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Resourcen die f. d. Herstellung von z.B. Lithiumionenbatterien nötig sind...

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  1. Resourcen die f. d. Herstellung von z.B. Lithiumionenbatterien nötig sind...

    Autor: kimyona 10.10.18 - 12:51

    Bevor man E-Auto's vorbehaltlos in den Himmel lobt:
    https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/fact-sheet/details/news/lithium-ionen-batterien-wie-ressourcenabhaengig-ist-elektromobilitaet/

    Interessant ist in diesem Zusammenhang, WIE z.B. Kobalt gewonnen wird.
    Aber solche Randdetails werden E-Auto-Befürwortern höchstwahrscheinlich egal sein...

    Auch wäre es vielleicht sinnvoll, sich Gedanken betreffend dem generellen Stromverbrauch von Unsereiner zu machen (Effizienz im Alltag sozusagen), statt gigantomanische (mit EU-Förderungen finanzierte (bin ja schon gespannt WER den Zuschlag für deren Errichtung erhält...)) Batterieproduktionsstätten zu errichten...

    Btw. weis jemand ob's auch viel EU-Zuwendungen für Forschung zur Verbesserung von Solarenergie gibt (Wirkungsgrad usw.)?



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.18 12:58 durch kimyona.

  2. Re: Resourcen die f. d. Herstellung von z.B. Lithiumionenbatterien nötig sind...

    Autor: Kay_Ahnung 10.10.18 - 13:28

    kimyona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevor man E-Auto's vorbehaltlos in den Himmel lobt:
    > www.sciencemediacenter.de
    >
    > Interessant ist in diesem Zusammenhang, WIE z.B. Kobalt gewonnen wird.
    > Aber solche Randdetails werden E-Auto-Befürwortern höchstwahrscheinlich
    > egal sein...

    Das ist nicht egal allerdings wird daran gearbeitet und das Problem löst sich langsam.

    Beispiel:

    "gelungen ist, den Kobalt-Anteil der Kathoden in den im Model 3 verwendeten neuen 2170er Batteriezellen extrem zu senken – konkret auf 2,8 Prozent. Als weitgehend unentbehrlich gilt bis dato ein Anteil von acht Prozent. "
    "Panasonic will laut aktuellen Meldungen schon “in naher Zukunft“ völlig auf den Einsatz von Kobalt verzichten"
    (https://www.electrive.net/2018/05/31/tesla-model-3-profitabel-durchbruch-bei-kobalt-anteil/)


    andere Ressourcen kannst du fast vollständig aus alten Batterien wiederverwerten:

    "Ein großer Pluspunkt dieses Verfahrens ist es, dass die Forscher dadurch bis zu 95% des Lithiums aus dem Akku wieder verwenden konnten. "
    (https://mobilitymag.de/batterie-elektroauto-recycelt/)

    > Auch wäre es vielleicht sinnvoll, sich Gedanken betreffend dem generellen
    > Stromverbrauch von Unsereiner zu machen (Effizienz im Alltag sozusagen),
    > statt gigantomanische (mit EU-Förderungen finanzierte (bin ja schon
    > gespannt WER den Zuschlag für deren Errichtung erhält...))
    > Batterieproduktionsstätten zu errichten...

    Kann man ja machen das eine schließt das andere nicht aus allerdings brauchen wir trotzdem die E-Autos.

    > Btw. weis jemand ob's auch viel EU-Zuwendungen für Forschung zur
    > Verbesserung von Solarenergie gibt (Wirkungsgrad usw.)?

    Genau weiß ichs nicht aber zumindest in Deutschland wird allgemein die Forschung an Erneuerbaren gefördert. (alleine schon durchs EEG)

  3. Re: Resourcen die f. d. Herstellung von z.B. Lithiumionenbatterien nötig sind...

    Autor: DeathMD 10.10.18 - 13:40

    - Akkus brauchst du auch für Brennstoffzellenfahrzeuge
    - der Kobaltanteil wird immer weiter gesenkt und soll mit der nächsten Generation auf null gesenkt werden
    - du brauchst ca. 120 g Lithium pro kWh, das macht bei einem 90 kWh Akku ungefähr 10 kg und wir haben davon ca. 50 Millionen Tonnen weltweit (ohne Meerwasser), dh du kannst 5 Milliarden Akkus herstellen, bei einem Bestand von 1,3 Milliarden Fahrzeugen weltweit, sollte sich das ausgehen
    - schau mal nach, was in einer Brennstoffzelle so alles steckt und die hält auch nur 5000 - 100000 h durch

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  4. Re: Resourcen die f. d. Herstellung von z.B. Lithiumionenbatterien nötig sind...

    Autor: Ely 10.10.18 - 16:25

    Es gibt keinen praktischen Recyclingkreislauf für Lithium-Batterien. Sind diese verschlissen, landen die Teile allesamt auf der Deponie.

    Ganz anders bei Bleibatterien. Die Dinger werden zu 98 bis 99 % wiederverwertet. Und das ist nach wie vor einzige taugliche Batteriechemie für Hausbatterien. Die Batterien halten 20 Jahre (Ni-Fe-Batterien halten ewig, es gibt welche, die sind über 100 Jahre und laufen wie am ersten Tag) und sind billig. 24 kWh gibt's bei Blei schon für 5000 Euro. Und im Keller spielt das Gewicht keine Rolle.

    Ich würde mir jedenfalls keine mürbe Batterie eines E-Autos in den Keller stellen, sondern stattdessen Bleibatterien verwenden.

  5. Re: Resourcen die f. d. Herstellung von z.B. Lithiumionenbatterien nötig sind...

    Autor: Kay_Ahnung 10.10.18 - 16:40

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt keinen praktischen Recyclingkreislauf für Lithium-Batterien. Sind
    > diese verschlissen, landen die Teile allesamt auf der Deponie.
    >
    > Ganz anders bei Bleibatterien. Die Dinger werden zu 98 bis 99 %
    > wiederverwertet. Und das ist nach wie vor einzige taugliche Batteriechemie
    > für Hausbatterien. Die Batterien halten 20 Jahre (Ni-Fe-Batterien halten
    > ewig, es gibt welche, die sind über 100 Jahre und laufen wie am ersten Tag)
    > und sind billig. 24 kWh gibt's bei Blei schon für 5000 Euro. Und im Keller
    > spielt das Gewicht keine Rolle.
    >
    > Ich würde mir jedenfalls keine mürbe Batterie eines E-Autos in den Keller
    > stellen, sondern stattdessen Bleibatterien verwenden.

    Natürlich werden die Batterien Recycelt. Wie ich oben schon geschrieben habe kann dabei ein großteil des Materials wiedergewonnen werden und die Energiekosten gesenkt werden. Mag sein das das noch nicht mit allen Lithium-Ionen Batterien geschieht aber z.B. Tesla macht das schon.
    (https://mobilitymag.de/batterie-elektroauto-recycelt/)
    (https://www.heise.de/autos/artikel/Wie-Tesla-Motors-Batterien-recycelt-1178508.html)

    Mag ja sein das du dir lieber Bleibatterien in den Keller stellst allerdings geht der trend eher zu Lithium Akkus. Soweit ich weiß haben Bleibatterien auch eine wesentlich niedrigere Energiedichte was wahrscheinlich nicht nur das Gewicht sondern auch die Größe betrifft. Außerdem ist es doch nur sinnvoll die E-Auto batterien so einer zweiten Verwendun zuzuführen.

  6. Re: Resourcen die f. d. Herstellung von z.B. Lithiumionenbatterien nötig sind...

    Autor: Ely 10.10.18 - 22:27

    Tesla allein macht noch kein System des Recyclings. Das ist ein Tropfen in einem nicht recycleten Ozean voller Li-Batterien.

    Ich kann aus eigener Erfahrung den Lithium-Hype nicht nachvollziehen. Ich stellte mir für etwa 4500 Euro LiFePo4-Batterien mit 2 kWh ins Reisemobil. Die nach schlappen 900 Zyklen und vier Jahren im Eimer waren. Jetzt ist wieder Blei drin. Die haben eine etwas höhrer Kapazität (4,2 kWh) bei identischem Volumen aber natürlich deutlich höhrerem Gewicht. Aufs Volumen bezogen haben aufladbare Batterien etwa die gleiche Speicherfähigkeit, das Gewicht ist unterschiedlich. Nun habe ich wieder neun Jahre Ruhe, so lang haben die alten Bleibatterien gehalten.

    Garantie auf die Lithiums? Nix da, da beibe ich drauf sitzen. Meine Frage, ob die Dinger wenigstens recycled werden, wurde verneint. Da gäbe es kein Sammelsystem. Lithium? Ohne mich.

    Dem E-Auto gehört zweifelsohne die Zukunft. Aber nicht im Format eines Tesla S, sondern eher im Smart-Format. In dieser Zukunft hat die heutige Li-Batterie keinen Platz.

  7. Re: Resourcen die f. d. Herstellung von z.B. Lithiumionenbatterien nötig sind...

    Autor: DeathMD 11.10.18 - 10:32

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt keinen praktischen Recyclingkreislauf für Lithium-Batterien. Sind
    > diese verschlissen, landen die Teile allesamt auf der Deponie.
    >
    > Ganz anders bei Bleibatterien. Die Dinger werden zu 98 bis 99 %
    > wiederverwertet. Und das ist nach wie vor einzige taugliche Batteriechemie
    > für Hausbatterien. Die Batterien halten 20 Jahre (Ni-Fe-Batterien halten
    > ewig, es gibt welche, die sind über 100 Jahre und laufen wie am ersten Tag)
    > und sind billig. 24 kWh gibt's bei Blei schon für 5000 Euro. Und im Keller
    > spielt das Gewicht keine Rolle.
    >
    > Ich würde mir jedenfalls keine mürbe Batterie eines E-Autos in den Keller
    > stellen, sondern stattdessen Bleibatterien verwenden.


    Gibt es und das mitten in Deutschland und die können jetzt schon 75 % eines Lithiumakkus recyclen. Es fehlt nur noch ein Pfandsystem damit die auch wirklich dort landen, das sollte aber das geringste Problem sein.

    Die heutigen Lithiumakkus sind nach einem Autoleben alles andere als "mürbe" und du sollst sie dir auch nicht in den Keller stellen, sondern sie werden von den Energieversorgern im Grid eingesetzt. Einen Bleiakkus stelle ich mir auch sicher nicht in den Keller, außer du trägst ihn höchst persönlich da rein.

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  8. Re: Resourcen die f. d. Herstellung von z.B. Lithiumionenbatterien nötig sind...

    Autor: DeathMD 11.10.18 - 10:36

    Ja die Geschichte von deinem Wohnmobilakku kennen wir schon. Lass mich raten, das war vor ca. 15 Jahren, das Wohnmobil war im Winter draußen und den Akku hast du natürlich drinnen gelassen, obwohl es in der Gebrauchsanweisung anders stand. Danach warst du natürlich erbost, warum der Akku nicht länger durchhielt und du keine Garantie mehr darauf bekommen hast und natürlich sind die blöden Hersteller schuld und der Lithiumakku sowieso völlig unbrauchbar.

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