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Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

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  1. Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: Gryphon 07.10.18 - 13:36

    Auch wenn die Threads hier teilweise ganz unterhaltsam sind, die Dauerfrage "Wer hat einen Usecase?" geht mir langsam auf die Nerven.
    Weil sie eigentlich komplett irrelevant ist.
    DIE Killer-Applikation hat natürlich noch niemand im Kopf, weil jede Idee, die diese Infrastruktur auch nur entfernt voraussetzen würde, sofort verworfen wird, solang es die Infrastruktur auf absehbare Zeit nicht gibt. Es ist einfach ein Henne-Ei-Problem. Aber so wie es im Moment aussieht, werden auch die nächsten spannenden Entwicklungen NICHT in Deutschland erfunden werden... Keine Infrastruktur, keine Kekse.
    Nur mal so zur Einordnung: Netflix hat 2007 begonnen, Streaming anzubieten. Dieses Geschäftsmodell konnte sich in Deutschland mit seinen damals durchschnittlichen(!!!) 3 MBit Internetanschlüssen offenbar einfach nicht so gut entwickeln wie anderswo. Auch damals haben hier ganz viele gefragt "Wer 'braucht' denn so schnelles Internet? Ausserdem haben wir ja schon normales Fernsehen, reicht doch.".
    Also ich denke sich zukünftige Usecases aus den Fingern saugen ist nicht so sinnvoll, wenn man sich fragt wo die Reise hingehen wird.

    Was allerdings geht, ist sich die BISHERIGE Bandbreitenentwicklung anzusehen:
    Die Breko-Studie zeigt dazu Daten der Bundesnetzagentur. Von 2012 bis 2017 waren die jährlichen Wachtumsraten im Datenverbrauch (pro Anschluss und Monat) durchschnittlich knapp 33%. Extrapolieren wir das doch mal die Zukunft:
    2017: 80 GB
    2022: 80*1,33^5 = 332 GB
    2025: 80*1,33^8 = 783 GB
    2028: 80*1,33^11 = 1.842 GB, das 23-fache von heute.
    Ups. Wir reden hier von Durchschnitten!!

    Kann natürlich sein, dass das Wachstum sich in den nächsten Jahren abflacht. (Auch wenn ich persönlich keine Gründe dafür sehe, aber vielleicht hat ja jemand eine Idee?)
    Also rechnen wir es mal mit "nur" 20% durchschnittlichem Wachstum über 10 Jahre:
    2028: 80*1,20^11 = 594 GB Monatsverbrauch, das ~7,5-fache von heute.

    Und jetzt meine ketzerische Annahme:
    Die benötigte Anschlussgeschwindigkeit steigt proportional zum Datenverbrauch.
    Anders ausgedrückt: Wer heute als Single mit seinem 16MBit-DSL klarkommt, wird in 10 Jahren zwischen 16*7,5 = 120 und 16*23 = 368 MBit benötigen, um für die dann üblichen Datenmengen genauso lange zu warten wie heute.
    Die Familie, die schon heute den 50MBit-Anschluss ausreizt, bräuchte analog dazu zwischen 375 und 1150 MBit.

    Ehrlich gesagt sehe ich keinen Grund, bei diesen Zahlen noch staatliche Förderung für Kupfertechnologien zu verbrennen.
    Wenn die Telekom ihre vorhandenen Leitungen noch ausreizen will, kann sie das von mir aus ja machen. Aber dann bitteschön auf eigenes unternehmerisches Risiko und vor allem mit eigenem Geld!!!
    Staatlich gefördert (also von uns allen mitbezahlt!!) sollte meiner Meinung nach AUSSCHLIEßLICH der FTTH- oder mindestens FTTB-Ausbau. Das ist mMn die einzige Technologie, die eine Chance hat, auch noch in 20 oder sogar 30 Jahren ausreichend zu sein.

  2. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: Faksimile 07.10.18 - 19:37

    +1

  3. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: bombinho 07.10.18 - 19:39

    +1

  4. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: alcon 07.10.18 - 20:01

    Gryphon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zukunft:
    > 2017: 80 GB
    > 2022: 80*1,33^5 = 332 GB
    > 2025: 80*1,33^8 = 783 GB
    > 2028: 80*1,33^11 = 1.842 GB, das 23-fache von heute.
    > Ups. Wir reden hier von Durchschnitten!!

    1998: 14.4er Modem
    2018: 25MBit/s Leitung

    Also in den letzten 20 Jahren haben wir so ca. Faktor 1700 geschafft.

  5. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: Eheran 07.10.18 - 20:32

    Hat jemand eine Statistik mit der Entwicklung (in Jahresschritten) über einen größeren Zeitraum? Etwa seit 2000?

  6. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: Paule 07.10.18 - 21:12

    Gryphon schrieb:
    -----------------------------------------------------
    > DIE Killer-Applikation hat natürlich noch niemand im Kopf,
    > weil jede Idee, die diese Infrastruktur auch nur entfernt
    > voraussetzen würde, sofort verworfen wird, solang es die
    > Infrastruktur auf absehbare Zeit nicht gibt.
    > Es ist einfach ein Henne-Ei-Problem.

    Naja, in Schweden und Südkorea brüten die Hennen schon seit mindestens 10 (?) Jahren an dem Ei, aber es kommt für Privatnutzung einfach nix bei raus, außer Videostreaming mit 4k und eventuell irgendwann mal mit 8k.

    > Extrapolieren wir das doch mal die
    > Zukunft:
    > 2017: 80 GB
    > 2022: 80*1,33^5 = 332 GB
    > 2025: 80*1,33^8 = 783 GB
    > 2028: 80*1,33^11 = 1.842 GB, das 23-fache von heute.
    > Ups. Wir reden hier von Durchschnitten!!

    Rein vom Datenvolumen würde dann auch in 2028 noch ein 16 MBit/s Anschluss locker ausreichen (schafft bis ca. 5000 GB/Monat).

    Ist natürlich Quatsch, aber daran erkennt man, dass der Bandbreitenbedarf nicht wirklich direkt vom Datenvolumen abhängt, sondern es vor allem darauf ankommt wofür man diese Datenmenge benötigt.

    > Und jetzt meine ketzerische Annahme:
    > Die benötigte Anschlussgeschwindigkeit steigt proportional zum
    > Datenverbrauch.

    Genau das dürfte eher nicht der Fall sein.
    Denn was erzeugt im Privatbereich große Datenmengen beim "Normalverbraucher" bzw. in welchem Bereich ist ein besonders starker Anstieg zu erwarten?

    "Videostreaming" liegt da wohl bei der großen Mehrheit mit Abstand weit vorne, vor allem sobald man seinen Haushalt auf 4k Geräte umstellt und auch 4k Content nutzen will, denn den gibt es ja quasi nur Online.

    Beim Videostreaming wird die hohe Datenmenge aber vor allem durch die lange Nutzungszeit bei relativ konstanter aber nicht extrem hoher Geschwindigkeit hervorgerufen.

    zB ein Haushalt mit vier 4k Streams mit jeweils 25 MBit/s benötigen zusammen 100 MBit/s und für die obige Datenmenge von 1.842 GB wären das nicht einmal 2 h pro Tag, die die 4 Streams zusammen laufen würden.
    Mit zB 200 MBit/s wäre der Bedarf der meisten solcher Haushalte wohl schon mehr als voll gedeckt.

    Erst wenn sich dann irgendwann mal 8k Streaming wirklich durchsetzt, dann würde der Bedarf auf eher 500-600 MBit/s ansteigen.

    Immer auf "Normalverbraucher" bezogen.

  7. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: Gryphon 07.10.18 - 23:43

    Paule schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------
    > Naja, in Schweden und Südkorea brüten die Hennen schon seit mindestens 10
    > (?) Jahren an dem Ei, aber es kommt für Privatnutzung einfach nix bei raus,
    > außer Videostreaming mit 4k und eventuell irgendwann mal mit 8k.

    Doch doch, natürlich kam was dabei raus...
    Die gestiegenen Datenvolumina in D sind ja nicht vom Himmel gefallen. Irgendwo anders haben die Leute halt Anwendungen und Standards geschaffen, die hier so (noch) nicht möglich waren.
    Als die nötigen Anschlussgeschwindigkeiten dann auch hier langsam größere Verbreitung fanden, kam das halt auch zu uns. Siehe Beispiel Netflix oben.
    Und während man heute in anderen Teilen der Welt ganz selbstverständlich alle Photos und Videos des Smartphones (4k ist dabei auf aktuellen Geräten keine Besonderheit mehr) zum Backup in irgendeine Cloud schieben lässt, machen das halt hier bis jetzt nur die "Nerds" mit den "total überdimensionierten" Anschlüssen. Der Rest stöpselt USB-kabel an den PC, weil ihnen der Upload deutlich zu lang dauert.

    >
    > > Extrapolieren wir das doch mal die
    > > Zukunft:
    > > 2017: 80 GB
    > > 2022: 80*1,33^5 = 332 GB
    > > 2025: 80*1,33^8 = 783 GB
    > > 2028: 80*1,33^11 = 1.842 GB, das 23-fache von heute.
    > > Ups. Wir reden hier von Durchschnitten!!
    >
    > Rein vom Datenvolumen würde dann auch in 2028 noch ein 16 MBit/s Anschluss
    > locker ausreichen (schafft bis ca. 5000 GB/Monat).
    >
    > Ist natürlich Quatsch, aber daran erkennt man, dass der Bandbreitenbedarf
    > nicht wirklich direkt vom Datenvolumen abhängt, sondern es vor allem darauf
    > ankommt wofür man diese Datenmenge benötigt.

    Völlig korrekt und ich bin mir auch nicht sicher, wie sich das entwickeln wird.
    Hat die durchschnittliche Nachrichten-Startseite in Zukunft immer noch "nur" ein paar MB, oder werden es ein paar zig MB? Oder bleibt die Datenmenge ähnlich aber die Zahl der HTTP-Requests steigt weiter munter an? Oder oder oder... Im Einzelfall schwer zu sagen.
    ABER wir betrachten hier ja Festnetzanschlüsse. Das Zeitfenster für deren Hauptnutzung bleibt höchstwahrscheinlich ähnlich, nämlich wenn die Familie daheim ist und nicht auf der Arbeit/Schule/Uni/... Also spätnachmittags und abends.
    Also wird das oben überschlagene Datenvolumen (wie bisher) auch fast ausschließlich in diesen paar Stunden des Tages anfallen.
    Sobald der Anteil an Anwendungen zunimmt, die über den Tag verteilt laufen, wird das Argument der Datenmenge nach und nach unwichtiger.
    Ich persönlich glaube aber eher, dass die meisten Leute auch in Zukunft ihre privaten PCs eher ungern den ganzen Tag lang laufen lassen werden, während niemand zu Hause ist... Kostet ja auch Strom und so.

    > > Und jetzt meine ketzerische Annahme:
    > > Die benötigte Anschlussgeschwindigkeit steigt proportional zum
    > > Datenverbrauch.
    >
    > Genau das dürfte eher nicht der Fall sein.
    > Denn was erzeugt im Privatbereich große Datenmengen beim
    > "Normalverbraucher" bzw. in welchem Bereich ist ein besonders starker
    > Anstieg zu erwarten?
    >
    > "Videostreaming" liegt da wohl bei der großen Mehrheit mit Abstand weit
    > vorne, [...]

    Vermutlich ein Missverständnis: Wir reden hier immer von Durchschnitten! Wer sagt denn, dass Videostreams in 10 Jahren immer noch die bandbreitenhungrigste Abwendung sein werden? (Was war es denn VOR 10 Jahren?)
    Die Rechnung im Ursprungspost sagt, dass die Datenmenge bei der Wachstumsrate der letzten paar Jahre soundso stark weiter steigen wird.
    Ob Videostreaming, Cloud-backups oder irgendwas anderes (das wir heute noch nicht auf dem Schirm haben) diese Daten verursachen wird, kann heute noch niemand seriös vorhersagen.
    Aber höhere Datenmenge in ähnlicher Zeit (siehe Absatz oben) bedingt halt zwingend höhere Datendurchsätze.

  8. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: elidor 08.10.18 - 10:00

    Ich glaube eher, dass es mittelfristig nicht bei 25mbit/s für einen 4k Stream bleiben wird. Die Qualität der Videos bei Netflix reicht aktuell noch nicht an die von BluRays ran. Ich würde vermuten, dass diese Qualitätslücke in den nächsten Jahren geschlossen wird und somit die benötigte Bandbreite ganz ohne höhere Auflösungen drastisch steigt.

  9. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: most 08.10.18 - 10:30

    Unbedingt muss die Qualität noch steigen und sich der Bitrate der UHD-BD annähern. Allenfalls effizientere Codecs können das noch etwas drücken.

    So mit 80 Mbit/s pro Stream sollte man rechnen, nebenher will man noch ungestört was mit 100 Mbit/s ziehen, was anderes mit 100 Mbit/s hochladen und die im Hintergrund laufenden Geräte wollen ggf. auch noch ein paar Updates.

    Pro Nutzer im Haushalt würde ich mit 200-300 Mbit/s rechnen, bei drei Personen sind das dann schon die 1 Gbit/s

  10. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: McWiesel 08.10.18 - 10:39

    elidor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube eher, dass es mittelfristig nicht bei 25mbit/s für einen 4k
    > Stream bleiben wird. Die Qualität der Videos bei Netflix reicht aktuell
    > noch nicht an die von BluRays ran. Ich würde vermuten, dass diese
    > Qualitätslücke in den nächsten Jahren geschlossen wird und somit die
    > benötigte Bandbreite ganz ohne höhere Auflösungen drastisch steigt.

    Das wird nicht passieren, schon gar nicht als Standard.

    Selbst BluRay setzt sich immer noch nicht gegen die DVD durch, weil a) so viele Serien im Jahr 2018 immer noch DVD-exklusiv sind und und b) selbst bei geringem Aufpreis der BR zig Leute immer noch die DVD-Version kaufen, weil sie ein fiesen Optiker haben oder total anspruchslos sind.

    Im Streaming ist Netflix mit 25 MBit/s schon eine leuchtende Ausnahmen, so viele andere Anbieter krebsen bei maximal 5 Mbit/s rum und erreichen nicht mal ein FHD-Bild (z.B. die ganzen Privatsender-Streams). Und trotzdem guckens die Leute.

    Was ich sagen will: Für gute Bildqualität sind viel zu wenig Leute bereit zu bezahlen, das wird entweder eine teure Luxus-Insel für einige wenige bleiben oder es wird schlichtweg nicht kommen, da es für die Anbieter zu teuer ist. Auch in 10 Jahren wird ein 100-MBit/s-Stream am Ende irgndwie ein paar Cent teurer sein als ein 25 MBit/s-Stream, also wird das gleich mal auf die Masse hochgerechnet und eingespart.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.10.18 10:40 durch McWiesel.

  11. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: dale6667 08.10.18 - 10:46

    Also bei deinem "Normalverbraucher" (2 Eltern, 2 Kinder) Haushalt sitzt jeder in seinem Raum und schaut einen eigenen 4k Stream?

    Wenn das aktuell wirklich einen Normalverbraucherhaushalt darstellt (ich kenne das so nicht) haben wir, mMn, in Zukunft ganz andere Probleme als fehlendes FTTH.

  12. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: Schrödinger's Katze 08.10.18 - 11:35

    alcon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gryphon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zukunft:
    > > 2017: 80 GB
    > > 2022: 80*1,33^5 = 332 GB
    > > 2025: 80*1,33^8 = 783 GB
    > > 2028: 80*1,33^11 = 1.842 GB, das 23-fache von heute.
    > > Ups. Wir reden hier von Durchschnitten!!
    >
    > 1998: 14.4er Modem
    > 2018: 25MBit/s Leitung
    >
    > Also in den letzten 20 Jahren haben wir so ca. Faktor 1700 geschafft.

    Gab es 98 nicht schon 56K-Modems? Also 28,8 auf jeden Fall.

  13. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: bombinho 08.10.18 - 11:38

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gab es 98 nicht schon 56K-Modems? Also 28,8 auf jeden Fall.

    Definitiv, zu der Zeit hatte ich ISDN und das hatte ich mir zugelegt, weil ich den Schritt mit den 56k Modems ueberspringen wollte.

  14. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: Gryphon 09.10.18 - 09:11

    dale6667 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also bei deinem "Normalverbraucher" (2 Eltern, 2 Kinder) Haushalt sitzt
    > jeder in seinem Raum und schaut einen eigenen 4k Stream?
    >
    > Wenn das aktuell wirklich einen Normalverbraucherhaushalt darstellt (ich
    > kenne das so nicht) haben wir, mMn, in Zukunft ganz andere Probleme als
    > fehlendes FTTH.

    Haha, da stimm ich absolut zu. Leider scheint es nicht ganz unrealistisch... Aber das ist eine andere Diskussion.

    Wir sollten übrigens dringend davon wegkommen, nur über die Zukunft des Videostreamings nachzudenken.
    HEUTE mag das für viele (sicher nicht für alle!) die Bandbreitenintensivste Anwendung sein. Aber wir reden hier über die nächsten 10 Jahre und mehr...
    Was da an neuem kommt bzw. sich durchsetzen wird, weiß bis jetzt nur die Glaskugel.
    Exakt deshalb ist die Rechnung über das durchschnittliche Datenverbrauchswachstum ja viel eleganter.

  15. Re: Anschlussgeschwindigkeit und Datenverbrauch

    Autor: Gaius Baltar 09.10.18 - 13:43

    1998 gab es schon DSL mit 384 und 768 kBit/s in einigen Ausbaugebieten. Zudem denke ich, dass diejenigen, die Internet nutzten, auch ein zeitgemäßes Modem mit 56kBit/s verwendeten (oder ISDN mit 64). Schließlich war die Geschwindigkeit über die Telefonleitung nicht vom Anbieter abhängig, sondern von der Hardware.

    Bei 56kBit/s als Durchschnitt (einige langsamer, andere mit DSL deutlich schneller) und 25MBit/s heutzutage haben wir einen Faktor von 446 in 20 Jahren erreicht. Das ist ein jährliches Wachstum von 35,6%. Die Zahl deckt sich mit einem anderen Faktor von 33%, den ich vorhin hier im Forum gelesen habe.

    Wir können uns also darauf freuen, bis 2025 eine durchschnittliche Bandbreite von über 200MBit/s zu haben. Bin gespannt, wann meine Hausverwaltung hierzu die Kabel erneuern lässt …

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