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zu niedrige Förderung?

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  1. zu niedrige Förderung?

    Autor: devarni 19.09.18 - 14:24

    Wenn man so Berichte über Hong Kong etc. liest, bekommt man fast das Gefühl dort würden nur noch E-Autos und E-Busse fahren. China zahlt dort sehr hohe Subventionen ich meine irgendwas um 25% auf einheimische E-Mobile. Man fördert also die eigene Wirtschaft und gleichzeitig die E-Mobilität.

    Die 4000¤ oder was es hier in Deutschland gibt wirken dagegen wie Kleingeld und wenig attraktiv. Das man bisschen mit finanziellen Geschenken vom Staat nachhelfen muss ist wohl klar. Die Höhe sollte man aber nochmal überdenken und auch in Richtung dessen gucken was von Deutschen Autobauern zu erwarten ist bzw. was diese E-Autos kosten werden.
    Die Dieselförderung, also was dem Fiskus alleine durch günstigeren Diesel entgeht, dürften sich bestimmt auf 8 Mrd ¤ jährlich belaufen. Selbst wenn man nur einen Bruchteil davon nimmt, könnte man E-Mobilität schon ziemlich nach vorne bringen.

    Frank Arnold, Musician & IT Freelancer
    Web: 4damind | Soundcloud: 52degree

  2. Re: zu niedrige Förderung?

    Autor: tovi 19.09.18 - 14:40

    Das ist doch gar nicht gewollt.
    Sieht man doch am Streit um die Förderfähigkeit der Teslas. Da hat man willkürlich den Maximalpreis für förderfähigkeit bei 60,000 Euro angesetzt, warum wohl?
    Solange die deutschen nix vernünftiges liefern können wird auch nichts gefördert.
    Die haben die Regierung fest im Griff.

    Und die Lieferfähigkeit der deutschen Autobauer ist sehr beschränkt. VW will 2020 beginnen mit 100.000 Autos Jahresproduktion.
    Jaguar und der Audi iPace zusammen 50.000 pro Jahr versteht sich.
    Massenproduktion geht anders.

  3. Re: zu niedrige Förderung?

    Autor: Nullmodem 19.09.18 - 14:56

    devarni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man so Berichte über Hong Kong etc. liest, bekommt man fast das Gefühl
    > dort würden nur noch E-Autos und E-Busse fahren. China zahlt dort sehr hohe
    > Subventionen ich meine irgendwas um 25% auf einheimische E-Mobile. Man
    > fördert also die eigene Wirtschaft und gleichzeitig die E-Mobilität.
    >
    > Die 4000¤ oder was es hier in Deutschland gibt wirken dagegen wie Kleingeld
    > und wenig attraktiv. Das man bisschen mit finanziellen Geschenken vom Staat
    > nachhelfen muss ist wohl klar. Die Höhe sollte man aber nochmal überdenken
    > und auch in Richtung dessen gucken was von Deutschen Autobauern zu erwarten
    > ist bzw. was diese E-Autos kosten werden.
    > Die Dieselförderung, also was dem Fiskus alleine durch günstigeren Diesel
    > entgeht, dürften sich bestimmt auf 8 Mrd ¤ jährlich belaufen. Selbst wenn
    > man nur einen Bruchteil davon nimmt, könnte man E-Mobilität schon ziemlich
    > nach vorne bringen.
    Das wäre vielleicht eine Idee, aber es schaut wohl so aus, das nicht das Geld das Problem ist. Die ganze "zu teuer" Argumentation kommt doch immer nur von den Leuten, die zu bequem oder zu unflexibel sind, sich umzugewöhnen. Die kaufen auch dann kein Elektroauto, wenn es billiger als ein fossiler ist. (meine private Meinung)
    Die "Förderung" fängt den Mehrpreis eines Plugin-Hybriden zu einem rein fossilen Antrieb ab und die Autokonzerne legen auch nochmal paar Tausender drauf, demnach müssten eigentlich nur noch Hybride rumfahren. Tun sie aber nicht, weil nicht genug gebaut werden (Mangelder Wille oder Unokonomie beim Autobauer?) und weil die Nachfrage nicht da ist (Gründe oben).
    An beidem ändert eine höhere Prämie nix. (wieder meine private Meinung)

    nm

  4. Re: zu niedrige Förderung?

    Autor: Dragos 19.09.18 - 18:10

    Zudem habe ich keine lust ein paar wenigen Akku Auto Besitzer mein Geld was ich dem Staat zu verfügung stelle auch noch in akkus zu invenstieren.

    Nein Deutschland hat ganz andere problem. da ist jeder Cent besser aufgehoben. aber um die Probleme zu lösen müssen unsere Politiker erstmal erwachsen werden.

    Der ganze Bundestag nur ein Kindergarten

  5. Re: zu niedrige Förderung?

    Autor: Deff-Zero 19.09.18 - 18:19

    devarni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die 4000¤ oder was es hier in Deutschland gibt wirken dagegen wie Kleingeld
    > und wenig attraktiv.

    Sie sind auch unattraktiv. Es wäre besser gewesen die Regierung hätte die Förderkohle in den Ausbau der Ladeinfrastruktur gesteckt, statt sie einfach so rauszuwerfen. Das würde das Henne-Ei Problem mildern und jeder hätte langfristig etwas davon.

    Aber dafür bräuchte man ja Weitblick...

  6. Re: zu niedrige Förderung?

    Autor: Dragos 19.09.18 - 18:28

    Deff-Zero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > devarni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Die 4000¤ oder was es hier in Deutschland gibt wirken dagegen wie
    > Kleingeld
    > > und wenig attraktiv.
    >
    > Sie sind auch unattraktiv. Es wäre besser gewesen die Regierung hätte die
    > Förderkohle in den Ausbau der Ladeinfrastruktur gesteckt, statt sie einfach
    > so rauszuwerfen. Das würde das Henne-Ei Problem mildern und jeder hätte
    > langfristig etwas davon.
    >
    > Aber dafür bräuchte man ja Weitblick...

    nein, alle Investitionen in die ladeinfrastruktur is geldverschwendung solange nicht geklärt ist wie jedes in deutschland existierende auto geladenwerden soll. Also wie die Umwelt aussehen soll.

    Wenn das geklärt ist dann können wir auch die Infrastruktur aufbauen vorher bitte keine förderung da reinstecken. dann lieber in andere Projekte.

  7. Re: zu niedrige Förderung?

    Autor: ChMu 19.09.18 - 20:02

    devarni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man so Berichte über Hong Kong etc. liest, bekommt man fast das Gefühl
    > dort würden nur noch E-Autos und E-Busse fahren. China zahlt dort sehr hohe
    > Subventionen ich meine irgendwas um 25% auf einheimische E-Mobile. Man
    > fördert also die eigene Wirtschaft und gleichzeitig die E-Mobilität.

    Dazu kommt, das man kaum noch Nummernschilder fuer Verbrenner bekommt, es gibt eine Lotterie, willst Du aber sofort Autofahren, kannst Du einen electrischen sofort anmelden.
    >
    > Die 4000¤ oder was es hier in Deutschland gibt wirken dagegen wie Kleingeld
    > und wenig attraktiv. Das man bisschen mit finanziellen Geschenken vom Staat
    > nachhelfen muss ist wohl klar. Die Höhe sollte man aber nochmal überdenken
    > und auch in Richtung dessen gucken was von Deutschen Autobauern zu erwarten
    > ist bzw. was diese E-Autos kosten werden.

    Wenn es 10000 Euro gaebe, wuerden die Autobauer die Autos eben 10000 Euro teurer machen. Foerderung koennte man sehr viel guenstiger haben. ZB Tiefgaragen Besitzern oder Garagen Besitzern einen unkomplizierten Stromanschluss ermoeglichen, ohne Jahrelange legale Gequengel mit der Hausgemeinschaft. Verbrenner auf Ladeplaetzen rigeros abschleppen. Sofort. Diesel Foerderung zurueck fahren. Fahrzeug Steuern nach Schadstoff Ausstoss berechnen oder einfach pro km gefahrener Strecke abrechnen. Versuche dafuer gibts in Holland. Je nach dem wann man wo faehrt, kostet ein km dann zwischen nichts oder einem Euro/km. Alles relativ einfach und unkompliziert zu machen.
    Ein viertel des Preises sind Steuern, auch da koennte man was regeln. Wichtig waere das Verbrenner Fahrer die tatsaechlichen Kosten zahlen sollten. Nicht fuer das Auto, das ist (noch) guenstiger gegenueber BEVs, aber der Unterhalt/Nutzung. Dann verkaufen sich BEVs von ganz alleine.

    > Die Dieselförderung, also was dem Fiskus alleine durch günstigeren Diesel
    > entgeht, dürften sich bestimmt auf 8 Mrd ¤ jährlich belaufen. Selbst wenn
    > man nur einen Bruchteil davon nimmt, könnte man E-Mobilität schon ziemlich
    > nach vorne bringen.

    Das ist in Deutschland nicht gewollt. Deutsche BEVs dienen vorranging dem Senken des Flottenverbrauchs. Kunden sind da nicht wirklich erwuenscht.

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