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Nur noch Glasfaserlobby?

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  1. Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: Knut77 23.10.18 - 17:58

    Sehr geehrtes Golem.de Team,

    mir ist schon klar, dass es gewisse Strömungen gibt, die man aus welchen Gründen unterstützt.
    Der Nachsatz mit dem 5G kann Glasfaser nicht ersetzen, finde ich mittlerweile mehr als albern.

    Tatsächlich ist doch vieles was zum normalen Endkunden gebaut wird basierend auf GPON.
    Und dort teilen sich bis zu 64 Haushalte 2,5Gbit/s. Selbst wenn die 5G Zelle nur
    nur 1Gbit/s schafft und 15 Kunden drauf sind, ist der Zugang nicht schlechter als
    FTTH. Dieser Lobbyismus pro Glasfaser, in dem die Leistungen einer S Klasse mit dem Preisschild
    einer A Klasse bepreist werden ist doch Quatsch. Für 40,- Euro ist auch Glasfaser technisch limitiert. Das sollte man doch auch einfach mal allen sagen.

  2. Re: Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: brotiger 23.10.18 - 18:13

    Ich kann dem nur zustimmen. Wie so oft hat man sich in Deutschland einfach auf das teuerste nur mögliche Allheilmittel eingeschossen und schaut nicht mehr nach links oder rechts. Und das obwohl absurderweise die meisten Menschen den Großteil ihrer Kommunikation bereits über 4G abwickeln. Es kann also nicht daran liegen, dass noch niemand mitbekommen hätte, dass mit Mobilfunk auch sehr viel geht.

  3. Re: Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: gast22 23.10.18 - 18:35

    Die Frage hier ist doch vollkommener Quatsch. TK baut doch wesentlich mehr Vectoring als FTTH.

    Außerdem dürfte die Frage erlaubt sein, welche der Technologien zukunftssicherer ist. Die Frage kann man aber nur mit Vermutungen beantworten, weil niemand in die Zukunft schauen kann. Derzeit dürfte die Frage aber nach heutigem Stand der Technik klar beantwortet sein. 4K und das über das www wird Vieles verändern, denn die Leute werden zu einem Großteil nicht mehr Satellit schauen und auch keine TV-Sender mit ihrem Zeitkorsett.

    Dann kannst du deine 1 GBit/s mit 15 theoretischen Teilnehmern vergessen. Die 5G-Technik müssen sich nunmal alle teilen, wie auch derzeit 4G. FTTH aber bringt dir eine 500 MBit-Leitung wenn du möchtest, z.B. bei uns auf dem flachen Land umgeben von kleinen Kleinstädten. Klar muss man dann 90 Euro pro Monat auf den Tisch packen. Derzeit! Aber man kriegt eben nicht bis zu 500 sondern 500, egal wie viele da noch in der Nachbarschaft sind.

    Kritik finde ich zwar gut, aber eure hier ist eben einseitig, wahrscheinlich weil neue Technologien nichts für euch sind ;-)

  4. Re: Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: Knut77 23.10.18 - 18:46

    Das ist falsch,
    da 5G fixed kleine Zellen mit 10 bis 30 Kunden sind. Das ist nicht das normale 5G Netz.

  5. Re: Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: asa (Golem.de) 23.10.18 - 19:21

    Daher schrieben wir auch an derer Stelle: "Doch auch Glasfaser ist ein Shared Medium, und zwar ab der Kopfstelle. Auch wenn 1 GBit/s zwischen Kundenanschluss und Kopfstelle möglich ist, sind bei 500 Kunden schon 500 GBit/s zur nächsten Vermittlungsebene notwendig. Die Netzbetreiber rechnet meist damit, dass nicht alle Nutzer gleichzeitig die volle Datenübertragungsrate nutzen. Ausnahme sind die wenigen 1:1-Leitungen zwischen benachbarten Unternehmensstandorten, und auch diese Leitungen müssen sich mehrere Nutzer teilen." Ich nehme dass extra für Sie noch in die News.

    https://www.golem.de/news/ftth-deutsche-glasfaser-erhoeht-die-datenraten-1806-134885.html

  6. Re: Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: senf.dazu 23.10.18 - 19:49

    Knut77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehr geehrtes Golem.de Team,
    >
    > mir ist schon klar, dass es gewisse Strömungen gibt, die man aus welchen
    > Gründen unterstützt.
    > Der Nachsatz mit dem 5G kann Glasfaser nicht ersetzen, finde ich
    > mittlerweile mehr als albern.
    >
    > Tatsächlich ist doch vieles was zum normalen Endkunden gebaut wird
    > basierend auf GPON.
    > Und dort teilen sich bis zu 64 Haushalte 2,5Gbit/s. Selbst wenn die 5G
    > Zelle nur
    > nur 1Gbit/s schafft und 15 Kunden drauf sind, ist der Zugang nicht
    > schlechter als
    > FTTH. Dieser Lobbyismus pro Glasfaser, in dem die Leistungen einer S Klasse
    > mit dem Preisschild
    > einer A Klasse bepreist werden ist doch Quatsch. Für 40,- Euro ist auch
    > Glasfaser technisch limitiert. Das sollte man doch auch einfach mal allen
    > sagen.

    Dann ersetz mal 40¤ durch 50¤ und 1G durch aktuell 400M/200M explizit ohne bis zu. Dann bist du beim FTTH Angebot der dt. Glasfaser. Und ob man 10 oder 1000(0) Leute shared macht schon einen Unterschied. Zumindest dt. Glasfaser verlegt 2 Fasern je Kunde bis zum PoP. Telekom nutzt inzwischen meines Wissens passive Splitter in den grauen Kisten die man hier und dort am Straßenrand findet - die ließen sich bei Bedarf wohl auch erweitern - ohne erneut teuer zu buddeln. Ich bin mir also nicht so sicher von welchen FTTH Anbietern du redest.

    Daneben bin ich ziemlich sicher das du ein zumindest nationales Routing mit vollen 1 GBit/s zu einem Preis der noch deutlich unter dem der FTTH-TAL Buddeleien liegt bereits heute machbar wäre - wenn's denn schon für irgendeinen Kunden interessant wäre. Soll heißen nationales GBit Sharing ist nix was mit FTTH technisch oder wirtschaftlich nötig wäre. Oder andersrum mit Sharing sollte man mit heutiger Technik und Preisstaffeln (+5¤ = Speed*2) auch locker 10G oder sogar 100G machen können. Halte es für reine Taktik das die Glasfaseranbieter so was (noch) nicht für Hinz und Kunz anbieten. Da wird sich aber ohne Zweifel in den nächsten Jahren bis 2022 (wenn die Telekom dann mal wieder FTTH ausbaut) und dann bis 2025 ganz sicher was tun - auf die Art kann an schließlich die gegenwärtig (hohen) Preise noch für viele Jahre auf dem bestehenden Niveau halten. Das inzwischen erreichte Preisniveau tut aber eigentlich nicht wirklich weh - solange das Geld in den Glasfaserausbau zurückfließt - irgenwann (2025+?) wird's dann für alle billiger und besser ;)



    12 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.18 20:04 durch senf.dazu.

  7. Re: Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: Knut77 23.10.18 - 20:13

    Grundsätzlichen nutzen nahezu alle sich mit Endkunden in Kontakt befindlichen FTTH Provider eine Art GPON. Ob jetzt GPON oder XGPON. Ich kenne keinen der für 40 oder 50 Euro im Monat
    die Leitungen 1 zu 1 durchschaltet, denn dann brauch es beim Provider für jeden Kunden
    aktive Technik, womit die ersten 24 Monate der Kunde erst einmal nur Hardware bezahlt.

    Es bleibt dabei, bereits seit 20 Jahren wird immer wieder Glasfaser angepriesen. Wirklich benötigt har es bis heute keiner. Nun wird nur noch ein Medium gefördert weil es ja so unglaublich super ist, der Ausbau aber für alle noch 50 Jahre dauert. Und das Problem ist, dass die Menschen heute leben und nach jeder Studie auch bis ins Jahr 2030 1 Gbit/s jedem reichen wird. Dafür gibt es
    bereits Technologien. Aber nein, anstatt der Industrie einfach das Ziel 1GBit/s für alle herauszugeben, erklären die Lobbyisten dass jeder eine Zukunftsfähigkeit bräuchten, die Sie vielleicht gar nicht mehr erleben, nur um noch Jahre mit 2MBit/s zu surfen.

    Diese Glasfaserverblödung läuft übertragen auf andere Situationen nach dem Motto ab:
    Wir fördern die Elektromobiltät, aber nur den I3 von BMW.

    Den Leuten wäre es doch ganz egal auf welchem Weg Sie 1GBit/s bekommen, wenn die Leistungsdaten stimmen.

  8. Lieber die Glasfaser in der Wand, als die Strahlen im Kopf

    Autor: Anonymer Nutzer 23.10.18 - 20:35

    Glasfaser ist zudem weniger anfällig, verbraucht weniger Energie und lässt sich mit entsprechender Technik auch noch massiv beschleunigen. Schon heute ist die Glasfaser schneller, als es 5G jemals sein wird.

  9. Re: Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: Knut77 23.10.18 - 20:49

    Wie schnell ist den Glasfaser für den Endkunden wirklich?
    Das ist doch nur Marketing bla bla.

  10. Re: Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: brotiger 23.10.18 - 23:35

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------

    > Zumindest dt.
    > Glasfaser verlegt 2 Fasern je Kunde bis zum PoP.

    Das ist falsch, das Faserpaar geht nur bis zum Distribution Point an der Straße. Der PoP ist vil weiter weg.

    > Telekom nutzt inzwischen
    > meines Wissens passive Splitter in den grauen Kisten die man hier und dort
    > am Straßenrand findet - die ließen sich bei Bedarf wohl auch erweitern -
    > ohne erneut teuer zu buddeln.

    Ebenfalls falsch, der "optische Splitter" steht beim Kunden.

    > Oder
    > andersrum mit Sharing sollte man mit heutiger Technik und Preisstaffeln
    > (+5¤ = Speed*2) auch locker 10G oder sogar 100G machen können.

    Selbst wenn es massenfähige Technik gäbe, um 100G zum Kunden zu bringen: welcher Backbone soll das schaffen? Selbst bei dramatischer Überbuchung kommen da schon innerhalb kleiner Städte hunderte von Terabit/s zusammen, aber den Carrier steht ja keine nächsthöhere Technologie zur Verfügung. 400G ist ja noch nicht mal verfügbar.

    Wenn es möglich wäre, hätten die so oft zitierten "Gigabit-Gesellschaften" Schweden, Hong Kong, Südkorea etc. das alles ja schon lange. Statt dessen sind die im Mittel nicht mal signifikant schneller unterwegs als wir.

  11. 5G ohne Glasfaser geht nicht

    Autor: M.P. 24.10.18 - 08:50

    Und eine 5G Funkzelle, auf der nur 15 Endgeräte eingebucht sind, müsste im dicht besiedelten Gebiet schon so klein sein (und damit das Glasfasernetz für die Anbindung der Basisstationen so engmaschig...) , dass man auch gleich in jedes Haus eine Glasfaser legen könnte ...

    Mit ist es prinzipiell egal, wie die Datenströme von und zu meinem Haus fließen - nur zuverlässig muss es sein....

    Ob da Wireless-Anbindung über 26 GHz, wo bei jedem Starkregen oder Schneefall der Link gestört wird mein Favorit wäre .....

  12. Re: Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: Faksimile 25.10.18 - 20:31

    Richtig! Mit symetrischen Datenraten. Die habe ich im LAN auch. Also warum dann nicht im WAN?

  13. Re: Nur noch Glasfaserlobby?

    Autor: Faksimile 25.10.18 - 20:45

    Liegt nur am Netzbetreiber. Die Datenübertragungsrate am Hausanschluß ist eine Möglichkeit. Die Routingleistung und das Peering eine andere.

  14. Re: 5G ohne Glasfaser geht nicht

    Autor: Faksimile 25.10.18 - 20:46

    Über andere, evtl.physiologische Auswirkung kann man noch gar keine Aussage machen.

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