zu einem Zug von 1965 ist bei modernen Heizungen der Stromverbrauch bestimmt geringer.

  5. Re: ETA 515 und andere hatte die Bahn

    Autor: Eheran 30.08.18 - 07:46

    >Ich habe mal ein Nachfolgemodell nachgerechnet.
    Und wo ist die Rechnung?

  6. Re: ETA 515 und andere hatte die Bahn

    Autor: norbertgriese 30.08.18 - 09:15

    - Damals wie die Uboote Bleiakkus "optimierter" Geometrie
    - Auf Hauptstrecken 120km/h und Beschleunigung wie Bus auf Straße mit Strom aus Oberleitung plus Akkuleistung.
    - Auf Nebenstrecken 80km/h und weniger rasant.
    - Aufladen des Akkus an den Endhaltestellen über Fahrdraht
    - 200km Reichweite

    Max 64t wegen Schienen auf Nebenstrecken.
    Führte zu 16t Akku (Blei natürlich)

    Hätte hinhauen können. Aber Heizung im Winter "no way". Ein Dieselmotor hingegen mit ca. 30% mechanischem Wirkungsgrad macht nebenbei genug Wärme.

    Studienarbeit E Technik Fach "Elektrische Bahnen"

    Norbert

  7. Re: ETA 515 und andere hatte die Bahn

    Autor: Eheran 30.08.18 - 10:01

    >Studienarbeit E Technik Fach "Elektrische Bahnen"
    Wenn ich bei google danach suche finde ich... genau keine Studienarbeit.

    Wenn jemand nach einer Rechnung fragt bringt es übrigens nichts, wenn man irgendwelche (komischen) Annahmen nennt. Das ist trotzdem keine Rechnung.

  8. Re: ETA 515 und andere hatte die Bahn

    Autor: norbertgriese 30.08.18 - 11:16

    Du hast nicht richtig gesucht. Ist eine Powerpoint Präsentation und ein Youtube Video, beides 1976 hochgeladen.

    Norbert

  9. Re: ETA 515 und andere hatte die Bahn

    Autor: Eheran 30.08.18 - 12:17

    >Ist eine Powerpoint Präsentation und ein Youtube Video, beides 1976 hochgeladen.
    Alles klar, weiß ich bescheid. Damals, 1976, war Youtube noch nicht so überladen wie heute und Powerpoint nicht so bunt.

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