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  5. › Elektromobilität: 120 Kilowatt ohne…

3% verlust

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  1. 3% verlust

    Autor: Gandalf2210 29.10.18 - 15:07

    und wo entstehen die? Welche Energieform?
    Wenn das Verluste bei der Kopplung der beiden Spulen sind, Halleluja, für die Sendeleistung reicht ne Amateur Funker Lizenz nicht mehr aus. Von SAR und ähnlichen Grenzwerten ganz zu schweigen

  2. Re: 3% verlust

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 29.10.18 - 15:11

    Die Frequenz liegt bei rund 100kHz. Die Wellenlänge liegt bei ein paar Kilometern, so dass der Boden des Fahrzeugs und das Gehäuse der Spulen einen ziemlich perfekten Faradayschen Käfig abgeben.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  3. Re: 3% verlust

    Autor: gelöscht 29.10.18 - 15:36

    Sorry wenn ich so doof frage: Wie berechnet sich das?

    Haben elektromagnetische Wellen nicht (fast) Lichtgeschwindigkeit? Dann wären es ja 300.000 km/h -> ~83km/Sekunde. Die Welle schwingt 100.000 mal pro Sekunde ->

    83 / 100.000 = 0,00083km/s bzw. 0,83m Wellenlänge.

    Also ist eine Welle doch nicht mehrere Kilometer, sondern nicht ganz 1 meter lang, oder?

    Also wäre das eine elektromagnetische Welle mit 3kw Leistung pro Stunde die bei 100khz schwingt. Ist das eine gefährliche Frequenz? bei 2,4 Ghz würde z.B. Wasser in der Umgebung ziemlich schnell warm werden und Ratten/Katzen unter dem Auto würden es nicht lange mitmachen.

    Gibt es Listen die zeigen welche Elemente bei welche Frequenz schwingen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.18 15:36 durch Desertdelphin.

  4. Re: 3% verlust

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 29.10.18 - 15:37

    Kilometer pro Sekunde, nicht pro Stunde. Da kommt noch ein Faktor 3600 dazu.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  5. Re: 3% verlust

    Autor: gelöscht 29.10.18 - 16:02

    OMG ich Idiot. Irgendwas hat nicht gestimmt, ich habs gemerkt :D

    DAnke!

  6. Re: 3% verlust

    Autor: senf.dazu 29.10.18 - 16:12

    Und ein Faradayscher Käfig hilft gegen Magnetfelder in der Größenordnung ? Wenn ich mir die im Bild sichtbaren Primärwindungen ansehe liegen deren Ströme vermutlich so im Bereich von einige 100A (was man auch bei ner Abschätzung bei um die 10kW Energieübertragung und nur einem Duzend Windungen Luftspule so abschätzen kann ?

    Im Text ist ja auch beschrieben das die Kompensation der Magnetfelder (gemeint ist sicher der Überlappungsbereich zwischen den Spulen bei Resonanz gut kompensiert wird.

    Aber eigentlich würd ich drauf tippen das man beim Laden besser nicht unter dem Auto oder im Innenraum sitzen sollte .. insbesondere wenn man einen Herzschrittmacher oder andere Metallteile oder Drähte im Körper hat. In Verbindung mit der Qualcomm(?) Lösung wurden wohl zumindest mal Bewegungsdetektoren unter dem Auto erwähnt ..



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.18 16:14 durch senf.dazu.

  7. Re: 3% verlust

    Autor: FreiGeistler 29.10.18 - 17:29

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ein Faradayscher Käfig hilft gegen Magnetfelder in der Größenordnung ?

    Sicher.
    FK funktionieren unabhängig von der Energiemenge, da sich die Welle den Käfig im Metall quasy selbst aufbaut. (Empfehle dazu Wikipedia)
    Natürlich wird bei zu viel Energie das Metall irgendwann zu Plasma...

  8. Re: 3% verlust

    Autor: sg-1 29.10.18 - 19:03

    3% von 120kw? das sind dann pro Ladung 1¤ Verlust. 1¤ pro Woche oder sagen wir mal 5¤ pro Monat Verlust der Bequemlichkeit wegen.

  9. Re: 3% verlust

    Autor: Der Spatz 29.10.18 - 19:30

    Wieviel Verlust hat den die Kupferleitung von der "Zapfsäule" zum "Tank" oder werden da schon Umgebungstemperatur Supraleiter verwendet.

  10. Re: 3% verlust

    Autor: WonderGoal 30.10.18 - 07:44

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieviel Verlust hat den die Kupferleitung von der "Zapfsäule" zum "Tank"
    > oder werden da schon Umgebungstemperatur Supraleiter verwendet.

    Bei Schnellladestationen auch nur 5% im Durchschnitt. Deswegen ist der Effizienz-Punkt beim Laden hier auch kein wirkliches Argument. Bequemlichkeit alleine wird vielen wohl zu wenig sein, wenn damit ein höherer Preis einhergeht.

  11. Re: 3% verlust

    Autor: Allandor 30.10.18 - 11:33

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3% von 120kw? das sind dann pro Ladung 1¤ Verlust. 1¤ pro Woche oder sagen
    > wir mal 5¤ pro Monat Verlust der Bequemlichkeit wegen.

    ähm, die kontaktlosen Ladestationen für Smartphones liegen bei ~50%. Ganz zu schweigen davon, was für Verluste auftreten wenn man einen Akku auflädt vs das was am ende im Akku gespeichert ist.

    3% klingt allerdings wirklich etwas sehr wenig. Da dürfte doch wesentlich mehr in Wärme umgewandelt werden

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