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    Autor: senf.dazu 04.11.18 - 12:38

    >Dazu kämen noch Kosten für die Anbindung von Sendeanlagen mit Glasfaser.

    Also sind neben der reinen Technik die Nebenkosten der Errichtung um die Technik in die Luft zu halten wie Pacht/Miete/Kaufen/Mast bauen hier bereits enthalten ?

    Dann kostet der Umbau bei jeweils 25000 Sendestandorten je Netzbetreiber 4.25 Mrd ¤ wenn der Preis so bleibt.

    Bei 3 großen Anbietern und 80 Mio Teilnehmern also 150¤ je Teilnehmer. Kleingeld gemessen an den heutigen LTE Tarifen ?

    Glasfaseranbindung:

    sqrt(350000 km^2 / 25000)= 3.7 km -> 3.7km
    3.7km * 50¤/m * 25000 = 185000*25000= 4.6 Mrd ¤ (je(!) Anbieter bei "Flächen"deckdung )

    (600000km Straßen / 25000) = 24 km
    24 km * 50¤/m * 25000 = 1.2 Mio¤ * 25000 = 30 Mrd ¤ (je Anbieter bei Straßen=Haushaltsabdeckung)

    In der Praxis dürften die Gesamtkosten für die Glasfaserversorgung (wenn man denn heute bei 0 stehen würde was ja nicht so ist) also zwischen 15 Mrd und 90 Mrd liegen, wenn das jeder Anbieter für sich alleine macht .. bzw. bei einem flächendeckdenden Glasfasernetz mit FTTH bezahlt von der Bevölkerung gibt's das umsonst als Beigabe.

    Andere Fragen wären
    - bleiben die Technikpreise so oder werden sie noch drastisch billiger ?
    - sehen die Stationen für's dünner besiedelte Land und bei tieferen Frequenzen genauso aus ?
    - mit welcher Reichweite rechnet man bei so einer Technik (ggf abhängig von der Frequenz?) ?

    Sprich die flächendeckende Glasfaserversorgung ist und bleibt das eigentliche Problem - wie das ja auch bei der Äußerung der Telekom anklingt ? ("..könne sehr stark variieren..")

    Dann sollte man wohl wie geplant die Versteigerungsgebühren kassieren - und in den Glasfaserausbau der weißen Flecken investieren und ggf. aufstocken .. um die anderen kümmert sich dann schon der Wettbewerb.



    8 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.18 12:51 durch senf.dazu.

  2. Re: 170k¤

    Autor: 486dx4-160 04.11.18 - 23:53

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Dazu kämen noch Kosten für die Anbindung von Sendeanlagen mit Glasfaser.
    >
    > Also sind neben der reinen Technik die Nebenkosten der Errichtung um die
    > Technik in die Luft zu halten wie Pacht/Miete/Kaufen/Mast bauen hier
    > bereits enthalten ?
    >
    > Dann kostet der Umbau bei jeweils 25000 Sendestandorten je Netzbetreiber
    > 4.25 Mrd ¤ wenn der Preis so bleibt.
    >
    > Bei 3 großen Anbietern und 80 Mio Teilnehmern also 150¤ je Teilnehmer.
    > Kleingeld gemessen an den heutigen LTE Tarifen ?
    >
    > Glasfaseranbindung:
    >
    > sqrt(350000 km^2 / 25000)= 3.7 km -> 3.7km
    > 3.7km * 50¤/m * 25000 = 185000*25000= 4.6 Mrd ¤ (je(!) Anbieter bei
    > "Flächen"deckdung )
    >
    > (600000km Straßen / 25000) = 24 km
    > 24 km * 50¤/m * 25000 = 1.2 Mio¤ * 25000 = 30 Mrd ¤ (je Anbieter bei
    > Straßen=Haushaltsabdeckung)
    >
    > In der Praxis dürften die Gesamtkosten für die Glasfaserversorgung (wenn
    > man denn heute bei 0 stehen würde was ja nicht so ist) also zwischen 15 Mrd
    > und 90 Mrd liegen, wenn das jeder Anbieter für sich alleine macht .. bzw.
    > bei einem flächendeckdenden Glasfasernetz mit FTTH bezahlt von der
    > Bevölkerung gibt's das umsonst als Beigabe.
    >
    > Andere Fragen wären
    > - bleiben die Technikpreise so oder werden sie noch drastisch billiger ?
    > - sehen die Stationen für's dünner besiedelte Land und bei tieferen
    > Frequenzen genauso aus ?
    > - mit welcher Reichweite rechnet man bei so einer Technik (ggf abhängig von
    > der Frequenz?) ?
    >
    > Sprich die flächendeckende Glasfaserversorgung ist und bleibt das
    > eigentliche Problem - wie das ja auch bei der Äußerung der Telekom anklingt
    > ? ("..könne sehr stark variieren..")
    >
    > Dann sollte man wohl wie geplant die Versteigerungsgebühren kassieren - und
    > in den Glasfaserausbau der weißen Flecken investieren und ggf. aufstocken
    > .. um die anderen kümmert sich dann schon der Wettbewerb.

    Noch ein paar Milliarden könnte man sparen wenn nicht jeder einzelne Mobilfunkanbieter jeweils eine eigene Mobilfunkanlage an jedem einzelnen Standort errichten würde...und dafür woanders kein einziger Mobilfunkmast steht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.18 23:59 durch 486dx4-160.

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