Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Mikrotik: Hacker sichert 100.000…

Brauchts ein Gesetz ?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Brauchts ein Gesetz ?

    Autor: phade 17.10.18 - 14:31

    Schade, dass es keinen legalen Weg für sowas nicht gibt.

    Ich stelle mir vor, dass es einmal ein Gesetz geben könnte, dass es illegal macht, Geräte mit Sicherheitslücken zu nutzen und dass ein passendes Amt (BSI ?) das Recht bekommt, solche Geräte zu blockieren oder eben zu patchen, wenn es möglich ist.

    Z.B. könnte dann endlich mal ein Scanner, Wurm oder Virus genutzt werden, um Gutes zu tun.

    Oder ein Gesetz, dass z.B. Provider verpflichtet, den Zugang unsicherer Geräte zu verhindern, wenn es technisch möglich ist (z.B. endlich mal alle Internetzugänge von Rechnern und Smartphones zu blocken, wenn die als Spamschleudern genutzt werden).

    Machbar ?

  2. Re: Brauchts ein Gesetz ?

    Autor: HeroFeat 17.10.18 - 15:13

    Das Problem an der Geschichte ist, das du dann die Leute in die Abhängigkeit der Hersteller treibst. Gibt es keine Updates mehr ist das Gerät wertlos. Gibt es eine neue Funktion die du auf keinen Fall willst oder aus deiner Sicht wesentlich gefährlicher ist als die gefixte Sicherheitslücke bisst du ggf. trotzdem gezwungen das Update zu installieren oder dein Gerät offline zu nehmen.

    Klar es ist eine Abwägungsgeschichte, aber durch ein blockieren könnten auch zufällig andere sicherheitskritische Funktionen abhanden kommen wie im simpelsten Fall eine Alarmanlage. Auch könnte es dazu kommen das Zugänge die von Gästen genutzt werden ständig geblockt werden und somit effektiv keine öffentlichen WLANs möglich sind, ...

  3. Re: Brauchts ein Gesetz ?

    Autor: My1 17.10.18 - 15:27

    deswegen security updates vlt verpflichtend machen und funktionalität davon getrennt und modular sodass man sich features aussuchen kann.

    Asperger inside(tm)

  4. Re: Brauchts ein Gesetz ?

    Autor: phade 17.10.18 - 15:51

    Nunja. Die Frage ist für mich, was wichtiger ist.

    Die administrative Wahnsinn gegen Spam, Viren, Abzocke, Betrug etc oder auch mal Geräte oder somit Nutzer zu blockieren ?

    Provider zu verpflichen, gehakte Geräte nicht mehr ins Netz zu lassen, ist technisch einfach ohne das man da Fehler macht. Wenn die IPs eines Nutzer auf immer den gleichen Blacklisten landen, ist der User und sein Zugang für den Provider identifizierbar und der Provider kann er ihn zwingen, erstmal seine Rechner und Geräte zu korrigieren. Macht nur kein Provider, weil es gesetzlich nicht verpflichend ist. Warum denn nicht ? Geräte ohne CE-Kennzeichen dürfen auch weder verkauft, noch genutzt werden.

    Es kann doch ein erster Schritt sein, nur klar identifizierbare "Problemkinder" zu verbieten.

  5. Re: Brauchts ein Gesetz ?

    Autor: My1 17.10.18 - 15:58

    naja leute aussperren muss man schauen aber zumindest verpflichten, für mindestens X Jahre nach Ende des Verkaufs sicherheitsupdates anzubieten wäre sinnvoll.

    Asperger inside(tm)

  6. Re: Brauchts ein Gesetz ?

    Autor: whitbread 17.10.18 - 20:48

    imo gibt es da schon eine gesetzliche Grundlage - wer einen infizierten Router oder ein anderes device betreibt muss vom ISP vom Netz genommen werden (nach Info vorab). Das macht nur keiner...

  7. Re: Brauchts ein Gesetz ?

    Autor: xploded 17.10.18 - 21:00

    Das BSI macht das in der Art schon. Nicht direkt "aus dem Verkehr ziehen" - aber es gibt entsprechende Hinweise an den Verursacher.
    Bei Privatanwendern läuft es über den ISP, ist man selber Betreiber eines Servers kann man auch schon mal direkt informiert werden. Je nach Schweregrad, das BSI hat da tatsächlich ein gutes Gefühl für (oder entsprechend gute KI).
    Und zumindest die Telekom nimmt ihre Nutzer offline, wenn sie nicht entsprechend reagieren.

  8. Re: Brauchts ein Gesetz ?

    Autor: phade 17.10.18 - 21:17

    whitbread schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > imo gibt es da schon eine gesetzliche Grundlage - wer einen infizierten
    > Router oder ein anderes device betreibt muss vom ISP vom Netz genommen
    > werden (nach Info vorab). Das macht nur keiner...

    Welches Gesetz wäre das denn ?

    Wenn es keiner macht, braucht man ja bloss Anzeigen gegen Unbekannt stellen, wenn ein Spambot, ein Virus oder ne DDoS-Attacke kommt.

  9. Re: Brauchts ein Gesetz ?

    Autor: phade 17.10.18 - 21:22

    xploded schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das BSI macht das in der Art schon. Nicht direkt "aus dem Verkehr ziehen" -
    > aber es gibt entsprechende Hinweise an den Verursacher.

    Wir kennen die Mails vom BSI, ist wirklich hilfreich, wenn ein Kunde mal wieder irgendeinen Port offen lässt (offenes Netbios bei neuen Windows-Server ist z.B. ein Klassiker).

    Nur: das hilft noch nicht genug, wenn ich mir die Masse der Bots und gehackten Servern so ansehe.

    Also warum nicht den nächsten Schritt gehen und den BSI per Gesetz die Kundengeräte der beratungsresistenten Provider aktiv hacken, fixen oder totlegen lassen ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.18 21:24 durch phade.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Orsted Wind Power Germany GmbH, Norddeich
  2. Universität des Saarlandes, Saarbrücken
  3. Heidemark GmbH, Ahlhorn
  4. ING-DiBa AG, Frankfurt

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. (u. a. Division 2: Standard Edition, Call of Duty: Black Ops 4, Red Dead Redemption 2)
  4. 4,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


P30 Pro im Kameratest: Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera
P30 Pro im Kameratest
Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera

Huawei will mit dem P30 Pro seinen Vorsprung vor den Smartphone-Kameras der Konkurrenez ausbauen - und schafft es mit einigen grundlegenden Veränderungen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. P30 Pro Teardown gewährt Blick auf Huaweis Periskop-Teleobjektiv
  2. CIA-Vorwürfe Huawei soll von chinesischer Regierung finanziert werden
  3. Huawei-Gründer "Warte auf Medikament von Google gegen Sterblichkeit"

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

Anno 1800 im Test: Super aufgebaut
Anno 1800 im Test
Super aufgebaut

Ach, ist das schön: In Anno 1800 sind wir endlich wieder in einer heimelig-historischen Welt unterwegs - zumindest anfangs. Das neue Werk von Blue Byte fesselt dank des toll umgesetzten und unverwüstlichen Spielprinzips. Auch neue Elemente wie die Klassengesellschaft funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Ubisoft Blue Byte Anno 1800 erhält Koop-Modus und mehr Statistiken
  2. Ubisoft Blue Byte Preload der offenen Beta von Anno 1800 eröffnet
  3. Systemanforderungen Anno 1800 braucht schnelle CPU

  1. Quartalsbericht: Amazons Umsatz steigt nicht mehr so stark
    Quartalsbericht
    Amazons Umsatz steigt nicht mehr so stark

    Amazon macht im ersten Quartal 3,6 Milliarden US-Dollar Gewinn. Doch das Umsatzwachstum fällt von 43 auf 17 Prozent.

  2. Partner-Roadmap: Intel plant 10-nm-Desktop-Chips nicht vor 2022
    Partner-Roadmap
    Intel plant 10-nm-Desktop-Chips nicht vor 2022

    Roadmaps von Dell zufolge wird Intel in den kommenden Jahren primär das Mobile-Segment mit Prozessoren im 10-nm-Verfahren bedienen. Im Desktop-Bereich müssen Comet Lake und Rocket Lake mit zehn Kernen und 14 nm gegen AMDs Ryzen 3000/4000 mit 7(+) nm antreten.

  3. Mobilfunk: Nokia macht wegen 5G-Sicherheitsbedenken Verlust
    Mobilfunk
    Nokia macht wegen 5G-Sicherheitsbedenken Verlust

    Nokia kann von der US-Kampagne gegen Huawei nicht profitieren, sondern verbucht einen unerwarteten Verlust. Investitionen seien erforderlich, erklärte Konzernchef Rajeev Suri.


  1. 23:51

  2. 21:09

  3. 18:30

  4. 17:39

  5. 16:27

  6. 15:57

  7. 15:41

  8. 15:25