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Löst Probleme die es gar nicht gibt.

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  1. Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Keridalspidialose 29.10.18 - 13:59

    Das Einführen des Zapfhahns in den Tankstutzen war ja auch immer ein riesen Problem, weswegen man dazu übergegangen ist Autos an der Tankstelle einfach mit Kraftstoff zu beregnen. Ausgefuchste Technologie sorgt dafür dass 97% des Kraftstoffs vom Dach in den Tank befördert wird.

    Das Einstecken eines Steckers ist eine Sache die zu bewältigen ist, sowohl am Elektroauto als auch am Mobiltelefon.

    ___________________________________________________________



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.18 14:01 durch Keridalspidialose.

  2. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 14:05

    Etablierte Techniken werden gerne stillschweigend geduldet, und nur marginal geändert (Absaugung an den Zapfhähnen).
    Ich glaube, das Prinzip der offenen Zapfpistole bedient durch einen Laien würde heute nicht mehr genehmigt - wenn es als neue Technik durchgesetzt werden müsste ...
    Das sieht man ja schon alleine daran, dass der Nutzer in den USA den AdBlue Tank im Gegensatz zum normalen Kraftstofftank nicht mehr selber befüllen darf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.18 14:07 durch M.P..

  3. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 29.10.18 - 14:17

    Echt so? Die Amis terrorparanoiaisieren wegen Harnstoff?

  4. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: _j_b_ 29.10.18 - 14:24

    Schnellladen per Induktion ist meiner Meinung nach auch viel zu teuer, aufwändig und ineffizient. Aber wie wäre es denn mit bis 5kW - die meisten Autos stehen doch sowieso die ganze Zeit, da könnte dann schön langsam geladen werden wenn gerade Sonnen- Windstrom verfügbar ist und ansonsten eben auch nicht. Dann wäre der Akku beim Losfahren immer voll, und ein Kabel beim Halt an der Autobahnraststätte einzustecken um eben mit 150kW nochmal was nachzuladen ist dann wirklich nicht zu viel verlangt.

  5. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 29.10.18 - 14:28

    Langsames laden verringert die Verluste nicht.

  6. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: _j_b_ 29.10.18 - 14:34

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Langsames laden verringert die Verluste nicht.


    Das kommt darauf an wie man es betrachtet. Die relativen Verluste mag es nicht verringern, die absoluten aber sehr wohl. Wenn bei 120kW und 97% Effizienz 3.6kW Wärmeleistung an den Halbleitern abgeführt werden müssen ist das wie im Artikel beschrieben mit hohem Aufwand verbunden. Bei 5kW und gleicher Effizienz müssen alle Bauteile nur 0.15kW widerstehen - eine ganz andere Geschichte bei der das Ganze gleich viel günstiger wird.

  7. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 29.10.18 - 16:37

    Verluste definieren sich aber nicht aus Leistungen, sondern aus Energiemengen.

  8. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Gandalf2210 29.10.18 - 15:14

    die Energie nicht, wohl aber die Leistung.

  9. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: gelöscht 29.10.18 - 15:40

    Verringert langsames Laden die Verlustleistung wirklich nicht?

    Ich bin immer davon ausgegangen das beim Laden mit höheren Strömen auch mehr Verlustleistung anfällt bzw. die Effizienz sinkt. Power-Banks werden z.B. bei Quick-Charge deutlich wärmer als beim normalen Laden. Ob das jetzt natürlich nur daran liegt das bei 2x schneller laden auch 2 mal so viel Wärme anfällt, oder 3 mal so viel Wärme... So genau sind meine Hände nicht als Messgerät :D

  10. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: SJ 29.10.18 - 15:43

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verringert langsames Laden die Verlustleistung wirklich nicht?
    >
    > Ich bin immer davon ausgegangen das beim Laden mit höheren Strömen auch
    > mehr Verlustleistung anfällt bzw. die Effizienz sinkt. Power-Banks werden
    > z.B. bei Quick-Charge deutlich wärmer als beim normalen Laden.

    Hätte ich auch gedacht:

    Schneller Laden -> mehr Wärme -> mehr Verlust

    Wie es aber unterm Strich aussieht, weil der Verlust weniger lang anhält weil man mit Schnellladen schneller fertig ist, weiss ich nicht.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  11. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 29.10.18 - 16:40

    Zuerst einmal sind die Verluste das Integral der Verlustleistung über die Zeit. Bei gleichem systemischen Innenwiderstand ist das Integral zwischen langsamen und schnellem Laden vom Betrag gleich.

    Anders sieht es aus, wenn das System nicht-linear ist. Hier kann eine Verringerrung der Leistung zu einer nicht-linearen, also stärken Abnahme des Innenwiderstand des Systems führen, sodass die Verluste sich überproportional reduzieren bzw. erhöhen.

    Die Frage ist also, welche nicht-linearen Einflussgrößen das System besitzt. Nur wenn man diese kennt, kann man abschätzen, ob es einen Unterschied macht, und wie hoch dieser ausfällt.

  12. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 21:22

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuerst einmal sind die Verluste das Integral der Verlustleistung über die
    > Zeit. Bei gleichem systemischen Innenwiderstand ist das Integral zwischen
    > langsamen und schnellem Laden vom Betrag gleich.
    >

    Nein, da die Ohmschen Verluste mit dem Quadrat des Ladestromes steigen, die Ladeleistung aber nur linear mit dem Ladestrom ...

    Da für eine Halbierung der Ladezeit der Ladestrom verdoppelt werden muss, aber dadurch die Ohmschen Verluste sich vervierfachen, verdoppelt sich der Energieverlust trotz Halbierung der Ladezeit ...


    Beispiel:
    Akku
    3 V
    1 Ah
    Ohmscher Ersatzwiderstand für die Modellierung der Verluste 0,1 Ohm.

    Ladezeit 1 Stunde mit 1 A -> Ladeverluste I²*R*1h = 1*1*0,1 *1 = 0,1 Wh
    Ladezeit 0.5 Stunden mit 2 A -> Ladeverluste 2*2*0,1*0,5 = 0,2 Wh



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.18 21:30 durch M.P..

  13. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 29.10.18 - 22:07

    Soweit ich das sehe, ist das nicht so. Kann natürlich auch ein grober Fehler drinnen sein.

    Gegeben sei eine Konstantstromquelle I mit dem eingeprägten Strom I_0. Der Innenwiderstand sei durch einen Serienwiderstand R_i gegeben. Für den Verbraucher gilt, dass dieser ein Akku mit der Kapazität C_N sei.

    Somit gilt für die Verluste W_Ri im Serienwiderstand R_I:



    Wenn hier ein logischer Fehler ist, dann nenne ihn mir bitte :-)

  14. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Frau_Holle 29.10.18 - 23:28

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soweit ich das sehe, ist das nicht so. Kann natürlich auch ein grober
    > Fehler drinnen sein.
    >
    > W_Ri = I_0 * R_i * C_N
    >
    > Wenn hier ein logischer Fehler ist, dann nenne ihn mir bitte :-)

    Sagt doch das gleiche wie der Vorposter ? !

    Wenn man bei Ihrer Formel den Strom verdoppelt - bei gleichbleibenden anderen Werten - dann verdoppelt sich auch der Energieverlust.

    Oder wollten Sie jemand anderem widersprechen ?

  15. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 30.10.18 - 06:38

    Nein, da die Ohmschen Verluste mit dem Quadrat des Ladestromes steigen, die Ladeleistung aber nur linear mit dem Ladestrom ...

    Soweit in den drei Zeilen oben kein Fehler ist, tun sie genau das nicht.

    Dass die Gesamtverluste trotzdem steigen, je höher der Ladestrom ist, zeigt es allerdings auch. Dahingehend lag ich falsch. Keine Ahnung, was ich da wie verstanden habe. Aber deswegen diskutiert man ja.

  16. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 08:09

    Das Problem ist aber, dass auch die Klemmenspannung nicht konstant ist - sie muss angehoben werden, um überhaupt den Ladestrom hineinzubekommen

    Aus meinem Beispiel

    Akku
    3 V
    1 Ah
    0,1 Ohm Innenwiderstand

    Ladestrom 1 A -> Ladespannung 3,1 Volt, 0,1 Volt fällt am Innenwiderstand ab

    Verlustleistung 1 A * 0,1 V = 0,1 W

    Ladestrom 2 A-> Ladespannung 3,2 Volt, 0,2 Volt fällt am Innenwiderstand ab (sonst könnten keine 2 A fließen....)

    Verlustleistung 0,2 V * 2 A = 0,4 W.

    Durch die Halbierung der Ladezeit verdoppelt sich der Ladeverlust aber nur ...

  17. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 30.10.18 - 08:34

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist aber, dass auch die Klemmenspannung nicht konstant ist -
    > sie muss angehoben werden, um überhaupt den Ladestrom hineinzubekommen

    Das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Realität. Keine Ahnung woher mein Denkfehler kam. Dass die Klemmenspannung angehoben werden muss, um mehr Strom in den Akku zu prügeln, ist natürlich der Kennlinie des Akkus geschuldet und dem sich daraus ergebenden Arbeitspunkt. Für den Innenwiderstand ist das allerdings egal, denn ihn interessiert nur der Strom durch sich selbst - der Spannungsabfall ist ein Resultat des höheren Stromes.

    Abgesehen davon sprechen wir ja nicht von Verlustleistung. Dass die sich vervierfacht ist klar.

  18. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 08:51

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > woher mein Denkfehler kam. Dass die Klemmenspannung angehoben werden muss,
    > um mehr Strom in den Akku zu prügeln, ist natürlich der Kennlinie des Akkus
    > geschuldet

    Nein - schlichtweg dem Ohmschen Gesetz, bei Betrachtung des vereinfachten Ersatzschaltbildes ....

    In meinem Beispiel wird der Akku einmal mit 3,1 Volt und 1 A 1 Stunde lang geladen, im anderen Fall mit 3,2 Volt und 2 A 0,5 Stunden....

  19. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 30.10.18 - 09:51

    Deine Betrachtung ignoriert den entstehenden Spannungsteiler.

    Daher auch P = I² * R, denn der Strom ist das, was die Verluste erzeugt. Der Spannungsabfall ist der Quotient aus Verlustleistung und Strom.

  20. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 11:35

    Das verstehe ich jetzt nicht. Im vereinfachten Ersatzschaltbild ist der Akku eine ideale Spannungsquelle mit einem Innenwiderstand von 0.
    Wo soll es da einen Spannungsteiler geben?

  21. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: AllDayPiano 30.10.18 - 11:54

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das verstehe ich jetzt nicht. Im vereinfachten Ersatzschaltbild ist der
    > Akku eine ideale Spannungsquelle mit einem Innenwiderstand von 0.
    > Wo soll es da einen Spannungsteiler geben?

    Wenn 0 V über den Akku stehen bleiben, dann bleibt trotzdem nur der Strom, der durch den Widerstand fließt. Welche Spannung die Konstant*strom*quelle hat, spielt doch dafür trotzdem keine Rolle. Und es ist dann halt ein Teiler 100/0.

    Ich verstehe jetzt ehrlichgesagt das Problem nicht.

  22. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 08:14

    In der letzten Zeile steht doch, dass die Ladeverluste linear mit dem Ladestrom ansteigen....

    Also sind die Ladeverluste bei Verdoppelung des Ladestromes ebenfalls doppelt so hoch ...

    Mein Beispiel mit dem 1Ah Akku und 0,1 Ohm Innenwiderstand

    Ladezeit 1 Stunde mit 1 A

    1A * 0,1 Ohm *1 Ah = 0,1 Wh Ladeverluste
    2A * 0,1 Ohm * 1 Ah = 0,2 Wh Ladeverluste => Verdoppelt, auch wenn sich die Ladezeit halbiert

    Der Denkfehler ist, dass sich die Klemmenspannung auch erhöhen muss, um den höheren Ladestrom am Innenwiderstand vorbeizuschleusen ...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.18 08:22 durch M.P..

  23. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: pumok 29.10.18 - 16:41

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verringert langsames Laden die Verlustleistung wirklich nicht?

    Auslegungssache. Wenn eine Spule für 100A dimensioniert ist, jedoch nur mit 1A belastet wird, dann sinkt die Verlustleistung schon. Aber wer verbaut eine 100A Spule, um sie mit 1A zu belasten? Wird das ganze von 100A auf 1A runterskaliert, dann sind die Verluste wieder gleich.

  24. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 16:47

    > Langsames laden verringert die Verluste nicht.

    Das stimmt nicht wirklich.
    Wenn man den Akku als Reihenschaltung eines "idealen Akkus" mit einem ohmschen Ersatz-Widerstand für die Modellierung der Verluste ansieht, und die Ladeleistung durch eine reine
    Erhöhung des Ladestroms erfolgt, steigen die Verluste mit dem Quadrat des Ladestroms ....



    Verdoppelt man also den Ladestrom, vervierfachen sich die Ladeverluste ...

    Die Ladeleistung verdoppelt sich aber lediglich bei Verdoppelung des Ladestrom, weil die Akkuspannung am "idealen Akku" ja nicht erhöht wird ...


    Nimmt man dann noch einen positiven Temperaturkoeffizienten des Ersatzwiderstandes an, wird es ganz fies ....



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.18 16:54 durch M.P..

  25. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 14:50

    Es war wohl so, dass die Zulassungsbehörden den Laien die rechtzeitige und ausreichende Nachfüllung des Adblue-Tanks nicht zutrauten, und dass der Adblue deshalb in ausreichender Menge mitgeführt werden sollte, dass es ausreicht, wenn die Werkstatt den Stoff bei der Wartung nachfüllt... Und damit man nicht alle paar tausend Kilometer zur Wartung in die Werkstatt muss, hat man einfach am Adblue-Verbrauch gedreht. um ihn passend zum "normalen" Wartungsintervall zu machen, ohne den Adblue-Tank zu vergrößern ...

  26. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: tingelchen 29.10.18 - 15:00

    Ein Problem dass sich zukünftig von alleine löst. Da wir dann kein Adblue mehr brauchen ;)

  27. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Frau_Holle 29.10.18 - 15:07

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es war wohl so, dass die Zulassungsbehörden den Laien die rechtzeitige und
    > ausreichende Nachfüllung des Adblue-Tanks nicht zutrauten, und dass der
    > Adblue deshalb in ausreichender Menge mitgeführt werden sollte, dass es
    > ausreicht, wenn die Werkstatt den Stoff bei der Wartung nachfüllt... Und
    > damit man nicht alle paar tausend Kilometer zur Wartung in die Werkstatt
    > muss, hat man einfach am Adblue-Verbrauch gedreht. um ihn passend zum
    > "normalen" Wartungsintervall zu machen, ohne den Adblue-Tank zu vergrößern
    > ...

    Oben schreiben sie dass die Amis es nicht dürfen
    >...der Nutzer in den USA den AdBlue Tank nicht mehr selber befüllen darf...

    Was jetzt, dürfen es nicht, oder hätten es nicht tun müssen sollen ?

    Wenn es verboten wäre dann würde wohl nicht jeder Autoteilezubehör-Laden 'Diesel Exhaust Fluid' verkaufen.

  28. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: thinksimple 30.10.18 - 11:34

    Frau_Holle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es war wohl so, dass die Zulassungsbehörden den Laien die rechtzeitige
    > und
    > > ausreichende Nachfüllung des Adblue-Tanks nicht zutrauten, und dass der
    > > Adblue deshalb in ausreichender Menge mitgeführt werden sollte, dass es
    > > ausreicht, wenn die Werkstatt den Stoff bei der Wartung nachfüllt... Und
    > > damit man nicht alle paar tausend Kilometer zur Wartung in die Werkstatt
    > > muss, hat man einfach am Adblue-Verbrauch gedreht. um ihn passend zum
    > > "normalen" Wartungsintervall zu machen, ohne den Adblue-Tank zu
    > vergrößern
    > > ...
    >
    > Oben schreiben sie dass die Amis es nicht dürfen
    > >...der Nutzer in den USA den AdBlue Tank nicht mehr selber befüllen
    > darf...
    >
    > Was jetzt, dürfen es nicht, oder hätten es nicht tun müssen sollen ?
    >
    > Wenn es verboten wäre dann würde wohl nicht jeder Autoteilezubehör-Laden
    > 'Diesel Exhaust Fluid' verkaufen.


    Natürlich dürfen sie . Es ging nur um die Menge im Tank die für gewisse Meilen reichen soll.

    EPA is setting a minimum fluid refill interval of 4,000 miles for light-duty vehicles 
    and light-duty trucks that use SCR.
    For example, a vehicle with a 400 mile fuel 
    range would need to refill the DEF tank no more frequently than every tenth fuel fill-
    up. For operators who change oil every 7,500 miles and fill the DEF tank at the time 
    of the oil change, no more than one DEF refill would be needed between oil changes


    http://www3.epa.gov/otaq/documents/nonroad/420f14017.pdf

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  29. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Dave_Kalama 30.10.18 - 08:43

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Echt so? Die Amis terrorparanoiaisieren wegen Harnstoff?

    Nein

  30. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: thinksimple 30.10.18 - 11:30

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Echt so? Die Amis terrorparanoiaisieren wegen Harnstoff?

    Nein. Es gibt nur die Vorgabe das es 4000meilen reichen muss.


    http://www3.epa.gov/otaq/documents/nonroad/420f14017.pdf

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  31. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: elknipso 30.10.18 - 06:43

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Etablierte Techniken werden gerne stillschweigend geduldet, und nur
    > marginal geändert (Absaugung an den Zapfhähnen).
    > Ich glaube, das Prinzip der offenen Zapfpistole bedient durch einen Laien
    > würde heute nicht mehr genehmigt - wenn es als neue Technik durchgesetzt
    > werden müsste ...

    Gut möglich, dass das heute nicht mehr durchginge.
    Aber auch so Sachen wie ein Fahrrad würden wohl heute nicht mehr genehmigt wenn es eine komplett neue Erfindung wäre, da viel zu gefährlich :).

  32. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Akaruso 30.10.18 - 17:46

    An alle jüngeren Leser hier:

    Das Selbsttanken wurde erst in den 70er Jahren langsam populär.
    Davor gab es noch einen Tankwart, der das Auto befüllt hat und nebenbei auch noch auf Wunsch die Windschutzscheibe gereinigt und den Ölstand gemessen hat.

    Kassiert hat er auch gleich noch, sodass man das Auto nicht verlassen musste.

    Die Bedienung der Zapfsäule durch Laien war also ursprünglich (bei deren Erfindung) nicht vorgesehen.

  33. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Niaxa 29.10.18 - 14:07

    Hab ich was verpasst, oder ist QI nicht bequemer als Kabelsalat?

  34. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 14:11

    Bequemer mag es sein, aber ob der Bequemlichkeitsgewinn die Mehrkosten der Ladeelektronik und des Ladevorganges für den Durchschnittskonsumenten aufwiegt - das ist die Frage.

    Immerhin ist ein Automatikgetriebe auch viel bequemer, aber trotzdem kaufen die meisten Leute immer noch handgeschaltete Fahrzeuge.

  35. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: tingelchen 29.10.18 - 15:10

    Was allerdings weniger mit dem Preis zusammen hängt. Generell macht es keinen Sinn mehr Handschaltung zu fahren. Bei Getrieben mit Doppelkupplung und Schaltzeiten von <= 1s kommt kein normaler Mensch mehr mit.

    Schaltgetriebe werden entweder aus Gewohnheit gekauft (Neumodischer Schnickschnack, hab ich noch nie gebraucht, brauch ich auch zukünftig nicht) oder weil die Kundschaft sich einredet mit Schaltgetriebe sportlicher unterwegs zu sein, als mit Automatik.

    Davon ab. Auch Stecker haben so ihre Tücken. Bei den Ladeleistungen für ein E-Auto kann ein wenig Dreck auf den Kontakten zu großen Problemen führen. Ein Teil des Verlustes hat man so oder so. Denn aus dem Stromnetz kommt nur Wechselstrom. Einen Gleichrichter brauch man daher dennoch. In diesem Fall wandert dieser nur von der Ladestation ins Auto. Was bleibt ist der Verlust durch die Übertragung.

    Das Kabellose Laden daheim oder an einem reservierten nicht öffentlichen Parkplatz ist eher Luxus als notwendig. An öffentlichen Plätzen sieht das allerdings schon anders aus. Idioten gibt es immer. Daher verriegeln alle Stecker auch. Hoffentlich mehr gut als weniger gut. Für diese Ladetechnik muss man aber schon einen Werkstoff dabei haben der als Isolator fungiert :)

  36. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 15:30

    Für die meisten Leute wird wohl eher der Aufpreis gegenüber dem Schaltgetriebe das Kriterium sein....

    Genau, wie der Autobesteller mit fixem Budget dann eher die Maschine mit mehr Leistung nimmt, wenn das Budget noch nicht ausgeschöpft ist, wird der Elektroautokäufer wahrscheinlich auch lieber 20 kWh mehr Akku, als drahtloses Laden nehmen ....

  37. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: tingelchen 29.10.18 - 15:41

    Also selbst bei einem Ford Fiesta, ein sehr billiges Auto, hält sich der Aufpreis in grenzen. Eine Musikanlage kostet in den meisten Fällen so um den Faktor 5 mehr :D

  38. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 16:36

    1100 ¤ Aufpreis sind bei einem Fiesta schon eine Hausnummer ... Gibt es da eine 5500 ¤ Car-Hifi-Anlage?

  39. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Achim 29.10.18 - 17:32

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also selbst bei einem Ford Fiesta, ein sehr billiges Auto, hält sich der
    > Aufpreis in grenzen. Eine Musikanlage kostet in den meisten Fällen so um
    > den Faktor 5 mehr :D

    Ich glaube, Du hast schon lange keinen Realitäts-Check mehr gemacht.
    Ford Fiesta Listenpreis Grundkonfiguration mit
    74 kW Ecoboost Benziner 6 Gang Schaltgetriebe: 15100¤
    74 kW Ecoboost Benziner 6 Gang Automatikgetriebe: 16750¤
    Das sind 1650 ¤ oder über 10% Aufpreis. Das hält sich nicht "in Grenzen".

    Das Cool&Sound-Paket gibt's ab 1000¤, also nicht das Fünffache, sondern 2/3. Und da ist die Klimaanlage mit dabei.

  40. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: berritorre 30.10.18 - 02:56

    Wie, die Klima ist nicht serienmässig? Sowas gibt es noch??? In 2018?

  41. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 08:25

    Der Fiesta ist immerhin der zweitkleinste Wagen im Ford Sortiment.
    Den Modeo oder beim S-Max wird man wohl nicht mehr ohne Klimaanlage bekommen ...

  42. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: berritorre 07.11.18 - 17:49

    Schon klar. Aber hier kriegste kaum noch einen Neuwagen verkauft, wenn er keine Klima hat. Gut, bei uns ist es prinzipiell auch ziemlich warm. Aber trotzdem, Deutschland ist normalerweise mehrere Jahre voraus.

  43. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: a user 30.10.18 - 11:44

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was allerdings weniger mit dem Preis zusammen hängt. Generell macht es
    > keinen Sinn mehr Handschaltung zu fahren. Bei Getrieben mit Doppelkupplung
    > und Schaltzeiten von <= 1s kommt kein normaler Mensch mehr mit.
    Err quatsch. Ja beim Beschleuningen durch alle Gänge rauf ist Automatik schneller. Aber im normalen Betrieb war die beste Automatik die ich je gesehen habe gerade mal erträglich.
    Und ich fahre viel und viele verschiedene Automatikschaltungen (wegen der Arbeit sehr viele verschiedene Mietwagen). Die beste hatte ich im Maserati Ghibli (der war kein Mietwagen) und in einem neuen 3er BMW kürzlich. Die schlechtesten bisher waren bei Ford undgleich danach Mercedes (wobei dieser nur auf der Autobahn so richtig mies war, Stadt war ok).

    Der Verbrauch ist in der Praxis bei allen praxisnahen Tests auch immer höher als mit manueller Schaltung.

  44. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: berritorre 30.10.18 - 02:52

    > Immerhin ist ein Automatikgetriebe auch viel bequemer, aber trotzdem kaufen die
    > meisten Leute immer noch handgeschaltete Fahrzeuge.

    Sehr deutsche Sichtweise. In vielen Ländern wird eher Automatik gekauft, wenn man es sich leisten kann. Hier werden sogar Fahrzeuge aus dem B-Segment mit Automatik verkauft, weil die Leute es einfach wollen.

    In der USA ist es besonders extrem. Nur noch ca. 3% der verkauften Autos sind mit Handschaltung (http://www.latimes.com/business/autos/laautoshow/la-fi-hy-disappearing-stick-shift-20161115-story.html). In Deutschland hält man gerne noch am Handschalter fest, aus Tradition, oder weil man sportlich unterwegs sein will, oder ...

  45. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 08:27

    Hmm, gibt es immer noch die Regel, dass man die meisten Fahrstunden auf einem Handschalter-Wagen absolvieren muss, sonst gibt es eine Eintragung im Führerschein, dass man nur Automatik fahren darf?

    Wenn das immer noch der Fall ist, wäre die Antwort.... "Weil man es kann" ;-)

  46. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: christian_k 30.10.18 - 09:15

    Fast.

    Entscheident sind nicht die Fahrstunden, sondern die Prüfung.
    Wer die mit Automatik macht, darf hinterher keine Handschaltung fahren.

    Klar, eine Prüfung mit Handschaltung wird schwierig, wenn man alle Fahrstunden mit Automatik macht ...


    > Hmm, gibt es immer noch die Regel, dass man die meisten Fahrstunden auf
    > einem Handschalter-Wagen absolvieren muss, sonst gibt es eine Eintragung im
    > Führerschein, dass man nur Automatik fahren darf?
    >
    > Wenn das immer noch der Fall ist, wäre die Antwort.... "Weil man es kann"
    > ;-)

  47. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 30.10.18 - 09:24

    Ich dachte erst, dass es für diese Eintragungen keinen Platz auf dem neuen Plastik-Fuhrerschein gäbe.

    Aber auf der Rückseite in Zeile 12 sind die Einschränkungen mit Zahlencodes eingetragen.

    https://www.bussgeldkatalog.org/schluesselzahlen-fuehrerschein/

    Bei mir eine "01", wobei ich da eher "01.01" erwartet hätte

    Die Frage ist, ob die Pflicht, Automatik zu fahren unter der Schlüsselnummer "10" erfasst ist.
    Eine andere passendere sehe ich nicht, und die 10 klingt eher nach Anpassungen für Behinderte.

    EDIT

    Habe den Passus aufgrund der dortigen Behördendeutsch Verseuchung nicht gefunden:

    > 78 Keine Fahrzeuge, die über ein Kupplungspedal (oder, bei Fahrzeugen der Klassen A, A2 und A1 über einen von Hand zu bedienenden Kupplungshebel verfügen, das (der) vom Fahrer beim Anfahren oder beim Anhalten des Kraftfahrzeugs sowie beim Gangwechsel bedient werden muss



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.18 09:30 durch M.P..

  48. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: berritorre 07.11.18 - 17:48

    Ich kann auch mit Handschaltung fahren. Aber bei dem Stop & Go Verkehr hier wird mein nächstes Auto eines mit Automatik. Es gibt das Modell da sich möchte hier in Brasilien sogar gar nicht mit Handschaltung, vermutlich weil es sowieso keiner kaufen würde.

    Ich habe kein Problem mit Handschaltung, bisher bin mehrere Jahrzehnte gut damit klar gekommen. Aber so ein Automatikfahrzeug ist schon sehr bequem und komfortabel. Ich glaube nicht, dass ich das Schaltgetriebe gross vermissen werde. Wenn man es denn braucht, dann kann man ja auch manuell schalten, halt ohne Kupplung. Der Mehrpreis ist jetzt auch nicht sooo gross. Mir wurde die Entscheidung aber auch sehr leicht gemacht, denn wie gesagt gibt es mein nächstes Fahrzeug gar nicht mit Handschaltung.

  49. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: SJ 29.10.18 - 15:45

    Doch ist es. Ich kaufe nur noch Qi Handy aus zwei Gründen:

    1. Ich muss nicht mehr rumfummeln mit Kabeln
    2. Ich weiss immer wo es gerade ist

    Bei eFhz stelle ich mir das so vor, du fährst vor die Garage, steigst aus, nimmst dein Zeugs aus dem F/Trunk und via Remote gibst du den Befehl, das Fahrzeug soll einparken. Während du also bereits drinnen im warmen bist, fährt das eFhz rein, schliesst das Garagentor über funk und wird dank Induktion geladen.

    Am nächsten Morgen: Volle Reichweite.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  50. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: M.P. 29.10.18 - 21:42

    Ob das Interesse aber noch so hoch bleibt, wenn Du feststellst, dass die klassische 22 kWh Wallbox 2000 ¤ kostet, und die drahtlose Variante incl. dem Teil im Fahrzeug 20000 ¤....

    Ich denke, wenn die drahtlose Variante vielleicht 1000 .... 1500 ¤ Mehrkosten hätte würde das akzeptiert.

  51. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: thinksimple 30.10.18 - 11:37

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch ist es. Ich kaufe nur noch Qi Handy aus zwei Gründen:
    >
    > 1. Ich muss nicht mehr rumfummeln mit Kabeln
    > 2. Ich weiss immer wo es gerade ist
    >
    > Bei eFhz stelle ich mir das so vor, du fährst vor die Garage, steigst aus,
    > nimmst dein Zeugs aus dem F/Trunk und via Remote gibst du den Befehl, das
    > Fahrzeug soll einparken. Während du also bereits drinnen im warmen bist,
    > fährt das eFhz rein, schliesst das Garagentor über funk und wird dank
    > Induktion geladen.
    >
    > Am nächsten Morgen: Volle Reichweite.

    Funktioniert nicht wenn deine Frau die Garage in Beschlag nimmt

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  52. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Muhaha 29.10.18 - 14:08

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Einführen des Zapfhahns in den Tankstutzen war ja auch immer ein riesen
    > Problem, ...

    Es gibt genug Unfälle an Tankstellen wegen unsachgemäßem Gebrauch des Tankstutzens und Schlauch. Wäre es möglich Benzin direkt ins Auto zu beamen, es wäre sinnvoll dies tatsächlich zu tun.

    Und wenn es möglich wäre Elektroautos während der Fahrt zu laden, oder einfach nur, in dem man sie auf einem speziell präparieren Parkplatz abstellt, wäre das ebenfalls keine schlechte Idee. Menschen waren schon immer gut darin Arbeitsschritte wegzuoptimieren und sich das Leben bequemer zu machen. Ansonsten steht es Dir selbstverständlich frei wieder als Jäger und Sammler über die Savanne zu nomadisieren.

  53. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: HoffiKnoffu 29.10.18 - 14:16

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keridalspidialose schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Einführen des Zapfhahns in den Tankstutzen war ja auch immer ein
    > riesen
    > > Problem, ...
    >
    > Es gibt genug Unfälle an Tankstellen wegen unsachgemäßem Gebrauch des
    > Tankstutzens und Schlauch. Wäre es möglich Benzin direkt ins Auto zu
    > beamen, es wäre sinnvoll dies tatsächlich zu tun.
    >
    > Und wenn es möglich wäre Elektroautos während der Fahrt zu laden, oder
    > einfach nur, in dem man sie auf einem speziell präparieren Parkplatz
    > abstellt, wäre das ebenfalls keine schlechte Idee. Menschen waren schon
    > immer gut darin Arbeitsschritte wegzuoptimieren und sich das Leben bequemer
    > zu machen. Ansonsten steht es Dir selbstverständlich frei wieder als Jäger
    > und Sammler über die Savanne zu nomadisieren.

    Das Auto beim Fahren zu laden ist...zu teuer. Nicht, weil der Wirkungsgrad dabei deutlich schlechter wird, sondern: Wer soll denn die Mehrkosten für jedne Kilometer Kreis-, Land-, Bundesstraße oder Autobahn bezahlen?

    Solch eine Ladeinfrastruktur zu wollen ist illusorisch.

    Zumal alle Hersteller, das Ladegerät (nicht zu verwechseln mit dem Batteriemanagement, welches mit Gleichspannung das LAden übernimmt) aus dem Fahrzeug verbannen will, um (a) Kosten zu sparen, (b) Gewicht zu sparen und (c) höhere Ladeleistungen per Gleichspannung zu ermöglichen. Was bringt das, wenn dann für das LAden mit Wechselstrom durch Induktion doch wieder eine Ladegerät notwendig ist?

    Nein, da wird viel Geld für nix und wieder nix ausgegeben. Das Geld wäre in der Akkuforschung oder der Erforschung von Leistungselektronik besser aufgehoben.

    Gruß
    HK

  54. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Muhaha 29.10.18 - 14:32

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nein, da wird viel Geld für nix und wieder nix ausgegeben. Das Geld wäre in
    > der Akkuforschung oder der Erforschung von Leistungselektronik besser
    > aufgehoben.

    Oder auch nicht. Ich behaupte einfach Gegenteil, weil ich hier ebenso wenig irgendwas zu entscheiden habe ;)

  55. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: tingelchen 29.10.18 - 15:23

    > Das Auto beim Fahren zu laden ist...zu teuer. Nicht, weil der Wirkungsgrad
    > dabei deutlich schlechter wird, sondern: Wer soll denn die Mehrkosten für
    > jedne Kilometer Kreis-, Land-, Bundesstraße oder Autobahn bezahlen?
    >
    > Solch eine Ladeinfrastruktur zu wollen ist illusorisch.
    >
    Nein ist es nicht. Es ist schließlich überhaupt nicht nötig jeden Kilometer damit zu pflastern. Hat auch niemand behauptet. Es reichen einige Abschnitte, weniger Kilometer Länge. Auch ist es Unsinn die in alle Normalen, bzw. Landstraßen zu verteilen. Es reicht, wenn diese in Autobahnen integriert werden. Bzw. in jene Abschnitte die für den Fernverkehr gebaut wurden. Innerhalb sowie im Nahbereich von Städten kann das Auto an einem Parkplatz geladen werden. Ob mit oder ohne Induktion ist dann egal.

    > Zumal alle Hersteller, das Ladegerät (nicht zu verwechseln mit dem
    > Batteriemanagement, welches mit Gleichspannung das LAden übernimmt) aus dem
    > Fahrzeug verbannen will, um (a) Kosten zu sparen, (b) Gewicht zu sparen und
    > (c) höhere Ladeleistungen per Gleichspannung zu ermöglichen. Was bringt
    > das, wenn dann für das LAden mit Wechselstrom durch Induktion doch wieder
    > eine Ladegerät notwendig ist?
    >
    Wird nur nicht funktionieren. Es wird immer ein Ladegerät nötig sein. Denn die Fahrzeuge müssen auch über den Haushaltsstrom geladen werden können. Was auch Sinn macht, da die Fahrzeuge dort in der Regel min. 6h stehen. Eher mehr. Und da kommt immer Wechselstrom raus. Wahlweise mit 230V oder 110V. Je nach Land.
    Aber nicht nur da. Auch im öffentlichen Raum an Parkplätzen, z.B. einer Tiefgarage, macht es keinen Sinn den Akku mit 100kW zu laden. Auch hier reicht der Ladestrom einer Haushaltssteckdose aus.

    > Nein, da wird viel Geld für nix und wieder nix ausgegeben. Das Geld wäre in
    > der Akkuforschung oder der Erforschung von Leistungselektronik besser
    > aufgehoben.
    >
    Solange es nicht dein Geld ist, kann es dir herzlichst egal sein ;)

  56. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: berritorre 30.10.18 - 02:58

    Ja, Grippeimpfung, waren forschen daran überhaupt noch Leute, die wären in der Krebsforschung oder bei HIV oder sonst wo doch viel besser aufgehoben.

  57. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: Forenforst 30.10.18 - 01:10

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keridalspidialose schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Einführen des Zapfhahns in den Tankstutzen war ja auch immer ein
    > riesen
    > > Problem, ...
    >
    > Es gibt genug Unfälle an Tankstellen wegen unsachgemäßem Gebrauch des
    > Tankstutzens und Schlauch.

    Hier mal ein Beispiel zum Thema unsachgemässes Verhalten an der Tankstelle.

    https://youtu.be/w8uyGJzwo58

  58. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: tingelchen 29.10.18 - 15:25

    Ziel des ganzen ist das Laden des Akkus während der Fahrt. Das wäre so als wenn der Tanklaster neben dir her fährt, mit 130km/h.

    In sofern ist die Entwicklung der Technik schon sinnvoll.

  59. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: 0xDEADC0DE 29.10.18 - 15:54

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Einführen des Zapfhahns in den Tankstutzen war ja auch immer ein riesen
    > Problem, weswegen man dazu übergegangen ist Autos an der Tankstelle einfach
    > mit Kraftstoff zu beregnen. Ausgefuchste Technologie sorgt dafür dass 97%
    > des Kraftstoffs vom Dach in den Tank befördert wird.

    Der Vergleich hinkt. Vergleiche es eher mit Jagdflugzeugen, die weite Strecken fliegen müssen aber zum Tanken nicht landen können. Ergo müssen sie betankt werden, wenn sie Fliegen.

    Dass "Beregnung" mit Kerosin nicht die beste Variante ist, sollte schnell einleuchten. Für so was braucht man einen Stutzen und eine Ladestation, die sich am besten zu einem hin bewegt.

    > Das Einstecken eines Steckers ist eine Sache die zu bewältigen ist, sowohl
    > am Elektroauto als auch am Mobiltelefon.

    Es wäre aber schon klasse, wenn man in Zukunft einfach bei (quas) jedem Ampelstop oder Parkstopp einfach schnell nachladen könnte. Wenn die Akkus da mitspielen würden, dauerhaft versteht sich.

  60. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: senf.dazu 29.10.18 - 16:01

    Schätze mal wenn du unterwegs bist und dein Karre mal hier mal dort auf einen Einstellplatz stellst wärst du ganz froh wenn du nicht jedesmal den Stecker in die Dose stecken mußt. Insbesondere wenn die dann gelegentlich mal vandaliert werden oder du zu Haus nur eine Standard 230V/10A Dose in der Garage hast.

  61. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: olleIcke 29.10.18 - 18:02

    Das war übrigens ein großartiger Post! Hab jetzt nicht gelolt, aber immerhin geschmunzelt! :] Danke!

    btw: Ich finds krass, dass man hier tatsächlich von "Kabelsalat" redet!! ... bei einem Kabel.

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  62. Re: Löst Probleme die es gar nicht gibt.

    Autor: berritorre 30.10.18 - 04:25

    Vorallem da es ja bisher nur ganz, ganz wenige Stationen gibt, wo man überhaupt über diesen "Kabelsalat" stolpern kann... ;-)

    Aber: ich denke schon, dass wenn die Technik halbwegs verlustfrei implementiert werden kann, dann wäre das nicht schlecht.

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