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Es gibt allerdings einen Unterschied ...

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  1. Es gibt allerdings einen Unterschied ...

    Autor: NeoTiger 18.07.06 - 16:11

    ... ob das Schwein diese tolle Kiste einfach so gefunden hat oder eine ganze Woche unter Verzicht auf den eigenen Broterwerb daran gearbeitet hat diese zu bauen.

    Es gibt auf der einen Seite freischaffende Künstler, die in ihrer Freizeit Kunstwerke erstellen und verbreiten weil es ihnen Spaß macht und es gibt die Musikindustrie, die diese industriell und ökonomisch organisiert fertigt.

    Das erste kann doch jeder frei haben, und die besagten Künstler würden sich an der Wertschätzung freuen. Aber leider lässt sich ja jeder nur von den Marketingtricks der "perfekt" auf den Kundenwunsch abgestimmten industriellen Kunstwerke ködern und will ausgerechnet DIE haben, nur weil die Popstars halt hübschere Agenturphotos haben machen lassen als die einfachen Künstler.

    Wer will, dass Kunst frei sein soll, soll auch nur diejenigen Kunststücke genießen, die frei von Künstlern gegeben werden und nicht den Flötentönen der Rattenfänger nachlaufen.

    My two cents.

  2. Re: Es gibt allerdings einen Unterschied ...

    Autor: dregenrocks 18.07.06 - 16:17

    Du hast mir gerade die Worte aus dem Mund genommen, bin absolut deiner Meinung.


    NeoTiger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > [sehr sinnvolle Dinge]



  3. Re: Es gibt allerdings einen Unterschied ...

    Autor: ddddds 18.07.06 - 16:25

    NeoTiger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wer will, dass Kunst frei sein soll, soll auch nur
    > diejenigen Kunststücke genießen, die frei von
    > Künstlern gegeben werden und nicht den Flötentönen
    > der Rattenfänger nachlaufen.

    vielleicht kommen die "rattenfänger" dadurch aber zur besinnung ?

  4. Re: Es gibt allerdings einen Unterschied ...

    Autor: NeoTiger 18.07.06 - 16:52

    ddddds schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Wer will, dass Kunst frei sein soll, soll
    > auch nur
    > diejenigen Kunststücke genießen, die
    > frei von
    > Künstlern gegeben werden und nicht
    > den Flötentönen
    > der Rattenfänger nachlaufen.
    >
    > vielleicht kommen die "rattenfänger" dadurch aber
    > zur besinnung ?

    Die Rattenfänger wollen Geld verdienen. An der altruistischen Verbreitung von Kulturgütern haben sie kein Interesse. Mit Kaufverweigerung würde die Musikindustrie eben ihr Geschäft einstellen und Musik gäbe es dann halt nur noch im Direktvertrieb von den Künstlern.

    Immerhin gäbe es mit dem Internet ja eine Plattform dafür. Aber rechnet nicht damit, dass dann irgendwer die Künstler für euch so schön idolisiert und hübsche Musikvideos produziert wie die MI es tut. Freie Kunst heißt Kunst so zu bekommen, wie die Künstler sie machen wollen und nicht so versüßt, wie die Kunden sie gerne hätten.

  5. Re: Es gibt allerdings einen Unterschied ...

    Autor: Nowis, 18.07.06 - 19:29

    Ich glaube der Autor der Geschichte will auf was anderes hinaus. Nicht "Ich nehme mir einfach alles an Inhalten umsonst und mache damit was ich will.
    Die Tiere, vom Schwein Leistungen _kaufen_ möchte einfach die bezahlte Ware so benutzen, wie es ihnen recht ist. Also mit der Familie teilen, weiter verschenken (ohne eine eigene Kopie zu behalten) usw.
    Von daher ist auch der Artikel von Golem unglücklich geschrieben.

    Es geht hier nicht primär um Raubkopierer, sondern eher um Probleme mit eingeschränkten Käuferrechten durch DRM&Co.

    Nowis

    NeoTiger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... ob das Schwein diese tolle Kiste einfach so
    > gefunden hat oder eine ganze Woche unter Verzicht
    > auf den eigenen Broterwerb daran gearbeitet hat
    > diese zu bauen.
    >
    > Es gibt auf der einen Seite freischaffende
    > Künstler, die in ihrer Freizeit Kunstwerke
    > erstellen und verbreiten weil es ihnen Spaß macht
    > und es gibt die Musikindustrie, die diese
    > industriell und ökonomisch organisiert fertigt.
    >
    > Das erste kann doch jeder frei haben, und die
    > besagten Künstler würden sich an der Wertschätzung
    > freuen. Aber leider lässt sich ja jeder nur von
    > den Marketingtricks der "perfekt" auf den
    > Kundenwunsch abgestimmten industriellen Kunstwerke
    > ködern und will ausgerechnet DIE haben, nur weil
    > die Popstars halt hübschere Agenturphotos haben
    > machen lassen als die einfachen Künstler.
    >
    > Wer will, dass Kunst frei sein soll, soll auch nur
    > diejenigen Kunststücke genießen, die frei von
    > Künstlern gegeben werden und nicht den Flötentönen
    > der Rattenfänger nachlaufen.
    >
    > My two cents.


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