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Wozu?

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  1. Re: Wozu?

    Autor: gfa-g 04.11.18 - 22:41

    > @pioneer3001: Man merkt das du keine Ahnung von der Materie hast.
    Und du keine Ahnung von Kulturunterschieden.
    Webanwendungen können lokal und unabhängig vom Netz laufen, die meisten sind aber überhaupt nicht darauf ausgelegt und es ist weniger offensichtlich wenn eine Webanwendung auf des Web zugreift als eine Desktopanwendung (Firewall).

    Sicherheitsbeschränkungen machen auch einige Features für Offline-Web-Anwendungen nicht verfügbar und man braucht doch wieder einen lokalen Server.

    Man kann es auch als Electron-App erstellen, aber dann hat man immernoch einen Fremdkörper (keine Betriebssystemintegration wie Themes/native Steuerelemente/Menüs usw.) den man installieren muss, also vom Benutzerstandpunkt her nur einen Nachteil. Vom Ressourcenverbrauch gar nicht zu sprechen: jede App eine neue Browserinstanz.

    Vielleicht wird das noch was, aber bisher sind die Vorteile theoretischer Natur.

    > 1. Wenn Photoshop oder CAD online genutzt wird, heißt dies nicht
    > automatisch das die Daten in der Cloud oder sonst wo liegen. Man kann diese
    > weiterhin nur lokal abspeichern.
    Man kann. Was tatsächlich passiert baut aber deutlich mehr auf Vertrauen auf als bei Desktop-Apps. Denen kann man schlicht und ergreifend Internetzugriff verbieten, und fertig.
    Dass die Hersteller die Cloud offensichtlich und versteckter überall einbauen ist auch kein Geheimnis.

    > 2. Der Blödsinn mit .Net etc. muss ich nicht verstehen, wie du da so falsch
    > liegst. Die sprachen werden zu Bytecode kompiliert und statt zu MSIL
    > einfach zu Wasm und diesen Bytecode führt später jeder Browser aus.
    Obwohl Wasm eine schön Entwicklung ist, bleibt natürlich die Frage wieviel besser es werden wird. Java war ja auch schon offen und hatte trotzdem ständig mit Security-Problemen zu kämpfen.

    > Da ist
    > später das .Net Framework oder dein JDK absolut unwichtig.
    Immer diese blöden Spielchen wer dominiert. Offensichtliches Zeichen eines schlechten Entwicklers. Es ist relevant als Vergleich, offensichtlich nicht als Runtime für WASM.

    > 3. Klar kann man einen Updater seiner Software beilegen, aber beim einer
    > Online Version eines Programmes kann man auch mal schnell kleinere Fehler
    > korrigieren ohne das der Kunde jeden Tag ein Update ausführen müsste bevor
    > er seine Anwendung verwenden kann.
    Diese Liveupdates habe ich schon miterleben können. Bananensoftware kriegt da eine ganz neue Bedeutung, mit Anweisungen wie man seinen Cache leeren soll usw. damit es dann so aussieht wie es sein soll.
    So reibungslos funktioniert das nicht wie es sollte, mal von den Überraschungen wenn sich ständig was ändert abgesehen.
    Bei eine richtig integrierten Updatefunktion für Apps wie auf Smartphones ist das kein Problem. Zugegeben, wird es schwierig das auf Desktopanwendungen zu übertragen, weil dafür Designänderungen nötig wären. Firefox z.B. macht es aber nicht so schlecht.

    > Beispiel... Stell dir vor du brauchst jeden Tag Photoshop, bei jeden Start
    > müsstest du jetzt 10 Minuten warten... Download, Installer starten,
    Tut man bei einer Webapp auch, wenn die gecachten Seiten wegen Update ungültig sind. Und dann ist sie erstmal zäh.

    > Benutzer Kennwort eingeben... warten bis der balken die 100% erreicht...
    > Und das nur weil Adobe vll. beschließt jeden Kunden schellst möglich jeden
    > Bugfix anzubieten. Da ist eine Webanwendung aufrufen wo alles schon fertig
    > eingespielt ist deutlich einfacher.
    Der Grund liegt eher daran wie uneffizient Updates verteilt werden, nicht dass es nötig ist. Den gleichen Krampf kann man bei WebApps auch haben.
    Eine Änderung an der "falschen" Stelle und alle gecachten Daten sind ungültig.

    > 4. Ein weiterer Vorteil... Eine Sicherheitslücke in der Software ist nicht
    > so schlimm wie in einer normalen Desktop Anwendung...
    Bisher, wenn WASM weiter ausgebaut wird wird sich das zeigen. Außerdem gilt das nur für Anwendungen die unbedingt ins Netz wollen.
    Seiten können Benutzereingaben anderer auspionieren, da passiert es viel leichter dass mal Daten gesendet werden, da sowieso immer eine Verbindung besteht. Das lässt sich kaum in der Fülle überprüfen. Deswegen ist always on und Cloud ein Problem an sich.

    > Beispiel... PDF
    > Viewer, Word, Excel etc. was immer mal wieder irgendwelche Skripte auf dem
    > Rechner ausgeführt hat. Bei einer Browser Anwendung bräuchte man mindestens
    > 2 Sicherheitslücken, eine in der Anwendung und eine in der Sandbox in der
    > der Browser das ausführt.
    Bei Desktopanwendungen kann man einzelene Programme per Firewall blocken. Probier das mal mit Webseiten. Versuch auch nur mal Skripte zu blocken, wo ganz ohne Sicherheitslücken Daten durch Werbetracker und Co ausgespäht werden, dann funktioniert kaum eine Seite mehr anständig.
    All das ist ein deutlich kleineres Problem für Desktopanwendung, vorallem kulturell bedingt, weil sie eben nicht netzabhängig sind/waren.
    Webanwendungen das beizubringen mag mit Einschränkungen möglich sein, widerspricht aber der "Grundphilosophie" dieser Umgebung.

    > und viele vieles mehr... aber ich muss jetzt weiter arbeiten, keine Zeit
    > mit jemanden zu diskutieren der sich nicht einmal über die Themen richtig
    > informiert.
    > Schönen Tag noch!
    Siehe oben, du vereinfachst viel zu sehr.

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