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"Ein Schauspieler hätte Anspruch darauf, über jede Ausstrahlung eines Films informiert zu werden"

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  1. "Ein Schauspieler hätte Anspruch darauf, über jede Ausstrahlung eines Films informiert zu werden"

    Autor: mac.1 15.11.18 - 11:11

    Also für Fernsehausstrahlung, Kino und Streaming könnte man das vielleicht noch irgendwie hinbiegen. Aber wenn ich mir einen Film leihe ? Oder mir die DVD kaufe ?
    Das klingt für mich nicht so, als ob es nur für den IT Sektor problematisch ist, das Gesetzt hat grundlegende Probleme, unabhängig von der Branche.

  2. Re: "Ein Schauspieler hätte Anspruch darauf, über jede Ausstrahlung eines Films informiert zu werden"

    Autor: waldschote 15.11.18 - 15:44

    In wie fern soll das Bürokratisch machbar sein? Wenn man wirklich jedes Detail aufführen muss, wird das praktisch unmöglich. Da die Vergabekette nicht zu 100% beim Publisher liegt. Es ist also auch für diese nicht ohne enormen Aufwand möglich.

    Oder doch? Wenn man sich ein Musikstück ansieht, vergibt man einem Online Shop die Rechte am Verkauf des Titels. Der Shop führt Buch (zwangsweise) wie oft der Titel gekauft wurde und gibt diese Information zwecks Abrechnung mit dem Publisher an diesen weiter. Der Publisher kann dann wiederum alle Beteiligten entsprechend Informieren. Das Sammeln der Informationen kann ein Computer System übernehmen. Problematisch wird es nur, wenn man das Zeug noch per Papier macht ;)

    Ein nächstes Problem ist, wenn man die Rechte für die weitere Rechtevergabe vergibt. Also nicht direkt an einen Shop, sondern an einen weiteren Rechteverwerter. Bei diesem ist die Vergabe dann nicht zwangsweise so geregelt das dieser Detailliert auflisten muss an wenn er wie die Rechte weiter gegeben hat.

    Aber bei Software ist es genau das gleiche. Jeder Entwickler wurde einem Projekt zugeteilt. An diesem hat er mitgearbeitet. Ergo weis die Firma wer, wo, wann, wie lange Anteilig an einem Projekt beteiligt war. Diese Information muss man nur speichern. Folglich kann die Firma voll elektronisch jedem Beteiligten Informationen über aktuellen Zustand des Projektes informieren. Dank Version Control System sogar im höchsten Detailgrad.

    Problematisch wird es eher zu evaluieren in wie fern die Urheberrechte an einem bestimmten Code Fragment überhaupt bestand haben. Denn an einem Projekt arbeitet immer ein Team. Und es ist normal das der gleiche Code von mehreren Mitgliedern bearbeitet wird. Auch kann es sein das Teile des Codes komplett raus fliegen. Sie sind also nur noch Teil des Repositories, aber nicht mehr Teil der aktuellen Version der Software. Die Frage ist die sich hier stellt ist, wo liegt die Schöpfungshöhe?

    Zu guter Letzt. Wenn das Gesetz so kompliziert ist, das man zig Ausnahmen einbauen muss, damit es überhaupt funktioniert, dann sollte man es wohl eher einmal komplett neu machen? Denn es ist ja nicht die einzige Ausnahme die hier eingefügt werden soll bzw. wurde und wird wohl auch nicht die letzte bleiben. Was einem dann auch Sauer aufstößt ist, das man hier offensichtlich mit zweierlei Maß misst. Für ein IT Unternehmen ist es also zuviel Aufwand. Für einen Platformbetreiber aber zumutbar mit min. 512 Mio Menschen einen Lizenzvertrag ab zu schließen?

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