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Jupyter Notebook statt PyCharm?

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  1. Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: elgooG 12.11.18 - 12:32

    Ich verstehe nicht so ganz warum hier Jupyter Notebook als Alternative zu PyCharm genannt wird. In JetBrains PyCharm sind die Jupyther Notebook bereits lange fixer Bestandteil und können direkt ausgeführt werden, aber eben innerhalb der deutlich mächtigeren IDE, sogar mit Remote-Debugging.

    https://www.jetbrains.com/pycharm/features/scientific_tools.html

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.18 12:32 durch elgooG.

  2. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: Yo 12.11.18 - 13:20

    Jupyter Notebook ist Gratis
    PyCharm ist Payware

    Oder seh ich das falsch?!?

  3. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: yukawa 12.11.18 - 13:39

    Yo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jupyter Notebook ist Gratis
    > PyCharm ist Payware
    >
    > Oder seh ich das falsch?!?

    Du siehst das richtig, allerdings gibt es PyCharm (und alles andere von IntelliJ) zumindest für Studenten kostenlos. Persönlich nutze ich allerdings dennoch direkt Jupyter Notebooks, da PyCharm selbst auf meinem flotten Notebook schlicht zu träge ist.

  4. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: elgooG 12.11.18 - 14:21

    Die Community-Version ist für alle kostenlos. ;-)

    Und ob die IDE nun etwas kostet oder nicht, wird wohl kaum ein Ausschlusskriterium sein können. Wer sich ernsthaft mit Python beschäftigt, sollte sich fragen ob er/sie die beste IDE einfach nur wegen einer Kostenlos-Kultur links liegen lässt. Davon gibt es auch eine 30-Tage-Testversion.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  5. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: glasen77 12.11.18 - 14:30

    Zum Entwickeln von Programmen ist Jupyter vollkommen fehl am Platz. Dazu sind die Möglichkeiten zu eingeschränkt bzw. zu unkomfortabel. Wo Jupyter wirklich gut ist, ist bei der Visualisierung von Daten die aus dem direkt darüber stehenden Code erzeugt werden. Wenn das Notebook gut aufgebaut ist, kann man sofort nachvollziehen wofür ein Stück Code da ist.

    Zur Entwicklung von komplexen Programmen würde ich aber immer eine IDE wie PyCharm benutzen. Die Community-Editionen sind nicht nur kostenlos, sondern auch quelloffen (Apache-Lizenz):

    https://github.com/JetBrains/intellij-community/

  6. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: Das Osterschnabeltier 12.11.18 - 15:02

    yukawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Yo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jupyter Notebook ist Gratis
    > > PyCharm ist Payware
    > >
    > > Oder seh ich das falsch?!?
    >
    > Du siehst das richtig, allerdings gibt es PyCharm (und alles andere von
    > IntelliJ) zumindest für Studenten kostenlos. Persönlich nutze ich
    > allerdings dennoch direkt Jupyter Notebooks, da PyCharm selbst auf meinem
    > flotten Notebook schlicht zu träge ist.

    Schon mal den Power Save Mode ausprobiert?

  7. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: yukawa 12.11.18 - 16:17

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Community-Version ist für alle kostenlos. ;-)

    Stimmt! Ich habe schon zu lange die Subscription laufen, dass ich das ganz vergessen hatte. :)

    Das Osterschnabeltier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon mal den Power Save Mode ausprobiert?

    Nein, davon höre ich zum ersten Mal. Werde ich mir bei Gelegenheit aber anschauen. Danke!

    Nachtrag:
    Als Alternative werfe ich mal den QtCreator ein, der besitzt nämlich auch eine Unterstützung für Python. :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.18 16:20 durch yukawa.

  8. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: glasen77 12.11.18 - 16:32

    yukawa schrieb:
    >Persönlich nutze ich
    > allerdings dennoch direkt Jupyter Notebooks, da PyCharm selbst auf meinem
    > flotten Notebook schlicht zu träge ist.
    Was für ein Notebook hast du denn? Das muss ja eine Uralt-Kiste sein.

  9. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: yukawa 12.11.18 - 16:44

    glasen77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > flotten Notebook schlicht zu träge ist.
    > Was für ein Notebook hast du denn? Das muss ja eine Uralt-Kiste sein.

    Wenn ich Dir jetzt sage, dass es ein X1 Gen5 mit der besseren Austattung ist, wirst Du mir wahrscheinlich nicht glauben, dass mir der Start, das Öffnen der Menüs, die Indexierung, die Autovervollständigung usw. träge erscheinen. :-)
    Wenn Du das umbedingt bewiesen haben möchtest, könnte ich bei Zeiten meinen Bildschirm aufnehmen -- aber so wichtig ist es vermutlich nicht.
    Ansonsten gibt es zwei Möglichkeiten: Ich finde die Ursache für dieses Problem, falls es auf meiner Seite liegt, wofür mir aber aktuell die Motivation fehlt oder der geneigte Leser/Programmierer/whatever probiert es selber aus und kommt zu eigenen Schlüssen. ;)


    Edit: Ich würde gerne an meinen alten Post ein Sternchen machen und noch einmal anmerken, dass das meine persönlichen Erfahrungen sind, die von anderen stark abweichen können. Leider kann ich meinen Beitrag nicht mehr editieren. :-P



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.18 16:49 durch yukawa.

  10. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: Don Ron 13.11.18 - 00:00

    Für PyCharm musste ich allerdings noch etwas unten hinzufügen, damit der Plot auch angezeigt wird:

    import matplotlib.pyplot as plt
    plt.show()

  11. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: elgooG 13.11.18 - 07:55

    Also PyCharm läuft selbst auf meinem ältesten Thinkpad aus dem Jahre 2012 auch bei größeren Projekten noch sehr gut. Nicht perfekt, aber man kann völlig ohne Störung arbeiten. Der Power Save Mode schaltet sich auch im Akku-Modus automatisch ein.

    Wenn du Probleme mit deiner Installation hast, kann das aber an der JavaVM liegen, die eventuell mal falsch eingestellt wurde, speziell was die maximale Heap-Size betrifft. (Lässt sich auch über die Toolbox ändern) Synchronisiere am Besten die Einstellungen mit deinem JetBrains-Account und lösche dann PyCharm und den Ordner .pycharm-xxxx in deinem User-Profile. Nach der Neuinstallation sollte PyCharm dann alle Plugins und App-Settings wieder von deinem Jetbrains-Account holen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  12. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: elgooG 13.11.18 - 07:59

    Hmm...kann sein. Bei einem richtigen Projekt, noch dazu bei KI, musst du sowieso Pakete nachholen und auch eigenen Code einbringen. Das wird auf einer reinen Jupyter-Installation eben schnell umständlich. Mithilfe von Phycharm werden viele lästige Aufgaben abgenommen und alle notwendigen Dateien befinden sich in einem Projektverzeichnis, dass sich einfach verwalten lässt.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  13. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: elgooG 13.11.18 - 08:07

    Da muss ich dir recht geben, aber Jupyter ist sehr gut als Interface um Prototyping zu betreiben und Code zu testen, oder eben nur Datenanalyse zu betreiben. PyCharm bietet dafür aber inzwischen auch diese Scratch-Funktion, mit der man auch bereits einiges anstellen kann.

    Letztendlich ist es einfach ein sehr gutes interaktives Interface, das sich ohne viel Aufwand integrieren lässt, aber eben nur selten in einem Endprodukt landet.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  14. Re: Jupyter Notebook statt PyCharm?

    Autor: yukawa 13.11.18 - 12:10

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also PyCharm läuft selbst auf meinem ältesten Thinkpad aus dem Jahre 2012
    > auch bei größeren Projekten noch sehr gut. (...)

    Motiviert durch Deine Aussagen habe ich die 2018.2 Professional nun installiert.
    Um es kurz zu fassen: Ich möchte meine Aussage über Trägheit komplett revidieren. ;)

    Woran es nun genau lag, kann ich Dir leider nicht sagen, dafür haben sich zwischen meinem letzten Test und diesem zu viele Parameter geändert (KUbuntu 18.04 -> Manjaro KDE, -Xmx? -> -Xmx4g, etc.)

    Danke



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.18 12:10 durch yukawa.

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