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Fazit ..

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  1. Fazit ..

    Autor: senf.dazu 15.10.18 - 10:21

    >Fazit: Der Mobilfunk der 5. Generation stellt volkswirtschaftlich einen gewaltigen technischen Fortschritt dar. Seine Grundlage ist ein gut ausgebautes Glasfasernetz, das sich in Deutschland erst im anfänglichen Aufbau befindet. Würden die Frequenzen nicht versteigert, könnte die gesamte Investition in ein nationales 5G-Netz fließen, das das ganze Land versorgen würde und das von allen drei Mobilfunkkonzernen und lokalen Stadtnetzbetreibern genutzt werden könnte.

    Was genau ist verkehrt daran die Mobilfrequenzen zu versteigern, aber das Geld komplett (und mehr) in die Förderung der weißen Flecken des Glasfasernetzes zu stecken ? Das läßt doch eigentlich sogar ein höhere Gewähr dafür erwarten das das Geld nicht bei einzelnen großen Mobilanbietern versickert sondern in Netzabdeckung gesteckt wird ?

    Wie vermutlich richtig ist die Grundlage eines gut funktionierenden Mobilnetzes "ein gut ausgebautes Glasfasernetz". Das kommt ggf. sogar den älteren Netzstandards zu gute. Allen Mobilanbietern, inkl. der kleinen oder lokalen, letztlich auch. Und damit über den Wettbewerb der Mobilanbieter auch den Kunden.

    Nach 5G kommt .. Wie sieht denn wohl eigentlich das Mobilnetz am Ende - in letztlich wenigen Jahren - aus und welche Anforderung stellt das ans Glasfasernetz ? Möglicherweise noch kleinzelliger um noch höhere Datenraten zu ermöglichen ? Sprich ne Antenne auf jedem Haus und jeder Laterne - vielleicht wachsen gar WLAN und Mobil technisch zusammen - Antenn'chen nicht nur auf jedem Haus sondern auch in jedem Zimmer ?



    11 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.18 10:41 durch senf.dazu.

  2. Re: Fazit ..

    Autor: RipClaw 15.10.18 - 13:23

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Fazit: Der Mobilfunk der 5. Generation stellt volkswirtschaftlich einen
    > gewaltigen technischen Fortschritt dar. Seine Grundlage ist ein gut
    > ausgebautes Glasfasernetz, das sich in Deutschland erst im anfänglichen
    > Aufbau befindet. Würden die Frequenzen nicht versteigert, könnte die
    > gesamte Investition in ein nationales 5G-Netz fließen, das das ganze Land
    > versorgen würde und das von allen drei Mobilfunkkonzernen und lokalen
    > Stadtnetzbetreibern genutzt werden könnte.
    >
    > Was genau ist verkehrt daran die Mobilfrequenzen zu versteigern, aber das
    > Geld komplett (und mehr) in die Förderung der weißen Flecken des
    > Glasfasernetzes zu stecken ? Das läßt doch eigentlich sogar ein höhere
    > Gewähr dafür erwarten das das Geld nicht bei einzelnen großen
    > Mobilanbietern versickert sondern in Netzabdeckung gesteckt wird ?

    Das Problem hier ist das zwar große Versprechungen bezüglich der Verwendung der Gelder gemacht werden aber diese sind nicht bindend. Letztendlich könnten die Milliardenbeträge einfach dazu verwendet werden Staatsschulden zu tilgen so wie das bei UMTS der Fall war.

    Zudem hat man dann noch das Problem das die Mobilfunkanbieter ewig darauf rumreiten werden wie teuer das ganze doch war und das man daher hohe Preise nehmen muss.

    Die UMTS Versteigerung, die inzwischen 20 Jahre her ist, wird heute noch oft als Grund für die hohen Mobilfunkpreise genannt.
    Die Kosten für die Lizenzen sind zwischenzeitlich aber sicher schon abgeschrieben und man hat damit auch garantiert ordentlich Steuern gespart.

    > Wie vermutlich richtig ist die Grundlage eines gut funktionierenden
    > Mobilnetzes "ein gut ausgebautes Glasfasernetz". Das kommt ggf. sogar den
    > älteren Netzstandards zu gute. Allen Mobilanbietern, inkl. der kleinen oder
    > lokalen, letztlich auch. Und damit über den Wettbewerb der Mobilanbieter
    > auch den Kunden.

    Da ist im Moment sowieso die große Frage bei den Anbietern wie die Glasfaser zu ihren Masten bringen. Die Telekom hat als einziger Anbieter ihre Masten zum größten Teil mit Glasfaser angebunden.

    Ein Problem das ich bei 5G sehe sind überzogene Erwartungen.

    Wenn ich eine 5G Zelle aufstelle die dann im 700 MHz Bereich arbeitet kann ich damit einen großen Bereich abdecken aber die Gesamtgeschwindigkeit dürfte weit unter den 10-20 GBit/s liegen die immer so schön beworben wurden. Auch die mindestens 100 Mbit/s pro Gerät sind so nicht möglich.

    > Nach 5G kommt .. Wie sieht denn wohl eigentlich das Mobilnetz am Ende - in
    > letztlich wenigen Jahren - aus und welche Anforderung stellt das ans
    > Glasfasernetz ? Möglicherweise noch kleinzelliger um noch höhere Datenraten
    > zu ermöglichen ? Sprich ne Antenne auf jedem Haus und jeder Laterne -
    > vielleicht wachsen gar WLAN und Mobil technisch zusammen - Antenn'chen
    > nicht nur auf jedem Haus sondern auch in jedem Zimmer ?

    Ich hoffe mal nicht das sich die grenzen zwischen Intranet und Internet auflösen. Ich will schon noch Kontrolle über mein Netz mit den Geräten darin haben und was da rein und raus geht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.18 13:24 durch RipClaw.

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