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Die armen Funkamateure ...

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  1. Die armen Funkamateure ...

    Autor: D. Held 20.07.06 - 08:47

    >Schon seit Jahren wehren sich vor allem Kurzwellenfunker, die ihr Hobby
    >oft mit viel Aufwand betreiben, gegen die PLC genannte Datenübertragung
    >per Stromleitung ...

    ... und die bösen Nachbarn, die mit viel Liebe ihr Hobby den Garten pflegen und dann 40-Meter-Antennen in die Aussicht gesetzt bekommen, die dürfen dann kein PLC Netzwerk betreiben ... ich frag mich wer und wieso diesen Funkern eigentlich einen Freifahrtschein für alles gegeben hat ???

  2. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: testuser 20.07.06 - 08:53

    D. Held schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > ... und die bösen Nachbarn, die mit viel Liebe ihr
    > Hobby den Garten pflegen und dann
    > 40-Meter-Antennen in die Aussicht gesetzt
    > bekommen, die dürfen dann kein PLC Netzwerk
    > betreiben ... ich frag mich wer und wieso diesen
    > Funkern eigentlich einen Freifahrtschein für alles
    > gegeben hat ???


    Die BNA..

    Jeder hat seine Hobbys..
    Des einen Auto ist des anderen Funkgerät.
    Wems net passt, hat Pech. Evtl. sollte man sich mal schlau machen und sehen, was wirklich dahinter steckt.
    Ich bezweifle, dass die Amateurfunker nur die Antennen aufstellen, um den Nachbarn die Sonne zu verdunkeln..

  3. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: killa 20.07.06 - 08:56

    testuser schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ich bezweifle, dass die Amateurfunker nur die
    > Antennen aufstellen, um den Nachbarn die Sonne zu
    > verdunkeln..

    Es sei denn, sie heissen Burns...

  4. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: qwi 20.07.06 - 09:44

    testuser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > D. Held schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > ... und die bösen Nachbarn, die mit viel
    > Liebe ihr
    > Hobby den Garten pflegen und
    > dann
    > 40-Meter-Antennen in die Aussicht
    > gesetzt
    > bekommen, die dürfen dann kein PLC
    > Netzwerk
    > betreiben ... ich frag mich wer und
    > wieso diesen
    > Funkern eigentlich einen
    > Freifahrtschein für alles
    > gegeben hat ???
    >
    > Die BNA..
    >
    > Jeder hat seine Hobbys..
    > Des einen Auto ist des anderen Funkgerät.
    > Wems net passt, hat Pech. Evtl. sollte man sich
    > mal schlau machen und sehen, was wirklich dahinter
    > steckt.
    > Ich bezweifle, dass die Amateurfunker nur die
    > Antennen aufstellen, um den Nachbarn die Sonne zu
    > verdunkeln..

    also so gesehen dürfte ich das hobby power line auch nutzen, selbst wenn dann einer nicht funken kann. (er kann ja dann meinen garten verdunkeln ^^)


  5. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: Kein Kostverächter 20.07.06 - 10:26

    Die Funkamateure sind jedoch nicht einfache Hobbybastler, informiere Dich mal, was Du für einen Aufwand für eine entsprechende Lizenz betreiben musst. Dafür kommen aus dem Lager der Funkamateure eine Menge neue Übertragungstechiken, fast alle heutigen WLAN- und Richtfunkttechniken und sogar A- und S-DSL wurden durch Funkamateure getestet und erweitert. Verwechsele Funkamateure nicht mit CB-Funkern, dass ist ein himmelweiter Unterschied.

    Bis die Tage,

    KK

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  6. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: D. Held 20.07.06 - 11:07

    > Die Funkamateure sind jedoch nicht einfache
    > Hobbybastler, informiere Dich mal, was Du für
    > einen Aufwand für eine entsprechende Lizenz
    > betreiben musst.
    Das ist doch völlig irrelevant - selbst mit ner Formel1 Lizenz darf ich sonntags nicht rasenmähen ;-)

    > Dafür kommen aus dem Lager der
    > Funkamateure eine Menge neue Übertragungstechiken...
    Nein, die kommen aus den Laboren von Firmen.

    Und im Endeffekt gehts mir darum, dass die Funker alles verschandeln dürfen, aber bei jedem popligen Handymast ist grosses geschimpfe ... und innerhalb einer Stadt gehören einfach keine 50meter Antennen und auf ein Dach gehören keine 25 Antennen .... Gartenpflege unterliegt wesentlich mehr auflagen, als fürn Hobbyfunker irgendwelches Gerät in den Garten zu stellen ...

  7. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: testuser 20.07.06 - 11:08

    qwi schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > also so gesehen dürfte ich das hobby power line
    > auch nutzen, selbst wenn dann einer nicht funken
    > kann. (er kann ja dann meinen garten verdunkeln
    > ^^)
    >


    Der Einfluss von den Heimgeräten ist da weit weniger groß.
    Da sollten Funker und PowerLANer in Frieden koexistieren können ;)

    Wenn das allerdings ein Stromanbieter tut, der landesweit Hochspannungsmasten stehen hat, da sieht das schon ein wenig anders aus.
    Allein, wenn man bedenkt, dass die Masten nicht geschirmt sind, werden dadurch schon eine Menge Störungen hervorgerufen.
    Wenn man da noch zusätzlich höher Frequente Signale durchschickt, würden der Amateur- und Notfallfunk wohl nicht die einzigen sein, die da beeinträchtigt werden.
    Rundfunk fiele da wohl auch in vielen Gebieten flach.

    Und einfach noch ein paar Sender aufzustellen, kann auch nicht die Lösung sein. Es gibt schon genug Elektrosmog.
    Zumal sich das auch wieder auf andere elektrische Geräte auswirkt.

  8. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: testuser 20.07.06 - 11:15

    D. Held schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Die Funkamateure sind jedoch nicht
    > einfache
    > Hobbybastler, informiere Dich mal,
    > was Du für
    > einen Aufwand für eine
    > entsprechende Lizenz
    > betreiben musst.
    > Das ist doch völlig irrelevant - selbst mit ner
    > Formel1 Lizenz darf ich sonntags nicht rasenmähen
    > ;-)
    >
    > > Dafür kommen aus dem Lager der
    >
    > Funkamateure eine Menge neue
    > Übertragungstechiken...
    > Nein, die kommen aus den Laboren von Firmen.

    Was meinst du, wer die ganzen Techniken auf Praxistauglichkeit getestet hat?

    > Und im Endeffekt gehts mir darum, dass die Funker
    > alles verschandeln dürfen, aber bei jedem popligen
    > Handymast ist grosses geschimpfe ... und innerhalb
    > einer Stadt gehören einfach keine 50meter Antennen
    > und auf ein Dach gehören keine 25 Antennen ....

    Das ist eine Frage der Ästhetik, wers nicht mag, soll nicht hinschauen ;)
    Zudem regt sich über SAT Schüsseln auch niemand auf.
    Die sind zum Teil ja weit größer, wenn damit WGs gespeist werden.
    (Btw. 50m Antennen sind Radioteleskope, nicht zu verwechseln mit Amateurfunkantennen ;))

    > Gartenpflege unterliegt wesentlich mehr auflagen,
    > als fürn Hobbyfunker irgendwelches Gerät in den
    > Garten zu stellen ...

    Amateurfunk landet ja auch nicht im Grundwasser, was sich dann irgendwann wieder auf meinem Teller findet..

  9. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: D. Held 20.07.06 - 11:39

    > Was meinst du, wer die ganzen Techniken auf
    > Praxistauglichkeit getestet hat?
    och, das geht im labor nicht - und das wäre sonst nie auf den markt gekommen - sicher ...

    > Das ist eine Frage der Ästhetik, wers nicht mag,
    > soll nicht hinschauen ;)
    Das ist leider nicht so einfach:
    a) ein baum darf ich nicht pflanzen, aber ne graue antenne aufstellen?
    b) mein grundstückswert sinkt, dass ist für mich etwa genauso teuer, als ob mein nachbar mein auto anzünden täte ...
    c) na gut 50m ist übertrieben, aber 25m ist auch schon optisch zu viel!
    d) und zum hinschauen: was würdest du sagen, wenn ich 3m von deiner Terrasse mit sonnenseite einen 20m hohen betonblock hochziehen würde - brauchst nicht hinschauen !?

    > Amateurfunk landet ja auch nicht im Grundwasser,
    ganz ehrlich: was ist schädlicher - baum plflanzen oder irgendwelche strahlen durch die körper der nachbar senden?

  10. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: testuser 20.07.06 - 11:48

    D. Held schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > d) und zum hinschauen: was würdest du sagen, wenn
    > ich 3m von deiner Terrasse mit sonnenseite einen
    > 20m hohen betonblock hochziehen würde - brauchst
    > nicht hinschauen !?

    Schickes Bild draufkleistern ;)

    Aber mal im ernst. Sollten sich normale Nachbarn nicht auch verständigen können?
    Muss es denn gleich mit einem MASCHENDRAHTZAUN enden?
    Ein gepflegtes Gespräch kann viele Missverständnisse aufklären.
    Da wird man sich scho einig..
    Die Antenne nur noch halb so groß und die Mauer etwas kleiner ;)

    > > Amateurfunk landet ja auch nicht im
    > Grundwasser,
    > ganz ehrlich: was ist schädlicher - baum plflanzen
    > oder irgendwelche strahlen durch die körper der
    > nachbar senden?

    Ich kenne zwar die Sendeleistung nicht, aber bestrahlt wirst du fast überall. Da sind Mobilfunkmasten bestimmt noch bei weitem schlimmer.

  11. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: D. Held 20.07.06 - 11:54

    > Aber mal im ernst. Sollten sich normale Nachbarn
    > nicht auch verständigen können?
    Eigentlich schon, aber es ist doch nett, wenn ein Nachbar auf die Idee kommt Hobbyfunker zu werden und der andere sich eines Abends wundert warum seine Aussicht von der Terrasse jetzt durch 5 Riesenantennen (10-25m) + dem ganzen Kram auf dem Dach (man kann ja klein anfangen, aber manche müssen halt gleich nach Ausserirdischen suchen).
    Wenn der Nachbar dann einfach auf ne Frage: was is denn das mit: "ich darf alles, weil ich bin jetzt hobbyfunker" antwortet und sogar recht hat, dann ist von einen normalen menschen wie mir, kein Entgegenkommen zu erwarten ... es heisst demnächst PLC ... das darf ich nämlich auch ...

  12. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: Werner 20.07.06 - 13:16

    D. Held schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Aber mal im ernst. Sollten sich normale

    * snipp *

    > ist von einen normalen menschen wie mir, kein
    > Entgegenkommen zu erwarten ... es heisst demnächst
    > PLC ... das darf ich nämlich auch ...

    ...solange es keine Störungen verursacht (ist zumindest hier in D so). Wenn Dein PLC Störungen verursacht, der Gestörte den Funkmessdienst beauftragt und dieser deine PLC-Anlage als Verursacher feststellt, wird die Betriebseinstellung verfügt und Dir die Kosten des Messeinsatzes auferlegt. Nur sagen Dir das die Verkäufer des PLC-Krams natürlich nicht. Ein Amateurfunker bekommt übrigens auch ziemlich was 'aufs Dach', wenn er Störungen verursacht ;-) Weil er musste ja in einer Prüfung nachweisen, dass er weiss was er macht.

    Ich bin auch sowohl CB- wie auch Amateurfunker. Ich kenne Deinen Nachbarn nicht, weiss aber dass manche Antennenformen schon etwas 'ausladend' sein können. Aber auch bei Antennen bleibt die Entwicklung nicht stehen. Falls es sich um Kurzwellenantennen handelt, da gibt es jetzt richtig schöne kleine (und trotzdem gut funktionierende) Modelle. Schau mal nach 'EH-Antenne', die kann zwar keine Yagi, aber den ein oder anderen 'Drahtverhau' (Langdrahtantennen für Kurzwelle) ersetzen. Und wenn an einem grossen Mast nicht in alle Richtungen Drähte weggehen, sieht das ja auch schon etwas angenehmer aus. Ein weiterer Weg wäre eine GAP-Antenne, auch die erspart einigen Drahtverhau.

    In Sachen Elektrosmog ist eine AFU-Station zu vernachlässigen: Handymasten strahlen den ganzen Tag, überleg mal wie lange Du am Tag Zeit für Hobbys hast... Und selbst wenn Dein Nachbar sich dann diese ganze Zeit unterhält, sendet er statistisch ja nur die halbe Zeit (der andere muss ja schliesslich auch antworten ;-) ). Auch in diesem Sinne ist ein hoher Mast positiv. Je höher die Antenne steht, desto besser wirkt sie: Man braucht weniger Sendeleistung. Zusammen mit der grösseren Entfernung zum Boden senkt beides die auf Personen einwirkende Strahlung, während man sendet.

    Solltest Du noch Fragen zu Antennen haben, stelle sie ruhig...


    MFG,

    W.Plöger

  13. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: Hedwig Müller 20.07.06 - 13:47

    testuser schrieb:
    <snip>
    > Wenn das allerdings ein Stromanbieter tut, der
    > landesweit Hochspannungsmasten stehen hat, da
    > sieht das schon ein wenig anders aus.
    > Allein, wenn man bedenkt, dass die Masten nicht
    > geschirmt sind, werden dadurch schon eine Menge
    > Störungen hervorgerufen.
    <snip>

    Könnte es sein, dass Du nicht wirlich weißt wie PLC eingesetzt wird? Die Daten werden nicht über die Hochspannungsleitungen übertragen. 1. ist die verfügbare Bandbreite viel zu klein, 2. sind spätestens am nächsten Trafo die Daten weg.

    PLC wird nur auf der letzten Meile werwendet, d.h. es geht mit einem Koax- oder Glasfaserkabel in die Übergabestation und wird dort auf die Leitung drauf moduliert. D.h. die Daten befinden sich nur für wenige 100 Meter auf der Stromleitung.

    Tschüss Hedwig

  14. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: D. Held 20.07.06 - 14:03

    > Solltest Du noch Fragen zu Antennen haben, stelle
    > sie ruhig...

    Danke fürs Angebot, aber das bringt nix, weil ich die Antennen ja nicht aufstelle.

    Aber kurz warum ich so sauer bin:
    Er hat ein 800qm Grundstück und die 5 grossen Antennen + die diversen auf dem Dach (incl. Geländer zum drauf rumklettern) werden mit Antennenkabel,die von allen 4 Ecken des Grundstücks kommen, kreuz und quer verbunden. Es sieht fast aus wie das NSA Hauptquartier in Bad Sowieso ...
    Aus meiner Sicht völlig überflüssig zu Zeiten des Intenets und Antennen in der Größe eines Campingclos, die zum Mond telefonieren können ;-)

  15. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: Werner 20.07.06 - 14:41

    D. Held schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Solltest Du noch Fragen zu Antennen haben,
    > stelle
    > sie ruhig...
    >
    > Danke fürs Angebot, aber das bringt nix, weil ich
    > die Antennen ja nicht aufstelle.
    >
    > Aber kurz warum ich so sauer bin:
    > Er hat ein 800qm Grundstück und die 5 grossen
    > Antennen + die diversen auf dem Dach (incl.
    > Geländer zum drauf rumklettern) werden mit
    > Antennenkabel,die von allen 4 Ecken des
    > Grundstücks kommen, kreuz und quer verbunden. Es
    > sieht fast aus wie das NSA Hauptquartier in Bad
    > Sowieso ...
    > Aus meiner Sicht völlig überflüssig zu Zeiten des
    > Intenets und Antennen in der Größe eines
    > Campingclos, die zum Mond telefonieren können
    > ;-)
    >

    Es gibt einen wesentlichen Unterschied. Beim Internet bist Du auf jede Menge Leute (bzw. deren Komponenten) angewiesen: das Kabel in der Strasse, den Provider, den Backboneprovider und deren Switches. Mal ganz abgesehen davon dass alles von vorne bis hinten überwacht wird. Jeder davon kann Dich auf die eine oder andere Art abklemmen, wenns ihm passt. Oder wenn halt was ausfällt, guckste auch in die Röhre...

    Beim Funk brauchst Du niemanden. Bis auf die Antennen... In Notsituationen bei Ausfall der Infrastruktur ist das ein riesiger Vorteil. Bei den winterlichen Stromausfällen im Münsterland waren die Funkkollegen sehr aktiv, weil das Telefonnetz ausfiel.

    Das mit dem Mond ist übrigens gar nicht so unrealistisch: Es gibt eine Betriebsart EME (Erde > Mond > Erde). Dabei werden UKW-Wellen (die ja normalerweise nicht der Erdkrümmung folgen, ergo eine sehr kleine Reichweite haben) zum Mond gesendet, von diesem reflektiert und können von allen gehört werden, die ihre Antenne auf den Mond gerichtet haben. Man erreicht quasi auch auf UKW die Hälfte der Erde, die dem Mond gerade zugewandt ist. Da über diese grosse Strecke natürlich sehr viel Sendeenergie verlorengeht, müssen die Antennen dafür schon etwas grösser ausfallen. Nebeneffekt: Durch die Laufzeit des Signals Erde>Mond und zurück kann man sogar die aktuelle Entfernung zum Mond messen ;-) Heutzutage eine nette Spielerei, als es neu war eine Revolution...

    Aber 5 Maste im Garten und dann noch Equipment auf dem Dach, das ist schon eine sehr umfangreiche Ausstattung. Ich wohne zur Miete und habe zum Glück einen sehr toleranten Vermieter. Das Dach ist auch ziemlich voll, vom Garten lass ich aber die Finger. Zum Ausgleich bekommen die anderen Mieter von mir Sat-Anschluss mit Astra und Eutelsat volldigital frei in die Wohnung.

    Versuch etwas positives zu sehen: Mit einem Schlagzeuger oder ähnlichem als Nachbar ist es noch schwerer. Die meissten Funkkollegen sind eigentlich recht tolerant... Aber auch da gibts natürlich Ausnahmen.

    MFG,

    W.Plöger

  16. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: Markus W. 20.07.06 - 19:31

    D. Held schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... und die bösen Nachbarn, die mit viel Liebe ihr
    > Hobby den Garten pflegen und dann
    > 40-Meter-Antennen in die Aussicht gesetzt
    > bekommen, die dürfen dann kein PLC Netzwerk
    > betreiben ... ich frag mich wer und wieso diesen
    > Funkern eigentlich einen Freifahrtschein für alles
    > gegeben hat ???


    Hallo

    da spricht mal wieder einer der keine Ahnung vom Amateurfunk hat.
    Ohne die Funkamateure würde es vieles heute so nicht geben wie jetzt was Funkanwendeung an geht.
    Ein Amateurfunker kann die Komunikation im Katastropenfall aufrecht erhalten wenn Handy und Co nicht mehr gehen, beispiele Zunamikatastope, Elbeochwassser u.a.
    Auserdem ist auch noch der Rundfunk auf KW betroffen selbts bei einem Inhouse PLC beim Nachbarn ist keine Deusche Welle mer zu höern so wie andere Sender.

    PLC ist nicht die optimale anwendeung da die Stromleitungen zu Antennnen werden und dadurch wird der ganze Frequenzbereich bis 30Mhz gestort, auch die Fensteuerung vom Modellen sind betroffen.

    Gruß Markus

  17. Re: Die armen Funkamateure ...

    Autor: warwohlnix 20.07.06 - 20:21

    D. Held schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Solltest Du noch Fragen zu Antennen haben,
    > stelle
    > sie ruhig...
    >
    > Danke fürs Angebot, aber das bringt nix, weil ich
    > die Antennen ja nicht aufstelle.
    >
    > Aber kurz warum ich so sauer bin:
    > Er hat ein 800qm Grundstück und die 5 grossen
    > Antennen + die diversen auf dem Dach (incl.
    > Geländer zum drauf rumklettern) werden mit
    > Antennenkabel,die von allen 4 Ecken des
    > Grundstücks kommen, kreuz und quer verbunden. Es
    > sieht fast aus wie das NSA Hauptquartier in Bad
    > Sowieso ...
    > Aus meiner Sicht völlig überflüssig zu Zeiten des
    > Intenets und Antennen in der Größe eines
    > Campingclos, die zum Mond telefonieren können
    > ;-)
    >

    Also, ich kann dir versichern das Amateurfunker auch nur Menschen sind und so wirst du auch unter denen Arschlöcher finden. Für manche sind halt die Antennen ein Phallus-Symbol. In der Schule hatten wir kleinere Antenne auf dem Dach und konnten so ziemlich jeden Punkt auf diesem Planeten + Vorderseite des Trabanten erreichen. Viel mehr geht da eigentlich nicht. Vielleicht experimentiert er mit extrem langwelligen Signalen (wie für U-Boot Kommunikation).
    Er darf zwar Antennen aufstellen und betreiben, wenn er allerdings ohne nachgewiesene technische Notwendigkeit die Landschaft damit verschandelt, ist das auch nicht legal.
    Tip : Er ist seit geraumer Zeit verpflichtet eine technische Domukentation über Beschaffenheit, technische Eigenschaften, Strahlenbelastung und Wirkungsrichtung seiner Anlage zu führen. (Hat fast niemand...)
    Das könnte ihn nach Aufforderung der verantwortlichen Behörde etwas seinen Expansionsdrang eindämmen. Du solltest google befragen.

    Die meisten Amateurfunker die ich kenne kämen gar nicht auf die Idee Ihre Nachbarn so zu terrorisieren ...

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