Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektromobilität: Hamburg lädt am…

Laden nach Zeittarif

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Laden nach Zeittarif

    Autor: Tarnatos 14.09.18 - 21:26

    Ich habe mir mal die Ladesäulen in Hamburg angesehen, da ich über die Anschaffung eines E-Autos nachgedacht habe. Pendle täglich nach HH, 60km eine Strecke.

    Eine Ladesäule wäre in Reichweite gewesen.

    Aber und das ist in meinen Augen auch der Grund für die geringe Nutzung, das Laden ist nur mit Zeittarif möglich, man muss also zur Säule eilen, wenn sein Auto fertig geladen ist, sonst zahlt man weiter, auch wenn kein Strom mehr fließt.

    Man kann sein Auto nicht über länger Zeit angeklemmt lassen. Damit ist es für mich keine Option.

    Leider gehören die Ladestationen auch keinem Ladeverbund an, der eine Flatrate bietet, sind somit zusätzlich wirtschaftlich uninteressant.

    Das können andere besser.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.18 21:28 durch Tarnatos.

  2. Re: Laden nach Zeittarif

    Autor: Luke321 14.09.18 - 21:34

    Naja bei Säulen in der Stadt ist das ja eigentlich logisch.
    Man muss ja ganz normal den Parkplatz bezahlen, oder kommt das noch zusätzlich oben drauf?

  3. Re: Laden nach Zeittarif

    Autor: WonderGoal 15.09.18 - 02:53

    Tarnatos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber und das ist in meinen Augen auch der Grund für die geringe Nutzung,
    > das Laden ist nur mit Zeittarif möglich, man muss also zur Säule eilen,
    > wenn sein Auto fertig geladen ist, sonst zahlt man weiter, auch wenn kein
    > Strom mehr fließt.
    Wenn die Fahrzeuge über die Fähigkeit der Schnelladung verfügen, ist es hingegen ein Vorteil. Der Fahrzeugladestatus ist sowieso meist per App abrufbar, so dass man weiß, wann man das Fahrzeug entfernen sollte.

    > Man kann sein Auto nicht über länger Zeit angeklemmt lassen. Damit ist es
    > für mich keine Option.
    Ein weiterer Grund, warum das Zeittarifsystem beibehalten werden muss. Nichts ist schlimmer als jene, die ohne Grund aus oder aus reiner Bequemlichkeit, die Ladestationen blockieren. Jene lernen es halt nur über die Brieftasche, wobei dann ein Straftarif sinnvoller wäre, als nur weiter nach Zeittarif zu gehen.

    > Leider gehören die Ladestationen auch keinem Ladeverbund an, der eine
    > Flatrate bietet, sind somit zusätzlich wirtschaftlich uninteressant.
    >
    > Das können andere besser.
    Flatrate ist bei momentanem Stand der Entwicklung völlig kontraproduktiv. Dazu gehören auch Ladestationen, die elektr. Strom kostenlos anbieten. Die Anbieter müssen einen ökoomischen Vorteil darin sehen in den Markt der Ladestationen einzutreten.

  4. Re: Laden nach Zeittarif

    Autor: Tarnatos 15.09.18 - 09:03

    In einer Stadt wie Hamburg ist die Moglichkeit dauerhaft dort parken zu können aber von größter Wichtigkeit.

    Die Parkplätze sind für E Autos reserviert und kostenlos.

    Das Problem ist viel mehr das in meinem Fall die Station 15 Fussminuten von der Arbeitsstelle entfernt ist und ich nicht Mal eben da hinlaufen kann.

    Wo ist das Problem ein System zu verwenden, das es erlaubt volle Autos auszustecken? Nur so können Pendler die ihr Auto nur zwei Mal am Tag sehen diese Ladesäulen auch nutzen.

    Alles andere ist Augenwischerei.

    Auch sind meiner Meinung nach Flatrates dringend nötig. Da der Gesetzgeber es nicht schafft wie zB in den nordischen Ländern die EMobilitat zu subventionieren muss sich ein jedes EAuto in der Vergleichsrechnung mit günstigen Pendler Karren a la 1.4er TDI Polo oder 1 Liter LPG Japaner messen.

    Da der Anschaffungspreis neu einfach zu hoch ist, wer kauft sich Mal eben als Privat Mann ein EAuto neu für mind 20k¤, und auch gebrauchte wie zB die Zoe durch die Batteriemiete zusätzliche Kosten produzieren, muss sich ein EAuto durch die Betriebskosten rentieren oder darf, dem ökologischen Wille zu liebe, zumindest nicht teuerer sein als die Pendlerschleuder.

    Das geht nur mit Flatrates wie sie zB Entega anbietet oder mit kostenlosen Ladepunkten.

    Denn auch wenn es den Menschen in Deutschland auf dem Papier gut geht, Geld zu verschenken hat niemand, ergo wird dann doch wieder der böse alte Diesel oder der 1 Liter Japaner gefahren.

    Aber der Autofahrer ist der böse...

  5. Re: Laden nach Zeittarif

    Autor: p4m 16.09.18 - 02:32

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tarnatos schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man kann sein Auto nicht über länger Zeit angeklemmt lassen. Damit ist
    > es
    > > für mich keine Option.
    > Ein weiterer Grund, warum das Zeittarifsystem beibehalten werden muss.
    > Nichts ist schlimmer als jene, die ohne Grund aus oder aus reiner
    > Bequemlichkeit, die Ladestationen blockieren. Jene lernen es halt nur über
    > die Brieftasche, wobei dann ein Straftarif sinnvoller wäre, als nur weiter
    > nach Zeittarif zu gehen.

    Und genau aus diesem Grund sind E-Autos für in Großstädten Tätige nicht alltagstauglich. Der Vorteil der klassischen Antriebe ist, dass der Tankvorgang schnell geht, sodass die Notwendigkeit eine Verweildauer einzuplanen schlicht nicht existiert. Dauert der Vorgang länger und ist dazu noch an wenige Orte gebunden, so ist das mit dem durchschnittlichen Tagesablauf nur schwer vereinbar.

    Da mag man Elektro toll finden wie sonst was, das ist ein Nachteil, auf den die Branche noch zu reagieren hat. Bei den bisherigen Technologien sieht es aber eher nicht danach aus, als wüsste man sich kurz-/mittelfristig wirtschaftlich sowie alltagstauglich Abhilfe zu schaffen.

  6. Re: Laden nach Zeittarif

    Autor: Tantalus 17.09.18 - 10:23

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein weiterer Grund, warum das Zeittarifsystem beibehalten werden muss.
    > Nichts ist schlimmer als jene, die ohne Grund aus oder aus reiner
    > Bequemlichkeit, die Ladestationen blockieren. Jene lernen es halt nur über
    > die Brieftasche, wobei dann ein Straftarif sinnvoller wäre, als nur weiter
    > nach Zeittarif zu gehen.

    Ja, genau. Das heisst dann, nachts um zwei aufstehen, durch die halbe Stadt latschen und das Auto umparken, nur damit man keine Strafe zahlen muss. DAS wird die Elektromobilität in Deutschland ganz sicher voranbringen...

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. MicroNova AG, Braunschweig, Leonberg, Ingolstadt, Wolfsburg, Vierkirchen
  2. via 3C - Career Consulting Company GmbH, Hamburg, Hannover, Köln (Home-Office)
  3. NDI Europe GmbH, Radolfzell am Bodensee
  4. EXTRA Computer GmbH, Giengen an der Brenz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 27“ großer NANO-IPS-Monitor mit 1 ms Reaktionszeit und WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440)
  2. (u. a. Ghost Recon Wildlands Ultimate Edition für 35,99€, The Banner Saga 3 für 9,99€, Mega...
  3. (u. a. Predator - Upgrade, Red Sparrow, Specttre, White Collar - komplette Serie)
  4. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


SSD-Kompendium: AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick
SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

Akku-FAQ: Vergesst den Memory-Effekt - vorerst!
Akku-FAQ
Vergesst den Memory-Effekt - vorerst!

Soll man Akkus ganz entladen oder nie unter 20 Prozent fallen lassen - oder garantiert ein ganz anderes Verhalten eine möglichst lange Lebensdauer? Und was ist mit dem Memory-Effekt? Wir geben Antworten.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Müll Pfand auf Fahrrad-Akkus gefordert
  2. Akku-FAQ Wo bleiben billige E-Autos?
  3. Echion Technologies Neuer Akku soll sich in sechs Minuten laden lassen

Inside Bill's Brain rezensiert: Nicht nur in Bill Gates' Kopf herrscht Chaos
Inside Bill's Brain rezensiert
Nicht nur in Bill Gates' Kopf herrscht Chaos

Einer der erfolgreichsten Menschen der Welt ist eben auch nur ein Mensch: Die Netflix-Doku Inside Bill's Brain - Decoding Bill Gates zeichnet das teils emotionale Porträt eines introvertierten und schlauen Nerds, schweift aber leider zu oft in die gemeinnützige Arbeit des Microsoft-Gründers ab.
Eine Rezension von Oliver Nickel

  1. Microsoft Netflix bringt dreiteilige Dokumentation über Bill Gates

  1. Supply-Chain-Angriff: Spionagechips können einfach und günstig eingelötet werden
    Supply-Chain-Angriff
    Spionagechips können einfach und günstig eingelötet werden

    Ein Sicherheitsforscher zeigt, wie er mit Equipment für unter 200 US-Dollar mit einem Mikrochip eine Hardware-Firewall übernehmen konnte. Damit beweist er, wie günstig und realistisch solche Angriffe sein können. Vor einem Jahr berichtete Bloomberg von vergleichbaren chinesischen Spionagechips.

  2. IT an Schulen: Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
    IT an Schulen
    Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf

    Stabilo und der Bund wollen einen Stift entwickeln, der Kinder bei Defiziten mit der Handschrift unterstützt. Mit Hilfe von Machine Learning und einer mobilen App analysiert das System das Geschriebene und passt Übungen an. Das Projekt ist mit 1,77 Millionen Euro beziffert.

  3. No Starch Press: IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor
    No Starch Press
    IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor

    Der Fachverlag No Starch Press wirft Amazon vor, Schwarzkopien von Büchern aus seinem Verlagsangebot zu verkaufen. Dabei handele es sich explizit nicht um Drittanbieter, sondern Amazon selbst als Verkäufer. Das geschieht nicht das erste Mal.


  1. 16:54

  2. 16:41

  3. 16:04

  4. 15:45

  5. 15:35

  6. 15:00

  7. 14:13

  8. 13:57