1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Elektroautos: BMW packt größere…

Modulares Akkukonzept muss her

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Modulares Akkukonzept muss her

    Autor: dEEkAy 28.09.18 - 10:32

    Das eigentliche Problem von E-Autos ist doch nicht die besseren/schlechteren Lichter oder die Ausstattung eines Modells gegenüber seinem Vorgängermodell. Es steht und fällt mit der Leistungsfähigkeit des Akkus.

    Wer den ersten i3 gekauft hat, kommt nur halb so weit wie mit dem neuen jetzt. Das ist schon enorm wenn man bedenkt, dass ich 250-300 km weit komme, mit dem ersten aber gerade mal 125-150 km.

    Es muss ein modulares Konzept für den Akku her damit dieser Austauschbar wird. So kann ich mir einfach ein Modell kaufen und wenn dann 2-3 Generationen später die Reichweite nicht mehr passt, einfach die Batterie wechseln ohne direkt das halbe Auto umzubauen.

    Ein Kumpel liebäugelt auch schon seit längerem mit einem i3 und da er bei BMW arbeitet könnte er diesen auch günstiger bekommen, vielleicht wirds auch jetzt der neue i3. Der hat zumindest eine Reichweite die zum Pendeln ausreicht. Mal gucken, was der dann so erzählt.

  2. Re: Modulares Akkukonzept muss her

    Autor: ChMu 28.09.18 - 15:12

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das eigentliche Problem von E-Autos ist doch nicht die
    > besseren/schlechteren Lichter oder die Ausstattung eines Modells gegenüber
    > seinem Vorgängermodell. Es steht und fällt mit der Leistungsfähigkeit des
    > Akkus.

    Und den Beduerfnissen des Fahrers.
    >
    > Wer den ersten i3 gekauft hat, kommt nur halb so weit wie mit dem neuen
    > jetzt. Das ist schon enorm wenn man bedenkt, dass ich 250-300 km weit
    > komme, mit dem ersten aber gerade mal 125-150 km.

    Ja. Wenn Du aber nun mal nur 40-60km am Tag faehrst und ueber nacht nuckelt das Ding an der Schuko in Deiner Garage, gibts Du lieber 5000 Euro weniger aus als nen riesen Akku zu haben den Du nie brauchst.
    >
    > Es muss ein modulares Konzept für den Akku her damit dieser Austauschbar
    > wird. So kann ich mir einfach ein Modell kaufen und wenn dann 2-3
    > Generationen später die Reichweite nicht mehr passt, einfach die Batterie
    > wechseln ohne direkt das halbe Auto umzubauen.

    Ich weiss nicht wie es bei BMW ist aber bei Tesla dauert ein Akku Tausch manuell 20min. Automatisiert schaffen sie es in 90sec aber das war nur ne Demo. Du kannst selbst fuer den 10 Jahre alten Roadster neue und leistungsfaehigere Packs kaufen.
    >
    > Ein Kumpel liebäugelt auch schon seit längerem mit einem i3 und da er bei
    > BMW arbeitet könnte er diesen auch günstiger bekommen, vielleicht wirds
    > auch jetzt der neue i3. Der hat zumindest eine Reichweite die zum Pendeln
    > ausreicht. Mal gucken, was der dann so erzählt.

    Durchschnittliche Pendel Strecke in D betraegt unter 20km. 4% der Pendler fahren ueber 50km. Also das sollte auch in der ersten Generation reichen. Am Ende zaehlt der Persoenliche Gebrauch. Mich als Kaeufer interessiert nicht, ob ein Vertreter in Hanover damit klar kommt, ICH muss damit klar kommen.

  3. Re: Modulares Akkukonzept muss her

    Autor: User_x 28.09.18 - 23:35

    Eigentlich gehören Steuern auf den Fahr-Strom drauf. Wäre dem Benzin und Diesel gegenüber eigentlich legitim. Weiter kann man mit diesen Steuern eben ein Tankstellennetz oder ein Wechsel-Miet-System von wechselbaren Akkus vorantreiben.

    Oder es muss tatsächlich etwas anderes oder gar hinzu wie die Maut her. Halt etwas was von allen einen passenden Beitrag fordert um ein gemeinsames System von (Infrastruktur-Straße-Fahrzeug) zu legitimieren.

  4. Re: Modulares Akkukonzept muss her

    Autor: B.I.G 29.09.18 - 02:17

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es muss ein modulares Konzept für den Akku her damit dieser Austauschbar
    > wird.

    Das war vor 8 Jahren mal ein Thema, stünde aber der Entwicklung der Akkus massiv im Weg und wird als nicht mehr praktikabel angesehen. Vielleicht kommt es irgendwann in Zukunft wieder mal aber derzeit ist das nirgendwo ein Thema.

    Wenn du einen neuen Akku mit mehr Kapazität willst kauf einfach ein moderneres Akku Modul für deinen PKW sofern vorhanden ist das die günstigste Lösung. Ganz ohne das halbe Auto zu zerlegen, man schraubt einfach das Akku Modul heraus und anschließend wieder hinein.
    Bei einigen Akkus kann man auch die Zellen gegen solche mit höherer Kapazität tauschen.

  5. Re: Modulares Akkukonzept muss her

    Autor: ChMu 29.09.18 - 10:55

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich gehören Steuern auf den Fahr-Strom drauf. Wäre dem Benzin und
    > Diesel gegenüber eigentlich legitim. Weiter kann man mit diesen Steuern
    > eben ein Tankstellennetz oder ein Wechsel-Miet-System von wechselbaren
    > Akkus vorantreiben.

    Wie? Benzin kostet um die 50c/l. Bezahlt werden 1,30. Den Unterschied machen Steuern, Abgaben und Gewinn fuer die Tankstelle aus.

    Strom kostet gute 6c/kWh. Bezahlt werden 27c. Wie viel Steuern willst Du denn noch draufschlagen? Du willst das electrische fahren kuenstlich verteuern, weil es zu effizient ist? Vielmehr koennte man die Diesel Subvention abschaffen und nach Energiegehalt besteuern.
    Fahr-Strom ist der gleiche Strom der Deinen Herd oder Staubsauger antreibt. Willst Du den einfaerben?
    >
    > Oder es muss tatsächlich etwas anderes oder gar hinzu wie die Maut her.
    > Halt etwas was von allen einen passenden Beitrag fordert um ein gemeinsames
    > System von (Infrastruktur-Straße-Fahrzeug) zu legitimieren.

    Nennt sich Fahrzeug Steuer? Einfach nach co2 Ausstoss besteuern, 400Euro im Monat fuer nen Diesel SUV, dann loesst sich das Problem von selbst.
    Eine Verstopfungs Maut wie in London oder anderen Staedten kommt sowiso. Momentan nur fuer Verbrenner aber irgendwann auch fuer alles was Platz wegnimmt.
    Nur ist bis dahin noch Zeit, viel Zeit, so viel Zeit, das sich die Kaufentscheidung davon noch nicht beeinflussen laesst was e-Fahrzeuge angeht. Ja, es wird teurer werden, im Moment aber ist es erheblich guenstiger. Ich kaufe doch nicht einen Verbrenner, dessen Zukunft schon in 5 Jahren auf der Kippe stehen kann, weil ein electrisches Auto in 20 Jahren vieleicht teurer wird im Unterhalt?

  6. Re: Modulares Akkukonzept muss her

    Autor: User_x 30.09.18 - 00:19

    wer wird denn ein Auto 20 Jahre fahren wollen?

    Letztendlich ja, das Auto - auch der Verbrenner ist ein Teil eines Systems, denn ohne Straßen könntest du damit nichts anfangen. Und das System muss sich selbst tragen können. Der ganze Rest dazwischen ist nur Mischkalkulation. Mischkalkulation insoweit, wer welchen Anteil am System zahlt.

  7. Re: Modulares Akkukonzept muss her

    Autor: B.I.G 30.09.18 - 00:26

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wer wird denn ein Auto 20 Jahre fahren wollen?

    Ich wüsste jetzt nichts das dagegen spricht, es sei denn man kauft so schlechte Qualität dass der Unterhalt zu teuer wird. Ein Qualitativ gut gebautes Auto kann aber nahezu endlos gefahren werden sofern man bei der Wartung nicht schlampt.
    Ich bin jetzt bei 16 Jahren und ein Neuwagen in der selben Klasse ginge mit höherem Verbrauch und kleinerem Kofferraum einher. Also weshalb sollte ich einen neuen kaufen?

  8. Re: Modulares Akkukonzept muss her

    Autor: Ach 30.09.18 - 02:59

    Hier finden sich detaillierte Infos, inzwischen auch mit den Verkaufspreisen. Ein Akku Upgrade, wie es BMW übrigens für den ersten I3 von seinen ca. 22.xx Kwh auf die 33.xx Kwh angeboten hatte, gibt es wohl diesmal nicht. BMW begründet das mit einer weltweit zu geringen Nachfrage nach dem Angebot. Siehe :

    => https://www.electrive.net/2018/09/28/120-ah-zellen-bmw-spendiert-dem-i3-mehr-reichweite/

  9. Re: Modulares Akkukonzept muss her

    Autor: mounia114 30.09.18 - 14:26

    Selbst war ich relativ wenig mit dem Pedelec im Urlaub unterwegs. Statt dessen diente ein "Standup Paddle Board" (SUP) zur sportlichen Ertüchtigung in den Wellen des Atlantiks sowie den anliegenden Binnengewässer. Eine super Sache die viel Spaß bereitet - kann ich nur empfehlen!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Software Engineer (gn*) für MES Automation / Smart Manufacturing
    Siltronic AG, Burghausen
  2. IT-Systemadministrator / Anwendungsbetreuer (w/m/d)
    ESWE Verkehrsgesellschaft mbH, Wiesbaden
  3. Senior Project Manager Data Center & Cloud (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  4. IT-Systemadministrator Linux / Windows (gn)
    HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim bei Landau/Pfalz

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,99€
  2. (u. a. Team Sonic Racing für 3,50€, Sonic & All-Stars Racing Transformed Collection für 4...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Powervision Powerray im Test: Diese Drohne geht unter
Powervision Powerray im Test
Diese Drohne geht unter

Ein ferngesteuertes U-Boot mit 4K-Kamera ist nicht mit einem Quadcopter vergleichbar, wie wir in unserem Test festgestellt haben.
Ein Test von Martin Wolf

  1. Spanien Polizei beschlagnahmt Drogen-Drohne mit 150 kg Zuladung
  2. Luftfahrt Der Hamburger Hafen wird zum Reallabor für Drohnen
  3. LTE Parrot Anafi Ai ist eine Drohne mit Open-Source-App

Burnout in der IT: Es ging einfach nichts mehr
Burnout in der IT
"Es ging einfach nichts mehr"

Geht es um die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter, appellieren Firmen oft an deren Eigenverantwortung. Doch vor allem in der Pandemie reicht das nicht.
Von Pauline Schinkel


    Gesetz tritt in Kraft: Die Uploadfilter sind da
    Gesetz tritt in Kraft
    Die Uploadfilter sind da

    Ab sofort haften große Plattformen für die Uploads ihrer Nutzer. Zu mehr Lizenzvereinbarungen hat das bei der Gema noch nicht geführt.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Uploadfilter beschlossen Vielen Dank, Herr Voss und Herr Oettinger
    2. Urheberrecht reformiert Bundestag beschließt Uploadfilter und Leistungsschutzrecht
    3. Urheberrechtsreform Koalition verschärft Uploadfilter für Sportsendungen