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Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

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  1. Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: dabbes 05.10.18 - 15:59

    noch alles möglich ist, das finden wir aber nur raus, wenn wir es einsetzen.

  2. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: c3rl 05.10.18 - 16:04

    Ja aber das doch Geldverschwendung! Lass uns mit dem Geld lieber ein paar Banken retten.

  3. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: snadir 05.10.18 - 16:15

    Ich muss aber zugeben, es fällt mir schwer, noch Anwendungsfälle zu finden. Jedenfalls abseits von "weil man es kann oder könnte".

    Mehr als 4 gleichzeitige Video-Streams in 4, meinetwegen auch 8 oder 16k (die Entwicklung hört "hoffentlich" da auf, wenn das menschliche Auflösungsvermögen erreicht ist) wird ein durchschnittlicher Haushalt wohl kaum abrufen. Zumindest solange das persönliche Holodeck noch nicht erfunden ist.
    Dazu meinetwegen noch ein wenig Backups/Daten in die Cloud schieben; was sicher auch nicht täglich im Gigabyte-Bereich passieren wird (tägliche Full-Backups aller Systeme?)
    Sensordaten/Überwachungsvideos des SmartHomes in die Cloud? Fehlt _mir_ der Anwendungsfall. Insb. wenn man grade zuhause ist. Aber meinetwegen. Das spräche für die angesprochene Symmetrie.


    Was soll da noch gleichzeitig stattfinden? Der Mensch letztlich ist nicht parallelisierbar.


    Aber vermutlich bin ich nicht Visionär genug.

  4. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: lgo 05.10.18 - 16:18

    Also wenn sich bei PCs oder Konsolen das Streaming von Spielen durchsetzen sollte, hast Du pro Haushalt vermutlich schnell mal 4 4k Streams... wenn die Kids zocken und die Eltern Filme gucken...

  5. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: jabaa 05.10.18 - 16:23

    Das Problem, wieso so viele Menschen nicht wissen, wofür man diese Geschwindigkeit braucht, ist, dass man halt noch so unglaublich langsam unterwegs ist. Am Anfang hat man geglaubt, dass Züge niemals schneller als 30 km/h werden. Und bei DOS waren 256 kb Arbeitsspeicher genug für alle Ewigkeit. Erst wenn man diese Grenzen sprengt, werden Anwendungen für die Allgemeinheit entwickelt. Es geht nicht darum, bestehende Anwendungen zu parallelisieren, sondern darum, neue zu schaffen, das Cloud Betriebssytem zum Beispiel, bei dem die Daten sofort überall verfügbar sind. Bevor man sowas entwickelt, muss es technisch möglich sein. Bei einer 200 GB Festplatte und einer 1 GB/s Leitung müsste ich 200 Sekunden beim Booten warten. Wenn jedoch die Allgemeinheit mit 16 kbit/s unterwegs ist, ist sowas nicht umsetzbar.

    Das Henne - Ei - Problem



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.18 16:25 durch jabaa.

  6. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: manudrescher 05.10.18 - 16:23

    Da wird es schon irgendwelche Anwendungsfälle geben, die solche Bandbreiten benötigen.

    Ein konkretes Bild habe ich auch nicht im Kopf, aber wer weiß was in 15 Jahren ist^^
    Um die Jahrtausendwende hatte man ja auch nicht einmal im Ansatz eine Vorstellung davon, was wir heute alles in der digitalen Welt so treiben.

    Aber für den Ausbau sehe ich da bspw. nur eine extrem starke Subventionierung als Antrieb.
    Man kauft ja nach Bedarf und nicht nach "hätte hätte vielleicht irgendwann".
    Wenn ich als Single ein neues Auto brauche, dann kauf ich mir ggf. einen Corsa und hau die Euros nicht für einen Kombi raus, weil ich vielleicht irgendwann mal Kinder haben könnte (und ggf. noch nicht einmal die Frau dazu hätte).

    Da muss man in meinen Augen das Pferd von hinten aufsatteln, sonst wird das nix.

  7. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: Pflechtfild 05.10.18 - 16:24

    Der ganze monströse Aufwand für die Videoten?

  8. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: Anonymer Nutzer 05.10.18 - 16:28

    Mehr als 100mbit sehe ich zurzeit bei mir auch nicht, aber das heißt nicht, dass sich das in Zukunft ändert.
    Wenn man alleine PC Spiele anschaut - 60GB ist eher die Regel geworden bei den großen Titeln, Updates die auch mal 5-10GB betragen, kommen dann noch dazu. Ich habe 16mbit - wenn ich Abends mal Zeit zum zocken habe, den PC anmache und ich das 5GB Update sehe, kann ich den Monitor direkt ausmachen und mich ins Bett legen, mit meinen 10mbit DSL (mehr geht nicht) kommt man kaum dazu.
    Wer jetzt mit LTE kommt - bei mir hab ich Nachts um 3 mal 20-25mbit via LTE im Telekom Netz, wenn ich Abends mal den Speedtest anmache, komme ich auf 5-10mbit, also das, was mein DSL auch kann. Dazu ist das LTE um längen teurer.
    Ich streame auch ganz gerne mal Filme, was mit 10mbit auch hervorragend funktioniert - 1080p klappt zu meiner Überraschung, wenn sonst nichts am Netz hängt.

  9. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: jabaa 05.10.18 - 16:29

    Das Web 3.0 setzt diese Bandbreiten eigentlich voraus. Die Anwendungen sollen dezentral werden. Sie basieren auf Blockchains. Das sind hier 20 GB für Online Banking, da 20 GB für Videostreaming, dort nochmal 100 GB für Social Media, .... Das muss auch aktuell gehalten werden und kann nicht einmalig heruntergeladen und dann dauerhaft gespeichert werden.

  10. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: Allandor 05.10.18 - 16:31

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > noch alles möglich ist, das finden wir aber nur raus, wenn wir es
    > einsetzen.

    Das Problem bei Glasfaser ist aber leider, das auch diese Kabel sich nicht immer weiterverwenden lassen sondern auch hier die Anschlüsse, Verbinuungsgeräte, sogar die Kabel veralten können. So müssten schon einige Glasfaserkabel aus früher zeit wieder ausgewechselt werden.
    Sinnvoll wäre es auf jeden fall schon mal zumindest bis zu den Anschlusskästen Glasfaser zu legen. Ob es wirklich sinnvoll ist jedes haus mit einem solchen Kabel extra zu verbinden sei mal dahin gestellt. Da sind tatsächlich z.B. bestehende Kabelnetze noch gut für gewabnet. Bei den Telefondrähten .. naja, hier sind neue DSL-Techniken immer mehr davon abhängig wie nah man an dem Anschlusskasten ist. Da bringt es nichts wenn Haus 1 100 mbit/s bekommt Haus 2 dann aber schon wieder bei 50 mbit/s und Haus 3 dann nur noch 16 mbit/s bekommt.

    Aber wer weiß, eventuell sind wir dann bald tatsächlich drahtlos verbunden, was viele Buddelarbeiten überflüssig und damit den Anschluss sehr viel günstiger machen könnte. So langsam ist ja sogar WLAN mal in Bereiche gekommen, wo man sich so eine alternative überlegen könnte.
    Hier weiß man tatsächlich nicht ob das in Zukunft nicht doch noch sehr viel besser wird.

    Koax ist aber in der tat noch lange nicht am Limit und muss nicht zwangsweise durch Glasfaser ersetzt werden, wichtig ist wie schon geschrieben erst mal das die Anschlussstellen mit Glasfaser angeschlossen sind, damit es ab da gesammelt weitergehen kann ohne das sich dort ein Flaschenhals auftut.

  11. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: lgo 05.10.18 - 16:34

    Ja.

    https://www.golem.de/news/sandvine-netflix-erzeugt-15-prozent-des-globalen-downloads-1810-136947.html

  12. bei DOS waren 256 kb Arbeitsspeicher genug für alle Ewigkeit.

    Autor: McWiesel 05.10.18 - 16:37

    > am Anfang hat man geglaubt, dass Züge niemals schneller als 30 km/h werden. Und bei DOS waren 256 kb Arbeitsspeicher genug für alle Ewigkeit.

    Diese Entwicklung ist aber weitgehend beendet!

    Man hat gemerkt, dass Züge jenseits der 200 km/h mehr in keinem Verhältnis zum Aufwand und Nutzen stehen. Die neuen ICE's erreichen gar nicht mehr den Top-Speed der Züge der 80er. Irgendwo zwischen 140 und 200 km/h ist der Sweetspot erreicht.

    Und auch der Bezug zur DOS-Geschichte mit 640KB Arbeitsspeicher ist nun irgendwann auch mal Geschichte. Fakt ist, dass in einem Arbeits-PC seit den letzten 15 Jahren nicht mehr als 4GB RAM nötig sind (noch heute werden PC's damit noch verkauft) und selbst die High-End-Zocker-Kiste braucht seit über 10 Jahren nicht mehr als 16 GB RAM.

    Bei allem anderen, sei es Festplatten oder Prozessoren, sieht das ganz genauso aus. Stillstand, bisschen Produktpflege, das wars.

    Ein jpg-Bild ist nicht größer als vor 10 Jahren und ein PDF-Dokument auch nicht, Videos werden sogar bei deutlich steigender Qualität eher kleiner als größer. Früher hätte man niemals ein DVD-Film quasi ohne sichtbaren Qualitätsverlust auf ne CD-ROM packen können (DivX & Co sah alles mist aus). Heute geht das.

  13. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: RipClaw 05.10.18 - 17:20

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dabbes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > noch alles möglich ist, das finden wir aber nur raus, wenn wir es
    > > einsetzen.
    >
    > Das Problem bei Glasfaser ist aber leider, das auch diese Kabel sich nicht
    > immer weiterverwenden lassen sondern auch hier die Anschlüsse,
    > Verbinuungsgeräte, sogar die Kabel veralten können. So müssten schon einige
    > Glasfaserkabel aus früher zeit wieder ausgewechselt werden.

    Und ? Neulich gab es hier einen Artikel wie sowas von der Telekom aktuell im Schwarzwald gemacht wird. Es ist bereits ein Leerrohr vorhanden. Entsprechend alle paar Kilometer ein Loch graben, die Speedpipes einziehen und dann die Glasfaser einblasen.

    Bei den aktuellen Glasfasern geht man von einer Betriebsdauer von 20-30 Jahren aus. Vermutlich sogar mehr da die Schätzungen eher Vorsichtiger Natur sind.
    Von der Kapazität her hat man aktuell noch keine Vorstellungen wo die maximale Geschwindigkeit liegt. Man hat schon Geschwindigkeiten von mehrere Terrabit pro Sekunde über eine einzelne Faser übertragen.

    Zudem wurden in der Vergangenheit auch die Kupferkabel schon öfters mal getauscht. Die halten auch nicht ewig. Und die Technik zum Betrieb der Kupferkabel wird quasi am laufenden Band getauscht. Da ist kein Unterschied zu Glasfaser zu erkennen.

    > Sinnvoll wäre es auf jeden fall schon mal zumindest bis zu den
    > Anschlusskästen Glasfaser zu legen. Ob es wirklich sinnvoll ist jedes haus
    > mit einem solchen Kabel extra zu verbinden sei mal dahin gestellt. Da sind
    > tatsächlich z.B. bestehende Kabelnetze noch gut für gewabnet. Bei den
    > Telefondrähten .. naja, hier sind neue DSL-Techniken immer mehr davon
    > abhängig wie nah man an dem Anschlusskasten ist. Da bringt es nichts wenn
    > Haus 1 100 mbit/s bekommt Haus 2 dann aber schon wieder bei 50 mbit/s und
    > Haus 3 dann nur noch 16 mbit/s bekommt.

    Kabel hat in der Stadt noch einen relativ hohen Verbreitungsgrad aber vor allem auf den Land ist es eher selten anzutreffen.

    > Aber wer weiß, eventuell sind wir dann bald tatsächlich drahtlos verbunden,
    > was viele Buddelarbeiten überflüssig und damit den Anschluss sehr viel
    > günstiger machen könnte. So langsam ist ja sogar WLAN mal in Bereiche
    > gekommen, wo man sich so eine alternative überlegen könnte.
    > Hier weiß man tatsächlich nicht ob das in Zukunft nicht doch noch sehr viel
    > besser wird.

    Du vergisst das der Funkraum nicht unendlich ist. Glasfaser kann ich in den Boden legen bis kein Platz mehr da ist.

    Um hohe Geschwindigkeiten über Funk zu erreichen brauchst du vor allem ein möglichst großes Frequenzspektrum. Viele Frequenzbänder die noch frei sind findet man aber nur in den höheren Frequenzbereichen die aber nur eine geringe Reichweite haben.

    Zusätzlich hast du bei höheren Frequenzen das Problem das sie Wände nicht gut durchdringen können.

    Die Telekom hat beispielsweise ein Testnetz am laufen das im 60 GHz Bereich arbeitet und bis zu 1 GBit/s über die Funkverbindung liefern kann. Diese 1 Gbit/s teilt sich noch auf in Downstream und Upstream und es sollen über diese eine Verbindung bis zu 16 Haushalte versorgt werden. Diese teilen sich also nochmals die Geschwindigkeit auf der Leitung.

    Damit das ganze auch noch bei Regen und Nebel ordentlich funktioniert geht man bei der Telekom von einem maximalen Abstand zwischen Sender und Empfänger von 100m aus.

    Zudem darf kein Hindernis zwischen Sender und Empfänger stehen. Das wird schön demonstriert indem man ein einfaches Metallschild vor den Empfänger hält und schon ist die Verbindung weg. Wenn also z.B. ein Laster vorbeifährt ist die Verbindung erst mal weg und Bäume sollten lieber auch nicht in der Gegend stehen.

    Hier ein Artikel zu dem Versuch:

    [www.teltarif.de]

    Und die Videos von der Telekom:

    Breitband per Funk ins Haus - WTTH-Trial, Teil 1: Technischer Aufbau
    Breitband per Funk ins Haus - WTTH-Trial, Teil 2: Demonstration



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.18 17:25 durch RipClaw.

  14. Früher war alles besser...... nunja, ich denke nicht....

    Autor: volker.grabbe 05.10.18 - 17:22

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > am Anfang hat man geglaubt, dass Züge niemals schneller als 30 km/h
    > werden. Und bei DOS waren 256 kb Arbeitsspeicher genug für alle Ewigkeit.
    >
    > Diese Entwicklung ist aber weitgehend beendet!
    >
    > Man hat gemerkt, dass Züge jenseits der 200 km/h mehr in keinem Verhältnis
    > zum Aufwand und Nutzen stehen. Die neuen ICE's erreichen gar nicht mehr den
    > Top-Speed der Züge der 80er. Irgendwo zwischen 140 und 200 km/h ist der
    > Sweetspot erreicht.

    Meines Erachtens liegt das aber mit der Geschwindigkeit hier bei uns aber eher an der etwas engeren Bebauung und im Vergleich zu Frankreich extrem kurvenreichen Streckenführung.
    Aber auch an fehlender Wartung und Pflege der Gleise.

    > Und auch der Bezug zur DOS-Geschichte mit 640KB Arbeitsspeicher ist nun
    > irgendwann auch mal Geschichte. Fakt ist, dass in einem Arbeits-PC seit den
    > letzten 15 Jahren nicht mehr als 4GB RAM nötig sind (noch heute werden PC's
    > damit noch verkauft) und selbst die High-End-Zocker-Kiste braucht seit über
    > 10 Jahren nicht mehr als 16 GB RAM.

    Nunja, 4GB geht. Viele PCs haben aber mittlerweile das doppelte. Selbst Gebrauchtsysteme.
    Viele Privatleute aber nutzen heutzutage eher ein Smartphone als einen vollständigen PC.

    Was viele aber übersehen, der deutsche Mittelstand, der für unsere relativ gute wirtschaftliche Lage verantwortlich ist, benötigt Bandbreite.

    Es gibt in Deutschland Gegenden wo innovative Unternehmen mit 2000er DSL abgespeist werden.
    Die Vernetzung des deutschen Mittelstandes vor allem im Maschinenbau sorgt für unseren Vorsprung. Wenn die Unternehmen aber abgehängt sind, was das Internet angeht, fallen auch diese Arbeitsplätze weg.

    CAD Modelle von mehreren Gigabyte etc.

    Nur wie kann man diesem Rückrad unserer Wirtschaft unter die Arme greifen? Massenmarkt.... damit die Technologie, die eben dieser Mittelstand benötigt um nicht abgehängt zu werden, günstig zu bekommen ist.

    > Bei allem anderen, sei es Festplatten oder Prozessoren, sieht das ganz
    > genauso aus. Stillstand, bisschen Produktpflege, das wars.

    Gerade bei Festplatten wird doch die Speicherkapazität immer weiter erhöht. 14TB HDDs sind mittlerweile auf dem Markt. Ich sehe da weniger Produktpflege, Heliumfüllungen, shingeld recording etc, das sind Weiterentwicklungen ja, aber keine Produktpflege.

    Wer die Prozessoren nur auf Intel/AMD festlegt, hat in meinen Augen bei intel recht. AMD hat gezeigt, das Sie x86 CPUs auf intels Augenhöhe können.

    Es gibt aber noch viel mehr als x86..... die ARM CPUs der Smartphones etc, werden mit jeder Generation schneller, können mehr. Immerhin sind es keine reinen CPUs sondern SoCs, also hoch integrierte Bauteile.

    Erst die Massen der Smartphones haben GPS, Glonass, Luftdrucksensoren, Kompas etc in Preisrahmen gesengt, die sich vor 20 Jahren keiner vorstellen konnte.

    > Ein jpg-Bild ist nicht größer als vor 10 Jahren und ein PDF-Dokument auch
    > nicht, Videos werden sogar bei deutlich steigender Qualität eher kleiner
    > als größer. Früher hätte man niemals ein DVD-Film quasi ohne sichtbaren
    > Qualitätsverlust auf ne CD-ROM packen können (DivX & Co sah alles mist
    > aus). Heute geht das.

    Ein Bild mit einer Digicam vor 10 Jahren hatte eine geringere Auflösung als heute. Ein PDF kann heute auch Videos oder 3D CAD Modelle beinhalten. Muss das sein? Nicht unbedingt, aber es wird gemacht. Bei Anleitungen, wo man das Modell im PDF drehen kann um es sich anzuschauen, wird es seinen Nutzen haben.

    Nur weil man für sich selbst keinen Sinn sieht, heißt das nicht, das es keinen gibt.

    Es gibt viele Beispiele in der Geschichte der Menschheit, wo etwas als unsinnig, ja sogar als gefährlich abgelehnt wurde. Das, meiner Meinung nach, beste Beispiel ist John Snow.

    Ihn kennt kaum ein Mensch, Milliarden Menschen auf dieser Welt allerdings nutzen seine Erfindung tagtäglich duzende Mal. Angefeindet, angeklagt.

    Hier ist die Geschichte zu finden: https://www.lenntech.de/processes/disinfection/history/history-water-disinfection.htm

    Daten vermehren sich exponentiell. Alles soll schnell gehen, schon das warten an einer Supermarktkasse wird als lästig empfunden....

    Es gibt so viele Beispiele in der Welt, warum man es machen sollte. Man muß nur über den eigenen Horizont hinaus sehen.

    Oder mal ein Zitat eines deutschen Autors, wunderbar von Uwe Friedrichsen ausgesprochen:

    Wir sind angehalten von nun an in Jahrtausenden zu denken.....

    Schönes Wochenende.

  15. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: Comicbuchverkäufer 05.10.18 - 19:06

    jabaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem, wieso so viele Menschen nicht wissen, wofür man diese
    > Geschwindigkeit braucht, ist, dass man halt noch so unglaublich langsam
    > unterwegs ist. Am Anfang hat man geglaubt, dass Züge niemals schneller als
    > 30 km/h werden. Und bei DOS waren 256 kb Arbeitsspeicher genug für alle
    > Ewigkeit. Erst wenn man diese Grenzen sprengt, werden Anwendungen für die
    > Allgemeinheit entwickelt. Es geht nicht darum, bestehende Anwendungen zu
    > parallelisieren, sondern darum, neue zu schaffen, das Cloud Betriebssytem
    > zum Beispiel, bei dem die Daten sofort überall verfügbar sind. Bevor man
    > sowas entwickelt, muss es technisch möglich sein. Bei einer 200 GB
    > Festplatte und einer 1 GB/s Leitung müsste ich 200 Sekunden beim Booten
    > warten. Wenn jedoch die Allgemeinheit mit 16 kbit/s unterwegs ist, ist
    > sowas nicht umsetzbar.
    >
    > Das Henne - Ei - Problem

    Und für was brauche ich das?
    Ich nutze Streamingdienste, da reichen 100Mbit völlig aus.

    Betriebssysteme und Daten in der Cloud, Gigabyte die da ständig hoch und runterladen werden sollen? Wofür das Ganze?
    Sowas habe ich alles gar nicht. Und ich wüsste auch nicht, für was ich das in Zukunft brauchen würde. Meine Daten, Dateien und Dokumente die es wert sind gesichert zu verwenden, sind vielleicht max 10GB groß. Und die muss ich - auch wenn ich sie in der Cloud sichere, nicht ständig hoch und runter geladen werden.

  16. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: Faksimile 05.10.18 - 20:17

    Das ist Physik. Das interessiert hier keinen. Hauptsache drahtlos ist die Lösung ...

  17. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: The Insaint 05.10.18 - 20:48

    jabaa schrieb:
    ---------------------------
    > Das Henne - Ei - Problem

    Was für ein Henne - Ei Problem ... ?

  18. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: neocron 06.10.18 - 13:33

    Ziemlich teures Experiment ...
    Man kann auch einfach die Möglichkeiten der Länder anschauen, die hohe FTTH Verbeitung haben ...
    Was sind denn so die Durchbrüche aus den vereinten arabischen Emiraten? Remote praying?

  19. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: Niaxa 06.10.18 - 13:57

    Naja PC Spiele sind nicht das beste Beispiel. Du lädst die ja auch nicht jeden Tag und das mehrmals. Aber dennoch ist es ärgerlich hier lange Wartezeiten zu haben.

  20. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: bombinho 06.10.18 - 14:10

    Wie man es betrachtet. Seit Jahren habe ich einen Tag pro Woche, an dem ich nach der Arbeit mit Freunden spiele. Wenn ich dort den Rechner anwerfe und es kommt ein groesseres Update durch, dann muss ich eben warten, bis das fertig ist.

    Mit einer langsamen Leitung hiesse das, ich waere raus fuer den Abend. Wir haben teils unterschiedliche Arbeitszeiten, da ist einer eher drin und auch zeitiger wieder weg, ein Anderer etwas spaeter, bei mir kann es mal so und mal so sein. Also das verfuegbare gemeinsame Zeitfenster ist weder sonderlich flexibel noch allzu gross.

    Und es ist aergerlich, obwohl man weiss, dass es ja in der naechsten Woche dann eventuell wieder klappt (falls nicht wieder ein Update anliegt).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.18 14:11 durch bombinho.

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