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  5. › Blizzard: Diablo Immortal wird massiv…

Was ein Abstieg

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  1. Was ein Abstieg

    Autor: McWiesel 03.11.18 - 00:24

    Ist Diablo 3 nicht eins der meist verkauften PC-Spiele überhaupt?

    Was macht ein vernünftiger Hersteller, wenn er so eine Ölquelle im Garten gefunden hat? Um die Qualität hochzuhalten, gönnt er dem Projektteam 6 Jahre Entwicklungszeit und bringt so schnell wie möglich ein würdigen Nachfolger namens Diablo 4 raus und hat im Idealfall dann sogar mehrere gleichzeitig laufende Spiele aus dem Universum, mit denen er durch gute DLC's, Charakterslots, Merchandise & Co weiterhin Einnahmen generiert und gleichzeitig sein Image pflegt, sodass geneigte Spieler auch gerne weitere Blizzard-Games kaufen, da die ja für hohe Qualität stehen. Insgesamt kann man somit mehrere Entwicklungsstudios betreiben und ein höllen Geld damit verdienen, weil die Leute auf ein neues Diablo oder Warcraft genauso heiß sind wie auf ein neuen James Bond oder Fast & Furious. Natürlich darfs nicht wie FIFA oder NFS enden, aber es gibt ja irgendwo zwischen "jährlich" und "alle 15 Jahre" ein Sweetspot für Release-Zyklen.

    Soweit die Theorie. Die Praxis ist viel mehr, dass man den Fans, die diese Titel groß gemacht haben, nun so ein billigen Dreck vor die Füße wirft und man sie ganz offensichtlich nicht mehr als Kunden haben will. Stattdessen besteht die die Zielgruppe nun aus meist asiatischen Smombies, weil es ja noch überhaupt keine China-Hack'n'Slays in den Appstores gibt.

    Es ist ja okay, wenn man den Markt bedienen will, wenn er Gewinn abwirft, ggf. durch spezielle mobile Marken. Aber warum bedient man nicht gleichzeitig auch den PC/Konsolen-Markt? Warum schaltet man hier mitten im Reiseflug einfach die Triebwerke ab? Warum lässt man Titel, die wahrscheinlich ein ähnlichen Bekanntheitsgrad wie Intel oder Coca Cola haben, nicht mal in Würde sterben, sondern tritt noch mit Füßen nach? Mobile Games schaden so massiv der Marke, so ein Imageschaden kann man doch kaum noch los werden. Das Urgestein "Diablo" steht nur zwischen Candy Crush, Hill Climb Racing und Angry Birds im Store? Früher war Westwood der Konkurrent, heute ist es King oder irgendeinem Hinterhof-App-Programmierer? Was ein Abstieg.

    Hier würden Millionen auf der Straße liegen aber man ist einfach zu verblendet, zu blöd oder schlichtweg zu ignorant um sich hier ein gutes Geschäft aufzubauen.
    Wenn 2028 mal wieder ein neues Diablo oder Warcraft rauskommt, dann ist die Marke durch die Mobile-Seuche und die lange Wartezeit kaputt, die Kunden haben sich schon längst anderen Spieleserien zugewandt. Und wenn es dann noch flopt, dann erstrecht.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.18 00:30 durch McWiesel.

  2. Re: Was ein Abstieg

    Autor: exxo 03.11.18 - 00:42

    Du skizzierst den Untergang des Abendlandes weil Diablo ein Mobile Spinoff erhält?

    Ernsthaft?

    Mit 30 bis bis 35 Millionen Einheiten liegt dein heiliger Gral der ARPG deutlich abgeschlagen hinter:

    Tetris
    Minecraft
    PUBG
    Mario

    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_best-selling_video_games

    https://www.polygon.com/2015/8/4/9097497/diablo-3-sales-30-million-units

    Das Blizzard ihren Spiele ehee nach erratischen Mustern entwickelt und veröffentlicht, sollte dir als Fan geläufig sein.

  3. Re: Was ein Abstieg

    Autor: McWiesel 03.11.18 - 01:33

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Tetris
    > Minecraft
    > PUBG
    > Mario

    Fällt dir was auf: ALLE diese Spiele werden entweder durch kontante Add-Ons gepflegt oder identisch bzw. leicht abgewandelt immer wieder neu verkauft. Nur Blizzard, EA und Ubi schafft es nicht die damals dicken Kühe namens Diablo, Warcraft, C&C, Silent Hunter, NFS usw. mit Bedacht zu melken, sie werden nicht mal in Würde in die Pension geschickt, nein sie werden vor der Community herzhaft durch den Missbrauch des Namens für Mobile-/P2W-/F2P-Dreck geschlachtet, sodass die Marke danach definitiv für alle Zeit verbrannt ist.
    Damit wird es dann NIE wieder ein hochwertiges Spiel unter diesen Titel mit dem bekannten Setting geben, die Story bleibt unerzählt, die Spielerfahrung ist für alle Zeit verloren. Das betraf am deutlichsten C&C und spätestens jetzt ist Diablo genauso weit.



    > Das Blizzard ihren Spiele ehee nach erratischen Mustern entwickelt und
    > veröffentlicht, sollte dir als Fan geläufig sein.

    Das mit dem Fan hat sich erledigt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.18 01:40 durch McWiesel.

  4. Re: Was ein Abstieg

    Autor: sg-1 03.11.18 - 07:52

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > exxo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Tetris
    > > Minecraft
    > > PUBG
    > > Mario
    >
    > Fällt dir was auf: ALLE diese Spiele werden entweder durch kontante Add-Ons
    > gepflegt oder identisch bzw. leicht abgewandelt immer wieder neu verkauft.
    > Nur Blizzard, EA und Ubi schafft es nicht die damals dicken Kühe namens
    > Diablo, Warcraft, C&C, Silent Hunter, NFS usw. mit Bedacht zu melken, sie
    > werden nicht mal in Würde in die Pension geschickt, nein sie werden vor der
    > Community herzhaft durch den Missbrauch des Namens für
    > Mobile-/P2W-/F2P-Dreck geschlachtet, sodass die Marke danach definitiv für
    > alle Zeit verbrannt ist.
    > Damit wird es dann NIE wieder ein hochwertiges Spiel unter diesen Titel mit
    > dem bekannten Setting geben, die Story bleibt unerzählt, die Spielerfahrung
    > ist für alle Zeit verloren. Das betraf am deutlichsten C&C und spätestens
    > jetzt ist Diablo genauso weit.
    >
    > > Das Blizzard ihren Spiele ehee nach erratischen Mustern entwickelt und
    > > veröffentlicht, sollte dir als Fan geläufig sein.
    >
    > Das mit dem Fan hat sich erledigt.

    Dann kann es ja mit dem Fan nicht so ernst gemeint sein. Was soll bitte daran schlecht sein, ein mobile Game zu bringen, wenn jeder (außer dir vielleicht?) Ein Tablet hat... Ich find's toll.

  5. Re: Was ein Abstieg

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.18 - 08:20

    Gut Ding will Weile haben.

    Hab damit keine Probleme.

    Skyrim 6 kommt auch erst irgendwann. Von GTA 6 sieht man noch gar nix.

    Währenddessen gibt's von FIFA Assassin's Creed call of duty die 9000te version.

  6. Re: Was ein Abstieg

    Autor: Vash 03.11.18 - 08:34

    Hier geht es weniger um das verprellen oder halten der Kundschaft: wer Diablo 3 regelmäßig am PC spielt wird möglicherweise eine Smartphonespiel nicht interessieren.

    Vielmehr vermute ich geht es um das gewinnen einer Zielgruppe von Spielern die bisher den Freemium Games verfallen ist. Das Blizzard hier auf ein Freemium Modell setzt ist (leider) wahrscheinlich aber nachvollziehbar. Vielleicht wird es fairer als bei manch anderen Games.

    Off topic: die Freemium Episode von Southpark kommt mir hier in den Sinn. Sollte jeder mit fragwürdigen Ausgaben für Freemium Software mal gesehen haben :)

  7. Re: Was ein Abstieg

    Autor: CSCmdr 03.11.18 - 09:07

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher war Westwood der
    > Konkurrent,

    Und jetzt ist es EA, die das Erbe Westwoods ebenso in einem Mobile-Machwerk verunstalten...
    Die Vorboten der Apokalypse sind auf dem Vormarsch.

  8. Re: Was ein Abstieg

    Autor: andy01123 03.11.18 - 10:11

    Zum ersten/ursprünglichen Beitrag des Threaderstellers:
    Vermutlich ist Blizzard nicht dumm und vermutlich hat Blizzard fähige Mitarbeiter, das heißt neben Entwicklern auch eine fähige Abteilung für Marketing, Unternehmensstrategie und Marktbeobachtung. Wenn dies zutrifft, dann hat Blizzard ein Diablo für den Mobilmarkt genau kalkuliert und ist sich dessen bewusst, dass sehr wahrscheinlich die Diablo-Fans enttäuscht sein werden.
    Der springende Punkt ist die Entscheidung (trotzdem) einen mobilen Diablo-Ableger zu veröffentlichen. Blizzard ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und es ist keinem Fan schuldig, einen würdigen Diablo-Nachfolger zu veröffentlichen. Wenn Blizzard nach guter Abschätzung der Meinung ist, es ist für das Unternehmen sinnvoller einen Diablo-Ableger für den mobilen Markt zu veröffentlichen, dann werden sie dies eben auch machen. Egal wie groß die Missgunst der Fans ist. Die Fans sind nicht der springende Punkt eines gewinnorientierten Unternehmens und deren Entscheidungen.
    Gleiches gilt übrigens für Lootboxes, Microtransactions und all den anderen nervenden Modellen, welche den Entwicklern eingefallen sind, um Einnahmen aus Spielen zu erhöhen.
    Der Fakt, dass diese Dinge nicht verschwinden, obwohl seit Anbeginn der Implementierungen dieser Modelle die Kritik der Fans/Spieler nicht verstummt ist, ist doch Beweis genug, dass diese Modelle funktionieren und ihren Zweck erfüllen. Eher macht sich ein Entwickler oder Publisher Gedanken, wie er z.B. Microtransactions in ein Spiel einpflegt, ohne die Spieler allzu sehr zu verärgern, als auf Microtransactions zu verzichten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.18 10:12 durch andy01123.

  9. Re: Was ein Abstieg

    Autor: exxo 03.11.18 - 10:12

    Das Geschrei ist wirklich unbegründet.

    Eigentlich jedes erfolgreiche Big Screen Spiel haben mit der Zeit einen mobilen Ableger erhalten.

    50 Prozent aller Spieler haben weder Konsole noch PC zuhause...

  10. Re: Was ein Abstieg

    Autor: exxo 03.11.18 - 11:15

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > exxo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Tetris
    > > Minecraft
    > > PUBG
    > > Mario
    >
    > Fällt dir was auf: ALLE diese Spiele werden entweder durch kontante Add-Ons
    > gepflegt oder identisch bzw. leicht abgewandelt immer wieder neu verkauft.
    > Nur Blizzard, EA und Ubi schafft es nicht die damals dicken Kühe namens
    > Diablo, Warcraft, C&C, Silent Hunter, NFS usw. mit Bedacht zu melken,

    Die von dir genannten Spiele haben über die Jahre diverse Add-ons und Fortsetzungen erhalten.
    Diablo erhält regelmäßig neue Seasons.

    Du drehst dir deine Realität so hin wie es dir passt, lieber Revisionist..

    Desweiteren steht es dir frei auch mal was nwues zu spielen. Keiner zwingt dich nur Games zu daddeln die in deiner lange vergangenen Jugend populär waren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.18 11:17 durch exxo.

  11. Re: Was ein Abstieg

    Autor: McWiesel 03.11.18 - 12:24

    sg-1 schrieb:

    > Dann kann es ja mit dem Fan nicht so ernst gemeint sein. Was soll bitte
    > daran schlecht sein, ein mobile Game zu bringen, wenn jeder (außer dir
    > vielleicht?) Ein Tablet hat... Ich find's toll.

    Schon mal den Gameplay-Trailer geschaut? Diablo lebt von schnellen Fertigkeitskombinationen, ausgeprägtem Item-Vergleich und etwas Crafting. Nichts davon kann man in der Qualtät auf einem mobile Device, was zu 95% der Spiele einfach nicht geeignet ist, abbilden. Da fehlt es schohn an Displaygröße um die Item-Attribute anzuzeigen (also wird es maximal noch 3 geben), von der fiesen Steuerung ganz abgesehen.

    Mobile ist einfach nur Käse, da kann man ein auf einem Mutifunktionskopierer installiertes Doom noch besser zocken, weils da wenigstens Tasten gibt. Über die Switch kann man auch noch gerne reden. Aber mobile mit Touch-Only ist einfach nur ein eingedampfter und flacher Schrott.

    OK, wer nen Halswirbelsäulenschaden, Karpaltunnelsyndrom und mit Gewalt eine Brille mit flaschenbodendicken Gläsern haben will, der nimmt für ein schönen Spieleabend sein Handy statt eine Konsole oder Computer.

  12. Re: Was ein Abstieg

    Autor: McWiesel 03.11.18 - 12:27

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Diablo erhält regelmäßig neue Seasons.

    Ist das der nächste 1. April Scherz? In den letzten Seasons passierte einfach außer einem Reset gar nichts mehr und zuvor gabs jedesmal nen vollkommen OP Set mit dem passenden Build dazu, sodass dann jedes Team aus 4 DH oder Zauberern bestand, weil der gerade in der Season das krasseste Build hatte.

    Das hat nix mit Produktpflege zu tun, das ist mittlerweile vollständig gescripted.

  13. Re: Was ein Abstieg

    Autor: McWiesel 03.11.18 - 12:36

    > Blizzard ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und es ist keinem Fan schuldig, einen würdigen Diablo-Nachfolger zu veröffentlichen.

    Und genau das ist mittlerweile das Problem. In den 90ern waren die Entwickler noch Enthusiasten, die selbst richtig Bock auf Spiele hatten, was eben die brillanten Spiele erst möglich machte.

    Und ich glaube genau diese Leute sind es, die spätestens in den letzten Jahren Blizzard (und weitere frühere Spieleschmieden) verlassen haben und jetzt leider mangels Budget kaum noch richtig was im Indie-Bereich auf die Beine stellen können.

    Das Tafelsilber ist weg, jetzt ist ein Bodensatz an seelenlosen, geldgeilen Managern & Entwicklern am Start und dass dann natürlich mobile als Strategie gesetzt ist, das ist klar.

    Diese Entwicklung kennt man aber von anderen Firmen (die dann aufgekauft wurden) oder auch Musik-Bands, die in der Anfangszeit richtig Bock auf Musik machen hatten und auch gerne mal für paar Euro wo aufgetreten sind, während sie heute dank "Management" ohne Millionengage nicht mal mehr ausm Haus geschickt werden

  14. Re: Was ein Abstieg

    Autor: zZz 03.11.18 - 12:40

    Vash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier geht es weniger um das verprellen oder halten der Kundschaft: wer
    > Diablo 3 regelmäßig am PC spielt wird möglicherweise eine Smartphonespiel
    > nicht interessieren.
    >
    > Vielmehr vermute ich geht es um das gewinnen einer Zielgruppe von Spielern
    > die bisher den Freemium Games verfallen ist.

    Genau so ist es. Dadurch wird auch niemandem ein Diablo IV weggenommen.

  15. Re: Was ein Abstieg

    Autor: McWiesel 03.11.18 - 13:17

    zZz schrieb:

    > Genau so ist es. Dadurch wird auch niemandem ein Diablo IV weggenommen.

    Doch, ich geh nun davon aus, dass ein Diablo 4 gar nicht mehr kommen wird. Was mal auf mobile oder P2W-Plattformen gelandet ist, kommt in aller Regel nicht mehr als AAA-Titel zurück an PC/Konsole. Das ist nur noch Resteverwertung des Titels. Oder glaubt jemand noch nach Rivals an ein C&C für PC, in der Art wie es sich die Fans wünschen würden? Nein, der Titel wird maximal noch ein paar weitere Jahre durch die Appstores und Browser dieser Welt marodieren.

    Man darf das nicht unbedingt mit Mario & Co verwechseln, da tun ein paar mobile Apps nicht weh, weil da eh alle 3 Monate irgendwas neues kommt, da läuft die mobile Schiene so mit. Aber für ehemalige AAA-Titel auf Konsole/PC, die sonst nur alle paar Jahre kommen, ist das ein Todesstoß, die Marke ist als Qualitätstitel definitiv verbraucht.

    Echte, aktive Marken wie Tom Clancy/Ghost Recon, CoD, Forza & Co bleiben nicht ohne Grund auf den Qualitätsplattformen, da man sie noch nicht verramschen will.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.18 13:25 durch McWiesel.

  16. Re: Was ein Abstieg

    Autor: Offen 03.11.18 - 15:25

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zZz schrieb:
    >
    > > Genau so ist es. Dadurch wird auch niemandem ein Diablo IV weggenommen.
    >
    > Doch, ich geh nun davon aus, dass ein Diablo 4 gar nicht mehr kommen wird.
    > Was mal auf mobile oder P2W-Plattformen gelandet ist, kommt in aller Regel
    > nicht mehr als AAA-Titel zurück an PC/Konsole. Das ist nur noch
    > Resteverwertung des Titels. Oder glaubt jemand noch nach Rivals an ein C&C
    > für PC, in der Art wie es sich die Fans wünschen würden? Nein, der Titel
    > wird maximal noch ein paar weitere Jahre durch die Appstores und Browser
    > dieser Welt marodieren.
    >
    > Man darf das nicht unbedingt mit Mario & Co verwechseln, da tun ein paar
    > mobile Apps nicht weh, weil da eh alle 3 Monate irgendwas neues kommt, da
    > läuft die mobile Schiene so mit. Aber für ehemalige AAA-Titel auf
    > Konsole/PC, die sonst nur alle paar Jahre kommen, ist das ein Todesstoß,
    > die Marke ist als Qualitätstitel definitiv verbraucht.
    >
    > Echte, aktive Marken wie Tom Clancy/Ghost Recon, CoD, Forza & Co bleiben
    > nicht ohne Grund auf den Qualitätsplattformen, da man sie noch nicht
    > verramschen will.

    Darf ich an das Echtgeldauktionshaus und ein quasi unspielbares Endgame erinnern, weil fette Items nur in Akt 3 und 4 gedroppt sind, die man ohne gutes Zeug leider nicht spielen konnte?

  17. Re: Was ein Abstieg

    Autor: crack_monkey 04.11.18 - 12:01

    andy01123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum ersten/ursprünglichen Beitrag des Threaderstellers:
    > Vermutlich ist Blizzard nicht dumm und vermutlich hat Blizzard fähige
    > Mitarbeiter, das heißt neben Entwicklern auch eine fähige Abteilung für
    > Marketing, Unternehmensstrategie und Marktbeobachtung. Wenn dies zutrifft,
    > dann hat Blizzard ein Diablo für den Mobilmarkt genau kalkuliert und ist
    > sich dessen bewusst, dass sehr wahrscheinlich die Diablo-Fans enttäuscht
    > sein werden.
    > Der springende Punkt ist die Entscheidung (trotzdem) einen mobilen
    > Diablo-Ableger zu veröffentlichen. Blizzard ist ein gewinnorientiertes
    > Unternehmen und es ist keinem Fan schuldig, einen würdigen
    > Diablo-Nachfolger zu veröffentlichen. Wenn Blizzard nach guter Abschätzung
    > der Meinung ist, es ist für das Unternehmen sinnvoller einen Diablo-Ableger
    > für den mobilen Markt zu veröffentlichen, dann werden sie dies eben auch
    > machen. Egal wie groß die Missgunst der Fans ist. Die Fans sind nicht der
    > springende Punkt eines gewinnorientierten Unternehmens und deren
    > Entscheidungen.
    > Gleiches gilt übrigens für Lootboxes, Microtransactions und all den anderen
    > nervenden Modellen, welche den Entwicklern eingefallen sind, um Einnahmen
    > aus Spielen zu erhöhen.
    > Der Fakt, dass diese Dinge nicht verschwinden, obwohl seit Anbeginn der
    > Implementierungen dieser Modelle die Kritik der Fans/Spieler nicht
    > verstummt ist, ist doch Beweis genug, dass diese Modelle funktionieren und
    > ihren Zweck erfüllen. Eher macht sich ein Entwickler oder Publisher
    > Gedanken, wie er z.B. Microtransactions in ein Spiel einpflegt, ohne die
    > Spieler allzu sehr zu verärgern, als auf Microtransactions zu verzichten.

    Blizzard hat mit der Reaktion überhaupt nicht gerechnet, die Entwickler die den Ganzen Unmut auf der Bühne abbekommen haben sollen sogar nach dem Auftritt in Tränen ausgebrochen sein weil das völlig unerwartet kam. Und ehrlich wenn Sie so schlau sind, warum hat man nie eine Umfrage in der Community gemacht ala "Welche Platform könntet ihr euch noch vorstellen" usw..

    Das Hauptproblem ist auch nicht wirklich das Diablo als Mobile Game kommt, das war ja abzusehen das Blizzard in diesen Markt geht. Der killer war das als Main Event zu nutzen und nichts anderes für die Fanbase zu haben die ja laut Blizzard Ihre Familie ist. Das war für Millionen von Fans einfach ein schlag ins Gesicht. Und Blizzard entwickelt ja noch nicht einmal selbst sondern gibt ja mehr oder minder nur seinen Namen her, also wo ist dann die Ganze Energie hinein geflossen? Die hätten lieber als Main Event irgendwelche Brocken schmeißen sollen ala MMo das nie gekommen ist als das Mobile Game als Main Event zu verwenden, eine beiläufige Ankündigung hätte gereicht, den Rest über Marketing danach und fertig, dann wäre der ganze Shitstorm ausgeblieben.

  18. Re: Was ein Abstieg

    Autor: koki 04.11.18 - 12:47

    Quartalszahlen sind für alle öffentlich einsehbar. Wenn dann noch fragen kommen warum der mobile Markt so stark bedient wird dann kann ich auch nicht weiterhelfen.

  19. Re: Was ein Abstieg

    Autor: crack_monkey 04.11.18 - 13:15

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Geschrei ist wirklich unbegründet.
    >
    > Eigentlich jedes erfolgreiche Big Screen Spiel haben mit der Zeit einen
    > mobilen Ableger erhalten.
    >
    > 50 Prozent aller Spieler haben weder Konsole noch PC zuhause...

    Quelle oder nur eigene Meinung? In Bezug auf die 50%...

  20. Re: Was ein Abstieg

    Autor: Clown 05.11.18 - 13:19

    Hmja, das vergisst man schnell. Aber die Nachwirkungen sind immer noch zu spüren: Immer noch sind Individualität und Char-Fortschritte ausschließlich über neue Items zu erreichen. Während man in Teil 1 und 2 noch gezielt skillen musste und dann _zusätzlich_ unterschiedliche Items hatte. Das gesamte Spielprinzip baut darauf auf, ein Auktionshaus zu unterstützen, wo man als Betreiber idealerweise mitverdient.

    Konfuzius sagt: Chinesisches Essen heißt in China einfach nur Essen.

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