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solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

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  1. solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: Justizopfer 09.10.18 - 18:21

    Die Politik hat das doch in der Hand.

    Die soll endlich mal mit effektiven juristischen und technischen Maßnahmen die Übertragung von gefälschten Rufnummern unterbinden.

    Momentan sieht die BNetzA und die Politik tatenlos den vielen Betrügereien und den illegalen Werbeanrufen bei denen falsche Rufnummern übertragen werden tatenlos zu :-(

    wer wurde da geschmiert?

  2. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: cry88 09.10.18 - 18:33

    Das ist ein Standard Feature, welches von jedem Großunternehmen genutzt wird? Das wird niemals verboten.

  3. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: Dragos 09.10.18 - 18:33

    Justizopfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Politik hat das doch in der Hand.
    >
    > Die soll endlich mal mit effektiven juristischen und technischen Maßnahmen
    > die Übertragung von gefälschten Rufnummern unterbinden.
    >
    > Momentan sieht die BNetzA und die Politik tatenlos den vielen Betrügereien
    > und den illegalen Werbeanrufen bei denen falsche Rufnummern übertragen
    > werden tatenlos zu :-(
    >
    > wer wurde da geschmiert?

    Dazu muss man jetzt wissen wie die Nummer übertragen wird.also technisch. und ich weiß das zumindest nicht.

  4. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: Justizopfer 09.10.18 - 18:53

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein Standard Feature, welches von jedem Großunternehmen genutzt
    > wird? Das wird niemals verboten.

    dann muss das technisch so gestaltet werden das ein Missbrauch nicht mehr möglich ist.

    nur weil Grossunternehmer und andere Firmen dieses Feature gerne nutzen soll es den Enkeltrickbetrüger o.Ä. damit leicht gemacht werden?

  5. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: Dragos 09.10.18 - 18:57

    Justizopfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cry88 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist ein Standard Feature, welches von jedem Großunternehmen genutzt
    > > wird? Das wird niemals verboten.
    >
    > dann muss das technisch so gestaltet werden das ein Missbrauch nicht mehr
    > möglich ist.
    >
    > nur weil Grossunternehmer und andere Firmen dieses Feature gerne nutzen
    > soll es den Enkeltrickbetrüger o.Ä. damit leicht gemacht werden?

    Es reicht auch wenn der Bürger mal ein Gehirn einschaltet. Bei mir ist es egal mit welcher Nummer die Anrufen weil ich die Nummer gar nicht kenne und auf die Masche wäre ich auch nicht reingefallen

  6. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: User_x 09.10.18 - 20:05

    Nennt sich caller id spoofing. Dabei wird statt Rufnummer ein Name übertragen, und statt Name wird da eine andere Rufnummer hinterlegt.

    Anders ginge es auch, wenn man einen sip server karpert, oder eben beide Techniken kombiniert.

  7. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: Comicbuchverkäufer 09.10.18 - 20:17

    Trotzdem sollte das nicht jeder können.
    Bei Firmen die ein Interesse daran haben, immer mit einer bestimmten Rufnummer rauszutelefonieren weil sie zb. ein Callcenter betreiben oder die Durchwahl nicht rausgeben wollen, muss halt (irgendwie) geprüft werden ob sie diese Telefonnummer verwenden dürfen bzw. ob sie ihnen gehört.
    Das kann doch Technisch nicht unmöglich sein.

  8. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: quineloe 09.10.18 - 20:19

    Es würde auch völlig genügen, den Mißbrauch entsprechend zu bestrafen. Solche professionellen Betrüger kommen oft genug selbst dann straffrei davon, wenn sie erwischt werden.

    Bei gewerbsmäßigem Betrug mindestens 5 Jahre Haft und vollständige Enteignung sowie das Verbot für den Rest des Lebens Vermögen anzuhäufen wäre mal ein Anfang.

    Und bevor das letztere einer unverhältnismäßig nennt - das ist Realität für H-IV Bezieher, die nie eine Straftat begangen haben.

  9. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: User_x 09.10.18 - 20:20

    Hatte sich eben wegen diesen Firmen etabliert, weil doch im Service Gedanken der Kunde immer die gleiche Nummer sehen sollte.

  10. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: User_x 09.10.18 - 20:23

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es würde auch völlig genügen, den Mißbrauch entsprechend zu bestrafen.
    > Solche professionellen Betrüger kommen oft genug selbst dann straffrei
    > davon, wenn sie erwischt werden.
    >
    > Bei gewerbsmäßigem Betrug mindestens 5 Jahre Haft und vollständige
    > Enteignung sowie das Verbot für den Rest des Lebens Vermögen anzuhäufen
    > wäre mal ein Anfang.
    >
    > Und bevor das letztere einer unverhältnismäßig nennt - das ist Realität für
    > H-IV Bezieher, die nie eine Straftat begangen haben.

    natürlich der Deutsche gleich mit seinen Strafen... Such mal auf YT nach türkischen Call-Centern, Rückgängern in perfektem deutsch...

  11. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: User_x 09.10.18 - 20:27

    https://m.youtube.com/watch?v=BdDDeLTq528#

  12. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: cry88 09.10.18 - 20:28

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nennt sich caller id spoofing. Dabei wird statt Rufnummer ein Name
    > übertragen, und statt Name wird da eine andere Rufnummer hinterlegt.
    >
    > Anders ginge es auch, wenn man einen sip server karpert, oder eben beide
    > Techniken kombiniert.
    Ich hätte eher an die offizielle Version CLIP no screening gedacht. Damit kann man eine beliebige DN als Caller verwenden.

    Betrugssicher lässt sich das übrigens nicht umsetzen. Das Feature wird zum Beispiel dafür verwendet, wenn ein Anrufer an einer Ecke im Unternehmen rein-ruft und der Anruf an ein gemanagtes Handy geleitet wird. technisch ruft die Telefonanlage an und verbindet beide Calls. Der Angerufene will aber die DN des Anrufers sehen und nicht die vom Unternehmen.

    Auch genutzt wird es für Callcenter Mitarbeiter, die mit der Hotline rausgehen sollen.

    Übrigens eine Überprüfung, wer dieses Feature aktivieren kann, hilft dir auch nicht. Du musst einfach nur irgendwie von einem dieser Unternehmen einen Anruf absetzen können. Das geht auch von remote, weil echt viele Unternehmen irgendwelche Sicherheitslücken haben. Da die Provider inzwischen Toll fraud Angriffe erkennen und blocken, ist das ne gute Alternative.

  13. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: Comicbuchverkäufer 09.10.18 - 20:29

    Noch ein Zusatz dazu.
    Es kann mir doch niemand erzählen, dass es nicht möglich sein soll, sowas zu technisch unterbinden.

    Sagen wir ein Firma will, dass immer die Rufnummer 0800 1234567 raus geht.
    Schließlich ist das nur eine "virtuelle Rufnummer" die dann wenn diese Angerufen wird an eine "normale" Rufnummer weitergeleitet wird.
    Sagen wir an 054321 4567 - 0. Entsprechend kann diese Rufnummer auch nur von von dem Anschluss 054321 4567 - x also den Nebenstellen 0 bis 1000 genutzt werden.

  14. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: quineloe 09.10.18 - 20:37

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > natürlich der Deutsche gleich mit seinen Strafen... Such mal auf YT nach
    > türkischen Call-Centern, Rückgängern in perfektem deutsch...

    Was hast du gegenn Recht und Gesetz?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.18 20:37 durch quineloe.

  15. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: Comicbuchverkäufer 09.10.18 - 20:38

    Beim "Clip No Screening" wird aber die "orginale" und ursprüngliche Nummer weiter gereicht.

    Jemand ruft von der 9876 die 1234 an. Die 1234 leitet den Anruf an 6543 weiter. An der 6543 wird aber die 9876 angezeigt und nicht die 1234.

    Wie sollte das den Betrügern zu gute kommen.
    Es ist ehr umgekehrt. Beim nicht "clip no screening" das Standard ist, ist Betrügen möglich.
    Meine Fritzbox zeigt beim externen weiterleiten auf meine Mobilfunknummer meine Festnetznummer, ich sehe also nicht wer anruft.

  16. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: quineloe 09.10.18 - 20:59

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > m.youtube.com#


    Da haste doch dein perfektes Beispiel, die Familie Picking. Alle einsacken, einsperren, enteignen und fertigmachen. Das sind Leute, die mit OK Geld verdienen. Warum laufen die frei rum? Ist ja alles auch NACHWEISBAR.

  17. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: M.P. 09.10.18 - 21:36

    Ob man nun eine brave Telefonanlage hat, die die durchgeleiteten Telefonate mit der Nummer des durchgeleiteten taggt, oder sie eine ausgedachte Telefonnummer mitschickt. Für den Angerufenen ist das nicht unterscheidbar ...

  18. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: Richard Wahner 09.10.18 - 21:40

    Justizopfer schrieb:

    > wer wurde da geschmiert?

    Keiner. Die Rufnummernübertragung wurde hierzulande noch zu Monopolzeiten eingeführt. Die übertragene Rufnummer war immer echt, sofern keine technische Störung vorlag, sie war jedenfalls nicht manipulierbar ... außer für Behörden und Unternehmen, die ein "berechtigtes Interesse" geltend machen konnten, aber natürlich nicht dafür nutzten, den Angerufenen zu betrügen.

    Mit der Liberalisierung des Telefonmarktes fing es dann an: Die technischen Möglichkeiten zur Manipulation waren schon da, und Unternehmen wie 1&1 nutzten diese. Nicht böswillig, aber doch in einer Art und Weise, die Missbrauch ermöglichte. Aber das schuf noch kein allgemeines Problem, das waren eher Machbarkeitsstudien mit wenigen tatsächlich Geschädigten, falls es diese denn abseits NSA & Co. überhaupt gab.

    Internationale Abkommen, die die Kompatibilität wahren sollten, haben die Sicherheitsstandards dann endgültig aufgeweicht, weil dann natürlich immer die niedrigsten Standards angewendet werden. Und das heißt schlussendlich, dass die vom Anrufer gewünschte Rufnummer als Quelle übertragen wird. Die vom Netzbetreiber ggf. zusätzlich übermittelte "echte" Rufnummer zeigt das normale Endgeräte-Equipment gar nicht an. (Blame Gigaset.)

    Wenn dann noch latent kriminelle Netzbetreiber dazu kommen, ist das Paket geschnürt. Die Rufnummernübermittlung taugt dazu, Mami vor der Anrufannahme zu identifizieren. Ein Betrugsversuch mit einer säuselnden, indischen Akzentstimme würde sofort auffliegen, da Du Mamis Telefonsprache kennst. (Falls Du Mami nicht reflexhaft wegdrückst.)

    Ansonsten bleibt Dir nur: "Ich glaube Ihnen nicht, kontaktieren Sie mich schriftlich!" (Kann man natürlich noch leichter fälschen, aber der Aufwand für den Betrüger wird größer. Also lässt er das, denn in der Zeit, die er benötigt, Dich reinzulegen, schafft er drei andere.)

    So rede ich natürlich nur, weil ich auf diese Masche bisher noch nie reingefallen bin. Ich glaube auch, dass mir das mit "normalen Kriminellen" nie passieren wird, aber es ist eben nur Glaube, nicht Gewissheit.

  19. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: User_x 09.10.18 - 21:53

    Ja, das glauben viele, und genau dieser Umstand ist gefährlich.

    Vorhin eine präparierte Mail bekommen, als "Unzustellbar" wobei angeblich mein Account eine Mail versendet hätte und dann die präparierte angehängte .eml zu öffnen. Fast hätte ich aus Angst (mein Account wurde gehackt) den Dreck geöffnet.

  20. Re: solange übertragene Rufnummern gefälscht werden können hört das nie auf

    Autor: User_x 09.10.18 - 21:54

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > User_x schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > natürlich der Deutsche gleich mit seinen Strafen... Such mal auf YT nach
    > > türkischen Call-Centern, Rückgängern in perfektem deutsch...
    >
    > Was hast du gegenn Recht und Gesetz?

    Ich persönlich nichts, aber auf internationaler Ebene juckt eine deutsche Anzeige kaum einen.

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