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Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

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  1. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: Allandor 09.10.18 - 11:33

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist Physik. Das interessiert hier keinen. Hauptsache drahtlos ist die
    > Lösung ...

    Das hat niemand behauptet (ich schätze mal zu beziehst dich auf meine Aussage, das auch im Drahtlos Bereich etwas passiert). Das mit den Frequenzen etc ist erst mal auch ziemlicher quatsch. Klar ist das Frequenzspektrum nicht unendlich, aber was auf den Frequenzen übertragen wird hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Übertragsungsraten die z.B. im 2,4 GHz netz stattfinden, davon konnte man vor 10 Jahren nur träumen. Und auch hier tut sich noch was, die Wlan-Standards die aktuell draußen sind, sind schon lange nicht mehr state of the art. Sie sind halt nur standardisiert.
    Ich sehe hier aber weniger eine Möglichkeit Massen anzuschließen, sondern kostengünstig eine ganze Menge Leute mit schnellerem internet zu versorgen, als die Telefon-drähte hergeben. Es ist halt nicht immer nötig überall nur noch auf Glasfaser zu setzen.
    Nicht falsch verstehen, Glasfaser hat durchaus das größere Potential, aber wir sind noch lange nicht dort angekommen, das die anderen Techniken hoffnungslos veraltet wären. Man muss halt bei allem auch die Kosten im Auge behalten.
    Was Leerrohre angeht, klar wenn neu verlegt wird, sollte man schon dran denken Glasfaser gleich mit zu verlegen, aber bei älteren Gegenden ist das halt nicht immer der Fall, zumal man auch die Kosten im Auge behalten sollte.
    Und so schlimm sind die Funk-Lösung dann auch nicht. Klar brechen sie ein, wenn viele sie nutzen, aber das tun die einzelnen Knotenpunkte, wo alles gebündelt wird ebenfalls. Und da sind Funktechniken inzwischen so weit das sie es tatsächlich schaffen einen Knotenpunkte theoretisch überlasten könnten.

    aktuell belegte Frequenzen sind natürlich immer ein Problem, aber daran arbeitet man ja grad auch dadurch das viele Frequenzen freigeschaufelt werden. Diese sind zwar nicht immer für extrem hohe Übertragungsraten geeignet, aber gebündelt kann dabei einiges bei rauskommen. Vor allem kann man die Reichweite erhöhen überhaupt etwas anzubinden.

  2. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: johnDOE123 09.10.18 - 12:10

    Wireless geht nicht beliebig schnell. Wenn man sich die Entwicklung der DSL-Technik anschaut, könnte man auch denken, das geht immer noch schneller, wenn man nur bessere Technik bekommt. Aber genau wie in der Funktechnik sind hier inzwischen physikalische Grenzen im Weg. Die aktuellen Standards erreichen die theoretisch machbare Kodierungseffizienz bis auf wenige Prozent. Mehr geht nur, indem man die Parameter des Übertragungskanals verbessert. Das geht im Fall von DSL, indem man die Leitung verkürzt oder Störungen herausrechnet. Letzteres macht Vectoring, aber das kann nur die Störungen durch andere Leitungen am selben DSLAM reduzieren. Andere Störungen bleiben und begrenzen die nutzbare Übertragungskapazität. Ähnliches gilt für Funktechnik: Mehr Kanalbandbreite gibt es nur durch Verwendung höherer Frequenzen mit niedrigerer Reichweite. Das "immer kürzere Kabel" gibt es also auch da.

    Die Kosten muss man im Blick behalten, aber der Bau eines Glasfaseranschlusses kostet im Durchschnitt unter 2000 Euro. Auf sieben Jahre gerechnet sind das keine 25 Euro im Monat an Kapitalkosten. Vergleich das mal mit den Gebühren, die man für Festnetzanschlüsse in Deutschland zahlt.

  3. Re: bei DOS waren 256 kb Arbeitsspeicher genug für alle Ewigkeit.

    Autor: Gryphon 09.10.18 - 14:21

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > am Anfang hat man geglaubt, dass Züge niemals schneller als 30 km/h
    > werden. Und bei DOS waren 256 kb Arbeitsspeicher genug für alle Ewigkeit.
    >
    > Diese Entwicklung ist aber weitgehend beendet!
    >
    > Man hat gemerkt, dass Züge jenseits der 200 km/h mehr in keinem Verhältnis
    > zum Aufwand und Nutzen stehen.
    Falsch:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hochgeschwindigkeitszug
    Der Vergleich hinkt aber auch. Glasfaser ist ja eine andere Technologie, also müsste man Züge dann mit Hyperloops vergleichen oder so...

    >
    > Und auch der Bezug zur DOS-Geschichte mit 640KB Arbeitsspeicher ist nun
    > irgendwann auch mal Geschichte. Fakt ist, dass in einem Arbeits-PC seit den
    > letzten 15 Jahren nicht mehr als 4GB RAM nötig sind (noch heute werden PC's
    > damit noch verkauft) und selbst die High-End-Zocker-Kiste braucht seit über
    > 10 Jahren nicht mehr als 16 GB RAM.
    >
    > Bei allem anderen, sei es Festplatten oder Prozessoren, sieht das ganz
    > genauso aus. Stillstand, bisschen Produktpflege, das wars.
    Du behauptest hier allen Ernstes, es hätte in den Bereichen Arbeitsspeicher, Festplatten und Prozessoren in den letzten 15 Jahren keinen Fortschritt gegeben?
    Wow.

    >
    > Ein jpg-Bild ist nicht größer als vor 10 Jahren und ein PDF-Dokument auch
    > nicht, Videos werden sogar bei deutlich steigender Qualität eher kleiner
    > als größer.
    Deshalb brauchte man für DVDs ja auch noch riesige 4,7Gb-Speichermedien, während Blu-ray nur noch mit... oh.

  4. Re: Ja und? Man stelle sich mal vor was mit Galsfaser "vielleicht"

    Autor: Faksimile 09.10.18 - 21:49

    Wireless ist doch die Lösung. Man macht doch sowieso alles nur noch mit dem Smartphone.
    Oh shit. Ich lieber kabel/glasgebunden. Gibt dann doch die stabilere Verbindung. ;-)

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