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Kultur

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  1. Re: Kultur

    Autor: Frell 18.07.06 - 19:26

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man kann noch so viele Beispiele und
    > Gegenbeispiele bringen. Es geht letztlich darum,
    > Rechte zu Lasten des Einzelnen zu verschieben. Mit
    > diesen (erkauften) Rechten sind obendrein auch
    > noch weitgehende Kontrollen verbunden, die bis in
    > den Privatbereich gehen. UND DAS GEHT ZU WEIT.

    Warum? Inwieweit die Content-Industrie kontrollieren kann wer wann was konsumiert, ist erst mal irrelevant. Wie immer gilt, Angebot und Nachfrage. Interessanter wird es, wenn es um die Frage geht wie die Güter der Konsum-Industrie längerfristig erhalten bleiben, und wie alternativen am Leben erhalten werden.

    Nicht immer ist ein Nuklearer Sprengkopf die beste Lösung, manchmal reicht einfaches Ignorieren auch aus.

  2. Re: Kultur

    Autor: Korrektor 18.07.06 - 19:47

    baka schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wenn ich mich richtig erinnere war so eine klausel
    > rechtswiedrig und man könnte dagegen klagen^^
    > haben einmal in einem haus gewohnt wo der
    > vermieter so etwas reingeschrieben hatte und der
    > rechtsangwalt den wir es durchchecken lassen haben
    > viel das aus... haben es nur nicht eingereicht da
    > wir nicht planten welche zu besitzen^^
    >


    Google hilft:
    zB http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/vtverbit.htm

    "viel das aus"? Hä? Vielleicht noch ein bisschen an der Rechtschreibung und Grammatik feilen?

  3. Re: Kultur

    Autor: :-) 18.07.06 - 21:13

    Frell schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Man kann noch so viele Beispiele und
    >
    > Gegenbeispiele bringen. Es geht letztlich
    > darum,
    > Rechte zu Lasten des Einzelnen zu
    > verschieben. Mit
    > diesen (erkauften) Rechten
    > sind obendrein auch
    > noch weitgehende
    > Kontrollen verbunden, die bis in
    > den
    > Privatbereich gehen. UND DAS GEHT ZU WEIT.
    >
    > Warum? Inwieweit die Content-Industrie
    > kontrollieren kann wer wann was konsumiert, ist
    > erst mal irrelevant. Wie immer gilt, Angebot und
    > Nachfrage. Interessanter wird es, wenn es um die
    > Frage geht wie die Güter der Konsum-Industrie
    > längerfristig erhalten bleiben, und wie
    > alternativen am Leben erhalten werden.
    >
    > Nicht immer ist ein Nuklearer Sprengkopf die beste
    > Lösung, manchmal reicht einfaches Ignorieren auch
    > aus.

    Wenn der Verbraucherschutz es durchsetzen kann, dass die Buchstaben DRM als Warnhinweis aufgedruckt werden müssen... Dann kann man auch gezielt "ignorieren".

    Habe ich erstmal eine CD gekauft und die läuft dann nicht, ist es zu spät.

  4. Re: Kultur

    Autor: Frell 18.07.06 - 22:03

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Habe ich erstmal eine CD gekauft und die läuft
    > dann nicht, ist es zu spät.

    Es gibt in diesm Land etwas, das nennt sich Rückgaberecht. Ist Gesetzlich verankert, gilt minimal 14 Tage und gilt auch für CDs.

    Natürlich ist es ärgerlich wenn man dann in den Laden zurück dackeln muss, aber nach dem zweiten oder Dritten mal gewöhnt man sich spontankäufe ab und prüft anhand entsprechende Datenbanken die kompatiblitär künftigen Konsums :->

  5. kleiner Gedankenfehler

    Autor: @ 18.07.06 - 23:53

    Du vergisst bei Deiner Betrachtung, dass zwischen purem DRM und puren Creative Commons-ähnlichen Lizenzen noch eine Menge an "Grautönen" möglich ist.

    Nur weil das eine Extrem vielleicht schlecht ist, ist das andere noch lange nicht besser - oder gerechter. (*)

    (*) warum erinnert mich das an Kapitalismus vs. Kommunismus?

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Rechteverwerter verändern unsere Kultur, sie
    > greifen in Grundwerte unseres Lebens ein. Darin
    > liegt das Hauptproblem und deshalb wird der
    > Widerstand gegen solche ein Vorhaben immer größer
    > werden.
    >
    > So ein nettes Kinderbuch ist schon mal ein guter
    > Anfang.
    >
    > Dass es Rechteverwertungen im kommerziellen
    > Bereich gibt, ist nachvollziehbar und auch
    > akzeptabel.
    >
    > Beispiel: Ich habe einen Fernsehsender und will
    > bestimmte Filme ausstrahlen. Als Unternehmer
    > interessiert mich kein einziger Film davon, ich
    > wollte keinen einzigen davon besitzen. Das ist das
    > normale Verhältnis, das ein Unternehmer zu einem
    > Produkt hat.
    >
    > Wohl aber möchte ich nun mit den Filmen Geld
    > verdienen, also genügen mir ja die "Rechte".
    >
    > Ein Endkunde ist kein Händler, er will keine
    > Rechte erwerben, um damit Geld zu verdienen. Er
    > möchte etwas kaufen und dann auch Eigentümer sein.
    > Dass Eigentum auch mit Nutzungseinschränkungen
    > verbunden ist, ist bekannt und verständlich.
    > Besonders, wenn dieses Eigentum in der
    > Öffentlichkeit genutzt wird, wo die Rechte anderer
    > berührt werden.
    >
    > Ich darf mir einen Mercedes für 100.000 Euro
    > kaufen, im Garten einen Baum pflanzen und den
    > umfahren. Niemand hat das Recht, mich daran zu
    > hindern. Ebenso darf ich mir eine Musik-CD kaufen,
    > sie tausendfach kopieren und die Scheiben an die
    > Kellerwand nageln, kein Rechteverwerter darf mich
    > zwingen, genau das zu tun, was er sich für mich
    > ausgedacht hat.
    >
    > Man stelle sich doch einmal vor, diese
    > "Rechtsform" würde sich auch bei Mietwohnungen
    > durchsetzen!
    >
    >


  6. Re: kleiner Gedankenfehler

    Autor: :-) 19.07.06 - 00:40

    @ schrieb:
    -------------------------------------------------------

    >
    > (*) warum erinnert mich das an Kapitalismus vs.
    > Kommunismus?

    Das kann ich dir sagen: Wir haben einen kommerziellen Bereich und einen kommunalen. Kommunismus und kommunal haben den gleichen Wortstamm wir er auch bei Kommunion vorkommt :-) Da wird jemend in die Gemeinschaft aufgenommen.

    Die Frage könnte hier auch lauten: Ist Kultur ein rein kommerzielles Gut, oder ein kommunales Gut?

    Könntest du dir in der Forschung den reinen Kommerz vorstellen? Ich möchte es mir nicht vorstellen. Immerhin ist es heute noch so, dass jeder Forscher sofort seine Forschungsergebnisse veröffentlich und genau die Anzahl seiner Veröffentlichungen zählt. Die gesamte Grundlagenforschung würde zusammenbrechen, wenn alles nach dem Prinzip des geistigen Urheberrechts gehandhabt werden würde. Es ist doch gerade wichtig, dass der nächste Forscher die Ergebnisse des anderen sich zu eigen macht. Den Namen in der Veröffentlichung wird niemand ändern können, damit ist der geistige Urheber automatisch geschützt.

    Nicht selten ist es dann eine große Firma, die die Forschungsergebnisse in klingende Münze verwandelt :-)

    Aber was solls, es bleibt in der Gemeinschaft der Menschen, als gemeinsame Erungenschaft.

    Vielleicht vergleiche ich aber auch nur Äpfel mit Birnen, denn bei den Medienprodukten kann man nun weiß Gott nicht von "hoch geistigem Eigentum" reden. Es scheint eher ein reziprokes Verhältnis zu bestehen :-)



    >
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Rechteverwerter verändern unsere Kultur,
    > sie
    > greifen in Grundwerte unseres Lebens ein.
    > Darin
    > liegt das Hauptproblem und deshalb wird
    > der
    > Widerstand gegen solche ein Vorhaben
    > immer größer
    > werden.
    >
    > So ein
    > nettes Kinderbuch ist schon mal ein guter
    >
    > Anfang.
    >
    > Dass es Rechteverwertungen im
    > kommerziellen
    > Bereich gibt, ist
    > nachvollziehbar und auch
    > akzeptabel.
    >
    > Beispiel: Ich habe einen Fernsehsender und
    > will
    > bestimmte Filme ausstrahlen. Als
    > Unternehmer
    > interessiert mich kein einziger
    > Film davon, ich
    > wollte keinen einzigen davon
    > besitzen. Das ist das
    > normale Verhältnis, das
    > ein Unternehmer zu einem
    > Produkt hat.
    >
    > Wohl aber möchte ich nun mit den Filmen
    > Geld
    > verdienen, also genügen mir ja die
    > "Rechte".
    >
    > Ein Endkunde ist kein
    > Händler, er will keine
    > Rechte erwerben, um
    > damit Geld zu verdienen. Er
    > möchte etwas
    > kaufen und dann auch Eigentümer sein.
    > Dass
    > Eigentum auch mit Nutzungseinschränkungen
    >
    > verbunden ist, ist bekannt und verständlich.
    >
    > Besonders, wenn dieses Eigentum in der
    >
    > Öffentlichkeit genutzt wird, wo die Rechte
    > anderer
    > berührt werden.
    >
    > Ich darf
    > mir einen Mercedes für 100.000 Euro
    > kaufen,
    > im Garten einen Baum pflanzen und den
    >
    > umfahren. Niemand hat das Recht, mich daran
    > zu
    > hindern. Ebenso darf ich mir eine Musik-CD
    > kaufen,
    > sie tausendfach kopieren und die
    > Scheiben an die
    > Kellerwand nageln, kein
    > Rechteverwerter darf mich
    > zwingen, genau das
    > zu tun, was er sich für mich
    > ausgedacht hat.
    >
    > Man stelle sich doch einmal vor,
    > diese
    > "Rechtsform" würde sich auch bei
    > Mietwohnungen
    > durchsetzen!
    >
    >


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