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Die Kunden hätten es in der Hand

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  1. Die Kunden hätten es in der Hand

    Autor: asmix 17.09.18 - 06:54

    Jeder möchte gutes Geld verdienen und eine Wertschätzung durch den Arbeitgeber (und möglicherweise Kunden) erfahren.
    Viele aber verfahren als Kunde nach dem Motto "Geiz ist Geil".

    Die Kunden hätten es in der Hand, ausbeuterisch agierende Firmen den ausgestreckten Mittelfinger zu zeigen.
    Wäre die Masse der Mittelfingerausstrecker und Kaufboykotteure nur gross genug, dann hätten solche Firmenkonstrukte, die nicht selten das Risiko komplett auf den Arbeitnehmer übertragen (wollen) keine Chance auf dauerhaften Bestand.

    Die Kunden hätten es in der Hand... Hätten.

    Aspie inside(tm)

  2. Re: Die Kunden hätten es in der Hand

    Autor: McAngel 17.09.18 - 07:23

    Ich lasse mir nichts liefern, da gehe ich lieber ins Restaurant. Ein Anruf vorher genügt und man sagt was man will, dann wartet man nicht lange. Das Essen kann man dort besser genießen und in Ruhe kommunizieren. Zu Hause wäre ich zu statk abgelenkt.

  3. Re: Die Kunden hätten es in der Hand

    Autor: Der schwarze Ritter 17.09.18 - 09:13

    Wir lassen uns nur selten was liefern. Und wenn, dann direkt vom Hersteller des Lebensmittels und nicht durch einen zwischendrin, der nochmal Geld haben will. Oder, wie es oft noch besser ist: Wenn wir eh grade einkaufen sind, dann läuft man vorher schnell an der Bude vorbei, gibt seine Bestellung auf und holt sie direkt nachm Einkauf ab und hat dann direkt was zu futtern daheim. Geht natürlich nicht überall, aber der Dönermann um die Ecke kennt einen inzwischen.

    Oder man lernt selber kochen. Es ist ein Irrtum, dass das mords viel Zeit in Anspruch nimmt... ok, kommt auf das Gericht an. Aber mit etwas Übung schüttelt man im Eigenbau in kurzer Zeit wohlschmeckende Mahlzeiten aus dem Ärmel. Ich verstehe es schon, dass das nicht immer möglich ist, aber bei so manchem ist es einfach nur Faulheit.

  4. Re: Die Kunden hätten es in der Hand

    Autor: elidor 17.09.18 - 09:16

    Dieser Ansatz, dass die Kunden das durch ihre Kaufkraft regulieren sollten, ist richtig, wenn es bspw. um Tierhaltung oä geht, weil die Tiere sich nicht selbst verteidigen können.
    Die Fahrer auf der anderen Seite könnten sich stärker in Gewerkschaften organisieren oder den Job kündigen. Wenn niemand mehr den Job macht, werden die Arbeitgeber schon an den Arbeitsbedingungen schrauben. Das ist nicht meine Verantwortung.

    Ich finde es bestimmt nicht gut, wie die Fahrer behandelt werden, aber die Bedingungen zu verbessern liegt in der Verantwortung der Fahrer. Für meine Arbeitsbediungungen muss ich schließlich auch selbst kämpfen.

  5. Re: Die Kunden hätten es in der Hand

    Autor: DerSchwarzseher 17.09.18 - 09:37

    asmix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder möchte gutes Geld verdienen und eine Wertschätzung durch den
    > Arbeitgeber (und möglicherweise Kunden) erfahren.
    > Viele aber verfahren als Kunde nach dem Motto "Geiz ist Geil".
    >
    > Die Kunden hätten es in der Hand, ausbeuterisch agierende Firmen den
    > ausgestreckten Mittelfinger zu zeigen.
    > Wäre die Masse der Mittelfingerausstrecker und Kaufboykotteure nur gross
    > genug, dann hätten solche Firmenkonstrukte, die nicht selten das Risiko
    > komplett auf den Arbeitnehmer übertragen (wollen) keine Chance auf
    > dauerhaften Bestand.
    >
    > Die Kunden hätten es in der Hand... Hätten.

    leider ist es wohl mehr als die hälfte egal. In den meisten fällen. Daher fällts nicht auf vereinzelt nix gekauft wird

  6. Re: Die Kunden hätten es in der Hand

    Autor: quineloe 17.09.18 - 14:25

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir lassen uns nur selten was liefern. Und wenn, dann direkt vom Hersteller
    > des Lebensmittels und nicht durch einen zwischendrin, der nochmal Geld
    > haben will.

    Ebenso. Sobald ich einmal bei dem Laden über pizza.de bestellt habe, habe ich ja eine Karte, und dann wird da direkt angerufen.

    Wenn der, der rangeht der zwischenmenschlichen Kommunikation mächtig ist, dann wird ab sofort nur noch per Telefon bestellt.

    Wenn es jetzt noch anständige Bestellungen per EMail gäbe, dann wäre ich total glücklich.

  7. Re: Die Kunden hätten es in der Hand

    Autor: Dampfplauderer 17.09.18 - 14:49

    Hier geht schon recht viel über SMS oder das greislige, aber halt verbreitete, WhatsApp, mit recht zügiger Rückmeldung

  8. Re: Die Kunden hätten es in der Hand

    Autor: mbirth 17.09.18 - 14:56

    Wie macht ihr Telefon- und WhatsApp-Besteller das mit der Bezahlung per Karte? Oder zahlt ihr noch voll altmodisch in bar? Das ist nämlich für mich der Hauptgrund, Lieferportale zu nutzen.

  9. Re: Die Kunden hätten es in der Hand

    Autor: quineloe 17.09.18 - 15:11

    Wir zahlen in bar. Wie willst du denn sonst von sechs verschiedenen Leuten das Geld zusammentreiben?

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