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Datenschutz ade!

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  1. Datenschutz ade!

    Autor: Watch Me! 24.01.05 - 11:40

    Na was da wohl aus dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wird. Zwar entfalten die Grundrechte keine unmittelbare Drittwirkung, jedoch ist die Datensammlung durch Dritte keineswegs ohne Schranken. Vor allem das Arbeitsrecht sollte hier einige Solleinbruchsstellen für dieses Grundrecht bieten.

    Lassen wir die Juristerei mal beseite. Es macht zwar in der Logistik entscheidend Sinn, zu wissen, was wann wo unterwegs ist, aber es öffnet auch Missbrauch Tür und Tor. So können die ohnehin schon überbelasteten Fahrern von ihren Chefs noch mehr unter Zeitdruck gesetzt werden. Und wer zahlt dann die Zeche: Der Autofahrer im Wrack zwischen Leitplanke und LKW

  2. Den letzten beißen die Hunde.

    Autor: Teletubi 24.01.05 - 14:50

    Watch Me! schrieb:
    So können die ohnehin
    > schon überbelasteten Fahrern von ihren Chefs noch
    > mehr unter Zeitdruck gesetzt werden. Und wer zahlt
    > dann die Zeche: Der Autofahrer im Wrack zwischen
    > Leitplanke und LKW

    Die Fahrer werden auf Schritt und Tritt verfolgt, jede Pause wird fernüberwacht vom Lohn abgezogen.
    Die Außendienstler werden den ganzen Tag - trotz Hungerlohn - von Termin zu Termin gejagt.

    Die hochverdienenden Fettsäcke sitzen im Büro am PC und testen laufend neue Methoden wie man das "Humankapital" (Fahrer und Außendienst) noch weiter auspressen kann.

    Womit wird eigentlich die Effektivität der Nieten in Nadelstreifen überwacht?
    Bei diesen Gehaltsgruppen ist der Leerlauf ja um ein vielfaches teurer, da muß man Hebel angesetzen.

    Es ist etwa so wie bei den Nebenverdiensten unserer Politiker.
    Dank Harz-4 wird das Einkommen der Wähler perfekt überwacht.

    Warum wird nicht Harz-4 zur Angabe der Politiker- Nebenverdienste eingesetzt? Das wäre doch sehr sinnvoll, denn ss gibt dafür bereits Formulare und ein EDV- System.

    Das Harz-4 Verfahren wurde von unseren Politikern zur Einkommenskontrolle des Volkes als Gesetz verabschiedet.
    Nun wollen die Urheber des Gesetzes für sich selbst Sonderrechte erhalten!
    Ich will als Wähler schließlich wissen vom wem mein Volksvertreter gesponsert wird.
    Eine Bananenrepublick kann man da nur sagen.

  3. Hunde, die bellen...

    Autor: ChrisRoloff 24.01.05 - 16:15

    Jede Firma hat natürlich das Recht zu überprüfen, ob die Angestellten ihre Leistung erbringen oder nicht.

    Dies mag durch Zeit- bzw. Projekterfassungssysteme bei "Sesselpupern" gelten oder halt durch diese mobileobject-Lösung (die auf der CeBIT 2004 auch schon vorgestellt wurde, nur unter anderem Namen... :-)) erfüllt sein.
    Ein Beispiel für Projekterfassungssysteme bei den sogenannten "Nieten im Nadelstreifen" ist z.B. Produra.

    Jetzt allen Frust über die Änderungen im deutschen Sozialsystem auf diesen Punkt zu reduzieren, ist ziemlich albern.

    Letztendlich kann man nur sagen: wer Geld verdienen möchte, muss halt was dafür tun. Such is life.
    Oder etwas deutlicher für die vorherigen Autoren: wer noch nie Nadelstreifen von innen gesehen hat, sollte sich nicht anmaßen, über die Arbeitsbelastung von Nadelstreifenträgern zu urteilen...

  4. Re: Datenschutz ade!

    Autor: Der Praktikant 19.04.05 - 10:26

    Wenn der Chef sehen kann wo seine Arbeiter sind und wie lange sie sich hinter dem Steuer oder auf den Beinen befinden dann könnendas auch andere (Kontroll)Organe. So sollte man bei diesem Thema die Juristerei eben nicht außer Acht lassen, gell!


    Watch Me! schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Na was da wohl aus dem Recht auf informationelle
    > Selbstbestimmung wird. Zwar entfalten die
    > Grundrechte keine unmittelbare Drittwirkung,
    > jedoch ist die Datensammlung durch Dritte
    > keineswegs ohne Schranken. Vor allem das
    > Arbeitsrecht sollte hier einige
    > Solleinbruchsstellen für dieses Grundrecht
    > bieten.
    >
    > Lassen wir die Juristerei mal beseite. Es macht
    > zwar in der Logistik entscheidend Sinn, zu wissen,
    > was wann wo unterwegs ist, aber es öffnet auch
    > Missbrauch Tür und Tor. So können die ohnehin
    > schon überbelasteten Fahrern von ihren Chefs noch
    > mehr unter Zeitdruck gesetzt werden. Und wer zahlt
    > dann die Zeche: Der Autofahrer im Wrack zwischen
    > Leitplanke und LKW


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