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... dass Hacker offenbar keinerlei Interesse haben, für eine IT-Unsicherheitsbehörde zu arbeiten.

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  1. ... dass Hacker offenbar keinerlei Interesse haben, für eine IT-Unsicherheitsbehörde zu arbeiten.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.10.18 - 11:52

    Ich vermute mal es hat auch damit zu tun, dass sich in der freien Wirtschaft mehr verdienen lässt. Die Bezüge bei Behörden in Deutschland sind jetzt nicht wirklich üppig und eigentlich höchstens dann interessant, wenn man Berufseinsteiger ist.

  2. Re: ... dass Hacker offenbar keinerlei Interesse haben, für eine IT-Unsicherheitsbehörde zu arbeiten.

    Autor: xmaniac 16.10.18 - 11:57

    Umgekehrt, die Bezüge sind als Beamter mit 20 Dienstjahren interessant. Als Anfänger der nicht vor hat dort den Rest seines Lebens zu bleiben, damit sich die Vorteile bemerkbar machen, eher weniger...

  3. Re: ... dass Hacker offenbar keinerlei Interesse haben, für eine IT-Unsicherheitsbehörde zu arbeiten.

    Autor: Seismoid 16.10.18 - 12:10

    xmaniac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Umgekehrt, die Bezüge sind als Beamter mit 20 Dienstjahren interessant. Als
    > Anfänger der nicht vor hat dort den Rest seines Lebens zu bleiben, damit
    > sich die Vorteile bemerkbar machen, eher weniger...
    Du hast genau erfasst, warum vor allem die Verwaltungsposten anscheinend schon mit Beamten aus anderen Behörden besetzt sind, in der Regel wohl mit einer zusätzlichen Beförderung. Als "Hacker" würde man dann natürlich ganz unten einsteigen, mit entsprechend niedrigem Gehalt und vorhersehbar langsamen Beförderungen (wenn überhaupt eine Verbeamtung angeboten würde).
    Und als Hacker nicht vergessen: ein Fehltritt, und man ist auch nach 40 Dienstjahren seine Beamtenpension los.

  4. Re: ... dass Hacker offenbar keinerlei Interesse haben, für eine IT-Unsicherheitsbehörde zu arbeiten.

    Autor: uschatko 16.10.18 - 12:30

    luarix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Die Bezüge bei Behörden in Deutschland
    > sind jetzt nicht wirklich üppig und eigentlich höchstens dann interessant,
    > wenn man Berufseinsteiger ist.

    Steht ja im Text, 65 TSD im Schnitt. Also eher ein Witz.

  5. Re: ... dass Hacker offenbar keinerlei Interesse haben, für eine IT-Unsicherheitsbehörde zu arbeiten.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.10.18 - 12:54

    xmaniac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Umgekehrt, die Bezüge sind als Beamter mit 20 Dienstjahren interessant. Als
    > Anfänger der nicht vor hat dort den Rest seines Lebens zu bleiben, damit
    > sich die Vorteile bemerkbar machen, eher weniger...

    Ja eben, für Leute, die eh schon im System sind. Für Quer-Einsteiger, die vorher bereits 20 Jahre in der Wirtschaft waren, ist es damit völlig uninteressant.

  6. Nein. Es ist weniger.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.10.18 - 12:55

    Die 65000 jährlich sind das Budget, was für einen Mitarbeiter im Schnitt veranschlagt wird. Das ist nicht das, was der Mitarbeiter letztlich verdient.

    "Budgets berechnen

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    Hier downloaden
    Um die Personalkosten eines Beschäftigten vollständig berechnen zu können, müssen Sie alle nachstehenden Kostenpositionen (wichtig: Jahreswerte berechnen) beachten:

    Bruttogehalt
    Gesetzliche Sozialkosten für Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung in Abhängigkeit vom Bruttogehalt. Hier müssen Sie aktuell (Stand Kalenderjahr 2018) mit Arbeitgeberanteilen von 9,3 Prozent, 7,3 Prozent, 1,5 und 1,275 Prozent kalkulieren, insgesamt also mit 19,375 Prozent.
    Umlagen zur Entgeltfortzahlung und zum Insolvenzgeld (U1, U2, U3). Die Höhe schwankt, weil z. B. Krankenkassen unterschiedliche Sätze erheben. Beiträge zur Berufsgenossenschaft, anteilig pro Mitarbeiter
    Evtl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld (13tes Monatsgehalt)
    Evtl. weitere tarifliche oder freiwillige Sozialleistungen, z. B. Familienbeihilfe, Vermögensbildung, Altersvorsorge, Personalrabatte, verbilligte Arbeitgeberdarlehen
    Lohnfortzahlungen, z. B. im Krankheitsfall oder bei anderen Fehlzeiten
    Aus-, Fort- und Weiterbildung
    Reise- und Bewirtungskosten, z. B. bei Kundenterminen, Messen usw."

    Dazu kommen noch indirekte Kosten:

    "Abschreibungen für notwendige Ausstattung, z. B. Büromöbel, Computer, Firmenwagen
    Büromieten und Nebenkosten, z. B. Energie, Reinigung, anteilige Abgaben
    Weitere Kosten, z. B. Fachliteratur, Büro-, Verbrauchsmaterial, Betriebskosten für ein KFZ
    Ggf. Kosten, deren Höhe Sie nicht genau absehen können, z. B. für Geschenke oder Sachbezüge. Hier können Sie einen Pauschbetrag als „Puffer“ ansetzen."

    Unterm Strich bleiben da weniger als 50000 Jahresbrutto pro Stelle im Schnitt. Das ist natürlich absolut unattraktiv und müsste verdoppelt werden um überhaupt eine Chance zu erhalten, gute Leute zu bekommen.

  7. Re: Nein. Es ist weniger.

    Autor: ww 16.10.18 - 14:17

    Die meisten Leute, die es wirklich drauf haben, sind Anarchisten und können mit Besoldungsstufen und Vorgesetzten wenig bis nichts anfangen.

  8. Re: Nein. Es ist weniger.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.10.18 - 16:25

    Völlig unabhängig von jeglicher fachlicher Kompetenzausübung und Vergütung, lehnen die dazu Befähigten solche Beschäftigen hoffentlich grundsätzlich ab, weil diese nur Schmerz und Leid erzeugen können.

  9. Re: Nein. Es ist weniger.

    Autor: FreiGeistler 16.10.18 - 18:15

    ww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten Leute, die es wirklich drauf haben, sind Anarchisten und können
    > mit Besoldungsstufen und Vorgesetzten wenig bis nichts anfangen.

    Bin kein Anarchist und kann damit auch nichts anfangen.

    Aber ja; Behörde und Hacker sind nicht kompatibel.

  10. Re: Nein. Es ist weniger.

    Autor: User_x 17.10.18 - 11:27

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Völlig unabhängig von jeglicher fachlicher Kompetenzausübung und Vergütung,
    > lehnen die dazu Befähigten solche Beschäftigen hoffentlich grundsätzlich
    > ab, weil diese nur Schmerz und Leid erzeugen können.

    Selbst wenn man es drauf hat, wird man mit den Jahren verkümmern, weil Verwaltungsorgien und ständiges "halten Sie sich an die Regularien" und Gesetze etc. Formblat A um Formblatt B zur Erlaubnis C zu erhalten letztlich eben nicht wirklich sinnvoll ist.

    Verwalten oder Entdecken, das fängt damit schon an, dass eben Verwaltungen gegen regelmäßige Änderungen im Ablauf sind und Beständiges wünschen oder anderem gar nicht hinterher kommen könnten. Würden die jedoch anders arbeiten, wären die wieder unrechtens. Also sowas wie mit dem Hintern essen... eben unmöglich und wenn, dann nicht gewollt weil eklig.

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