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Was tun?

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  1. Was tun?

    Autor: Muhaha 02.11.18 - 11:36

    Ok, mal wieder die übliche Abzockscheisse bei einem Spiele eines Major Publishers. What else is new?

    Als abgeklärter alter Sack, der den Spielen dieser Anbieter schon vor Jahren den Rücken gekehrt hat, könnte es mir nicht egaler sein, wie diese Anbieter immer wieder die gleichen Kunden nach Strich und Faden verarschen. Ich brauche diese Spiele nicht und diese Anbieter brauchen mich nicht als Kunde, weil sie ja genug arme Schweine haben, die ihnen jedes Jahr die Bude einrennen wie Zombies, die frisches Hirn wittern.

    Aber es ist mir nicht egal. Es tut weh, jedes Jahr zu zusehen, wie eine zynische Marketing- und Gelddruckmaschine die große Masse unbedarfter Kunden unter ihren Rädern zermatscht.

    Wie viel Geld machen Activision und andere Majors NUR mit rein digitalen Zusatzinhalten? Milliarden! Jedes Jahr! Weil es genug Kunden gibt, die man erfolgreich abhängig gemacht hat und die nun eiskalt ausgenommen werden. Drogenhandel und Drogenproduktion werden überall mit massivem Aufwand verfolgt und kriminalisiert, aber Spielemajors dürfen folgenlos Leute anfixen, mit negativen Feedbackschleifen abhängig and dann ausnehmen. Das ist legal!

    Das sollte es aber nicht.

  2. Re: Was tun?

    Autor: andy01123 02.11.18 - 11:45

    In einer vor Kurzem erschienen Meldung (muss nicht auf Golem.de gewesen sein), war die Aussagen, dass Microtransactions die größte Säule der Einnahmen eines großen Publishers/Entwicklers sind.
    Diese Publisher/Entwickler werden nicht so einfach auf ihr Geld und damit Microtransactions (oder einen beliebigen anderen namen für dasselbe Modell) verzichten.

  3. Re: Was tun?

    Autor: Muhaha 02.11.18 - 12:00

    andy01123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In einer vor Kurzem erschienen Meldung (muss nicht auf Golem.de gewesen
    > sein), war die Aussagen, dass Microtransactions die größte Säule der
    > Einnahmen eines großen Publishers/Entwicklers sind.

    Ich weiß. Deswegen schrub ich das auch :)

    > Diese Publisher/Entwickler werden nicht so einfach auf ihr Geld und damit
    > Microtransactions (oder einen beliebigen anderen namen für dasselbe Modell)
    > verzichten.

    Nein, freiwillig natürlich nicht. Man muss sie dazu gesetzlich zwingen.

  4. Re: Was tun?

    Autor: KarlaHungus 02.11.18 - 12:15

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, freiwillig natürlich nicht. Man muss sie dazu gesetzlich zwingen.

    Genau, oder man schaltet halt sein Hirn ein. Aber "irgendwie was mit Gesetzen und Zwingen" ist vermutlich einfacher..

    wερ δας λιεστ wιρδ δοοφ.

  5. Re: Was tun?

    Autor: Muhaha 02.11.18 - 12:20

    KarlaHungus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Genau, oder man schaltet halt sein Hirn ein. Aber "irgendwie was mit
    > Gesetzen und Zwingen" ist vermutlich einfacher..

    Ja, toll getrollt. Und jetzt? Kommt noch was mit Substanz?

  6. Re: Was tun?

    Autor: mibbio 02.11.18 - 12:28

    Klar ist das der bessere Weg. Nur wie willst du einen relevanten Teil der Konsumenten zu einem Nachdenken bewegen. Von sich aus werden die an ihrem Verhalten eher nichts ändern.
    Es wird doch meist völlig unreflektiert gekauft, weil es der neueste Aufguss vom Aufguss mit minimalsten Neuerungen ist und man es haben muss.

  7. Re: Was tun?

    Autor: Der schwarze Ritter 02.11.18 - 12:39

    Na ja, er hat ein Stück weit ja recht. Jeder hat einen Kopf und kann sich theoretisch gegen diese Sachen wehren, indem er weder die Zusatzinhalte noch die eigentlichen Grundspiele kauft. Am Geldbeutel merken es die Publisher am schnellsten, was die Kunden davon halten. Machen halt nur so wenige, dass es nicht auffällt.

    Verzicht ist aber keine Lösung. Oft zieht einen der Gruppenzwang mit (meine Kumpels spiele auch alle, also muss ich auch), oder man WILL einfach das oder jenes haben, was aber auch irgendwie eine Kleinkind-Mentalität ist.

    So richtig Prinzipien verfolgen und auf ein Spiel wegen solcher Aspekte verzichten, das tun die wenigsten. Das ist so ein Punkt, wo ich eigentlich ganz froh bin, dass ich eh relativ wenig Zeit zum Spielen habe - da kann ich mir wirklich raussuchen, was ich spielen will. Und das sind dann eben gerade diese Titel nicht, der Markt ist voll mit Alternativen.

  8. Re: Was tun?

    Autor: freshcuruba 02.11.18 - 12:47

    Ich finde die ganze Sache garnicht so schlimm, die Leute müssen selber wissen was sie mit ihrem Geld machen. Es ist meiner Meinung nach ok wenn Spielerhersteller Kosmetische Inhalte in einem Store anbieten und zeitgleich die Möglichkeit anbietet es zu erspielen.

    Was nicht funktioniert ist diese Gegenstände zufällig in Kisten oder Packs nach einer bestimmten Wahrscheinlichkeit anzubieten. Wenn du diese Packs mit Echtgeld oder deren Schlüssel erwerben kannst. Das hat bereits Glücksspiel Charackter und sollte Verboten werden.

  9. Re: Was tun?

    Autor: Schrödinger's Katze 02.11.18 - 12:52

    KarlaHungus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muhaha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, freiwillig natürlich nicht. Man muss sie dazu gesetzlich zwingen.
    >
    > Genau, oder man schaltet halt sein Hirn ein. Aber "irgendwie was mit
    > Gesetzen und Zwingen" ist vermutlich einfacher..

    Jein, das gilt für Erwachsene. Aber es gibt auch Kinder und Jugendliche. Bei letzteren sollte gehandelt werden, gerade wenn es sich um Glücksspiel handelt.

  10. Re: Was tun?

    Autor: Muhaha 02.11.18 - 13:08

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, er hat ein Stück weit ja recht.

    Nein, weil ... :)

    > Jeder hat einen Kopf und kann sich
    > theoretisch gegen diese Sachen wehren, indem er weder die Zusatzinhalte
    > noch die eigentlichen Grundspiele kauft.

    So einfach ist das aber nicht. Die Publisher bauen hier ganz bewusst psychologische Mechanismen ein, um unbedarfte und für solche Mechanismen besonders anfällige Menschen anzufixen und dann auszunehmen. Das sind nicht einfach "nur" Spiele, das sind mittlerweile mit allen Kniffen der Psychologie ausgestattete Monetarisierungsmaschinen.

    Du kannst hier nur dann Verzicht üben, wenn Du Dir über diese Mechanismen bewusst bist und sie im Spiel erkennen kannst. Die meisten Kunden wissen davon aber nichts. Sie treten ahnungslos in die Falle.

  11. Re: Was tun?

    Autor: Der schwarze Ritter 02.11.18 - 13:26

    Man hat ein Spiel für viel Geld gekauft, startet es, und dann will das Spiel nochmal Geld von mir. Wer sich an diesem Punkt nicht verarscht vorkommt, der wird im weiteren Leben noch ganz andere Probleme bekommen.

  12. Re: Was tun?

    Autor: Muhaha 02.11.18 - 13:50

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man hat ein Spiel für viel Geld gekauft, startet es, und dann will das
    > Spiel nochmal Geld von mir. Wer sich an diesem Punkt nicht verarscht
    > vorkommt, der wird im weiteren Leben noch ganz andere Probleme bekommen.

    Wenn Du aufhören würdest immer nur von Dir auf andere zu schliessen, könntest Du vielleicht verstehen, wie hier ganz gezielt und bewusst Menschen angesprochen werden, die sich halt nicht so dolle im Griff haben.

  13. Re: Was tun?

    Autor: Vaako 02.11.18 - 14:05

    Tjo hier in Deutschland sehe ich leider keine Hoffnung das in der Richtung was unternommen wird die meisten Politiker wissen sicher net mal was das ist und die Lobbyisten von EA, Ubisoft und Activision sind dann auch bereit die mögliche Gesetzte dagegen im Keim zu ersticken. Allerdings sind Microtransaktionen nicht gleich Lootboxen da sieht man wenigstens wieviel man ausgibt und für was, da müssen die Eltern ihre Kinder halt gut erziehen und ihnen Eigenverantwortung vermitteln. Gesetzlich tut sich da höhstens etwas auf EU Ebene und da wirds sicher noch eine Weile dauern und bisher haben sie nur Lootboxen im Blick nicht Microtransaktionen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.11.18 14:05 durch Vaako.

  14. Re: Was tun?

    Autor: Muhaha 02.11.18 - 14:38

    Vaako schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tjo hier in Deutschland sehe ich leider keine Hoffnung das in der Richtung
    > was unternommen wird die meisten Politiker wissen sicher net mal was das
    > ist und die Lobbyisten von EA, Ubisoft und Activision sind dann auch bereit
    > die mögliche Gesetzte dagegen im Keim zu ersticken. Allerdings sind
    > Microtransaktionen nicht gleich Lootboxen da sieht man wenigstens wieviel
    > man ausgibt und für was, da müssen die Eltern ihre Kinder halt gut erziehen
    > und ihnen Eigenverantwortung vermitteln. Gesetzlich tut sich da höhstens
    > etwas auf EU Ebene und da wirds sicher noch eine Weile dauern und bisher
    > haben sie nur Lootboxen im Blick nicht Microtransaktionen.

    Es ist nicht zielführend von Lootboxen oder Microtransaktionen zu reden, weil das nur zwei Auswüchse des Prinzips sind, die Leute anzufixen und abzuzocken. Es geht um die psychologischen Mechanismen dahinter, nicht die Verpackung davor :)

  15. Re: Was tun?

    Autor: Vaako 02.11.18 - 15:27

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vaako schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tjo hier in Deutschland sehe ich leider keine Hoffnung das in der
    > Richtung
    > > was unternommen wird die meisten Politiker wissen sicher net mal was das
    > > ist und die Lobbyisten von EA, Ubisoft und Activision sind dann auch
    > bereit
    > > die mögliche Gesetzte dagegen im Keim zu ersticken. Allerdings sind
    > > Microtransaktionen nicht gleich Lootboxen da sieht man wenigstens
    > wieviel
    > > man ausgibt und für was, da müssen die Eltern ihre Kinder halt gut
    > erziehen
    > > und ihnen Eigenverantwortung vermitteln. Gesetzlich tut sich da höhstens
    > > etwas auf EU Ebene und da wirds sicher noch eine Weile dauern und bisher
    > > haben sie nur Lootboxen im Blick nicht Microtransaktionen.
    >
    > Es ist nicht zielführend von Lootboxen oder Microtransaktionen zu reden,
    > weil das nur zwei Auswüchse des Prinzips sind, die Leute anzufixen und
    > abzuzocken. Es geht um die psychologischen Mechanismen dahinter, nicht die
    > Verpackung davor :)

    Ich kann beides nicht ab auch wenns nur kosmetisch ist, allerdings scheinen nur Lootboxen diesen Glücksspiel faktor zu haben das sie da auch was gegen tun können. Gruppenzwang oder Leute die Wale sind und einfach zuviel Kohle haben um sich virtuelle Dinge für 100te Euronen zu kaufen sind zu sehr teil des Kaptialistischensystem als das da was passiert.

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